„Jüdische Rundschau“ kritisiert Merkels verfehlte Asylpolitik: „Ohnmacht und Wut“

Laila Mirzo: Kanzlerin hat geltendes Recht gebrochen

Die „Jüdische Rundschau“ ist eine  –  sehr lesenswerte  –  unabhängige Monatszeitung, die einige Artikel auch online publiziert. Dabei versteht es das kritische Blatt, dem Zeitgeist deutlich die Zähne zu zeigen  – auch in puncto Asylpolitik und der damit verbundenen Islamisierung Deutschlands.

Am 4. August 2017 veröffentlichte die Redaktion einen Beitrag von Laila Mirzo, die sich die Merkelsche „Flüchtlings“-Politik vorknöpft. Der Titel des geharnischten Beitrags: „Als wäre nichts passiert – Die kreuzbraven Deutschen werden wieder Merkel wählen“.

Schon eingangs stellt die Autorin fest, es mache sich in ihr „eine Mischung aus Ohnmacht und Wut breit, dabei zusehen zu müssen, wie sich Deutschland selbst derangiert“.

„Merkel wurde zur Schlepperin Nr. 1 im Staate“

Sodann heißt es: „Die Wahlen rücken näher und nach den zu erwartenden Mehrheitsverhältnissen wird Merkel wieder zur Kanzlerin gewählt werden. Vergessen scheint ihr Versagen von 2015, als sie geltendes Recht gebrochen und zur Schlepperin Nummer 1 im Staate wurde.“

Die Verfasserin erwähnt, daß in den letzten beiden Jahren ca. 1,3 Millionen Menschen  – meist über die offene Balkanroute  –  nach Deutschland zuwanderten:

„Unter ihnen Flüchtlinge, die tatsächlich vor politischer oder religiöser Verfolgung geflohen sind, der Rest sind jedoch Wirtschaftszuwanderer und „Goldgräber“. Auch Täter kamen nach Deutschland. Dabei meine ich nicht nur die eingeschleusten IS-Terroristen und gewaltbereiten Extremisten, die mit Axt, LKW und Rucksackbombe als Gastgeschenk kamen – nein, ich meine auch Assads Helfer.“

Nach einem kritischen Exkurs über das sozialistisch-diktatorische Assad-Regime schreibt Frau Mirzo weiter:

„Die Bedenken, eine „verstärkte Zuwanderung würde den inneren Frieden gefährden und radikalen Kräften Vorschub leisten“ stammen aus welchem Wahlprogramm? Klingt nach AfD, nicht wahr? Weit gefehlt, dies ist ein Auszug aus dem gemeinsamen Wahlprogramm der CDU/CSU zur Bundestagswahl 2002.“

Außerdem zitiert die Autorin, was noch im Jahre 2002 im Wahlprogramnm von CDU/CSU zu lesen war, z.B. folgendes:

„Deutschland hat keinen Mangel an Zuwanderung, sondern an Integration. In den Großstädten bilden sich bereits Parallelgesellschaften. Der hohe Ausländeranteil vor allem in Großstädten wie Frankfurt a.M. mit rund 28 % oder München mit rund 22 % führt bereits zu partiellen Minderheitssituationen für Deutsche. Mangelhafte Sprachkenntnisse zahlreicher, vor allem junger Ausländer, deren häufige Perspektivlosigkeit am Arbeitsmarkt und das starke Bildungsgefälle zwischen deutschen und ausländischen Jugendlichen sind nur einige erkennbare Vorboten eines bedrohlichen sozialen Sprengstoffs in Deutschland.“

Mit Recht stellt sie sodann die herausfordernde Frage:

„Was hat sich seitdem bitte geändert? Welchen Grund gab es für einen derartigen Gesinnungswandel innerhalb der CDU?“

HIER der vollständige Artikel von Laila Mirzo: http://juedischerundschau.de/als-waere-nichts-passiert-135910920/

Wir empfehlen unseren Lesern den Bezug dieser zeitgeistkritischen Monatszeitung, die wir auch selber gerne lesen: http://juedischerundschau.de/abo/


Warum eine verfehlte amerikanische Politik zum Erstarken des Islamismus führte

Das US-amerikanische Gatestone-Institut ist ein politisch-strategischer Think-Thank bzw. hochrangiger Expertenrat mit Sitz in New York.

