Arizona/USA: Richter genehmigt Nachzählung von 2,1 Mill. Stimmen in Maricopa County

Die Auseinandersetzungen über die Präsidentschaftswahl vom 3. November 2020 in den Vereinigten Staaten halten an, auch in juristischer Hinsicht.

Am vergangenen Freitag (26.2.) entschied Timothy Thomason, Richter des Obergerichts in Maricopa County (Wahlbezirk), daß das County dem Senat des übergeordneten Bundesstaates Arizona rund 2,1 Millionen Stimmzettel zur Verfügung stellen muß, damit diese nachgezählt werden.

Zudem muss dem mehrheitlich republikanisch geprägten Senat Zugang zu den Wahlmaschinen gewährt werden, damit eine Überprüfung in Maricopa (siehe Foto) durchgeführt werden kann.

Nach den Vorwürfen von Unregelmäßigkeiten während der US-Präsidentschaftswahl hatten Senatoren in Arizona mehrere rechtliche Anordnungen für eine solche Nachkontrolle ausgestellt. Darauf hatte Maricopa County behauptet, diese Anordnungen des Senats seien rechtswidrig. In seinem Urteil erklärte Thomason aber jetzt deren Rechtmäßigkeit, denn sie entsprächen den gesetzlichen Anforderungen.

Das Urteil zur Nachprüfung des Wahlvorgangs wurde von republikanischen Gesetzgebern in Arizona begrüßt.

Quelle für die Informationen: https://www.theepochtimes.com/judge-rules-arizonas-maricopa-county-must-turn-over-2-1-million-november-election-ballots-to-senate_3712862.html

Foto: Dr. Edith Breburda


Wahl in Arizona: Stichprobe zeigt 3% Fehler

Im US-Bundesstaat Arizona hat die Republikaner-Partei eine Stichprobe in einem Wahlbezirk durchgesetzt: 100 zufällig gezogene Stimmen noch einmal auszählen zu dürfen.
Ein Richter des District-Courts in Maricopa-County hat die entsprechende Verfügung erlassen. Dort geht es um 2.068.144 Stimmen und somit um das Gros der Stimmen, die in Arizona gezählt wurden.

Unter den 100 Stimmen wurden drei gefunden, die falsch zugeordnet waren.

Wenn ein kleines Sample von 100 Stimmen bereits eine Fehlerquote von 3% erbringt – wie üblich gehen die angeblichen Fehler nicht zu Lasten von Biden, sondern von Trump – dann kann man sicher sein, dass ein größeres Audit eine erhebliche Zahl von “falsch” zugeordneten Stimmen erbringt.

Geht man von einer Fehlerquote von nur 2% aus und rechnet die Stimmen, die Biden in Arizona unzulässig zugeteilt wurden, auf das Wahlergebnis hoch, dann hat er nicht 2.474.601 Stimmen in Nevada erhalten, sondern 2.425.109. Donald Trump hätte 2.461.965 Stimmen bekommen und damit den Bundesstaat Arizona gewonnen.

Weitere Belege für Wahlmanipulationen und Quelle (wir zitierten auszugweise) hier: https://sciencefiles.org/2020/12/04/inflagranti-uberwachungskamera-filmt-wahlbetrug-belege-fur-wahlbetrug-aus-arizona-georgia-und-pennsylvania-update/

Aktuelles zur Georgia-Wahl („Unregelmäßigkeiten“ usw.) vom bekannten US-Fernsehsender FOX-News: https://www.foxnews.com/media/sean-hannity-2020-election-georgia-nevada-suspicious-suitcases


Zur Behinderung von Wahlbeobachtern in USA

Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung heute (8.11.) auf der Titelseite meldet, hat ein Richter des Obersten Gerichtshofs auf Trumps Antrag hin angeordnet, daß in Pennsylvania alle am Wahltag abgeschickten Briefwahlumschläge seperat ausgezählt werden müssen: „Das soll eine spätere Anfechtung ermöglichen“, falls hierfür eine Begründung vorgelegt werde, heißt es weiter.

Im US-Bundesstaat Georgia muß die gesamte Stimmenauszählung wiederholt werden.

Präsident Trump hat in seiner gestrigen Pressemitteilung beklagt, daß Wahlbeobachter behindert worden seien: „In Pennsylvania zum Beispiel wurde den Gesetzeshütern kein angemessener Zugang gewährt, um die Auszählung zu verfolgen.

