Ex-CDU-Politikerin Erika Steinbach: Syrer sollen zur Familie in die Heimat zurück

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Erika Steinbach (siehe Foto) war jahrzehntelang Präsidentin des BdV (Bund der Vertriebenen) und zudem  17 Jahre lang Abgeordnete des Deutschen Bundestags, zuletzt zusätzlich als menschenrechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion.
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Die CDU-Politikerin verließ ihre Partei im Januar 2017 vor allem wegen der verfehlten Asylpolitik der Kanzlerin und des wachsenden Linksrucks der CDU unter Merkel.
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Im Autorenmagazin „Deutschlandkurier“ veröffentlichte die Frankfurterin bereits am 8. November 2017 einen bemerkenswerten Artikel unter dem Titel „Kein Familiennachzug, sondern Rückkehr zur Familie“.

Dabei stellt sie die Tatsache fest, die inzwischen noch klarer erkennbar ist, wonach nämlich sowohl Syrien wie der Irak weitgehend vom IS-Terror befreit sind. Daher seien, so Steinbach, seit 2015 ca. 250.000 Syrer –  überwiegend aus der Türkei – wieder in ihre Heimat zurückgekehrt.

Die ehem. Parlamentariern fügt hinzu: „Wenn selbst Asylberechtigte gehäuft Urlaub in der Heimat machen und dort sogar ihre Hochzeit feiern, so ist das mehr als ein Indiz dafür, dass auch Bürgerkriegsflüchtlinge gefahrlos in ihre Heimat zurückkehren könnten.“

Für diese Staaten ist es zudem entscheidend wichtig, daß das zerstörte Land schnell wieder aufgebaut wird, wozu jede Hand benötigt wird. Bereits im Mai dieses Jahres appellierte der syrische Präsident Assad an die geflüchteten Bürger seines Landes, in ihre Heimat zurückzukehren. „Die Regierung wird ihr Möglichstes tun, um die Heimkehr von Flüchtlingen zu befördern“, erklärte er in einem Interview.

Daher sei es, so Steinbach weiter, „eine grundfalsche Entscheidung der Bundesregierung, einen Familiennachzug für Bürgerkriegsflüchtlinge einzuleiten„, zumal keine rechtliche Verpflichtung hierzu bestände: „Vielmehr sollte dafür geworben werden, zur Familie in die Heimat zurückzukehren.“

Quelle für die Zitate: http://www.deutschland-kurier.org/kein-familiennachzug-sondern-rueckkehr-zur-familie/

WEITERER ARTIKEL dazu siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2017/11/21/syrien-praesident-assad-ruft-seine-gefluechteten-landsleute-zur-rueckkehr-auf/


Katholischer Bischof Hindo beklagt verfehlte westliche Syrien-Politik

Bei den Anschlägen in Brüssel und Paris “ernten unschuldige Bürger leider das, was mächtige Kreise in Europa in den vergangenen Jahren in Syrien und im Irak ausgesät haben“; dies ist die bittere Schlussfolgerung des katholisch-syrischen Erzbischofs Behnan Hindo nach den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt. bischof

Nach Ansicht des Oberhirten von Hassakè-Nisibi wird die Verantwortlichkeit europäischer und westlicher Regierungen, hinter deren Handeln sich oft egoistische und kurzsichtige Interessen verbergen, unter verschiedenen Aspekten sichtbar.

“Auch verschiedene europäische Führungskräfte”, erläutert der Erzbischof, “hatten bis vor kurzem als geopolitisches Hauptziel nur den Sturz von Assad vor Augen und haben dschihadistische Milizen, wie die islamistische “al-Nusra“ als ‚gemäßigte Rebellen’ unterstützt und Russland kritisiert, weil es die Hochburgen dieser Milizen angriff, wobei sie die Ansicht vertraten, dass allein der sog. Islamische Staat (IS) bekämpft werden sollte”. 

