Adenauer und Pius XII. zogen an einem Strang

Rund ein Jahr nach Öffnung der vatikanischen Archive ergibt sich eine differenzierte Beurteilung der Amtszeit von Papst Piux XII, schreibt Vatikan-News.

Der Historiker Unger-Alvi wies auf die Rolle dieses Pontifikats bei der europäischen Einigung hin. Während Frankreich etwa ein neutrales entwaffnetes Deutschland favorisierte, habe sich der Papst im Sinne des deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauers klar für die Westbindung der Bundesrepublik eingesetzt.

Das Bündnis von CDU und Vatikan sei eine Basis der demokratischen Grundordnung und sozialen Marktwirtschaft gewesen.

Die italienische Hisotikerin Lucia Ceci erwartet weitere Forschungsimpulse. Gleichzeitig warnte sie vor „Sensationalismus“. Dieser habe eine sachliche Betrachtung erschwert und andere wichtige Aspekte des Pontifikats überdeckt.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2021-06/papst-pius-xii-zweiter-weltkrieg-holocaust-juden-forschen-archiv.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


Recherche über Pädosex-Gruppen in Berlin

Die sog. Aufarbeitungskommission (Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs) hat eine Vor-Studie veröffentlicht, die sich – so der Titel – mit der „Programmatik und Wirken pädosexueller Netzwerke in Berlin“ befaßt.

Die Autoren Iris Hax und Sven Reiß haben ihren Focus deshalb auf die Bundeshauptstadt gelegt, weil dies ein „Hotspot“ pädosexueller Netzwerke und Aktivitäten war – vor allem in den 80er Jahren, aber auch noch in den 90ern.

Mitte der 80er Jahre forderten auch Grüne straffreien Sex mit Kindern sogar im Parteiprogramm, wobei erst Anfang der 90er Jahre ein klares Umdenken stattfand – bei Berliner Homosexuellengruppen dauerte es noch länger.

Hier kann man diese Recherche lesen: Download

Dazu heißt es in der Vorschau:
„Die Vorstudie untersucht Strukturen, Organisationsformen, Vernetzungen und Debatten pädosexueller Gruppierungen in Berlin seit den 1970er-Jahren. Recherchiert wurde in Beständen staatlicher Archive und Bewegungsarchive sowie privater Sammlungen.

Die eingesehen Dokumente und Gespräche mit Zeitzeuginnen, Zeitzeugen und Betroffenen zeigen den Versuch pädosexueller Gruppierungen, eine deutschlandweite Bewegung zu etablieren und sich international zu vernetzen.

Um ihre pädokriminellen Positionen zu legitimieren, suchten die Aktivisten Bündnispartner nicht nur in neuen sozialen Bewegungen oder bei politischen Parteien, sondern auch in der Wissenschaft. Sichtbar wurde zudem die enge Anbindung an kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen.“ (Quelle: https://www.aufarbeitungskommission.de/mediathek/programmatik-und-wirken-paedosexueller-netzwerke-in-berlin/)