Cancel Culture gegen Historiker Egon Flaig

Der ASTA der Universität Osnabrück hat von der Hochschule gefordert, eine Veranstaltung mit dem Althistoriker Dr. Egon Flaig zu unterbinden. Hierbei handelt es sich um einen geplanten Online-Vortrag über „Die Grenzen von Machtkonzepten“ am 28. April.

„Egon Flaig ist nicht nur für seine wissenschaftlichen, sondern vor allem auch für seine rechten und revisionistischen Ansichten bekannt“, kritisierten die ASTA-Studentenvertreter. Rechte versuchten, die Deutungshoheit über gesellschaftliche Diskurse zu erlangen.

Der ehem. Wissenschafts- und Finanzminister von Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb (SPD), warf in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nun die Frage auf, ob die Studentenvertreter der Universität Osnabrück überhaupt in Anspruch nehmen könnten, für „‘ihre’ Studenten zu sprechen“. Schließlich hätten gerade mal 4,9 Prozent aller Studenten in diesem Januar an der Wahl zum „Studierendenparlament“ teilgenommen.

Die Präsidentin der Hochschule, Susanne Menzel-Riedl, wolle die Veranstaltung nicht absagen. „Ein Diskurs verschwindet schließlich nicht, wenn man ihn verbietet. Grenzen sind erst erreicht, wenn verfassungsfeindliche, menschenverachtende Thesen aufgeworfen werden“, sagte sie der Zeitung.

Flaig hatte in seinem Buch „Weltgeschichte der Sklaverei“ erklärt, die Sklaverei im arabischen Raum und Afrika habe über eine selbständige Tradition verfügt. Die Abschaffung der Sklaverei sei ohne koloniale Hilfe gar nicht möglich gewesen. Zudem warnt er vor dem Aufstieg des politischen Islam.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/egon-flaig-im-visier/


Die FAZ von heute zur Causa Cullen

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung von heute (2.3.2021) berichtet unter dem Titel „Meinungsfreiheit für Professoren“ darüber, daß die Medizinische Fakultät der Universität Münster es abgelehnt hat, den Labmormediziner Cullen „wegen öffentlicher Äußerungen zur Abtreibung und zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zu maßregeln“.

Die FAZ informiert, daß Dr. Paul Cullen (siehe Foto) Vorlesungen als außerplanmäßiger Professor hält und daß der ASTA daran Anstoß genommen habe, weil Cullen dem Verein „Ärzte für das Leben“ vorsteht und Vorstandsmitglied des „Bundesverbands Lebensrecht“ ist.

Die Fakultät habe mitgeteilt, daß die vom ASTA beanstandeten Äußerungen Cullens von der Meinungsfreiheit gedeckt seien und sie habe – so die FAZ – „hervorgehoben“, daß nach deutschem Recht nicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Meinungen unterschieden werden dürfe.

Genauere Informationen zur linken Kampagne gegen Prof. Cullen bzw. weitere 12 Artikel von uns dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/category/causa-prof-dr-paul-cullen/


WWU Münster plädiert für Meinungsfreiheit

Dr. med. Paul Cullen behält seine Professur

Die Medizinische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster wird dem Labormediziner Professor Dr. med. Paul Cullen nicht die „Außerplanmäßige Professur“ entziehen. Das teilte die Fakultät in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme mit: https://www.medizin.uni-muenster.de/fakultaet/news/stellungnahme-der-medizinischen-fakultaet-zur-kritik-an-einem-apl-professor.html

Mitte Januar hatten der AStA und eine Gruppe, die sich „kritische Mediziner*innen“ nennt, die Fakultät aufgefordert, dem Vorsitzenden der „Ärzte für das Leben“ die Professur zu entziehen und ihn nicht länger an der Universität lehren zu lassen.

BILD: Die Universität Münster in Westfalen

Wie es in der Stellungnahme der Fakultät heißt, wäre die Voraussetzung für die Aberkennung ein „wissenschaftliches Fehlverhalten“, wie „zum Beispiel eine erhebliche, fahrlässige oder vorsätzliche Falschdarstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse“. Ein solches Fehlverhalten, sei aber nach Prüfung der Vorwürfe, „nicht gegeben“.

