Bayern hat familienpolitisch die Nase vorn

Der Freistaat Bayern zahlt mit dem Betreuungsgeld und dem Landeserziehungsgeld als einziges Bundesland zwei zusätzliche Familienleistungen.

Bayerische Familien erhalten auch künftig ein Betreuungsgeld:

Nachdem das Bundesverfassungsgericht die Länder beim Betreuungsgeld für zuständig erklärt hat, zahlt Bayern als einziges Bundesland dieses Familienleistung weiter und unterstützt damit die Wahlfreiheit der Eltern bei der Kindererziehung. Noch vor der offiziellen Einführung des bayerischen Betreuungsgeldes haben bereits 43.000 Elternpaare diese Leistung beantragt.

Landeserziehungsgeld:

2015 hat Bayern rund 75 Millionen Euro in das Landeserziehungsgeld investiert. Das ist die bundesweit höchste Landesleistung zur Unterstützung von Familien. Rund 35 Prozent aller bayerischen Familien nehmen derzeit das Landeserziehungsgeld in Anspruch. Damit unterstützt der Freistaat vor allem Familien mit niedrigem Einkommen und senkt auch das Armutsrisiko junger Familien. Außer Bayern zahlt nur noch ein weiteres Bundesland ein Landeserziehungsgeld.

Quelle: http://www.csu.de/familienland-bayern/

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Familienexperte beklagt „effizientes Wegorganisieren“ der Kinder

Kostas Petropulos: Eltern wollen mehr Zeit für Kinder!

Am Donnerstag, den 20. Juni, veröffentlichte der Rundfunksender WDR 2 ein aufschlußreiches Interview zur Familienpolitik, das es dort online zu hören und zu lesen gibt.imm024_22

Das Gespräch mit dem Tübinger Familienexperten Kostas Petropulos räumt mit der Vorstellung auf, als ob Familien hierzulande „mit Milliardengeschenken des Staates angeblich in einem familienpolitischen Paradies leben würden“.

Der Leiter des unabhängigen Heidelberger Büros für Familienfragen erklärt vielmehr, eine Familiengründung sei „nicht nur das größte Armutsrisiko“ in unserem Land, sondern sogar „Glückskiller Nummer 1“.   – Seine Begründung für diese klare Ansage: „Wenn sich junge Menschen für Kinder entscheiden, dann erleben sie in unserer Gesellschaft nur Nachteile.“

Der Familienexperte betont, entscheidend sei, daß Eltern „mit ihren Kindern leben können, und zwar so, wie sie es wünschen und vor allem mit ausreichend Zeit.“ – Doch der Druck auf Familien sei massiv gestiegen sei, weil die  Politik, so Petropulos,„dieses Thema komplett ausblendet und nur noch darauf reduziert, was brauchen eigentlich Eltern, um ihre Kinder effizient wegzuorganisieren.“

Dies sei der Hauptgrund, warum sich junge Menschen gegen Kinder entscheiden.