Film- und Vortragstour über jüdische Flüchtlinge aus islamischen Ländern

Film und Vortrag mit Tilman Tarach in Braunschweig (11.9), Oldenburg (12.9.), Hannover (13.9), Lehrte (14.09.) und Celle (15.9.)
Der Film wird in deutscher Fassung gezeigt.

Flüchtlinge im Nahen Osten? Wer denkt dabei nicht an die Palästinenser?

Doch während deren Schicksal weltweit beklagt wird, gibt es auch andere Flüchtlinge in der Region, von denen die meisten noch nie etwas gehört haben: Seit jeher existierten im Nahen Osten und in Nordafrika jüdische Gemeinden; etwa eine Million Juden lebten noch in den 1940er Jahren in den arabischen Staaten.

Heute sind es nur noch ein paar Tausend, denn nach Diskriminierungen, Enteignungen, antisemitischer Hetze und Pogromen im Zuge des aufkommenden arabischen Nationalismus waren die Juden in großer Zahl gezwungen, aus ihren arabischen Heimatstaaten zu fliehen.

Israel hat heute die meisten dieser Flüchtlinge aufgenommen und integriert.

Der preisgekrönte, etwa 50-minütige Dokumentarfilm »Die vergessenen Flüchtlinge« (»The Forgotten Refugees«) von Michael Grynszpan zeigt die Geschichte, die Kultur und den erzwungenen Auszug nahöstlicher und nordafrikanischer jüdischer Gemeinden im 20. Jahrhundert. Juden aus Ägypten, dem Jemen, Libyen, dem Irak und Marokko legen auf berührende Art und Weise Zeugnis ab.

Quelle: Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.

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Gatestone-Institut: „Jetzt spüren die Europäer, womit die Israelis jeden Tag leben müssen“

Der Islamische Staat hat die Verantwortung übernommen für die Berliner LKW-Attacke vom 19. Dezember, der 12 Menschen tötete, ähnlich dem 14. Juli in der französischen Stadt Nizza und unzähligen Auto-Ramm-Attacken in Israel. Jetzt spüren die Europäer, womit Israelis jeden Tag leben müssen.  Polizei

  • Diesen Monat veröffentlichte die Polizeigewerkschaft Thüringens einen offenen Brief an den Innenminister des Landes und beschrieb die bröckelnde Rechtsordnung inmitten der wachsenden Migrantenkriminalität: „[Sie] lassen uns völlig hilflos einer überlegenen Macht gegenübertreten … Doch was ändert sich? Nichts, stattdessen bekommt man ein Gefühl der Uninteressiertheit.“
  • Unterdessen wurde von Vertretern der arabischen Gemeinschaft berichtet, die der Polizei im Ruhrgebiet mitteilten: „Die Polizei würde den Kampf mit uns nicht gewinnen, weil wir zu viele sind.“
  • Bundeskanzlerin Merkel, Deutschlands herrschende Eliten und die Medien können weiterhin ein glückliches Gesicht machen gegenber der unkontrollierten Massenimmigration aus arabischen und muslimischen Ländern, oder die Nachrichten über die zunehmende Migrantenkriminalität unterdrücken, aber sie können sich nicht von der sich verschlechternen Ordnungslage abwenden.
  • Es sollte für einen beiläufigen Beobachter offensichtlich sein, dass ihre Regierung sich immer noch nicht um die Opfer ihrer eigenen misslungenen „Flüchtlingspolitik“ kümmert.

Anfang dieses Jahres wurde Deutschland von einer Reihe von IS-inspirierten Attacken und schiefgegangenen Terrorplänen getroffen. Trotz der Tatsache, dass fast alle Täter kürzlich angekommene syrische oder afghanische Migranten waren, beharrte die Bundeskanzlerin Merkel mitten im Wahlkampf auf ihrer Behauptung, dass es „keine Verbindung“ zwischen Terrorangriffen im Land und unkontrollierter Massenmigration aus muslimischen Ländern gebe.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels aus dem amerikanischen Gatestone-Institut hier: https://de.gatestoneinstitute.org/9618/merkel-verleugnung


Beschwerdebrief an den Paderborner Erzbischof wg. politisch einseitiger Äußerungen

Von Dr. David Berger

pressefotoberger11Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker wird derzeit in den Medien als AfD-Kritiker gefeiert. In einem Brief wehrt sich nun ein Katholik gegen diese parteipolitische Wahlkampfaktion und fragt den Oberhirten: Warum schweigen Sie im Gegenzug zu den antisemitischen und christophoben Vergehen muslimischer Migranten?