Zu diesem Thema hier Auszüge aus einigen Medienberichten:

„Trump prangert an, dass Wahlbeobachter aus vielen Wahllokalen ausgeschlossen wurden, diese nicht betreten durften und teilweise die Scheiben der Wahllokale mit Pappkartons und anderen Materialien zugedeckt wurden, so das niemand beobachten konnte, wie die Auszählung erfolgte.

In den USA darf laut Verfassung jeder Bürger zu jedem Zeitpunkt die Wahl selbst und die Auszählung selbiger beobachten. Dieses Recht wurde diesmal unzählige Mal quer durch die USA gebrochen.“
(Quelle: https://www.extremnews.com/berichte/weltgeschehen/e2ef17e9c8add78

„Warum US-Democrats die Beobachtung der Auszählung verunmöglicht haben, was sie hinter den Spanplatten, mit denen sie die Fenster der Auszählungsräume abgedeckt haben, nunmehr im Geheimen angestellt haben, wieso man ihnen glauben soll, wenn sie behaupten, es sei alles mit rechten Dingen zugegangen, wenn das Misstrauen so leicht durch Transparenz hätte beseitigt werden können, all diese Fragen finden sich in der realen Welt und können dort nicht durch scheinheilige Lippenbekenntnisse beantwortet werden.

In der realen Welt wurden Klagen von Trumps Team bei Gerichten eingereicht:

In Pennsylvania, weil die Auszählung weder transparent noch akkurat war, weil Stimmen mitten in der Nacht aufgetaucht sind und die Anordnung des Supreme Court, die Stimmzettel, die am 3. November nach 20 Uhr eingegangen sind, von jenen, die zuvor eingegangen sind, zu trennen, nicht eingehalten wurde.

In Michigan, weil es erhebliche Unregelmäßigkeiten gegeben hat und nicht nur den “Glitch”, der 5000 Trump Stimmen den US-Democrats zugerechnet hat. In Arizona, weil es Belege dafür gibt, dass gültige Stimmen ungültig gemacht wurden. – In Nevada, weil es mehrere tausend Wähler gibt, die nicht wahlberechtigt waren.“
(Quelle: https://sciencefiles.org/2020/11/08/wahl-fata-morgana-medien-gaukler-und-betruger-einblicke-in-die-parallelwelt-wahlbetrugs-update/)

WEITERE INFOS über „Unregelmäßigkeiten“ hier: https://sciencefiles.org/2020/11/08/benfords-law-mathematischer-beleg-fur-wahlbetrug-in-den-usa/


US-Wahl mit teils über 90% „Wahlbeteiligung“

Präsident Trump weist seit Tagen auf viele Unregelmäßigkeiten hin. Die Wahl dürfte tatsächlich die Zutaten zu einem Krimi beinhalten – so etwa bei der Wahlbeteiligung.

Laut U.S. Elections Project liegt sie bundesweit bei rund 66 Prozent und ist damit die höchste Beteiligung seit 1900. Noch mehr Menschen gingen in den Bundesstaaten Maine, Minnesota und Iowa zur Wahlurne, nämlich 79 Prozent.

Insgesamt gab es eine besonders hohe Wahlbeteiligung in den links regierten Bundesstaaten. In fast allen Staaten mit mehr als 73 Prozent Wahlbeteiligung siegte Biden.

So führt er bei der Auszählung im Bundesstaat Arizona. Die dortige Wahlbeteiligung betrug bei den letzten Präsidentschaftswahlen:
2016: 74,17 Prozent

2012: 74,36 Prozent
2008: 77,69 Prozent
2004: 77,10 Prozent
2000: 71,76 Prozent
1996: 63,76 Prozent

Und laut aktuellem Stand liegt die Wahlbeteiligung diesmal bereits bei 92 Prozent.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.unzensuriert.at/content/115691-wahlbeteiligung-nahe-100-prozent-wer-glaubt-das/?utm_source=marfeelpush

Weitere Hinweise hier: https://www.extremnews.com/berichte/weltgeschehen/e2ef17e9c8add78


Die Abtreibung ist der größte Zerstörer von Frieden und Liebe

Pfarrer Jesse Ty aus den Philippinen leitet die Pfarrei „Our Lady of Joy“ in Carefree im US-Bundesstaat Arizona unweit von Phoenix.