Das von prominenten Juden, früheren Diplomaten und Politikwissenschaftlern geprägte Institut veröffentlicht regelmäßig aktuelle Berichte und fundierte Analysen aus liberal-konservativer Sicht, wobei auch die Asylpolitik der deutschen Kanzlerin Merkel bereits kritisch durchleuchtet wurde.   IGFM-Kampagne-IKEA-Saudi-Arabien-1_01

Am heutigen 11. November 2016 erschien dort ein Artikel über den mißlungenen „arabischen Frühling“, der in Wirklichkeit für noch mehr Chaos sorgte oder sogar die radikal-islamischen Bewegungen vorantrieb. Dabei befaßt sich Nonie Darwish mit der verfehlten Politik Präsident Obamas im Nahen und Mittleren Osten.

Dessen Strategie ging von der Annahme aus, wenn die autokratischen weltlichen Herrscher in islamischen Ländern (etwa Libyen, Syrien, Ägypten) gestürzt werden könnten, würde das herrliche Zeiten für die Demokratie in dieser Region herbeiführen.

Stattdessen wuchs aber der Islamismus, wobei dieser sogar aktiv von den USA unterstützt wurde, um etwa das syrische Assad-Regime zu entmachten. Genau aus jenen vom Westen geförderten „Rebellengruppen“ erstarkte der IS nebst weiteren islamistischen Ablegern.

„Gatestone“ schreibt hierzu: „Nachdem Ägypten die Muslimbruderschaft niedergerungen hatte, verschob sich das Ziel, das islamische Kalifat in Ägypten zu gründen, einfach nach Syrien, dem einzigen arabischen Land, in dem ein säkularer muslimischer Führer den Arabischen Frühling überlebt hatte. CIMG0825

Die Förderung des Islam scheint auch ein wichtiger Faktor in der Gleichung Obamas für Amerika gewesen zu sein. Staatssekretär Hillary Clinton folgte ihm und veranstaltete mehrere geschlossene Konferenzen über „Religionsdiffamierung“, um die freie Meinungsäußerung zu unterdrücken und jede Kritik am Islam international mit Geldstrafen und Gefängnis zu kriminalisieren. Sie gibt lieber der freien Meinungsäußerung die Schuld am Terrorismus als den gewalttätigen Lehren des Islam.“

Zudem weist der Bericht von Darwish darauf hin, daß Obamas erste große Präsidentschaftsrede am 4. Juni 2009 in Kairo stattfand – und zwar „vor einer großen Anzahl islamischer Scheichs und Mitgliedern der Muslimbruderschaft“. 

Weiter heißt es: „Obama ermutigte und legitimierte sie. Ein verachteter ägyptischer Präsident Hosni Mubarak nahm nicht teil. Damit wurde mit dem Segen der Vereinigten Staaten der Aufstieg der muslimischen Bruderschaft in Ägypten begonnen.“

Aus Sicht des Gatestone-Instituts war genau dies das langersehnte Ziel der Muslimbruderschaft: „Amerikas Hilfe zu bekommen, um die Diktaturen – damals zumeist militärisch und säkular – zu stürzen, sie dann aber durch sich selbst, die Islamisten, zu ersetzen.“

Quelle für die Zitate: https://de.gatestoneinstitute.org/9306/amerika-arabischer-fruehling

HINWEIS: Unser CHRISTLICHES FORUM hat allein über die Causa SYRIEN über 140 Artikel und Berichte veröffentlicht  –  und hierbei von  v o r n h e r e i n  vor den dortigen islamistischen Rebellen gewarnt – zu einem Zeitpunkt, als diese immer noch von westlicher Seite leichtfertig unterstützt wurden. Hier z.B. unser Artikel vom 9. Februar 2012, also vor fast fünf Jahren: https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/09/katholischer-patriarch-warnt-vor-sturz-des-assad-regimes/


Syrien: radikal-islamische „Rebellen“ verbrennen Bibeln und christliche Bücher

Aufständische des “Islamischen Staats im Irak und in Syrien” (ISIL), die mit Al-Kaida in Verbindung stehende Bewegung, die in vielen Teilen des Landes die Rebellion gegen die syrische Regierung kontrolliert, verbrannte in den vergangenen Tagen Bibeln und andere christliche Bücher vor der griechisch-katholischen Kathedrale in Raqqa. header_buch

Die Stadt wird seit acht Monten von den Anti-Assad-Milizen kontrolliert. Die Nachricht wurde von der unabhängigen kurdischen Nachrichtenagentur “AraNews” verbreitet, die für ihre kritische Position gegenüber dem syrischen Regime bekannt ist und mit Aktivisten in Raqqa in Verbindung steht, die von der Bücherverbrennung im Internet berichteten.