Exzellenz, sehr geehrter Herr Erzbischof,

nach einem Bericht verschiedenster Medien und der „Katholischen Nachrichtenagentur“ haben Sie die AfD und im selben Interview mit der Westfalenpost „fremdenfeindliche Tendenzen“ kritisiert Diese seien „nicht mit dem christlichen Menschenbild vereinbar“. Sie haben sich „entschieden gegen den Missbrauch des christlichen Glaubens für Stimmungsmache gegen Ausländer und Flüchtlinge“ gewendet.

So titelt die „Neue Westfälische“: Paderborner Erzbischof findet deutliche Worte gegen AfD  – und der FOCUS hat als Schlagzeile: „Erzbischof über AfD: Fremdenfeindlichkeit mit christlichem Menschenbild unvereinbar

Zunächst sei gesagt: kein vernünftiger Mensch und schon gar kein Theologe wird Ihnen widersprechen, wenn Sie konstatieren, dass Fremdenfeindlichkeit mit dem christlichen Menschenbild unvereinbar ist. Auch darüber, dass Stimmungsmache gegen wen auch immer in unserer offenen Gesellschaft nichts zu suchen hat, versteht sich von selbst. untitled

Und pflichtgemäß bemerke ich hier auch noch zusätzlich, dass ich weder AfD-Wähler noch -Sympathisant, aber zugleich Katholik und überzeugter Vertreter unserer Demokratie und der dazu gehörenden offenen Gesellschaft und ihrer Werte (Meinungs-, Religionsfreiheit usw.) bin.

Die Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang allerdings stellt ist, warum Sie gleichzeitig diese wichtige Botschaft benutzen, um Wahlkampf zu betreiben. Denn das ist es doch, was dann wirklich letztlich in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

Soll das Christsein von AfD-Wählern hinterfragt werden?

Gerade einem Erzbischof, der im Licht der Öffentlichkeit steht, müssten doch die Mechanismen der Medienwelt vertraut sein; er müsste wissen, was er mit einzelnen Aussagen anrichtet. Schauen Sie sich einfach die Schlagzeilen an, die den Eindruck erwecken, als hätten Sie das Interview vor allem dazu genutzt, sich gegen die AfD abzusprechen und AfD-Wählern das Christsein abzusprechen, sie sozusagen zu „exkommunizieren“.

Das zeigt sich nach außen hin eindeutig als eine parteipolitische Positionierung. Selbst in den heftigsten Zeiten von Kanzelworten nach 1945 gab es eine solche parteipolitisch gezielte Wahlkampfaktion von Bischöfen nicht  –  und die fällt dann noch extrem einseitig aus.

Warum haben Sie nicht über asylkritische Stimmen in anderen Parteien gesprochen? Etwa bei der „Linken“ oder bei der CSU?

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin alles andere als ein AfD-Wähler, aber als Christ und Katholik finde ich es unerträglich, wenn man bestimmten Wählern das Christsein abspricht, weil sie eine demokratisch legitimierte Partei wählen und damit von einem Grundrecht in jenem demokratischen Staat Gebrauch machen, der zugleich Ihre Alimentierung gewährleistet.

pc_piWo bleibt die Abgrenzung von der Linkspartei?

Warum hat man von Ihnen nichts gehört, als die „Linke“, deren juristische Vorgängerin als SED die Kirchen in der DDR aufs übelste unterdrückte, sich auch in ihrem Erzbistum ausbreitete? Kann man etwa leichter Christ in einer kirchenfeindlichen Partei sein als in einer Partei, die immerhin überzeugte Katholiken in ihrer Führungsriege verzeichnet? Warum haben Sie geschwiegen, als die Linke in NRW zu einer Demonstration aufrief, die in üblen antisemitischen Exzessen endete?

Und was im Hinblick auf ihr Urteil, wer sich Christ nennen darf, noch schwerer wirkt: Wo ist ihre Stimme angesichts der Verfolgung von Juden und Christen durch muslimische Migranten, die die Majorität unter den derzeitigen Flüchtlingen stellen?

Nur falls Sie um diese katastrophale Situation nicht wissen: Erst vor wenigen Wochen gingen die Aussagen des Pfarrers einer evangelischen Gemeinde in Berlin Steglitz durch die Medien, der sich um die christlichen Flüchtlinge im Berliner Flüchtlingsheim „LaGeSo“ kümmert.