Weiter heißt es: „Auch liegen der Medizinischen Fakultät keine Belege dafür vor, dass Prof. Cullen seine privaten Ansichten in unzulässiger Weise in seine Lehre an der WWU einfließen lässt und damit Privates mit den Verpflichtungen aus der außerplanmäßigen Professur vermischt.“

Die Meinungsäußerungsfreiheit sei „konstitutiv für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung“, Es verbietet sich, „bei der Bestimmung ihres Schutzbereichs nach ,guten‘ und ,schlechten‘ Meinungen oder ausgewogenen und unausgewogenen Begründungen zu differenzieren.“

„Die Medizinische Fakultät der WWU“ sei „den verfassungsrechtlichen Wertentscheidungen verpflichtet, die auch Vielfalt und Offenheit Grenzen setzen und ein entschiedenes Eintreten zum Beispiel gegen Antisemitismus oder Geschlechterdiskriminierung fordern.“

Zugleich trete sie jedoch auch „für ein respektvolles Miteinander innerhalb der Gesellschaft ein“.

Quelle: ALFA-Newsletter


Dr. Paul Cullen behält seine Professur: Aberkennung kommt „nicht in Betracht“

Stellungnahme der Medizinischen Fakultät der Universität Münster zu Statements von ASTA und „Kritische Mediziner*innen“ bezüglich eines apl. Professors:

Zum Statement von AStA und kritische Mediziner*innen zu Dr. Paul Cullen, Außerplanmäßiger Professor der Medizinischen Fakultät der WWU Münster, und dessen Äußerungen zu Themen wie Schwangerschaftsabbruch und Corona-Impfung sowie zu Perspektiven als Vorsitzender des Vereins „Ärzte für das Leben e.V.“ auf „gesellschaftliche Verhältnisse“ nimmt die Medizinische Fakultät wie folgt Stellung:

Die Medizinische Fakultät der WWU Münster hat die kritisierten Äußerungen untersucht, die Prof. Cullen außerhalb seiner Lehrveranstaltungen an der Fakultät bei unterschiedlichen Anlässen und in verschiedenen Formaten insbesondere zum Thema des Schwangerschaftsabbruchs, der Corona-Impfung oder zur Positionierung des Vereins „Ärzte für das Leben“ im gesellschaftlichen Diskurs verlautbart hat.

Über die Argumentationsweisen, mit denen Prof. Cullen seine Meinungen vertritt, kann man ebenso streiten wie über die Positionen selbst, die er zu den oben genannten Themen einnimmt. Das von der Rechtsordnung vorgesehene Mittel der Reaktion auf kontroverse Meinungen ist das des gesellschaftlichen Diskurses und des Streits der Meinungen und nicht die rechtliche Sanktion.

Dieser Grundsatz gilt für eine große Bandbreite von Äußerungen einschließlich solcher Beiträge, die sich einer tendenziösen Gedankenführung und fragwürdigen Wortwahl bedienten. Die Meinungsäußerungsfreiheit ist konstitutiv für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung und es verbietet sich, bei der Bestimmung ihres Schutzbereichs nach „guten“ und „schlechten“ Meinungen oder ausgewogenen und unausgewogenen Begründungen zu differenzieren.

Die Aberkennung der Bezeichnung „Außerplanmäßiger Professor“ kommt vor diesem Hintergrund nicht in Betracht. Voraussetzung für eine solche wäre wissenschaftliches Fehlverhalten, zum Beispiel eine erhebliche, fahrlässige oder vorsätzliche Falschdarstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse; dieses ist nicht gegeben.

Auch liegen der Medizinischen Fakultät keine Belege dafür vor, dass Prof. Cullen seine privaten Ansichten in unzulässiger Weise in seine Lehre an der WWU einfließen lässt und damit Privates mit den Verpflichtungen aus der außerplanmäßigen Professur vermischt.

