Skandalös: PLO-Chef Mahmut Abbas gibt den Juden die Schuld am Holocaust

In der gestrigen „Tagesschau“ vom 1. Mai wurde folgende Nachricht verlesen: 

„Palästinenserpräsident Abbas hat den Juden eine Mitschuld an ihrer Ermordung durch die Nationalsozialisten gegeben. Vor dem palästinensischen Nationalrat sagte er gestern, der Holocaust sei nicht durch Antisemitismus ausgelöst worden, sondern durch das soziale Verhalten der Juden, etwa das Verleihen von Geld. Abbas betonte aber zugleich, die Palästinenser wollten einen eigenen Staat, um zusammen mit Israel in Frieden leben zu können.“

Einmal abgesehen davon, daß Abbas zwar Arafat-Nachfolger und PLO-Chef, aber kein demokratisch gewählter „Präsident“ ist, sind das wohl nicht die passenden Aussichten für ein friedliches Leben mit den Israelis, wenn man ihnen vorher die Schuld an ihrer eigenen Ermordung zuschiebt, die nicht durch „Antisemitismus“ erfolgt sei, sondern durch der Juden eigenes Verhalten wie etwa „das Verleihen von Geld“. Es scheint sich dabei um eine neue Straftat zu handeln, die bislang unbekannt ist. 

Abbas hielt seine absurde judenfeindliche Rede am 1. Mai vor dem Palästinensischen Nationalrat. Dabei erklärte er zudem, das jüdische Volk habe keine historischen Wurzeln in der Nahost-Region, was erneut eine geschichtsvergessene Dreistigkeit darstellt.

Diese gezielte Entgleisungen des führenden Palästinensers sind noch schlimmer als etwa eine Holocaust-Leugnung, denn Abbas bestreitet nicht etwa die Tatsache der Massenvernichtung, sondern – was viel schlimmer ist –  er gibt den Opfern die Schuld dafür, nicht den Tätern (denn mit „Antisemitismus“ habe der Holocaust angeblich nichts zu tun).

Wo bleibt der internationale Aufschrei? Wo der energische Protest der deutschen Regierungsparteien?