Dresden: Linke, SPD und Grüne stören Veranstaltung mit Birgit Kelle

Anhänger der linken Szene haben Dienstagabend versucht, eine CDU-Veranstaltung zur Genderpolitik im Haus an der Kreuzkirche in Dresden zu stören. Rund 25 Anhänger von SPD, Linken, Grünen und linken Vereinen klatschten und brüllten mehrere Minuten lang im Haus, wodurch die Veranstaltung unterbrochen werden mußte, sagte ein Polizeisprecher der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT. 014a

Zudem hätten sich drei Frauen aus Protest gegen die Veranstaltung ausgezogen. Die Polizei führte die Störer ab.

Zu der Diskussionsrunde mit dem Thema „Mal ernsthaft – Mit Gendergaga gegen das arabische Frauenbild?  – Wie Ideologien unsere Freiheit bedrohen“ hatten die CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Lämmel und Arnold Vaatz geladen. Letzterer will sich juristische Schritte gegen die Störer vorbehalten.

Die Publizistin Birgit Kelle (siehe Foto) hielt laut Sächsischer Zeitung einen Vortrag über ihre Haltung zur Asyldebatte und zur Geschlechterdiskussion.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/linke-stoeren-cdu-veranstaltung-zu-genderpolitik/


Merkel will ein anderes Deutschland

In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Freitag, den 9. Oktober 2015, wurden u.a. zwei Leserbriefe veröffentlicht, die uns aufschlußreich erscheinen.

Dr. Detlef Malinkewitz aus Baesweiler erklärt unter der Überschrift „Merkel will ein anderes Deutschland“: fahne1

Dr. Detlef Malinkewitz:

„Seit Bundeskanzlerin Angela Merkel eigenmächtig und zudem unter Verletzung europäischer Regelungen und möglicherweise auch deutschen Rechts am 5. September Flüchtlinge aus Ungarn nicht nur unregistriert nach Deutschland einreisen ließ, sondern anschließend durch fatale Signale den Flüchtlingsstrom Richtung Deutschland auch noch verstärkt hat, spielt sich in unserem Land etwas Einmaliges ab.

Man kann sich allmählich des Eindrucks nicht mehr erwehren, dass das deutsche Volk in einer für seine Identität existentiell wichtigen Frage überrumpelt und dabei quasi über Nacht (von einer einzigen Person) zu etwas gemacht werden soll, was es mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht sein will.

Die Bundeskanzlerin tut und spricht so, als gebe es keine Alternative, als sei es bereits ausgemachte Sache, dass die Deutschen das vermeintlich Unausweichliche, die massenhafte Einwanderung von Menschen aus anderen Kulturkreisen und die damit einhergehenden Weiterungen zu akzeptieren haben. Dem deutschen Volk werden weder die möglichen Folgen einer solchen massenhaften Einwanderung dargestellt noch wird es danach gefragt, ob es das überhaupt will.

Vier Wochen nach Merkels Schrankenöffnung weist Berhold Kohler zwar sehr spät, aber dennoch vollkommen zu Recht auf genau diesen Aspekt hin, der bislang erstaunlicherweise weder in der Politik diskutiert noch in den Medien thematisiert wurde.

Jeder weiß, dass der Flüchtlingsstrom Richtung Deutschland – auch wegen der Fortsetzung des Sendens von Signalen mit Sogwirkung durch die Bundeskanzlerin  –  nicht am 1. Januar abreißen, sondern möglicherweise sogar  –  und dann auch mit unvorhersehbaren Folgen für unsere Ordnungsstrukturen, die jetzt bereits zu bersten drohen, weiter zunehmen wird.

Frau Merkel kann nur bewusst sein, dass, je länger man die ungesteuerte und unkontrollierte Einreise von Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen dieser Welt in unser Land weiterlaufen lässt und nicht stoppt, dieses Verhalten ein nicht mehr zu korrigierendes Ergebnis zur Folge haben wird: die nicht mehr zu korrigierende, sukzessive Aushöhlung der Identität des (danach nicht befragten) deutschen Volkes. Die Tatsache, dass Frau Merkel in der Flüchtlingsfrage demonstrativ bei ihrem Kurs bleibt, lässt den Schluss zu, dass sie (mittlerweile) tatsächlich ein anderes Deutschland will.“

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Dr. Alfred Schickel:

Unter dem ironischen Titel „Das schaffen Sie!“ schreibt der Historiker Dr. Alfred Schickel aus Dunsdorf folgendes:

„Zu den in der F.A.Z. erschienenen Kommentierungen der Äußerung unserer Kanzlerin, dass „wir Deutsche“ eine menschliche Lösung des Flüchtlingsproblems „schaffen werden“, gehört meiner Meinung nach noch der von der Regierungschefin „vergessene“ Vor- und Nachsatz: „Ähnlich wie wir von der Politik den Ursachen der Flucht nachgehen und sie nachhaltig abstellen wollen!“ – Ein solches Versprechen begleiteten wir gern und wohl ebenso hoffnungsfroh mit der uns zugerufenen Versicherung: „Das schaffen Sie, Frau Merkel““

HINWEIS auf einen FAZ-Artikel zu der Frage, ob sich Merkel wegen Förderung von illegaler Einreise strafbar gemacht hat: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/fluechtlingspolitik-macht-sich-merkel-strafbar-13849749.html