Außerdem haben laut Erzbischof Hindo viele westliche Regierungen bisher keineswegs die privilegierten Beziehungen in Frage gestellt, die sie zu den Ländern und Gruppen der Finanzwelt unterhalten, aus denen die Ressourcen und die Ideologien kommen, die das Terrornetzwerk untermauern:

“Europäische Führungskräfte und der ganze Westen“, so Hindo, “unterhalten seit Jahrzehnten privilegierte Beziehungen zu Saudi Arabien und den anderen Emirate40323-90x80n der Arabischen Halbinsel. In den vergangenen Jahrzehnten haben sie es diesen Ländern ermöglicht, in Europa und auch in Belgien die Entstehung eines Netzwerks von Moscheen zu finanzieren, in denen der Wahabismus gepredigt wird, der den Islam vergiftet und die ideologische Basis aller dschihadistischen Gruppen darstellt.

Dies alles ist auch geschehen, weil vor allem wirtschaftliche Interessen und milliardenschwere Verträge mit den Erdölproduzenten im Vordergrund standen. Aus diesen Geldern und Ressourcen speisen sich auch die Zentralen des Terrors”.

Auch die europäische Antwort auf die Flüchtlingskrise ist nach Ansicht des Erzbischofs ein Symptom der Schwäche und der Verwirrung von politischen Führungskräften: “Europa hat sich bei der Flüchtlingskrise in eine Geisel der Türkei verwandelt.“

Quelle: Fidesdienst


Ein BILD geht um die Welt – aber der wirkliche Hintergrund wird verdrängt

Von Felizitas Küble

Die Bilder des kleinen Jungen namens Aylan, der tot am Strand aufgefunden wurde, gehen um die Welt. Der ertrunkene Knabe, der nach Europa flüchten wollte, stammte aus Syrien; seine Familie wollte dem dortigen Terrortreiben des radikal-islamischen IS entkommen. 4077304320

Auch wenn das Foto Rührung auslöst, ist es mit Ergriffenheit nicht getan. Der Westen sollte sich endlich den Spiegel vorhalten und die eigene Syrien-Politik kritisch hinterfragen.

Warum haben die USA und die EU jahrelang die sog. „Rebellen“ in Syrien unterstützt, um mit ihrer Hilfe das Assad-Regime zu stürzen?

Der tote Junge sollte nicht nur zu Mitleid rühren, sondern den Westen zur Selbstkritik führen!

Es war seit mindestens drei Jahren glasklar, daß Staatspräsident Assad das kleinere Übel ist als diese Aufständischen, die in Syrien ein islamistisches Kalifat errichten wollten.

Wohlgemerkt: Wir hier im CHRISTLICHEN FORUM haben dies bereits seit Anfang 2012 eindeutig geschrieben und zur Causa Syrien mittlerweile 130 Artikel veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/category/causa-syrien/

Am 6. Juni 2012 brachten wir diese Meldung, wonach ein griechisch-katholischer Bischof sich über die einseitigen Medienberichte aus dem Westen beschwert, die tendenziös zu Lasten der Assad-Regierung gingen und die radikalen Rebellen ständig hochjubelten, als handle es sich um die neuen Retter der Menschheit: https://charismatismus.wordpress.com/2012/06/06/griechisch-katholischer-bischof-kritisiert-tendenziose-medienberichte-uber-syrien/

Der Westen hat das Flüchtlingselend durch seine völlig verfehlte Syrienpolitik erheblich mitverschuldet. Es wird Zeit, daß dies endlich selbstkritisch eingeräumt und der ernsthafte Versuch gestartet wird, das Assad-Regime gegen die IS-Terroristen zu verteidigen.