Quelle und FORTSETZUNG der Pressemeldung hier: https://www.medizin.uni-muenster.de/fakultaet/news/stellungnahme-der-medizinischen-fakultaet-zur-kritik-an-einem-apl-professor.html


Verwaltungsgericht: Frankfurter ASTA darf sich nur zur Hochschulpolitik äußern

Der Allgemeine Studierendenausschuß (ASTA) der Goethe-Universität hat sich nicht zu allgemein politischen Themen zu äußern. Mit einem entsprechenden Urteil gab das Verwaltungsgericht Frankfurt dem Präsidium der Hochschule recht, berichtet die FAZ.

Die Richter vertraten die Auffassung, daß der ASTA insbesondere mit einem Aufruf zu einer Demonstration gegen angebliche Polizeiwillkür nach dem G20-Gipfel in Hamburg 2017 seinen im Hessischen Hochschulgesetz geregelten Aufgabenbereich überschritten habe.

Außerdem sei dabei das Neutralitätsgebot verletzt worden.

Wegen weiterer Fälle aus der Vergangenheit sei laut den Richtern Wiederholungsgefahr gegeben gewesen. Deswegen habe das Präsidium der Universität rechtmäßig gehandelt, als er den ASTA auf seine natürliche Größe reduzieren wollte.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/gerichtsurteil-frankfurter-asta-darf-sich-nur-zur-hochschulpolitik-aeussern/


Die Causa Cullen aus christlicher Sicht

Mathias von Gersdorff

Paul Cullen, Professor an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster und Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“, ist gegenwärtig Ziel einer Hetzkampagne aufgrund seines Einsatzes für ungeborene Babys.

Der ASTA-Münster veröffentlichte am 19. Januar 2021 zusammen mit einer Gruppierung namens „Kritische Mediziner*innen“ eine Stellungnahme mit wüsten Beschimpfungen gegen den Pro-Life-Ärzt. Im Text werden die klassischen Totschlagargumente linker Pamphlete in wilder Mischung vorgebracht.

Diesem „Statement“ ging eine Pressemitteilung der „Grünen Jugend“ vom 4. Dezember 2020 gegen den „radikalen Abtreibungsgegner“ Paul Cullen voraus.
(Hier dokumentiert: https://aktion-sos-leben.blogspot.com/2021/02/dokumentation-hetzschrift-der-grunen.html).

Beide Texte wettern gegen Cullen, weil er sich für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder einsetzt und dementsprechend gegen die geltende Abtreibungsregelung.

Was ist der eigentliche Grund für diese verbale Hinrichtung?

Es gibt viele Akademiker, die sich für das Leben der Ungeborenen einsetzen. Gynäkologen müssen das eigentlich schon aus beruflichen Gründen tun.

Der Hass der Linken konzentriert sich gegenwärtig aber auf Prof. Cullen, weil sein Einsatz einen christlichen (konkret katholischen) Hintergrund hat. Cullen ist überzeugter Lebensrechtler, weil er gläubig ist.

Das ist es, was den Zorn der „Grünen Jugend“ und des ASTAs erzeugt.

Würde Prof. Cullen seine Haltung „lediglich“ wissenschaftlich oder philosophisch begründen, so würde man ihn wahrscheinlich in Ruhe lassen.

Doch Cullens christliche Begründung seiner Haltung macht Abtreibungen stärker zu einem moralischen Problem. Und damit legt er den Finger in die eigentliche Wunde des Themas.

Die Massenabtreibungen in Deutschland sind eine gigantische moralische Wunde. Jeder Mensch, der noch ein einigermaßen funktionierendes Gewissen hat, empfindet das auch so.

Aus diesem Grund ebbt die Debatte um die Abtreibung auch nach vielen Jahrzehnten nicht ab. Das christlich motivierte Lebensrecht ist eine Mahnung an das Gewissen. Deshalb erzeugt es einen so großen Hass bei den Abtreibungsaktivisten.

Das ständige Erinnern an das fünfte Gebot „Du sollst nicht töten“ ist das größte Hindernis für eine „Normalisierung“ von Abtreibungen. Durch Stigmatisierung von Lebensrechtlern versucht der Abtreibungsaktivismus, diese mahnende Stimme zu ersticken.