In seiner kürzlichen Predigt zum 4. Sonntag im Jahreskreis, auf die uns Dr. Edith Breburda aufmerksam machte,nahm dieser glaubensstarke Priester (siehe Foto) auch Stellung zur Abtreibung bzw. dem neuen Gesetz in New York, das die Kindestötung im Mutterleib bis zum 9. Monat erlaubt:

Durch die Taufe nehmen wir Teil am allgemeinen Priestertum als Propheten und als Könige. In den Lesungen des vierten Sonntags im Jahreskreis betrachten wir die Rolle eines Propheten.

In Jeremia 1,4 heißt es: „Noch ehe ich dich auserwählte, noch ehe du aus dem Mutterleib hervorkamst, habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.“ 
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Gott hat ab dem Zeitpunkt unserer Empfängnis für jeden von uns einen Plan. Oft fragen Eltern ihre Kinder, was für einen Beruf sie erlernen wollen. Beide haben ihre Vorstellungen und Ideen. Wichtiger als dies ist es jedoch zu wissen, dass Gott einen Plan für uns hat, und wir unseren Kindern helfen, ihn zu verstehen.
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Gott hat eine bestimmte Berufung für unser Leben und sie ist unser Weg, um heilig zu werden. „Gott hat für das Leben eines jedes Menschen einen Plan. Niemand – außer Gott allein, kennt den Plan und die Bestimmung für unser Leben” (vgl. Jer 29:11).
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So ist es sehr traurig, dass unsere Gesellschaft unheilvolle Gesetzte genehmigt hat; sie betrachten das Töten eines Kindes im Mutterleib als legale Handlung.
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Die hl. Theresa von Kalkutta sagte einmal:
„Jedes Land, das Abtreibung akzeptiert, lehrt seine Menschen, nicht zu lieben, sondern Gewalt anzuwenden, um das zu bekommen, was sie wollen. Deshalb ist Abtreibung der größten Zerstörer von Liebe und Frieden.“
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Wir haben auch zugelassen, dass eine Ehescheidung legal ist, während eine Scheidung in Gottes Augen verwerflich ist, wie es der Prophet Malachi (Mal 2,16) verkündet hat.

Vor wenigen Tagen wurde ein neues Gesetz in New York legalisiert, das die Ermordung von Babys bis zur Geburt erlaubt. Der Gouverneur von Virginia hat vorgeschlagen, das Gesetz auch auf bereits geborene Babies zu erweitern, damit sie noch nach der Geburt getötet werden können, wenn der Arzt und die Mutter dies wünschen.  