Er berichtet von einem von ihm betreuten christlichen Flüchtling, der dort wegen seines christlichen Glaubens einem dauernden Mobbing ausgesetzt ist:

„15 muslimische Bewohner seines Heims hatten ihn und ein weiteres Gemeindeglied angegriffen und geschlagen, ihm das Kreuz vom Hals gerissen und die beiden als ‚Abtrünnige’ und ‚Unreine’ beschimpft“ zitiert ein katholische Nachrichtenportal den Pfarrer. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Anzeigen bei der Polizei habe man aufgegeben, da diese keinen Sinn hätten, denn im Heim gebe es genügend muslimische Zeugen, die aussagen würden, dass sie „genau gesehen haben, dass unser Gemeindeglied sich das Kreuz selbst vom Hals gerissen und sich seine Verletzungen selber zugefügt hat …

Es ist schon mindestens der dritte Angriff auf dieses Gemeindeglied. Ich habe wiederholt, das letzte Mal vor zwei Monaten, das zuständige Sozialamt schriftlich um eine Verlegung gebeten und die Angriffe geschildert. Es passiert nichts … Konvertierte Christen sind in unserem Land Opfer dritter Klasse“.

Judenfeindliche Tendenzen im islamischen Kultukreis

Wenn Sie, verehrter Herr Erzbischof, auch dieses Leiden der eigenen Brüder kalt lässt, berührt Sie vielleicht das unserer älteren Brüder, der Juden.

Als unbestritten gilt, dass die meisten Flüchtlinge aus einer vom real existierenden Islam geprägten Kultur stammen, die nicht nur homo- und christophob, sondern noch viel stärker antiisraelisch und antisemtisch ausgerichtet ist. Dies gilt besonders für die Flüchtlinge, die Experten in diesem Jahr noch bei uns erwarten.Klar hat dieses Problem Gunnar Heinson in der Neuen Zürcher Zeitung im Zusammenhang mit den Vorfällen der Silvesternacht benannt:

„Allein aus den arabischen Ländern wollen gemäß einer Studie des Doha-Instituts nicht mehr  –  wie noch nach einer Gallup-Untersuchung von 2000  –  nur 23, sondern schon 35 Prozent weg. Das wären momentan über 130 Millionen von insgesamt 380 Millionen Menschen. Natürlich sind dies bloß Umfragewerte  –  angesichts der Dimensionen wirkt diese Relativierung indes reichlich kraftlos.

85 Prozent der Araber, so zeigt dieselbe Untersuchung, träumen von der Judenvernichtung. Wer eine Million zu sich holt und dann umverteilen will, möchte die Nachbarschaft mit 850 000 Antisemiten fluten – ein Geschenk so deutsch wie schon lange nicht mehr.“

Nach Ihren Worten, wie sie die Katholische Nachrichtenagentur wiedergibt, entsteht der Verdacht, dass Sie genau jenen, die auf solch unhaltbare Zustände hinweisen, mit ihren seltsamen Aussagen das Christsein absprechen.

Eine solche Art „Exkommunikation“, die Sie hier vornehmen, ist äußerst grenzwertig, vor dem skizzierten Hintergrund perfide, ja es entsteht sogar der Verdacht des Amtsmissbrauchs. In all dem gebotenen Respekt einem Erzbischof gegenüber bitte ich Sie nachdrücklich, solche Aktionen in Zukunft zu unterlassen!

Quelle: http://www.theeuropean.de/david-berger/10837-afd-und-christliches-menschenbild-vereinbar#

 


30. November: Gedenken an die Vertreibung der Juden aus den arabischen Ländern

Am 23. Juni 2014 verabschiedete das israelische Parlament ein Gesetz, das den 30. November als jährlichen landesweiten Gedenktag der Vertreibung von 850.000 Juden aus den arabischen Ländern und dem Iran im 20. Jahrhundert festlegt.

Juden lebten schon seit Jahrtausenden in den arabischen Ländern und viele der Gemeinden reichten in die vorislamische Zeit zurück. Bedeutende jüdische Gemeinden befanden sich im gesamten Nahen Osten, in Nordafrika, Babylonien, in der Levante, auf der Arabischen Halbinsel, im Jemen und in der Golfregion.

BILD: Eine jemenitisch-jüdische Familie wandert durch die Wüste zu einem Aufnahmelager bei Aden (Foto: Israel National Photo Archive)

Mit dem Aufstieg des arabischen Nationalismus und dem Konflikt um das Gebiet des historischen Palästinas begannen die neuen arabischen Regime eine Kampagne gegen die jüdischen Bürger ihrer Länder, wobei deren Menschenrechte massiv verletzt wurden.

Die einheimischen Juden wurden enteignet, man entzog ihnen die Staatsbürgerschaft, sie wurden vertrieben, eingesperrt, gefoltert und viele auch ermordet.