Wenn jemand es wagt, gegen Abtreibung seine Stimme zu erheben und sie als moralisch verwerflich anzuprangern, so soll er anhand einer Hasskampagne zum Schweigen gebracht werden.

Der Feldzug gegen Paul Cullen ist die kaschierte Ausgrenzung eines Christen entsprechend der gesamten Agitation des Abtreibungsaktivismus

Quelle bzw. Erstveröffentlichung hier: https://aktion-sos-leben.blogspot.com/2021/02/angriff-auf-prof-cullen-christenhass.html


Münster: Ärztin widerspricht der Kampagne gegen Prof. Dr. med. Paul Cullen

Seit Wochen läuft auf ultralinker Seite (ASTA, Grüne Jugend und andere Abtreibungsbefürworter) und in Medien ein äußert unfairer Diffamierungsfeldzug gegen den Arzt und Lebensrechtler Prof. Dr. Paul Cullen aus Münster (siehe Foto).

Der Molekularbiologe und Labormediziner ist zugleich Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“.

Am 18. Februar 2021 erschien in den „Westfälischen Nachrichten“ eine gekürzte Fassung des Leserbriefes von Dr. med. Marlis Rahe aus Münster; sie ist die Frau des evangelischen Pastors Dr. Hans Wilhelm Rahe. (Sein kirchengeschichtlich interessantes Buch haben wir hier rezensiert: https://charismatismus.wordpress.com/2020/06/02/der-ev-kirchenhistoriker-wilhelm-rahe-und-sein-aufrechter-gang-auch-in-schwerer-zeit/)

Wir veröffentlichen die Leserzuschrift der Ärztin Rahe (siehe Foto) zur Causa Cullen nun im vollen Wortlaut:

Der AStA und die Kritischen Mediziner/innen werfen Herrn Prof. Cullen vor, er trete für das vollständige Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen ein, diffamiere diese als ‚Tötungen’ und spreche den Schwangeren das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ab.

Ein Schwangerschaftsabbruch ist nicht die Entfernung von „Schwangerschaftsgewebe“, sondern die bewußte Tötung eines ungeborenen Kindes durch grausame Methoden – Zerstückelung des Kindes oder das Verhungernlassen im Mutterleib durch Hormontabletten.

Diese Tötung eines ungeborenen Kindes verfolgt viele Frauen ihr Leben lang. Ich hatte vor vielen Jahren eine Patientin aus Rumänien, die bei der Erhebung der Vorgeschichte sagte, sie habe 16 Abtreibungen hinter sich. Sie machte einen emotional völlig erkalteten Eindruck.

Die Selbstbestimmung der Frau über ihren eigenen Körper ist richtig. Doch ein ungeborenes Kind im Mutterleib ist kein Teil der Mutter. Der Blutkreislauf des Kindes und der Mutter sind getrennt. Das Kind kann eine andere Blutgruppe als die Mutter haben. Es ist ein eigener Mensch, der nur noch nicht groß genug ist, um ohne die Hilfe seiner Mutter zu überleben.

Ich verstehe nicht, wie Frauen im Zeitalter der totalen sexuellen Aufklärung ab der Grundschulzeit noch ungewollt schwanger werden können. Irgend etwas läuft da wohl schief.

Für Fairneß, Vielfalt und das Recht auf freie Meinungsäußerung tritt in der Causa CULLEN auch eine Petition ein, die von Studierenden der Universität Münster gestartet wurde, wobei der Aufruf bereits ca. 2000 Unterzeichner gewinnen konnte:

https://www.change.org/p/studierende-der-wwu-statement-f%C3%BCr-freie-meinungs%C3%A4u%C3%9Ferung-und-kulturelle-diversit%C3%A4t-an-der-wwu


Münster: „Ärzte für das Leben“ stellen sich hinter ihren Vorsitzenden Prof. Dr. Paul Cullen

Der Vorstand des Vereins „Ärzte für das Leben“ weist die vom AStA der Universität Münster gestartete Kampagne gegen Herrn Professor Dr. Paul Cullen als inakzeptabel zurück.