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Trotzdem ziehen es viele vor, über das Gesetz zu schweigen, weil es sie als Geborene nicht selbst betrifft und das, obwohl es sich um eine grobe Verletzung der Würde und der Rechte der menschlichen Person handelt. 
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Wenn wir der Ideologie – Gottes Gesetze zu missachten – nicht Einhalt gebieten, wird sich dieser unheilvolle Prozess des Übels nicht aufhalten lassen und weitet sich aus, so dass wir am Ende all jene töten, die uns zur Belastung oder nutzlos für unsere Gesellschaft werden.
Es wird dann legal werden, jemanden zu töten, wenn er krank oder behindert ist, oder einfach nur, weil er zu schwach ist. Und wir meinen dann auch noch, wir tun etwas Gutes, weil wir anderen Menschen angeblich Leid ersparen.  
Wenn eine Nation Gott als den Mittelpunkt ihres Lebens missachtet, wird alles entschuldbar und es ist dann buchstäblich ok, wenn die „Hölle ausbricht“.
Wenn wir aufhören, Gott anzubeten, werden wir alles andere vergöttern. Weltliches Vergnügen, Macht, Ansehen, Reichtum, Gesundheit, Tiere, aber auch uns selbst verehren wir dann anstelle Gottes.
Wir übersehen dabei, dass es ohne Gott keine Ordnung gibt und stattdessen Chaos herrschen wird. Wenn es keine aufopfernde Liebe mehr gibt, tritt an seine Stelle die Selbstsucht; alles soll nur noch mir dienen. Ich, ich und nochmal ich  –  das beherrscht dann unser Denken.
Dennoch ist eine Hoffnung vorhanden. Denn auch, wenn wir untreu sind, ist der HERR seinen Verheißungen treu. ER wird uns nicht verlassen.
Das 2. Kapitel des Timotheusbriefs  –  Vers 11-13   – sagt:
„Wenn wir mit ihm gestorben sind, werden wir auch mit ihm leben. Wenn wir bis zum Ende durchhalten, werden wir auch mit ihm herrschen. Wenn wir ihn jedoch verleugnen, wird ER uns verleugnen. Wenn wir untreu sind, wird ER immer noch treu bleiben, denn ER kann sich selbst nicht verleugnen.“
Lassen Sie uns Gott als Mittelpunkt unseres Lebens zurückbringen. Lassen Sie uns Glauben, Hoffnung und Liebe in unserem Leben neu entfachen.
Lasst uns die Liebe Gottes zu anderen verkünden, vor allem denen, die vom Feind getäuscht werden.
Lasst uns einander lieben, denn Liebe ist die größte aller Gaben, und ohne Liebe gewinnen wir nichts, wie der heilige Paulus in unserer zweiten Lesung verkündete.
Lasst uns die Wahrheit in Liebe verkünden. Dieses Leben ist ein Geschenk von Gott, weil ER für jeden von uns einen Plan hat, welcher im Mutterleib beginnt: „Vom Mutterleib an ist Gott meine Stärke“, verkündet unser Psalm.
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Lassen Sie uns alle die Heiligkeit des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod respektieren und schützen.
Lasst uns aufhören, selber Gott zu spielen, und zu entscheiden, wer leben darf und wer nicht. Möge Gott entscheiden, wann ER uns in seine himmlische Heimat zurückrufen möchte.
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„Sterbehilfe“ wird dann für uns keine Notwendigkeit mehr sein. Wir werden Gottes Entscheidung respektieren, wenn ER uns als Mann und Frau erschaffen hat. Mit dem Plan Gottes zu kooperieren, schenkt uns als Kinder Gottes die wahre Freiheit und wird uns sehr glücklich machen: „Sein Plan ist unser Wohlergehen, um uns Zukunft und Hoffnung zu geben.“
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Jesus Christus ist der Gesalbte, die Erfüllung aller Prophezeiungen in den Hl. Schriften. ER wird uns zeigen, dass Gott für uns sorgt. ER wird uns aus aller Gefangenschaft befreien. ER wird uns von unserer Selbstsucht und unseren selbstzerstörerischen Fesseln loslösen, wenn wir es ihm erlauben.
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Lasst uns zu ihm zurückkehren, lasst uns das Sakrament der Versöhnung in Anspruch nehmen, lasst uns ihn in der Hl. Kommunion empfangen, und ihm erlauben, in unseren Herzen zu regieren.
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Lasst uns seine Gebote halten und in Ihm bleiben. Wenn wir dem HERRN folgen und die Wahrheit in Liebe verkünden, werden andere uns hassen und ablehnen. So haben sie auch Jesus und Jeremia behandelt. Aber Gott wird uns nicht im Stich lassen.
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Gott wird immer bei uns sein: „Sie werden gegen dich kämpfen, aber nicht über dich herrschen, denn ich bin mit dir, um dich zu retten, sagt der HERR“ (Jer 1, 19).

Streit ums Rindfleisch: US-Bürgermeister vertreibt Öko-Metzger – Präsident Putin verbietet McDonald’s-Burger

Von Dr. med. Edith Breburda

In den Vereinigten Staaten ist es eine Seltenheit, Gras-gefüttertes Rindfleisch beim Metzger zu finden. Im US-Bundestaat Wisconsin gibt es nur einen einzigen Metzger, der sein eigenes organisches Schlachthaus hat und Tiere der Umgebung „verarbeitet„. Dr. Breburda

Seit 7 Jahren betreibt er sein Geschäft, welches gut  floriert. Er versendet sein Fleisch in die ganze USA.

So kam es, dass er immer mehr schlachtete, was die Anwohner in dem kleinen Dorf Black Earth, etwa 20 km von der Hauptstadt Madison entfernt, ärgerte.

Der Bürgermeister klagte gegen den Metzger. Dieser bot verschiedene Lösungen an, jedoch wurden sie alle vor Gericht abgewiesen. Der Metzger muss sein Geschäft schließen.

Einige Anwohner, die sich über den Viehverkehr und den Geruch beschwert haben, wollen den Metzger aus dem Dorf vertreiben. Sein Geschäft steht vor dem Aus. In ein paar Tagen, Ende Juli 2014, muss er den Laden für immer dichtmachen. Die einzige Lösung wäre, dass der Bürgermeister die Klage zurückzieht.

Vor ein paar Tagen konnte man im Wisconsin State Journal einen Bericht der BBC-News über Umweltbelastung durch Rindfleischproduktion lesen.