Die Berichte der Juden aus den arabischen Ländern unterscheiden sich je nach Land und nach Familienschicksal im Detail, doch im Kern gleichen sie sich.

Die jüdische Gemeinde im Irak bestand beispielsweise mehr als 2500 Jahre lang und war nicht nur als Wiege des Babylonischen Talmuds lange ein kulturelles Zentrum des Judentums. Diese alte Gemeinde wurde im Zuge der Staatsgründung Israels von der irakischen Regierung drangsaliert. Nachdem es zu physischen Angriffen gekommen war, wurden die Juden im Irak ihres Vermögens und ihres Besitzes enteignet und vertrieben.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sagte:

„Es ist nicht ohne Grund, dass der Tag der Erinnerung an die Vertreibung der Juden aus den arabischen Ländern und dem Iran auf den Tag nach dem 29. November fällt. Die arabischen Länder, die nie die UN-Erklärung zur Errichtung eines jüdischen Staates akzeptiert haben, zwangen die Juden in ihren Gebieten, ihre Häuser zu verlassen und ihr Gut zurückzulassen. In mehreren Fällen wurden die Vertreibungen von Pogromen und Gewalt gegen Juden begleitet. Wir haben uns eingesetzt und werden uns weiter dafür einsetzen, dass die Anrechte dieser Juden nicht vergessen werden.“

Quellen: Außenministerium des Staates Israel / Israelische Botschaft in Berlin


30. November: Gedenktag erinnert an die Vertreibung der Juden aus Arabien

Am 23. Juni 2014 hat das israelische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das den 30. November als jährlichen landesweiten Gedenktag der Vertreibung von 850.000 Juden aus den arabischen Länder und dem Iran im 20. Jahrhundert festlegt.

Juden lebten schon seit Jahrtausenden in den arabischen Ländern und viele der Gemeinden reichten in die vorislamische Zeit zurück.

Dies BILD führt beim KLICKEN zum Info-VIDEO über Juden in arabischen Ländern

Mit dem Aufstieg des arabischen Nationalismus und dem Konflikt um das historische Palästina begannen die neuen arabischen Regime, eine Kampagne gegen die jüdischen Bürger ihrer Länder, wobei deren Menschenrechte massiv verletzt wurden.

Die einheimischen Juden wurden enteignet, es wurde ihnen die Staatsbürgerschaft entzogen, sie wurden vertrieben, eingesperrt, gefoltert und viele auch ermordet.

Die Berichte der Juden aus den arabischen Ländern unterscheiden sich je nach Land und nach Familienschicksal im Detail, doch im Kern gleichen sie sich.

Die jüdische Gemeinde im Irak bestand mehr als 2500 Jahre und war nicht nur als Wiege des Babylonischen Talmuds lange ein kulturelles Zentrum des Judentums. Diese alte Gemeinde wurde im Zuge der Staatsgründung Israels von der irakischen Regierung angegriffen, vertrieben und schließlich, nachdem es zu physischen Angriffen gekommen war, ihres Vermögens und ihres Besitzes enteignet.

Aus Anlass des offiziellen Gedenktages wird in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin am 2. Dezember der Film „The Dove Flyer“ (Mafriach ha-Jonim) gezeigt, der sich mit der Geschichte der irakischen Juden auseinandersetzt. Im Anschluss wird es eine Podiumsdiskussion zum Thema des Films geben.

Zu der Veranstaltung lädt die Botschaft des Staates Israel gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ein.

Quellen: israel. Außenministerium des Staates Israel / israel. Botschaft in Berlin


Israel führt einen Gedenktag für jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern ein

In diesem Jahr wird in Israel am 30. November zum ersten Mal an einem offiziellen Gedenktag der jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Ländern gedacht  –  ein Thema, das in Israel in den letzten Jahren zunehmend diskutiert wurde und gerade in der politischen Diskussion der Gegenwart oft vergessen wird.  israeltag2

In den Jahren nach der Staatsgründung Israels im Jahr 1948 wurden etwa 856.000 Juden aus arabischen Ländern zu Flüchtlingen.

In den ersten beiden Jahrzehnten nach der Gründung des Staates Israel verschwanden beispielsweise in Marokko und dem Irak fast alle jüdischen Gemeinden, so dass von mehr als 850.000 Juden, die in allen arabischen Ländern vor 1948 lebten, im Jahr 2001 nur knapp 7.800 geblieben waren. Einige dieser Gemeinden blickten auf eine mehr als 2600 Jahre währende Geschichte zurück.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin