Der ASB verweigert Erste-Hilfe-Kurs für Angestellte von AfD-Parlamentariern

Der Arbeiter-Samariter-Bund hat einen Erste-Hilfe-Kurse für Angestellte der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag abgesagt. Die Werte des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) seien mit den Werten der AfD nicht vereinbar, so die Begründung des ASB. 

Die Bundestagsabgeordnete Ulrike Schielke-Ziesing kritisiert dieses Vorgehen:

„Der Arbeiter-Samariter-Bund hat einen bereits vereinbarten Erste-Hilfe-Kurs abgesagt und die politische Auseinandersetzung aus dem Parlament in das Leben unserer Mitarbeiter hineingetragen. Die Begründung erschließt sich mir nicht ganz, da viele unserer Mitarbeiter gar keine AfD-Mitglieder sind, werden sie jedoch zur Geisel der SPD gemacht.

Der Bundesvorsitzende des ASB, Herr Fleckenstein, sollte seine politische Arbeit lieber im europäischen Parlament verrichten und nicht die politische Auseinandersetzung auf dem Rücken der ASB sowie der AfD-Mitarbeiter austragen.

Hier geht es um einen ERSTE-HILFE-KURS, der dazu dient, im Notfall Menschenleben zu retten. Sollen unsere Mitarbeiter in einem Notfall den Verletzten erst fragen, ob seine Werte mit ihren übereinstimmen, bevor sie dessen Leben retten? Werden AfD-Mitarbeiter nun auch von Blut- oder Organspenden ausgeschlossen? Dürfen AfD-Mitarbeiter überhaupt noch denselben Bus wie die Heiligen der SPD benutzen oder im selben Restaurant speisen?“