Wissenschaftler denken vor allem an den Treibhauseffekt aufgrund der Methangasausscheidung und die hohen Nitratgehalte, die sie dieser Tierhaltung zuschreiben. Kraftfuttter

Jetzt fanden sie heraus, dass Mastrinder 28 mal mehr Landfläche und 11 mal mehr Wasser zur Fleischerzeugung benötigen als Schweine oder Geflügel. 

Die National Academy of Science schlägt deshalb vor, weniger Hamburger zu essen. Vielleicht sieht sich der Bürgermeister von Black Earth durch diesen Bericht in seiner Klage gegen den Metzger seines kleinen Dorfes im Mittleren Westen der USA bestätigt.

Factory Farming oder gesundes Fleisch?

Für Leute, die mit der modernen Massentierhaltung in den USA und dem Modell des Factory Farming nicht einverstanden sind, ist die Schließung der Metzgerei unbegreiflich. Mediziner weisen immer wieder auf die gesundheitlichen Vorzüge von grasgefüttertem Rindfleisch hin.

Der Trend zu diesem Nahrungsmittel nimmt zu. Selbst der Zeitungskolumnist Mark Morford vom San FranciKuh KZ6sco Chronicle, ein ehemaliger Vegetarier, isst nur das Fleisch von grasgefütterten Rindern. Er will gar nicht an die Grausamkeiten der Tierhaltung denken, über die man so oft hört. Zum Beispiel an eine Mast von Tausenden von Rindern mit Sojaschrot, mitten in der Wüste von Arizona (siehe die beiden breitformatigen Fotos).

Solche Einrichtungen werden auch als „Kuh-KZs“ bezeichnet.

Rinder: Gras statt Getreide

Rindermägen sind nun einmal in der Lage, Gras zu verwerten. Rinder in enge Buchten zusammenzupferchen und mit Mais, Soja oder Getreide zu füttern, entspricht überhaupt nicht ihrer Physiologie. Das Sojamehl ist meist genmanipulierte Importware aus Argentinien oder Brasilien. Um es herzustellen, werden Indianer von ihrem Land vertrieben und Unmengen an Wasser und chemischen Spritzmitteln verwendet.

Aber so weit muss man gar nicht gehen, wenn man herausfinden will, welche Tierhaltung artgerechter ist. Eine Studie aus der ehemaligen Sowjetunion zeigt, dass die Fleischproduktion ökonomische Probleme mit sich brachte, weil die Rinder dreimal soviel Getreide konsumierten als die Menschen.GC vernichten wir uns

Getreidefütterung führt in Rindermägen dazu, dass bis zu 25% unverdaut wieder ausgeschieden werden. Frances Moore Lappe schrieb in ihrem Buch: „Diet for a small Planet“, dass in den USA 16 Pfund Soja und Getreide gefüttert werden müssen, um daraus ein Pfund Rindfleisch zu produzieren.

BILD: Neuerscheinung „Totale Chemisierung“ von Dr. Edith Breburda

Es liegen Berechnungen vor, dass die an das Vieh verfütterten Mengen an Getreide und Hülsenfrüchten reichen würden, um 3 Milliarden Menschen zu ernähren.

Rinder werden nicht ohne Grund als Nahrungskonkurrenten des Menschen angesehen.

E-Coli, Antibiotika und Genfutter

Intensive Tierhaltung hat gesundheitliche Folgen für das Tier. Kühe verfügen mit ihren vier Mägen, dem Pansen, Netzmagen, Blättermagen und Labmagen über die optimale Kondition, Gras zu verdauen. Der Pansensack kann bis zu 60 Kilogramm Futter aufnehmen. Bakterien und Einzeller produzieren Säuren, die schwerverdauliche Pflanzenmassen aufschließen. Durch das Wiederkauen gelangt  alkalischer Speichel in den Pansen, um einen pH-Wert von ca. 6,5 zu erreichen.

Früher wurde eine Kuh mit einem Alter von 4 – 5 Jahren geschlachtet. Heute liegt in den USA das Schachtalter bei 14 – 15 Monaten. Man muss also die Ernährung der Tiere so gestalten, dass sie sehr schnell an Gewicht zunehmen. Das heißt: sie benötigen enorm viel Getreide, Soja-Eiweiß, Antibiotika und Wachstumshormone. Unter rein ökonomischen Gesichtspunkt macht diese Art der Tiermast einen Sinn.

Tiere, die mit Getreide gefüttert werden, hören jedoch auf wiederzukauen. Ihr Pansen ist übersäuert, die Tiere hören auf zu fressen, keuchen und geben viel Speichel ab.