Bereits im vergangenen September wurden Videos von  Übergriffen der ISIL auf Kirchen in Raqqa veröffentlicht, die die Zerstörung von Kreuzen, Statuen und anderen kirchlichen Gegenständen zeigten. Ende Juli wurde in Raqqa der aus Italien stammende Jesuitenpater Paolo Dall’Oglio entführt – wahrscheinlich von Aufständischen.

Quelle: Fidesdienst


Gewalt in Syrien: Christen im Kreuzfeuer zwischen allen Fronten

Studie beleuchtet Situation der christlichen Minderheit

Während seit Beginn des kriegerischen Konflikts in Syrien fast 100.000 Menschen ums Leben kamen, dokumentiert ein von der Organisation „Open Doors International“ herausgegebener Bericht auf 78 Seiten anhand objektiver Daten die besondere „Angreifbarkeit“ der dortigen christlichen Gemeinden und die verheerenden Auswirkungen davon. imm012_10A

Verantwortlich für die Herausgabe der Studie mit dem Titel „Vulnerability Assessment of Syria’s Christians“ ist der Experte für geopolitische Fragen, Nicholas Heras, der auf wissenschaftliche Weise die Faktoren der „Angreifbarkeit“ auflistet, die auf Christen in Syrien einwirken.

Im Unterschied zu anderen Minderheiten wie etwa Alawiten und Kurden, die sich auf die Seite der Rebellen stellen, ist die Position der Christen eher komplex und unklar, heißt es in dem Bericht.

Anfangs hatten viele Christen an den Kundgebungen gegen das Assad-Regime teilgenommen, bei denen mehr Freiheit und Demokratie gefordert wurde, bevor sich der Konflikt auf das ganze Land ausbreitete.

Die Open-Doors-Studie berichtet auch von Christen, die in den Reihen der Aufständischen (Free Syrian Army) kämpfen. Auf der anderen Seite sollen viele Christen von den Selbstschutzgruppen rekrutiert worden sein, welche die eigenen Dörfer und Siedlungen vor den Überfällen der aufständischen Milizen schützen wollen.

Wie aus der Analyse hervorgeht, gab es in der ersten Phase des Konflikts keine gezielten Übergriffe auf Christen als solche. Im Laufe der Zeit haben radikal-islamische Tendenzen dazu geführt, daß Morde, Entführungen, Vergewaltigungen und Gewalt gegen Christen seitens der radikalen Opposition zunahmen, was zu Panik unter den Christen führte.

Christen sind Übergriffen beider Seiten ausgesetzt

Der Bericht von Open Doors sammelt Informationen verschiedener Quellen zur Gewalt gegen Christen und beschreibt die Faktoren, die christliche Gemeinden in der blutigen Spirale besonders angreifbar machen, angefangen bei ihrer Ansiedlung in strategischen Zonen (Damaskus, Homs und Aleppo sowie Gebiete an der Grenze zum Libanon und zur Türkei), an zentralen Orten des Bürgerkriegs.

Christen  –  so der Bericht  –  zahlen den Preis dafür, dass „sie sich im Kreuzfeuer des Konflikts befinden und der Gewalt von beiden Seiten ausgesetzt sind“.

Sie sind eine „einfache“ Zielscheibe für alle kriminellen Gruppen, die vom Chaos profitieren. Sie leiden besonders unter Feindseligkeiten und Misshandlung in Flüchtlingscamps. Sie sind immer öfter Ziel von Übergriffen islamistischer Banden. Es gibt im Vergleich zu anderen ethnischen und religiösen Gruppen mehr Flüchtlinge und Vertriebene aus christlichen Gemeinden.

Quelle: vatikanischer Fidesdienst