Stuttgart: Assyrische Gemeinde würdigt den verstorbenen Philosophen Spaemann

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Tief bewegt trauert die Assyrische Christengemeinde in Stuttgart um den großen christlichen Philosophen Prof. Robert Spaemann.
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Besonders würdigen möchte ich seine Anteilnahme an das Schicksal der christlichen Assyrer im Nahen Osten. Kennengelernt haben wir uns nach der heiligen Messe der Petrusbruderschaft in St. Albert in Stuttgart-Zuffenhausen, die er bis zu seinem Tod regelmäßig besucht hat.
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Im Herbst 2016 besuchte er einen für die verfolgten, entführten und getöteten Christen gefeierten Bittgottesdienst der Gemeinde der Assyrischen Kirche des Ostens, die in der evangelischen Berger Kirche in Bad Cannstadt beheimatet ist. Ganz erschüttert nahm er sich nach dem Gottesdienst Zeit, um sich mit den Gemeindemitgliedern über das Schicksal der Glaubensgeschwister im Nahen Osten zu unterhalten.
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Sein Andenken werden wir in Ehren bewahren.
Möge er in Frieden ruhen.
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Theodor Lazar
Ehrenamtl. Vorsitzender der Assyrische Kirche des Ostens in Stuttgart

Islamkritiker Abdel-Samad: Integration von muslimischen Türken ist gescheitert

Das Ja zur umstrittenen Verfassungsreform in der Türkei ist auch ein Zeichen, dass die Integration der in Deutschland lebenden muslimischen Türken gescheitert ist. Davon ist der Publizist und Islamkritiker Abdel-Samad überzeugt. 

Laut dem vorläufigen Ergebnis stimmten 51,3 Prozent für das Präsidialsystem, das dem türkischen Präsidenten Erdogan deutlich mehr Macht verleihen wird. Im Gegensatz zur Türkei seien die in Deutschland lebenden Türken nicht gespalten, schreibt Abdel-Samad auf seiner Facebook-Seite. Nur 36 Prozent der Deutschtürken hätten gegen das Gesetz gestimmt.

BILD: eines der islamkritischen Bücher von Abdel-Samad

Wenn man bedenke, dass neben einigen assyrischen Christen rund 25 Prozent der hier lebenden Türken kurdische Aleviten seien, die das Gesetz aus existenziellen Gründen ablehnten, dann liege die Zustimmungsquote für die „Einführung der Diktatur“ schon bei über 90 Prozent:

„Propaganda“ für das Ja zur Erdogan „in Deutschland haben nicht etwa die benachteiligten oder arbeitslosen Türken gemacht, sondern jene Krawatten-Islamisten, die gute Berufe haben und perfekt Deutsch sprechen. Es waren jene grinsenden Kopftuch-Muslimas, die uns verkaufen wollen, dass das Kopftuch ein Zeichen ihrer Emanzipation sei.“

Diese „trojanischen Pferde des Islamismus“ seien Feinde der Demokratie und der Emanzipation und sollten in Deutschland als solche behandelt werden. Ihre Geisteshaltung dürfe im Namen der Toleranz nicht etabliert oder sogar staatlich gefördert werden: „Politiker, die dies dennoch weiterhin tun werden, gehören abgewählt.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/abdel-samad-integration-der-muslimischen-tuerken-in-deutschland-ist-gescheitert-100652.html


Stuttgart: Vortrag am 22. Mai 2016 über Christentum im Nahen Osten

Am 22. Mai 2016 hält Theodor Lazar einen Vortrag zum Thema „Zukunft des Christentums im Nahen Osten“ in der katholischen Pfarrgemeinde St. Albert in Stuttgart-Zuffenhausen. Kreuzkuppel

Im Anschluß an die hl. Messe um 9:30 Uhr in der St. Albert-Kirche wird der Vortrag um 11 Uhr im Gemeindesaal stattfinden: St. Albert, Wollinstr. 55 in 70439 Stuttgart.
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Theodor Lazar ist Vorsitzender des Gemeinderats der Assyrischen Kirche des Ostens in Stuttgart.
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Er sprach im vorigen Jahr bereits auf Einladung der CDU: http://www.cdu-bw.de/aktuelles/presse/presse-detail/artikel/weltfluechtlingstag-gedenken-an-die-opfer-von-flucht-und-vertreibung.html
Foto: Petrusbruderschaft