Mögliche fatale Folgen der Getreidefütterung

Die Rinder können Durchfall bekommen, Geschwüre, Lebererkrankungen, ihr Immunsystem wird geschwächt und am Ende sterben sie. Ihr Verdauungsapparat wird durch die vorhandene Übersäuerung empfänglicher für das Wachstum bestimmter pathogener Keime, wie z.B. den tödlichen Keim der Escherichia coli 0157:H7 Bakterien. Kuhkz

Ein nicht vollständig erhitzter Hamburger könnte uns damit einen Krankenhausaufenthalt bescheren.

Zeitungen berichteten am 25. Juli 2014, dass Russland Hamburgers in allen 356 McDonald’s Restaurants wegen gesundheitsgefährdenden Qualitätsmängeln verbieten will.

Methangase, die über das Wiederkauen abgegeben werden, bleiben bei Getreide- und Sojabohnenfütterung im Pansen und am Ende gasen die Tiere auf. So beschreibt es der Autor Michael Pollan in seinem Buch. Auch für uns Endverbraucher sei solch ein Fleisch gesundheitsschädlich, fährt Pollan fort.

Der einzige Weg, um diese Mast zu betreibe,n besteht in einer Beifütterung von Antibiotika. Ohne sie geht es eigentlich gar nicht mehr. Aber dieses führt wieder zu einer Antibiotika-Resistenz, die wir Menschen zu spüren bekommen. Heute redet fast jeder von „superbugs“, den Superbazillen, die wir selber zu verantworten haben und die eine medizinische Behandlung mit Antibiotika erschweren.

Gesundes Fleisch nicht mehr gewöhnt

Die Welt kann man mit grasgefütterten Rindern nicht ernähren. Auch wenn das Fleisch mehr Omega 3-Fettsäuren erhält, reicher an Vitamin E ist und einen höheren Anteil an konjugierten Linolsäuren enthält, was die Krebserkrankungsrate mindert.

Der Muskelanteil der frei herumlaufenden Tiere übertrifft den Fettgehalt im Fleisch bei dieser Tierhaltung.Kuhbad

Viele Amerikaner lieben jedoch die Marmorierung des Fleisch-Fettanteils, die durch eine Mast auf engem Raum entsteht. Sie sind es nicht mehr gewohnt, Gras- gefüttertes Fleisch zu konsumieren, weil es ihnen schlußendlich gar nicht schmeckt.

Umwelt leidet in beiden Fällen

Die Annahme, dass grasgefüttertes Rindfleisch umweltfreundlicher erzeugt wird, wurde in Brasilien widerlegt, weil Weidetiere Methan erzeugen. Zudem wachsen die Tiere langsamer und somit hält die Methan-Emission länger an.

Aber was macht man mit dem Dung und der Gülle der Tiere, die beim factory farming in viel größeren Mengen auftreten, weil man hierbei viel mehr Tiere auf engstem Raum hält?

Die Umwelt leidet unter beiden Arten der Tierhaltung. Einen Ausweg sieht auch der Autor Robbins darin, ganz einfach weniger Rindfleisch zu essen, egal, wie es gehalten wurde. Grassfed-Beef scheint sowieso nur etwas für Konsumenten zu sein, die sich die teuren Preise des so erzeugten Fleisches leisten können (Robbins J. The truth about grassfed Beef, 19. Dez. 2012).

Unverständlich bleibt, dass man die einzige Metzgerei in Wisconsin, die eine Nische in der Vermarktung von grasgefüttertem Rindfleisch und Fleisch aus lokalen Betrieben erschlossen hat, nun daran hindert, weiterhin zu schlachten. Denn Schlachthäuser im herkömmlichen Sinn wie bei uns in Deutschland, zu denen die Bauern ihre Tiere bringen, gibt es in den USA schon lange nicht mehr.

Unsere Autorin Dr. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin); von ihr stammen auch die Fotos in diesem Artikel.
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Hier Infos über ihre jüngste Neuerscheinung: https://charismatismus.wordpress.com/2014/05/22/buch-tip-dr-edith-breburdas-profunde-neuerscheinung-zu-bioethischen-themen/
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 Ediths Homepage: http://scivias-publisher.blogspot.com/

 


Arizona/USA: Ist Abtreibung eine private Entscheidung der Frau?