Der Text, den der AStA (ohne Namensnennung, wer beim AStA schlußendlich für die Angriffe persönlich verantwortlich ist) als offizielles Statement des Studentenausschusses am 19. Januar 2021 veröffentlicht hat, weist alle Merkmale einer Hetzschrift auf.

Professor Dr. Cullen, 1. Vorsitzender unseres Vereins, wird gleichzeitig als „unwissenschaftlich“, Frauenfeind, Corona-Leugner und Judenhasser diffamiert. Die „Begründungen“ sind so verquer, dass man sich unwillkürlich fragt, ob sie wirklich ernst gemeint sein können, wenn z.B. eine kritische Haltung zu Abtreibungen, wie sie auch §§218 ff des Strafgesetzbuches benennen, als „antiemanzipatorisch“ diskreditiert wird.

Die Behauptungen greifen aber auch so durcheinander auf unterschiedlichen Ebenen an, dass eine Entgegnung gegen die einzelnen Angriffe und Verleumdungen möglicherweise bewußt erschwert werden sollen.

Naturwissenschaftlich und juristisch ist der Beginn menschlichen Lebens klar formuliert. Mit seinem Vorsitzenden Cullen steht unser Verein zu diesen Grundlagen des Lebensschutzes, die den Beginn des Lebens, wie auch im Fachgebiet der Embryologie, ab der Konzeption zu sehen.

Wir sehen bei der Thematik der Abtreibungen natürlich die Position der betroffenen Mutter, auch die mögliche Notlage und das körperliche und seelische Leid der betroffenen Schwangeren, vor allem auch langfristig mit den Folgen der Schwangerschaft, der Geburt oder des Abbruchs der Schwangerschaft.

Wir sehen aber auch mit dem Bundesverfassungsgericht auch die Frage der Gesundheit und des Lebensschutzes des noch nicht geborenen Kindes. Mit der pauschalen Kritik des AStA an den Grundlagen des Lebensschutzes von Mutter und Kind wäre übrigens auch gleich der Eid des Hippokrates undenkbar und unsagbar.

Eine weitere Vorwurfsebene ist Prof. Cullens abwägende und differenzierte Einstellung zu Impfungen gegen SARS-CoV 2 – wegen derer er als „Verschwörungstheoretiker“ diskreditiert wird. Bei allen medizinischen Eingriffen in den menschlichen Körper müssen selbstverständlich Risiken und Nebenwirkungen gründlich bedacht und beachtet werden. Es ist geradezu die selbstverständliche ärztliche Pflicht, damit verbundene Abwägungen zur Sprache zu bringen.

Dass er sich mit kritischen Anfragen zu der Entwicklung und Zulassung, Risiken und Nebenwirkungen der Impfungen befasst, geschieht im Übrigen auch im Einklang mit nicht wenigen Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen. Zudem betrifft diese Fragestellung weder Inhalt seiner Vorlesungen noch seiner Tätigkeit für „Ärzte für das Leben“; er äußerte sich in diesen Fragen aber als ausgewiesener ärztlicher Fachmann.

Auf das Schärfste widersprechen wir auch den sehr persönlichen Angriffen. Dass seine christliche Einstellung als „fundamentalistisch“ respektlos abgetan wird, verletzt sein Persönlichkeitsrecht. Die Beschimpfung, Cullen sei Antisemit, ist eine pure Verleumdung und entbehrt komplett jeglicher Grundlage.

Letztendlich soll Prof. Cullen als Lehrender diskreditiert und sein Lehrauftrag an der Universität Münster untergraben werden. So schreibt der AStA wörtlich: „…fordern wir, Herrn Prof. Paul Cullen die Professur zu entziehen“ und „… (Prof Cullen) soll und darf keinen Platz an der Universität und insbesondere nicht in der Lehre haben“.

