Ministerpräsident Netanyahu zu den Aussagen des iranischen Präsidenten Rohani

 

     Israel warnt vor iranischem Atomprogramm

  Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat während der gestrigen Sitzung des Kabinetts seine Kritik an der Aussage des neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani bekräftigt.

  Präsident Rohani hatte am Freitag gesagt, dass Israel „eine Wunde am Körper der islamischen Welt“ sei, die „entfernt“ werden müsse.  

Netanyahu erklärte: „Der iranische Präsident wurde ausgetauscht, aber die Ziele des Regimes sind die gleichen geblieben. Der Iran beabsichtigt die Entwicklung nuklearer Technik und nuklearer Waffen, um den Staat Israel zu zerstören. Dies stellt nicht nur eine Gefährdung für uns und den Mittleren Osten dar, sondern für die ganze Welt  – und wir sind entschlossen, dies zu verhindern.“

Bereits am Freitag hatte der Ministerpräsident gesagt: „Die Aussage Rohanis sollte die Welt aufrütteln und ihr die Illusion nehmen, dass sich seit den Wahlen im Iran etwas verändert hat. Einem Land, das dem Staat Israel mit Zerstörung droht, sollte nicht erlaubt werden, Massenvernichtungswaffen zu besitzen.“

Quelle: Israelisches Außenministerium, 4.8.2013


Israelischer Ministerpräsident zum Wahlausgang im Iran: „Was zählt, sind Taten“

„Das iranische Atomprogramm muß gestoppt werden“

Bei der wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag erklärte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu zum Wahlausgang im Iran:

„Was das Ergebnis der Wahlen im Iran betrifft, so machen wir uns keine Illusionen. Die internationale Gemeinschaft darf sich nun nicht von Wunschdenken leiten und sich verführen lassen, im Druck auf den Iran nachzulassen, der nötig ist, damit er von seinen Atomplänen ablässt.

Es darf nicht vergessen werden, dass der Machthaber des Iran von vornherein Kandidaten ausgeschlossen hat, die nicht zu seinen radikalen Ansichten passten. Aus dem Kreis derer, deren Kandidatur er zugelassen hat, ist nun der Kandidat gewählt worden, der am wenigsten als Mann des Regimes gilt. Dennoch handelt es sich um einen Mann, der den Staat Israel als ‚großen zionistischen Satan‘ bezeichnet.  DSC_0233

In jedem Fall ist es der als großer Führer bezeichnete Herrscher des Iran und nicht der Präsident, der die Atompolitik festlegt. Je stärker der Druck auf den Iran, desto größer ist auch die Hoffnung, zu einem Stopp des iranischen Atomprogramms zu gelangen, das weiterhin die größte Bedrohung für den Weltfrieden darstellt.

Vor fünfzehn Jahren hat die Wahl eines anderen Präsidenten, der damals im Westen als gemäßigt galt, keinen Wechsel in dieser aggressiven Politik herbeigeführt. In den vergangenen zwanzig Jahren war das einzige, das jemals ein vorübergehendes Einfrieren des Atomprogramms bewirkt hat, die Sorge des Iran vor einem Angriff 2003.

Der Iran wird an seinen Taten gemessen werden. Wenn er weiterhin darauf besteht, sein Atomprogramm fortzuführen, dann muss die Antwort klar sein – das Programm muss auf jede nur mögliche Weise aufgehalten werden.“

Quellen: Amt des israelischen Ministerpräsidenten / Israelische Botschaft in Berlin

ERGÄNZENDER ARTIKEL hierzu: https://charismatismus.wordpress.com/2013/06/15/igfm-die-wahl-im-iran-ist-eine-farce-die-tatsachliche-machtfaktoren-bleiben/


Israel: Ministerpräsident Netanjahu warnt vor iranischem Atomprogramm und verweist auf Nordkorea

Am gestrigen Montag hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu davor gewarnt, daß der Iran  –  wie zuvor Nordkorea  –   in den Besitz von Atomwaffen kommen wird, wenn man das Atomprogram des Landes nicht besser überwacht.

Diese Warnung wurde kurz nach der Bekanntgabe ausgesprochen, daß Beobachter der Internationalen Atombehörde (IAEA) erneut keine Erlaubnis für eine Inspektion der iranischen Atomanlagen erhalten haben.

Foto: K. Ruprecht

Foto: K. Ruprecht

Der einzige Weg, den Iran von seinem Vorhaben abzubringen ist, sei laut Netanjahu „eine robuste und glaubhafte militärische Bedrohung“.

Das einzige Land, das solch eine Bedrohung darstellen könnte, die USA, scheint jedoch in die entgegengesetzte Richtung zu blicken. Vor kurzem erst wurden zwei Männer als Verteidigungs- und Außenminister berufen, die ausgesprochene Gegner einer Militärkampagne gegen den Iran sind.

Netanjahu sagte, wenn US-Präsident Obama im nächsten Monat nach Israel komme, werde er ihn erinnern, daß der „Iran seinen Plan, Israel zu zerstören und eine Bedrohung für die gesamte Welt zu werden, nicht verbirgt.“

Quelle: http://www.israelheute.com