Israel: Forscher entdecken AT-Stadt Ziklag

Nach siebenjährigen Grabungsarbeiten haben Forscher vermutlich einen Durchbruch erzielt: Sie glauben, endlich das antike Ziklag gefunden zu haben: die Stadt, in die König David geflüchtet war. 

Die Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem und der Macquarie University Sydney (Australien) entdeckten bei den Ausgrabungen auch vollständig erhaltene Keramikgefäße.

Im Alten Testament wird die Stadt Ziklag mehrmals im Zusammenhang mit David erwähnt. Hier soll er  vor dreitausend Jahren Zuflucht gefunden haben, als er vor König Saul floh, dem ersten König Israels. Nach Sauls Tod wurde David sein Nachfolger.

Nach Angaben der israelischen Archäologiebehörde glauben die Wissenschaftler, dass das antike Ziklag in Khirbet a-Rai liegen soll: ein verfallenes Dorf auf einer Anhöhe über der Hauptstraße nach Ashkelon an der Mittelmeerküste. Das Gebiet liegt im heutigen Kiryat Gat.

Quelle: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2019-07/nahost-ausgrabungen-forscher-ziklag.html


Gottes starke Retterliebe für sein Volk: Wehe den Hirten, die sich selbst weiden!

Menschensohn, weissage gegen die Hirten Israels, rede zu ihnen, den Hirten: So spricht Gott, der HERR:

Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? Das Fette verzehrt ihr, mit der Wolle bekleidet ihr euch, und das Gemästete schlachtet ihr, aber die Herde weidet ihr nicht!

Das Schwache stärkt ihr nicht, das Kranke heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verscheuchte holt ihr nicht zurück, und das Verlorene sucht ihr nicht, sondern mit Gewalt und Härte herrscht ihr über sie.

Und so haben sie sich zerstreut, weil sie ohne Hirten waren, und sind allen wilden Tieren des Feldes zum Fraß geworden. Auf allen Bergen und hohen Hügeln irren meine Schafe umher, und über das ganze Land sind sie zerstreut; und niemand ist da, der nach ihnen fragt, niemand, der sie sucht… 

So spricht Gott, der HERR:

Siehe, ich komme über die Hirten, ich will meine Schafe von ihren Händen fordern und will ihrem Schafeweiden ein Ende machen, und die Hirten sollen nicht mehr sich selbst weiden; denn ich will meine Schafe aus ihrem Maul erretten, daß sie ihnen künftig nicht mehr zum Fraß dienen sollen.

BILD: Christus als der Gute Hirte – Statue im Münsterland am Wegesrand

Siehe, ich selbst will nach meinen Schafen suchen und mich ihrer annehmen! Wie ein Hirte seine Herde zusammensucht an dem Tag, da er mitten unter seinen zerstreuten Schafen ist, so will ich mich meiner Schafe annehmen und sie aus allen Orten erretten, wohin sie zerstreut wurden an dem Tag des Gewölks und des Wolkendunkels.

Ich selbst will meine Schafe weiden und sie lagern. Das Verlorene will ich suchen und das Verscheuchte zurückholen und das Verwundete verbinden; das Schwache will ich stärken; das Fette aber und das Starke will ich vertilgen; ich will sie weiden, wie es recht ist.

AT, Hesekiel 34,2-16

Fotos: Felizitas Küble


GOTT hat mich schon im Mutterleib berufen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 49,1-6:

Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der HERR hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat ER meinen Namen genannt.
ER machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, ER verbarg mich im Schatten seiner Hand.
ER machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher.
ER sprach zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will.
Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan.
Aber mein Recht liegt beim HERRN und mein Lohn bei meinem Gott.
Jetzt aber hat der HERR gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle.
So wurde ich in den Augen des HERRN geehrt und mein Gott war meine Stärke.
Und ER sprach:
Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde gelangt.