Niemand fordert von den Studierenden, dass sie sämtliche Ansichten eines Professors für gut halten und für sich übernehmen sollen. Aber die Ausschaltung eines Diskurs, die Zensur unterschiedlicher Meinungen, Ansichten und wissenschaftlichen Konzepte ist inakzeptabel.

Mit den Angriffen auf Prof. Cullen, den Einschüchterungsversuchen auf jeden, der solche Auffassungen vertritt, und der Zielsetzungen, ihn und andere mundtot zu machen, wird man dem Grundgedanken einer Universität als freie Bildungseinrichtung keinesfalls gerecht werden.

Eine weitere der vielen falschen Behauptungen des AStA ist auch, dass Prof. Cullen den Dialog darüber vermeiden würde. Richtig ist dagegen, dass Prof. Cullen sowohl die Aspekte des Lebensschutzes wie auch seine persönliche Meinungen nicht zum Gegenstand seiner Vorlesungen gemacht hat – aber dort immer für Diskussionen und persönlichen Dialog zur Verfügung stand. In den Vorträgen, bei denen er in seiner Funktion als Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“ unterwegs war, wurden immer Dialog und ein offener Diskurs angeboten.

Dagegen hat der AStA eine Einladung zum direkten Gespräch unbeantwortet gelassen.

Quelle: https://aerzte-fuer-das-leben.de/presse/pm-15-02-21-vorstand-aerzte-fuer-das-leben-weist-verleumdungskampagne-gegen-vorsitzenden-cullen-zurueck/


ASTA in Münster ignoriert das Recht auf Leben

Hartmut Steeb (siehe Foto) war jahrzehntelang Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, einem großen evangelikalen Dachverband. Seit langem koordiniert er das Treffen Christlicher Lebensgrechtsgruppen (TCLG).

In der folgenden Stellungnahme äußert er sich zur Verleumdungskampagne gegen Prof. Dr. Paul Cullen aus Münster, dem Vorsitzenden der „Ärzte für das Leben“, der von linken Kreisen derzeit massiv attackiert wird.

Wir danken Herrn Steeb für seine freundliche Abdruckserlaubnis:

Einer meiner Freunde hat mir vor langer Zeit klar gemacht: „Man kann sich darüber ärgern, man ist aber nicht dazu verpflichtet“. Recht hat er! Wenn sich ein „Allgemeiner Studierendenausschuss“ (AStA) an einer Universität öffentlich zu Wort meldet, muss man das nicht sonderlich hoch werten. Aber bei dem, was sich der AStA der Universität Münster gerade leistet, sollte man schon zweimal hinschauen.

Die Vorwürfe gegen Professor Cullen (siehe Foto) sind klar:

Als Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“ trete er dafür ein, den „Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen so schwer wie möglich zu machen und sie zu kriminalisieren“. Muss man annehmen, dass die Herausgeber die Rechtslage entweder nicht kennen oder sich ignorant darüber hinwegsetzen?

Ein „Schwangerschaftsabbruch“ ist in Deutschland rechtswidrig. Darum muss und kann er gar nicht „kriminalisiert“ werden. Nach dem Duden bedeutet Kriminalität „Sich-strafbar-Machen, Straffälligwerden; Straffälligkeit“.

Was haben eigentlich Regierungen und ihre Einrichtungen wie die „Bundeszentrale für politische Bildung“ oder die „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ in den letzten 25 Jahren versäumt, dass der inzwischen herangewachsenen Bevölkerung offenbar nicht mehr klar ist, dass das Bundesverfassungsgericht eindeutig ein eigenständiges Recht auf Leben auch der ungeborenen Kindern festgestellt und der Regierung den Auftrag erteilt hat, dafür einzutreten, dass dieses Recht und dieses Bewusstsein erhalten und gestärkt wird?

Es ist ein kollektives Versagen zu konstatieren, wenn sich Studierende erlauben können, ein so hohes Verfassungsgut zu missachten. Paul Cullen wird auch seine Mitgliedschaft im Vorstand des Bundesverband Lebensrecht vorgehalten, dem auch sein Verband „Ärzte für das Leben“ angehören, der „offen für die Extremposition des Lebensbeginns ab der Zeugung“ eintritt und darum „jährlich zigtausendfache Tötungen in Schwangerschaftsabbrüchen sieht“. Offenbar zeigt sich auch hier ein gravierendes Defizit.

