Hamas greift Hilfskonvoi aus Israel an: zwei Tote und zehn Verletzte

Die Terrororganisation Hamas hat am Dienstag (18.5.) einen humanitären Hilfskonvoi auf dem Weg von Israel nach Gaza mehrmals am Übergang Kerem Shalom mit Mörserbomben angegriffen. Zwei thailändische Arbeiter wurden dabei getötet, zehn weitere Arbeiter und ein Soldat der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte wurden verletzt.

Das Außenministerium Israels hatte die Überstellung der von UNO, UNICEF, dem Internationalen Roten Kreuz und Ärzte ohne Grenzen gespendeten Hilfsgüter koordiniert. Der Konvoi umfasste 40 Lastwagen mit medizinischem Zubehör, Impfstoffen, Kraftstoff und Lebensmitteln.

BILD: Israelische Soldaten beschützen ein arabisches Kind

Nach einer ersten Attacke der Hamas am Vormittag wurde am frühen Nachmittag ein zweiter Versuch unternommen, die Güter nach Gaza zu bringen. Acht Lastwagen konnten den Übergang passieren als ein erneuter Hamas-Angriff stattfand, bei dem ein Soldat verletzt wurde.

Ein dritter Versuch eine weitere Stunde später wurde erneut mit Mörserbomben angegriffen. Zwei Arbeiter wurden dabei getötet und zehn weitere verletzt.

Die Hilfsgüter konnten daher nicht zur Bevölkerung im Gazastreifen gebracht werden. Israel wird sich dafür einsetzen, einen schnellen Transfer der Hilfssendung nach Gaza zu ermöglichen.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Hamas-greift-humanit%C3%A4ren-Hilfskonvoi-an.aspx


Abtreibung: Gibt es keine Grenzen für „Ärzte ohne Grenzen“ ?

Pressemitteilung der Initiative „Nie wieder!“ vom 20.8.2012:

Wer kennt sie nicht, die Vereinigung „Ärzte ohne Grenzen“. Weltweit versuchen sie, „allen Opfern Hilfe zu gewähren, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft oder politischen und religiösen Überzeugungen“, so ist auf ihrer Internetseite zu lesen.

Nicht selten gehen die engagierten Ärzte und Mitarbeiter auch in Konflikt- oder gar Kriegsgebiete, um unter Einsatz ihres eigenen Lebens anderen Menschen zu helfen.In der Tat lobens- und anerkennenswert. Deshalb erfährt diese internationale Organisation auch großzügige Unterstützung nicht nur in unserem Land, sondern es fließen auch Spendengelder zur finanziellen Bewältigung ihrer Arbeit.

Nach Anfrage einer deutschen Lebensrechtsorganisation geraten nun die „Ärzte ohne Grenzen“ allerdings in arge Bedrängnis und müssen um ihre Glaubwürdigkeit fürchten.

Der Geschäftsführer dieser in Berlin ansässigen Organisation, Frank Dörner, teilte mit, daß auch Abtreibung  –  die Ermordung ungeborener Kinder  –  „eine ihrer Leistungen“ sei.

Angesichts der Tatsache, daß   –   von deutschem Boden aus und durch deutsche Ärzte ausgeführt   –  der Tod wieder ein „Meister aus Deutschland“ ist, indem die Ermordung ungeborener Menschen als „Dienstleistung“ für die internationale Weltgemeinschaft durchgeführt wird, muß die Frage erlaubt sein, was „wir Deutschen“ aus unserer eigenen Geschichte gelernt haben.

Anscheinend haben die Erinnerungen an die Verbrechen der Nazis keinen positiven Einfluß mehr auf den Lebensschutz und das Lebensrecht eines jeden Menschen.

Mit Argumenten wie „Gesundheit der Frauen“ und „Müttersterblichkeit“ rechtfertigen die „Ärzte ohne Grenzen“ ihre Arbeit, die selbst beim Töten eines Menschen keine Grenzen kennt. Dort, wo der Schutz des ungeborenen Lebens nicht nur mit Füßen getreten, sondern die Ermordung auch noch gerechtfertigt wird, erfährt die Glaubwürdigkeit der „Ärzte ohne Grenzen“ ihre Grenze!

Wir fordern die „Ärzte ohne Grenzen“ auf, die Tötung ungeborener Kinder sofort zu beenden, aus ihrem „Dienstleistungsprogramm“ zu streichen und sich uneingeschränkt für alle Menschen einzusetzen, nicht nur „ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft oder politischen und religiösen Überzeugungen“, sondern auch ungeachtet ihres vor- oder nachgeburtlichen Alters.

Günter Annen


V.i.S.d.P.: Initiative Nie Wieder!, Cestarostraße 2, D-69469 Weinheim

Telefon:  06201/2909929, Fax: 06201/2909928  E-Mail: presse@nachrichten-lebensrecht.de


Christen im Süd-Sudan brauchen unsere sofortige Hilfe

Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ schlägt Alarm: in ihrem am gestrigen Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht zieht die Organisation ein ernüchterndes Fazit zur humanitären Lage im christlichen Südsudan.

Der junge afrikanische Staat hat erst vor wenigen Tagen den Jahrestag seiner Unabhängigkeit vom islamischen Nordsudan begangen.

Vor der Unabhängigkeit wurden Christen jahrzehntelang  von der sudanesischen Islamisten-Regierung brutal verfolgt, so daß Menschenrechtsorganisationen von einem „Völkermord“ sprachen.

Auch jetzt leidet der Südsudan unter den Angriffen des Nordsudan. Zehntausende Flüchtlinge harrten in der umkämpften Grenzregion zu Nordsudan in Flüchtlingslagern aus  –  dringend benötigt werden Medizin, Essen und Wasser.

Der „Ärzte ohne Grenzen“-Geschäftsführer Frank Dörner appelliert im Interview mit dem Kölner Domradio an die Internationale Gemeinschaft, schnellstmöglich Hilfe zu leisten.

Quelle: Radio Vatikan