Außerdem sollte von Politikerseite endlich klar unterschieden werden zwischen tatsächlichen Flüchtlingen und Möchtegern-Einwanderern oder gar Betrügern, die z.B. syrische Pässe ergaunern oder gekauft haben, wie das gewiß nicht als „rechtskonservativ“ verdächtige Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ jetzt berichtet: http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrische-paesse-deutscher-zoll-faengt-pakete-ab-a-1051501.html

WEITERER lesenswerter ARTIKEL zum Hintergrund und zur Geschäftemacherei mit dem FOTO des toten Jungen:  https://hansberndulrich.wordpress.com/2015/09/06/das-bild-des-toten-kindes-am-strand/

 


Syrien: Bei einem Anschlag radikal-islamischer „Rebellen“ wurden 41 Kinder getötet

Mindestens 41 Kinder wurden bei dem zweifachen Sprengstoffattentat durch radikale Aufständische in der Nähe einer Schule in Homs getötet. 1_0_759662

Dabei handelt es sich um eines der größten Massaker an Kindern seit Beginn des syrischen Konflikts.

Wie aus offiziellen Berichten aus Syrien hervorgeht, kam es in einem kurzen Abstand zu zwei Explosionen, während die Kinder im vorwiegend von Alawiten bewohnten Stadtteil Akrameh aus der Schule kamen. Ziel der Attentate war es, möglichst viele Kinder aus der Religionsgemeinschaft zu töten, der auch die Familie von Staatspräsident Assad (siehe Foto) angehört.

Unterdessen bestätigten einheimische Beobachter gegenüber der Organisation “Assyrian Human Rights Watch” die Entführung von drei assyrischen Christen in der Stadt Tel Tamar in der nordwestlichen Provinz Hassakè. Bei den Entführern soll es sich um Anhänger des Islamischen Staates handeln.

Quelle: Fidesdienst


Kath. Erzbischof warnt den Westen vor radikal-islamischer Entwicklung in Syrien

Christen in Syrien “hoffen, dass die Konferenz Genf 2 für Syrien Perspektiven der Demokratie, der Freiheit und der Gleichheit schafft“.

Deshalb wird jedes islamistische Bestreben und die Einführung der Sharia als Quelle der Rechtssprechung abgelehnt, weil diese die Christen bestenfalls zu einer „geschützten Minderheit” degradieren wurde. 02a1c5407f

Dies betont der syrisch-katholische Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassakè-Nisibi gegenüber dem kath. Nachrichtendienst Fides.

“Die Christen”, so erklärte der Erzbischof, “würden sich freuen, wenn die so genannte Revolution den Weg für Demokratie und Freiheit ebenen würde. Doch derzeit haben sich auch die Oppositionsgruppen, die mit der Free Syrian Army in Verbindung stehen  –  und gegenüber den Dschihadisten als moderat gelten  –  unter die islamistische Flagge gestellt und fordern die Anwendung der Scharia im neuen Syrien, da dies die Mehrheit so wünsche. Eine solche Perspektive können Christen nicht akzeptieren”.

Ägypten steht mahnend  vor Augen

Nach Ansicht von Erzbischof Hindo “begünstigen die USA, Saudi Arabien und die Türkei in Syrien eine Entwicklung, wie sie bereits in Ägypten stattgefunden hat. Und wir haben gesehen, wie das endet”.

Viele syrische Islamisten schließen sich den Positionen der Muslimbrüder an, doch Christen können eine solche Entwicklung nach Ansicht des Erzbischofs nicht tolerieren, denn sie würde zu ihr zu einer geduldeten Minderheit machen und damit die historische Entwicklung des Landes umkehren:

„Das kleinere Übel wählen: Assad“

“In Syrien waren Christen stets wesentlicher Bestandteil der gemeinsamen Heimat, gleichberechtigte Bürger und nicht Minderheit. Nach Ende des französischen Protektorats hatten sich die Syrer für ein säkulares und demokratisches System entschieden, vor das von der Baath-Partei auferlegte Regime begann”.

Jenen, die weiter behaupten, Christen stünden voll auf der Seite des Assad-Regimes, antwortet Erzbischof Hindo:

“Zu Beginn der Demonstrationen gegen die Regierung forderten die Demonstranten Freiheit, Demokratie und das Ende der Korruption. Dann hat man uns die Revolution gestohlen. Das syrische Volk lehnt Barbarei und Tyrannei unter dem Deckmantel der Religion ab. Und zwischen zwei Übeln ist es nur menschlich, wenn man das kleinere wählt”.