Denn der Lebensbeginn ist naturwissenschaftlich präzise durch die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle definiert (darum ab diesem Zeitpunkt auch durch das Embryonenschutzgesetz strafrechtlich geschützt; ab der Einnistung des befruchteten Eis in der Gebärmutter auch durch § 218 des StGB)

Dass man mit solchen Positionen nach Auffassung des AStA „schwangeren Menschen das Recht auf körperliche Selbstbestimmung“ abspreche, zeigt auch hier erhebliche Einschränkungen in der Wahrnehmung der Wirklichkeit. Denn die „Selbstbestimmung“ der Frau ist vor der Zeugung auszuüben und wird von niemandem in Frage gestellt. Ist aber ein Kind gezeugt, handelt es sich um zwei Rechtspersönlichkeiten, die in einem Konfliktfall zu bedenken sind. Dann gilt nicht einfach das „Recht des Stärkeren“.

Fortsetzung des Beitrags in dieser Erstveröffentlichungsquelle: https://www.kath.net/news/74322

Für Toleranz, Vielfalt und das Recht auf freie Meinungsäußerung tritt in der Causa CULLEN auch eine Petition ein, die von fair denkenden Studierenden der Universität Münster gestartet wurde, wobei der Aufruf bereits ca. 1700 Unterzeichner gewinnen konnte: https://www.change.org/p/studierende-der-wwu-statement-f%C3%BCr-freie-meinungs%C3%A4u%C3%9Ferung-und-kulturelle-diversit%C3%A4t-an-der-wwu


Warum die falsche Gleichung „Soros-Kritik = Antisemitismus“ selbst antijüdisch ist

Von Felizitas Küble

Wenn ultralinken Kreisen die Argumente ausgehen, um konservative Persönlichkeiten anzuprangern und mit Schmähungen zu überziehen, fällt ihnen garantiert die „braune Keule“ ein, wobei sie eiskalt ihr vermeintliches Plädoyer für das Judentum vortäuschen, um ihren politischen Jagdtrieb austoben zu können.

Aktuelles Beispiel hierfür ist die Ausgrenzungsstrategie gegen Professor Paul Cullen (siehe Foto) in Münster.
Der Labormediziner und Molekularbiologe ist Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“. Sein Einsatz für das Lebensrecht aller Menschen – auch der ungeborenen Kinder – ist radikalen Abtreibungsbefürwortern ein Dorn im Auge.

Daher führen der tiefrote ASTA sowie selbsternannte „kritische“ Mediziner/innen seit Wochen eine wüste Kampagne gegen Dr. Cullen und fordern von der Universität gar die Aberkennung seiner außerordentlichen Professor. Wäre diese Causa nicht allzu ernst, könnte man lachen über ein derartiges Ausmaß des Absurden, gepaart mit ideologischem Fanatismus.

Doch selbst den Kampagnenführern war wohl klar, daß es auf Otto Normalverbraucher reichlich merkwürdig wirkt, wenn dem Lebensrechtler Dr. Cullen allein seine – human und christlich motivierte – Ablehnung der Abtreibung vorgehalten würde.

Eine solche Argumentationsstrategie würde große Teile des bürgerlichen Spektrums beileibe nicht gegen den Professor einnehmen – eher umgekehrt, zumal es geradezu aberwitzig erscheint, Cullen vorzuwerfen, er bezeichne Abtreibung als „Tötung“. Man muß beileibe weder Christ noch Lebensrechtler sein, um zu wissen, wie recht er damit hat – dazu genügt es, logisch bis drei zu zählen.

