Festnahme eines Asylbewerbers in Arnsberg: Kündigte er die Pariser Blutnacht an?

Die Polizei hat im sauerländischen Arnsberg einen Asylbewerber festgenommen, der bereits vor den Anschlägen von Paris die Terrorattacke angedeutet haben soll. Der Mann aus Algerien soll zu Syrern in der Asylunterkunft gesagt haben, Paris werde in Angst und Schrecken versetzt, berichten NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung. Auch soll er eine Bombe erwähnt haben. Scannen0003

Nach der Anschlagsserie hätten die Syrer den Allgerier angezeigt. Dieser habe gegenüber der Polizei angegeben, nichts von den Anschlägen gewußt und das nur so gesagt zu haben. Gleichzeitig drohte er jedoch, sollte er inhaftiert werden, werde auch etwas in Arnsberg geschehen. Laut dem Bericht stufen ihn die Ermittler derzeit als unglaubwürdig ein, prüfen jedoch den Fall genau. Es wurde Haftbefehl gegen den Mann wegen Nichtanzeigens einer geplanten Straftat erlassen.

Terrorist aus Montenegro wollte nach Frankreich

Bereits am 5. November hatte die bayerische Polizei in der Nähe von Rosenheim einen Mann aus Montenegro festgenommen. In seinem Auto wurden acht Kalaschnikow-Gewehre mit Munition, zwei Pistolen, ein Revolver, zwei Handgranaten sowie 200 Gramm Sprengstoff (TNT) entdeckt.

Die Auswertung seines Navigationsgeräts sowie seines Mobiltelefons hätten ergeben, daß der Mann nach Frankreich unterwegs gewesen sei, berichtet die Frankfurter Allgemeine. Derzeit prüfen die Sicherheitsbehörden eine Verbindung zu den Pariser Attentaten. Laut Bayerns Ministerpräsident Seehofer (CSU) gebe es eine „begründete Annahme“, daß ein Zusammenhang mit der Pariser Terrorserie bestehe.

Quelle: http://www.jungefreiheit. de

Hier unser Bericht über diese Festnahme bei Rosenheim, die durch eine zufällige Autobahnkontrolle zustandekam: https://charismatismus.wordpress.com/2015/11/14/bayern-polizei-verhaftete-auslaendischen-terroristen-gehoert-er-zu-den-pariser-attentaetern/

Bemerkenswerter Artikel des Hamburger Rechtsanwalts Steinhöfel: http://www.steinhoefel.com/2015/11/frankreich-bombt-fuer-ein-paar-nette-schlagzeilen.html


Ausstellung über Franz Stock in Arnsberg vom 20. Mai bis 26. August 2012

Der Priester zwischen den Fronten war ein Held für Deutsche und Franzosen

Das Sauerland-Museum in Arnsberg zeigt vom 20. Mai bis 26. August 2012 eine umfangreiche, dem kath. Geistlichen Franz Stock gewidmete Sonder-Ausstellung unter dem Leitwort „Franz Stock und der Weg nach Europa“.

Dabei wird sein Wirken im Geist des Glaubens hervorgehoben und zugleich seine Persönlichkeit in den historischen Zusammenhang eingebunden und erläutert.

Um die Bedeutung der Ausstellung zu unterstreichen, haben sich der deutsche Botschafter in Paris, Reinhard Schäfers, sowie der französische Botschafter in Berlin, Maurice Gourdault-Montagne, bereit erklärt, die Schirmherrschaft zu übernehmen.

Die Ausstellung wurde am Sonntag, den 20. Mai, mit einem Vespergottesdienst und einem Festakt in der Arnsberger Propsteikirche St. Laurentius eröffnet. Den Festvortrag hielt Kardinal Paul Cordes. 

In Vertretung des französischen Botschafters würdigte Generalkonsul Michel Giacobbi den Priester Franz Stock. Er sei untrennbar mit den Schicksalen von Deutschland und Frankreich verbunden.

Abbé Franz Stock (1904-1948) Das Bild wurde au...

Foto: Franz-Stock-Komitee eV.

Der in Arnsberg geborene Franz Stock (siehe Foto) war ein heldenhafter Priester, der im NS-besetzten Frankreich ca 2000 Gefangene, die vor der Hinrichtung standen, auf ihrem letzten Gang begleitete, sich um ihre würdige Beisetzung bemühte und sich um die Angehörigen kümmerte (all dies gegen den Willen der Nazibesatzung).

Später geriet der beherzte Seelsorger selbst in Gefangenschaft und sorgte sich im Lager vor allem um  Theologiestudenten, so daß er im Gefangenenlager eine Art „Priesterseminar“ aufbaute.