Von Dr. med. Edith Breburda

Planned Parenthood in Arizona und das Women’s Center in Tucson  –  beides Einrichtungen, die Abtreibungen anbieten  –  verklagen den US-Bundestaat Arizona, da dieser ein neues Gesetz verabschiedete, welches die bisher üblichen Abtreibungspillen unterbindet. Dr. Breburda

Anwälte des Zentrums für Reproduktive Rechte und der Planned Parenthood Föderation von Amerika wollen Frauen, die ab 1. April 2014 keinen Zugang mehr zu Medikamente bekommen, dazu verhelfen, welche eine Abtreibung einleiten.

Im Januar verabschiedete das Gesundheitsministerium von Arizona, dass abtreibungsinduzierende Arzneimittel nur bis zur 7. Schwangerschaftswoche in der von der Food und Drug Administration anerkannten Dosierung verabreicht werden dürfen. Die Einnahme von 2 Tabletten muss in der Klinik erfolgen.

Vor dem Gesetz war eine induzierte Abtreibung bis zur 9. Lebenswoche möglich. Auch wurde nur die erste Tablette in der Klinik eingenommen. Ein zweites, niedriger dosiertes Präparat wurde daheim eingenommen, was die Kosten dämpfen sollte. Allerdings erhöhte diese Praxis das Komplikationsrisiko der Frau.

US-Bundesstaat Arizona: strengeres Abtreibungsgesetz

Laut dem neuen Gesetz müssen Ärzte, die chirurgische Abtreibungen vornehmen, eine Arbeitserlaubnis in einem Krankenhaus in einem Umkreis von 30 km haben. Ärzte, welche eine medikamentöse Abtreibung durchführen, müssen Patienten in dieses Krankenhaus einweisen dürfen und sind verpflichtet, Komplikationen zu melden. Eine Krankenwagen muss bereit stehen, wenn es zu Zwischenfällen kommt. Baby (2)

Planned Parenthood sieht in dem neuen Gesetz eine Behinderung der „reproduktiven Rechte“ der Frau, weil dadurch eine Abtreibung erschwert wird. „Das Gesetz bedeutet einen Eingriff in die private medizinische Entscheidung der Frau“, sagt der Direktor von Planned Parenthood von Arizona, Bryan Howard.

Für Abtreibungs-Befürworter ist der jetzt begrenzte Gebrauch von Mifepristone  –  besser als RU-468 bekannt  –  problematisch:

„Eine Studie des Guttmacher-Institutes in New York, die von Abtreibungs-Befürwortern durchgeführt wurde, zeigt, dass auch eine geringere RU-468-Dosis, verbunden mit einem anderen Wirkstoff, genauso wirksam ist. Die bisherige Methode ermöglichte zudem eine Abtreibung bis in die 9. Schwangerschaftswoche. Durch das neue Gesetz, welches nur FDA genehmigte Präparate erlaubt, ist diese kostengünstigere Methode nun verboten“, erläuterte Elizabeth Nash, Managerin des Guttmacher-Institutes.

Abtreibungsbefürworter verklagen Bundesstaat

Viele Frauen, die in der 9. Schwangerschafts-Woche sind, müssen sich in Zukunft einem chirurgischen Eingriff unterziehen. „Arizona raubt Frauen ihre verfassungsmäßig geschützten Rechte (Consitutionally protective rights)“, sagte David Brown, ein Anwalt des Zentrums für „Reproduktions-Rechte“. Deswegen wird der US-Bundestaat Arizona verklagt.

„Es ist eine Schande, wenn Planned Parenthood sich benachteiligt sieht, gehen sie vor Gericht, um ihre Ansichten durchzusetzen“, erklärt Cathi Herrod, Präsidentin einer bedeutenden Lebensrechtsgruppe (Christie Bob, Arizona sued over abortion drug limits. The Arizona Republic 3.6.2014). images

Die USA entwickelte bereits 2011 ein Prostaglandin Präparat, welches eine Abtreibung zuhause, ohne die Mithilfe eines Arztes ermöglichte. Über die Frage, inwieweit dieses Mittel den Frauen letztendlich schadet, scheiden sich die Geister. Misoprostol, wurde am 3. Juni 2011 von der Weltgesundheitsorganisation WHO in New York für die USA zugelassen.

Es wird eingesetzt, um nachgeburtliche Blutungen zu stillen und kann so vielen Frauen das Leben retten, sagt das WHO-Statement. Es ist aber auch für selbstinduzierte Abtreibungen zugelassen.

Ärzte sprechen von einer Wunderdroge, die Frauen im Wochenbett das Leben rettet. Das Präparat muss weder kühl gelagert noch mit einer Spritze steril verabreicht werden.