Weil also solch offensichtlicher Unfug nicht einmal das eigene linke Lager hätte überzeugen können, mußte dringend die „schlagkräftige“ Antisemitismus-Keule geschwungen werden, was in jener ultralinken Anti-Cullen-Erklärung auch geschah: https://www.asta.ms/aktuelles-layout?id=125

Der attackierte Arzt wird darin als judenfeindlich beschuldigt, weil er – so wörtlich – „der Soros-Stiftung vorwirft, als „mächtige Finanzinteressen“ die „Abtreibungs-und Euthanasielobby“ zu unterstützen.“ Sodann wird darüber „aufgeklärt“, daß George Soros ein „jüdischer Philosoph und Holocaust-Überlebender“ sei.

Derart infame Tricks und Nebelkerzen sind lächerlich, weil sie zu Ende gedacht bedeuten würden, daß jedwede Kritik an Aktionen oder Projekten von Personen jüdischer Herkunft an sich schon „antisemitisch“ sei. (Abgesehen davon, daß die Soros-Familie auf ihre jüdischen Wurzeln ohnehin keinen Wert legte.)

Verschwiegen wird außerdem, daß die schärfste Kritik an dem US-amerikanischen Milliardär Soros und seiner Einflußnahme nicht etwa aus dem diesbezüglich vielgescholtenen Ungarn stammt, sondern aus Israel.

Der jüdische Ministerpräsident Netanjahu (siehe Foto) warf den Soros-Stiftungen vor, die „Sicherheit und Zukunft Israels zu gefährden“, denn sein Netzwerk unterstütze „antizionische“ und proislamische Organisationen.

Bereits im Oktober 2017 hat er die ungarische Regierung in ihrer Kritik an Soros ausdrücklich unterstützt. Die österreichische Zeitung „Der Standard“ schrieb am 28.4.2018 unter dem Titel „Auch Israels Regierung streitet mit George Soros“ dazu: „Spätestens seit Anfang des Jahres ist klar, dass auch Israels Premier Benjamin Netanjahu hinter George Soros einen Feind vermutet.“

Wenn also nach linker Lesart jede Kritik an Soros mit Antisemitismus gleichzusetzen ist, wäre der israelische Regierungschef auch ein Judenfeind. In Wirklichkeit arbeitet Soros mit seiner pro-islamischen Multikulti-Strategie gegen die Lebens- und Überlebens-Interessen des jüdischen Staats und letztlich gegen das Judentum als Ganzes.

Wer somit die linkslastigen, antizionistischen Soros-Aktivitäten gleichsam unter Denkmalschutz stellt und jedwede Sachkritik daran verteufelt, handelt in seiner Wirkungsweise – ob er will oder nicht – selber antisemitisch.

Zudem sollte sich gerade der ASTA mit der „braunen Keule“ gefälligst zurückhalten.

Ich habe noch in denkbar schlechter Erinnerung, wie der ASTA Anfang der 80er Jahre zu Protesten gegen eine Veranstaltung des konservativen Juden Gerhard Löwenthal aufgerufen hatte. Als ich damals dem KZ-Überlebenden und Leiter des ZDF-Magazins einen Blumenstrauß überreichen wollte, wurde er mir von jungen Randalierern, die den Vortragssaal blockierten, aus der Hand gerissen.

Es geht diesem Spektrum eben nicht wirklich um jüdische Anliegen, sondern um die fanatische Durchsetzung ihrer ideologischen Agenda. Das hat der israelische Staat längst durchschaut und protestiert daher regelmäßig gegen Soros-Projekte, wie wir seit Jahren im CHRISTLICHEN FORUM berichten.

Hier einige Beispiele dazu:
https://charismatismus.wordpress.com/2019/05/21/scharfe-kritik-an-george-soros-aus-israel/
https://charismatismus.wordpress.com/2018/04/07/israel-beschuldigt-die-soros-stiftungen/

Für Toleranz, Vielfalt und das Recht auf freie Meinungsäußerung tritt in der Causa CULLEN auch eine Petition ein, die von fair denkenden Studierenden der Universität Münster gestartet wurde, wobei der Aufruf bereits weit über 1600 Unterzeichner gewinnen konnte: https://www.change.org/p/studierende-der-wwu-statement-f%C3%BCr-freie-meinungs%C3%A4u%C3%9Ferung-und-kulturelle-diversit%C3%A4t-an-der-wwu