Israel: Was die alten Römer einst essen wollten

Archäologische Ausgrabungen, die von der Israelischen Altertumsbehörde (IAA) in der Nähe von Ashkelon durchgeführt wurden, deckten ein römisches Industriegebiet mit Weinpressen und bisher selten entdeckten Anlagen zur Herstellung einer damals beliebten Fischsoße auf.

Die Ausgrabung, die von der Wirtschaftsgesellschaft Ashkelon in Vorbereitung der Errichtung eines Ökosportparks durchgeführt wurde, hat nun die Beweise für diese 2000 Jahre alte römische und byzantinische kulinarische Vorliebe erbracht.

Lange vor Pasta und Pizza basierte die antike römische Ernährung hauptsächlich auf Fischsoße, erläutert Dr. Tali Erickson-Gini von der IAA.

Historische Quellen beziehen sich auf die Herstellung von spezieller Fischsauce, die in der römischen und byzantinischen Zeit im gesamten Mittelmeerraum als Grundnahrungsmittel verwendet wurde. Sie berichten, dass die damit einhergehenden starken Gerüche während der Herstellung eine Entfernung von städtischen Gebieten erforderten.

Dies wurde festgestellt, da die Anlagen etwa 2 km vom Zentrum des alten Ashkelon entfernt entdeckt wurden.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Antike-roemische-kulinarische-Vorlieben-entdeckt.aspx#p
Foto: Israelische Altertumsbehörde


Israel im Ausnahmezustand: Abwehrsystem konnte hunderte von Raketen abfangen

Mehr als 1200 Raketen wurden seit dem 10. November auf israelisches Gebiet abgefeuert, allein 1000 davon seit dem Beginn der Operation Wolkensäule am 14. November. Der Großteil der Raketen ist im Süden des Landes niedergegangen, drei Menschen wurden bei einem Einschlag in Kiryat Malachi getötet.

Kinder auf dem Weg in den Luftschutzkeller: Kiryat Malachi, Nov. 2012 (Foto: IDF)

Auch in Tel Aviv und in Jerusalem ertönte bereits mehrfach „Alarmstufe Rot“.

Das Raketenabwehrsystem Iron Dome hat hunderte Raketen abgefangen und so verhindert, dass Wohngebiete in Israel getroffen werden.

Der Übergang Kerem Shalom wurde am Dienstagmorgen geöffnet, um 120 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern passieren zu lassen. Er musste jedoch wieder geschlossen werden, nachdem er aus dem Gazastreifen aus mit Raketen angegriffen worden war. Vor dem Angriff hatten erst 24 Lastwagen passieren können.

Am Montag wurden drei Grundschulen in Ashkelon durch Gradraketen getroffen. Es wurde niemand verletzt, da im Umkreis von 40 Kilometern um den Gazastreifen alle Schulen bis auf weiteres geschlossen bleiben. Gleiches gilt für die Ben Gurion-Universität des Negev, an der 15.000 Studierende eingeschrieben sind.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Mehr als 70 Raketen auf Israel – drei Verletzte


Seit dem frühen Mittwochmorgen haben palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen mehr als 70 Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Raketen detonierten in den Bezirken Eshkol und Chof Ashkelon.

Drei Menschen wurden Medienberichten zufolge verletzt, zwei von ihnen schwer. Bei allen drei Verwundeten handelt es sich um ausländische Arbeiter. Fünf Häuser wurden von den Raketen getroffen.

Der Schulunterricht wurde heute im Süden Israels abgesagt.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben Angriffe gegen Stellungen der Terroristen begonnen, von denen aus die Raketenangriffe erfolgt waren.

Sieben Raketen wurden in der Region um Ashkelon durch das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“  abgefangen.

Präsident Shimon Peres, der sich am Morgen zu einem Beileidsbesuch bei der Familie des ermordeten Soldaten Majdi Halabi in Daliyat al-Karmel aufhielt, äußerte sich dort auch zur Lage im Süden des Landes.

Peres erklärte:

„Leider wurde gestern ein Offizier von ZAHAL verletzt, und ich wünsche ihm und seiner Familie schnelle Genesung. Die Lage im Süden ist unerträglich. Wir werden nicht tatenlos dasitzen, wenn wir beschossen werden.

Wir würden uns freuen, wenn Gaza aufgebaut wird und prosperiert, wir möchten den Einwohnern von Gaza nicht schaden  –  doch ihre Führer müssen wählen, ob Gaza eine Stadt des Aufbaus oder eine Stadt des Terrors sein soll, entweder wird gebaut oder geschossen.

Israel wird entschieden handeln, wenn das Leben seiner Einwohner in Gefahr ist. Alle Einwohner des Südens haben genauso das Recht, nachts ruhig zu schlafen wie die übrigen Einwohner des Staates Israel.“

Quelle: Außenministerium des Staates Israel, 24.10.2012 / Israelische Botschaft in Berlin

FOTO: Aufräumarbeiten an einem getroffenen Haus heute Morgen (Foto: IDF)