Zieh mich heraus aus dem Verderben!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 69 (68),15-16.30-31.33-34.

Entreiß mich dem Sumpf, damit ich nicht versinke.
Zieh mich heraus aus dem Verderben, aus dem tiefen Wasser!
Lass nicht zu, dass die Flut mich überschwemmt,
die Tiefe mich verschlingt,
der Brunnenschacht über mir seinen Rachen schließt.
Ich aber bin elend und voller Schmerzen;
doch deine Hilfe, Gott, wird mich erhöhen.
Ich will im Lied den Namen Gottes loben,
ich will ihn mit Dank erheben.

Die Gebeugten haben es gesehen und sie freuen sich!
Ihr, die ihr Gott sucht, euer Herz lebe auf!
Denn der HERR hört auf die Armen,
seine Gefangenen verachtet er nicht.

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Meine Seele rühme sich des HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 34 (33),2-3.4-5.6-7.

Ich will den HERRN allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des HERRN;
die Armen sollen es hören und sich freuen.
 

Verherrlicht mit mir den HERRN,
lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
Ich suchte den HERRN, und ER hat mich erhört,
ER hat mich all meinen Ängsten entrissen.
 

Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
Da ist ein Armer; er rief, und der HERR erhörte ihn.
ER half ihm aus all seinen Nöten.
 

 


Der HERR wird sein Volk nicht verstoßen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 94 (93),5-6.7-8.9-10.14-15.

HERR, die Frevler zertreten dein Volk,
sie unterdrücken dein Erbteil.
Sie bringen die Witwen und Waisen um
und morden die Fremden.
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Sie denken: Der HERR sieht es nicht,
der Gott Jakobs merkt es nicht.
Begreift doch, ihr Toren im Volk!
Ihr Unvernünftigen, wann werdet ihr klug?
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Sollte der nicht hören, der das Ohr gepflanzt hat,
sollte der nicht sehen, der das Auge geformt hat?
Sollte der nicht strafen, der die Völker erzieht,
ER, der die Menschen Erkenntnis lehrt?
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Ja, der HERR wird sein Volk nicht verstoßen
und niemals sein Erbe verlassen.
Nun spricht man wieder Recht nach Gerechtigkeit;
ihr folgen alle Menschen mit redlichem Herzen.
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Den Schwachen erhebt GOTT aus dem Staub

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
1 Sam 2,1 f
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Mein Herz ist voll Freude über Gott,
große Kraft gibt mir der HERR.
Weit öffnet sich mein Mund gegen meine Feinde;
denn ich freue mich über deine Hilfe.
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Der Bogen der Helden wird zerbrochen,
die Wankenden aber gürten sich mit Kraft.
Die Satten verdingen sich um Brot,
doch die Hungrigen können feiern für immer.
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Der HERR macht tot und lebendig,
ER führt zum Totenreich hinab und auch herauf.

Der HERR macht arm und macht reich,
ER erniedrigt und ER erhöht.

Den Schwachen hebt ER empor aus dem Staub
und erhöht den Armen, der im Schmutz liegt;
ER gibt ihm einen Sitz bei den Edlen,
einen Ehrenplatz weist ER ihm zu.

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Die Gerechtigkeit blühe auf in unseren Tagen

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 72 (71), 1-2.7-8 ff.
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Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.
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Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.
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Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
er rettet das Leben der Armen.

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Ich will unseren HERRN im Singen loben!

                                Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
                                        Psalm 69 (68),30-31.33-34.35-36ab.

Ich bin elend und voller Schmerzen;
doch deine Hilfe, o Gott, wird mich erhöhen.
Ich will im Lied den Namen Gottes loben,
ich will ihn mit Dank erheben.
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Die Gebeugten haben es gesehen und sie freuen sich!
Ihr, die ihr Gott sucht, euer Herz lebe auf!
Denn der HERR hört auf die Armen,
seine Gefangenen verachtet er nicht.
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Himmel und Erde sollen ihn rühmen,
die Meere und was sich in ihnen regt.
Denn Gott wird Zion retten,
wird Judas Städte neu erbauen.
 

GOTT hört das Flehen der Bedrängten

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Jesus Sirach 35,15b-17.20-22a:

Der HERR ist ein Gott des Rechts,
bei ihm gibt es keine Begünstigung.
ER ist nicht parteiisch gegen den Armen,
das Flehen des Bedrängten hört ER.
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ER missachtet nicht das Schreien der Waise und der Witwe,
die viel zu klagen hat.
Wer Gott wohlgefällig dient, der wird angenommen,
und sein Bittruf erreicht die Wolken.
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Das Flehen des Armen dringt durch die Wolken,
es ruht nicht, bis es am Ziel ist.
Es weicht nicht, bis Gott eingreift
und Recht schafft als gerechter Richter.

Der Prophet Amos beklagt die Unterdrückung der Armen und Schwachen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Amos 8,4-7:

Hört dieses Wort, die ihr die Schwachen verfolgt und die Armen im Land unterdrückt.
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Ihr sagt: Wann ist das Neumondfest vorbei? Wir wollen Getreide verkaufen. Und wann ist der Sabbat vorbei? Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen und die Gewichte fälschen. Wir wollen mit Geld die Hilflosen kaufen, für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld.
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Beim Stolz Jakobs hat der HERR geschworen: Keine ihrer Taten werde ich jemals vergessen.

GOTT hat mich all meinen Ängsten entrissen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 34 (33),2-3.4-5.6-7.8-9.

Ich will den HERRN allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühmt sich des Ewigen;
die Armen sollen es hören und sich freuen.
 .
Verherrlicht mit mir den HERRN,
lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
Ich suchte den HERRN und ER hat mich erhört,
ER hat mich all meinen Ängsten entrissen.
 .
Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
Da ist ein Armer; er rief, und der HERR erhörte ihn.
ER half ihm aus all seinen Nöten.
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Der Engel des HERRN umschirmt alle, die Gott fürchten und ehren,
und er befreit sie.
Kostet und seht, wie gütig der HERR ist;
wohl dem, der zu ihm sich flüchtet!
 

 


Der HERR hilft mir in seiner Treue!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 69 (68),3.14.30-31.33-34.

Ich bin in tiefem Schlamm versunken
und habe keinen Halt mehr;
ich geriet in tiefes Wasser,
die Strömung reißt mich fort.

Ich bete zu dir, HERR,
zur Zeit der Gnade.
Erhöre mich in deiner großen Huld,
Gott, hilf mir in deiner Treue!

Ich aber bin elend und voller Schmerzen;
doch deine Hilfe, Gott, wird mich erhöhen.
Ich will im Lied den Namen Gottes loben,
ich will ihn mit Dank erheben.

Die Gebeugten haben es gesehen und sie freuen sich!
Ihr, die ihr Gott sucht, euer Herz lebe auf!
Denn der Herr hört auf die Armen,
seine Gefangenen verachtet ER nicht.