Syrien: Aufständische Gruppen schließen sich zur Islamisten-Front zusammen

Orthodoxer Patriarch warnt Westen vor weiterer Rebellen-Unterstützung

Insgesamt sieben oppositionelle Rebellengruppen gaben am gestrigen 22. November in einer offiziellen Verlautbarung die Bildung einer gemeinsamen Islamischen Front bekannt, deren Ziel die Gründung eines „islamischen Staates“ in Syrien ist.

Der Zusammenschluss findet in einer Phase statt, in der die Regierungsarmee unter Präsident Assad insbesondere bei den Gefechten in der Umgebung von Damaskus und Aleppo die Oberhand gewinnen konnte.  syrien

In den vergangenen Monaten hatten zahlreiche Vorfälle auf eine Spaltung und auf Uneinigkeit in den Reihen der gegen das Regime kämpfenden islamistischen Gruppen hingewiesen.

“Die Islamische Front”, heißt es in der Verlautbarung, “ist eine unabhängige soziale und militärische Kraft, deren Ziel es ist, das Regime unter Präsident Bashar Assad zu stürzen und es durch einen gerechten islamischen Staat zu ersetzen… Alle Kämpfer, Medien und humanitäre Organisationen der einzelnen Gruppen werden sich im Verlauf einer dreimonatigen Übergangszeit zusammenschließen”.

Bei den Gruppen handelt es sich u.a. um die Liwa al-Tawid-Brigaden (Sympathisanten der Muslimbrüder) und Ahrar al-Sham (Salafisten). 

“Diese Gruppen”, erklärte der griechisch-melkitische Patriarch von Antiochien, Gregorios III. Laham gegenüber dem Fidesdienst, „verfolgen dieselbe Logik, auch wenn sie untere einander gespaltet und zerstritten sind. Diese Logik hat nichts mit Demokratie und Freiheit zu tun.

Die ausländischen Kräfte sollten diese nicht länger unterstützen und mit Waffen versorgen, wenn sie wirkliche wollen, dass die Verhandlungen im Rahmen von Genf2 zu positiven Ergebnissen für die Zukunft des syrischen Volkes führen.”

Quelle: vatikanischer Fidesdienst


Syrien: Unionsfraktion begrüßt „überfällige“ Einigung zu Chemiewaffen

US-Außenministers John Kerry und sein russischer Kollege Sergej Lawrow haben eine Einigung über den Umgang mit Syriens Chemiewaffen erarbeitet.

Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:

„Die Vereinbarung zur Offenlegung und Vernichtung der syrischen Chemiewaffen ist besonders für die unter dem syrischen Bürgerkrieg leidende Bevölkerung ein überfälliger Schritt. Trotz vorhandener Differenzen zwischen den USA und Russland hinsichtlich des syrischen Machthabers Assad konnte eine politische Lösung gefunden werden.

Das ist auch ein Erfolg der Bundesregierung, die von Beginn an für einen diplomatischen und politischen Weg zur Lösung der syrischen Krise geworben hat. Der straffe Zeitplan, der einen Zugang für die Inspekteure der Vereinten Nationen zu allen Depots und Herstellungsanlagen bereits bis Mitte November vorsieht, ist zu begrüßen. Diese ehrgeizige Vereinbarung muss nun unter allen Umständen eingehalten werden.

Der Vorschlag der Bundesregierung, dass Deutschland einen technischen oder finanziellen Beitrag bei der Umsetzung der Übereinkunft leistet, wird von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ausdrücklich unterstützt. Zudem sollte eine Beteiligung der Organisation für das Verbot chemischer Waffen in Den Haag erreicht werden.

Die Befehlshaber für den konkreten Einsatz chemischer Waffen in Syrien müssen sich zudem vor dem Ständigen Internationalen Strafgerichtshof als dem unabhängigen Organ der Weltstrafjustiz verantworten.“