Das Präparat muss weder kühl gelagert, noch mit einer Spritze steril verabreicht werden. Maternal Life International (Mütterliches Leben International) zeigt sich eher skeptisch, denn die Frauensterblichkeit in medizinisch unterversorgten Gebieten liegt sowieso höher. Misoprostol erweckt den Eindruck, die Sterblichkeit der Mütter im Wochenbett in derartigen Gegenden zu verringern, was jedoch nicht der Fall ist.

Dr. Joe DeCook, ein Arzt der Pro-Life Bewegung Amerikas, vergleicht das Präparat mit dem Rauschmittel Morphin: „Es kann benutzt werden, um Gutes oder auch Schlechtes zu tun.“

In Deutschland wurde Misoprostol im Januar 2006 vom Markt genommen. Es war nur für die Behandlung von Magen-Darmkrebs zugelassen. Für eine andere Indikation hatte der Hersteller nie einen Antrag gestellt, trotz zahlreicher Studien, die einen Einsatz in der Gynäkologie und Geburtshilfe sinnvoll erscheinen ließen. (Siehe „Frauenarzt“ 2003, 8:882-5 und Homepage).

Probleme mit induzierter Geburt

Immer öfter wird der spontane Wehenbeginn nicht mehr abgewartet. Obwohl die WHO (Fortaleza-Konsensus-Konferenz, 1985) in ihrer „Mutterfreundlichen Kindergeburtsinitiative“ (Mother-friendly Childbirth Initiative) davor warnt, eine Technisierung der Geburten aus Gründen der Praktikabilität und ohne medizinische Indikation zu „erzwingen“. Frauen sprechen in Internetforen über das schlimmste Erlebnis, das sie mit einer „induzierten“, einer vorangetriebenen Geburt je hatten.

In der Geschichte der Frauenheilkunde wurden ursprünglich Prostaglandine, d. h. induzierte medizinische Verfahren angewendet, um eine Geburtseinleitung im Rahmen der medikamentösen Abtreibung im ersten und zweiten Trimenon vorzunehmen.

Die Weltgesundheitsorganisation fürchtet, dass das am 3. Juni 2011 für den US Markt zugelassene Präparat Misoprostol von nicht medizinisch geschulten Frauen angewendet wird, um eine Abtreibung „zu Hause“ durchzuführen. Damit könnte es für diejenigen, die es einnehmen, auch gewisse Risiken bergen.

Das Präparat wurde für den Privatgebrauch freigegeben, aber gerade in ländlichen Gebieten der USA, wo die Gesundheitsversorgung suboptimal ist und keine Notaufnahmeeinrichtungen vorhanden sind, kann die nicht medizinisch überwachte Einnahme von Misoprostol zum Problem werden.

Die Intention war, dass mit dem neuen Präparat eine Abtreibung ohne den Arzt vorgenommen werden kann. In Vietnam waren 1.734 Frauen in die Vorversuche für das Medikament involviert. Abtreibungen wurden bis zum 63. Schwangerschaftstag durchgeführt, ohne das Mitwirken eines Arztes.

Gynuity, eine Organisation, die sich für die Aufklärung der Bevölkerung bezüglich Reproduktionsmedizin einsetzt und in den USA arbeitet, unterstützt selbstinduzierte Abtreibungen und versucht, sie in ein positives Licht zu stellen.

2009 wurde berichtet, dass sich Gynuity gegen Gesetze ausspricht, welche die Personenwürde des ungeborenen Kindes hervorheben wollen.

Etwas besorgt war die Organisation über eine eigene Studie, die 2002 zeigte, dass Misoprostol Geburtsfehler bei Ungeborenen hervorrufen kann, wenn das Kind die eigene Abtreibung „überleben“ sollte. Meistens handelt es sich um Klumpfüße, Gesichtsnerven-Anomalitäten und nicht vollständig ausgebildete Finger.

Ein Viertel der medikamentös induzierten Abtreibungen schlagen fehl und benötigen dringend eine medizinische Versorgung. Vor allem Abtreibungen, die nach der 7. Schwangerschaftswoche vorgenommen werden, setzen das Leben der Mutter aufs Spiel.

Vgl. hierzu auch: Dr. E.Breburda: Neues Prostaglandinpräparat in Amerika zugelassen, 10. Juni 2011, Zenit

Dr. med. Edith Breburda DVM, PhD: http://scivias-publisher.blogspot.com/