Israelis bringen eine Bibel auf den Mond

Anfang 2019 schickt Israel das erste unbemannte Raumschiff zum Mond. Dieses enthält eine Zeitkapsel mit bedeutenden israelischen Objekten. Dazu gehört auch eine hebräische Bibel (AT), die somit für unbestimmte Zeit auf dem Erdtrabanten erhalten bleibt.

Da nicht erwartet wird, dass das Raumschiff zur Erde zurückkehrt, ist es wahrscheinlich, dass seine Informationen auf unbestimmte Zeit auf dem Mond bleiben und von zukünftigen Generationen gefunden und angesehen werden können.

Die Zeitkapsel wird nationale und traditionelle Symbole wie die Bibel, die Unabhängigkeitserklärung Israels, die israelische Flagge, die «Tfillat Haderech» – also das vor der Reise verlesene Gebet –, israelische Lieder, eine Sammlung von Gemälden israelischer Kinder und andere Materialien, die in den letzten Jahren von der Öffentlichkeit gesammelt wurden, enthalten.

Die Verantwortlichen kündigten an, dass sie auch planen, Enzyklopädien und Wörterbücher in 27 Sprachen an Bord zu beizulegen, als Symbol für Informationen, die von der gesamten Menschheit gesammelt wurden.

Quelle und FORTSETZUNG der Meldung hier: https://www.jesus.ch/magazin/international/asien/338168-israeli_schiessen_bibel_auf_den_mond.html


Der Erzengel Michael tritt am Ende der Zeiten für Gottes erwähltes Volk ein

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Dan 12,1-3:

In jener Zeit tritt Michael auf, der große Engelfürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. Dann kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit.
Doch dein Volk wird in jener Zeit gerettet, jeder, der im Buche verzeichnet ist.
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Von denen, die im Totenreich schlafen, werden viele erwachen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach.
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Die Verständigen werden strahlen wie der Himmel  – und die Männer, die viele zur Gerechtigkeit geführt haben, werden leuchten wie die Sterne immer und ewig.

Gottes Gerechtigkeit hat Bestand für immer

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 111 (110),1-2.3-4.5-6.

Den HERRN will ich preisen von ganzem Herzen
im Kreis der Frommen, inmitten der Gemeinde.
Groß sind die Werke des HERRN,
kostbar allen, die sich an ihnen freuen.
 

ER waltet in Hoheit und Pracht,
seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.
ER
hat ein Gedächtnis an seine Wunder gestiftet,
der HERR ist gnädig und barmherzig.
 

ER gibt denen Speise, die ihn fürchten,
an seinen Bund denkt ER auf ewig.
ER hat seinem Volk seine machtvollen Taten kundgetan,
um ihm das Erbe der Völker zu geben.


Simchat Tora: Das Fest der Gesetzesfreude

Mit den Festen Shmini Atzeret  – das heißt „heilige Versammlung am achten Tag“ (Lev. 23,36) –  und Simchat Tora (Fest der Gesetzesfreude, Thora-Feier) endet die Woche nach dem Laubhüttenfest und somit dieser gesamte jüdische Festtags-Zyklus. 

Die Feiern an Shmini Atseret / Simchat Tora konzentrieren sich auf die Thora: die Fünf Bücher Mose.

BILD: Simchat-Tora-Fähnchen aus den 50er Jahren mit tanzenden Kindern in der Synagoge

Das Fest ist dafür bekannt, dass öffentlich mit den Thora-Rollen im Arm getanzt wird. An Simchat Tora werden Schluss und Anfang des Pentateuch (hebräische Bibel, Moses-Bücher im AT) gelesen, damit kommt der Jahreszyklus der Thora-Lesungen zu einem Abschluss und wird sogleich wieder aufgenommen.

Nach Sonnenuntergang richten viele Gemeinden meist unter freiem Himmel weitere Festaktivitäten aus, die nicht mehr durch die rituellen Bestimmungen des Feiertages eingeschränkt werden.

Quelle (Text/Foto): http://newsletter.israel.de/i/EKlogJ_igkxQVBEyCnhzmy3Icu5FCDKDSXW3zWYOuFs