Predigt zur Wallfahrt der vertriebenen Schlesier in Bochum-Stiepel am 18. August

Von Ehrendomherr Dr. Franz Weidemann

Wallfahrt der heimatvertriebenen Schlesier mit den Beuthen-Roßbergern (St. Hyazinth) und den Spätaussiedlern nach Bochum-Stiepel am 18. August 2019.

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, liebe Landsleute,

mitten im Monat August – für viele Familien der Monat der Urlaubszeit – feiert die Kirche das Hochfest der Aufnahme der seligen Jungfrau Maria in den Himmel. Für uns ist das eine besondere Gelegenheit, um über den letzten Sinn der menschlichen Existenz nachzudenken.

Deshalb richten wir unseren Blick auf die Gottesmutter, den Stern der Hoffnung, der unseren Weg auf Erden erhellt  – und folgen dabei dem Vorbild der heiligen Männer und Frauen, die in jeder Lebenslage zu ihr Zuflucht genommen haben.

Seit Jahren pilgern Heimatvertriebene, Flüchtlinge wie auch Aussiedler an Orte, die der Mutter Gottes Maria geweiht sind. Diese Tradition pflegen wir, weil sie unseren Glauben stärkt, worüber ich sehr froh bin.

Jede Tradition hat ihre Geschichte. Für einige von Ihnen ist es lebendige Erinnerung und für die Jüngeren bereits Vergangenheit, die sie nur aus Erzählungen kennen.

Erlauben Sie mir an dieser Stelle, dass ich kurz auf die Geschichte der schwierigen Anfangsjahre der Vertriebenen und Flüchtlinge nach dem zweiten Weltkrieg zurückblicke.

Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen mehr als 14 Millionen Menschen aus den deutschen Ost-Gebieten. Diejenigen, die Flucht und Vertreibung überlebt hatten, wurden von ihren deutschen Landsleuten aber nicht immer herzlich aufgenommen.

Der promovierte Historiker Andreas Kossert hat die schwierige Ankunftsgeschichte der Vertriebenen umfassend erforscht und beleuchtet erstmals diesen blinden Fleck der deutschen Nachkriegsgeschichte.

In seinem Buch „Kalte Heimat  – Die Geschichte der Deutschen Vertriebenen nach 1945″ (*)  beschreibt er eindrucksvoll die Erfahrungen derjenigen, die durch den Krieg entwurzelt wurden und immense Verluste erlitten haben; und er fragt danach, welche Folgen das nicht nur für die Vertriebenen und ihre Nachkommen, sondern auch für die ganze Gesellschaft bis heute hat.

Wir erfahren von ihrem Kampf um den schwierigen Neuanfang und von den Lebensumständen der Menschen im „Wirtschaftswunderland“. Ohne die Vertriebenen, die mit Nichts begannen, hätte es jedoch ein „Wirtschaftswunder“ nicht gegeben; sie waren ein wichtiger Motor der Modernisierung in der Bundesrepublik Deutschland.

Auch die Ankunft der Vertriebenen im Westen hatte das konfessionelle Antlitz Deutschland verändern wie seit Reformation und Dreißigjährigem Krieg nicht mehr. Oft kamen die Vertriebenen in weithin geschlossene Gebiete anderer Konfession, wo sie nicht nur als Vertriebene, sondern auch als Andersgläubige auf Vorurteile stießen.

Sie litten also sowohl unter dem Verlust ihres sozialen und materiellen Status, als auch unter der konfessionellen Heimatlosigkeit. Die ersten Gottesdienste fanden in Lagern, Turnhallen und Gasthäusern statt.

Sogenannte Rucksackpfarrer betreuten die Gläubigen unter armseligen Bedingungen. Die Suche nach einer neuen Heimat war im kirchlichen Bereich nicht weniger schwierig als im außerkirchlichen. Die etwas andere Liturgie, die unbekannten Lieder, der Altarschmuck sowie die Bewegungen des Pfarrers, das alles vermittelte den Vertriebenen das Gefühl, auch hier Fremde zu sein.

Andererseits bereicherten sie durch neue Frömmigkeitsformen das religiöse Brauchtum der Einheimischen, was dazu führte, dass das kirchlich-religiöse Leben eine tiefere Frömmigkeit erhielt und zugleich lebendiger wurde.

In der Listruper Pfarrchronik notierte Pfarrer Albers damals sichtlich beeindruckt von der religiösen Haltung der Vertriebenen folgendes:  

Zuerst waren die Vertriebenen in die Kirche gegangen, um sich Gott zu empfehlen und der Gottesmutter:Die Schönste von allen… sangen sie. Das Lied haben wir dann oft gesungen.“(Quelle: Michael Hirschfeld: „Unterwegs nach einem Zuhause“ – Die Wurzeln der Grafschaft Glatzer Katholiken in der Vertreibung liegen in Listrup. S.103ff)

Seit dieser Zeit erklangen häufig alte schlesische Marienlieder in den Gemeinden, die die Vertriebenen aus ihrer Heimat mitgebracht hatten, etwa das Lied „Über die Berge schallt“.

Nicht zu vergessen auch die Wallfahrt war für die Vertriebenen eine Gelegenheit, die besondere Nähe Gottes zu spüren. Die Wallfahrtsorte in Westdeutschland erlebten durch die vertriebenen Katholiken eine neue Blüte, denn letztlich war es vor allem Maria, zu der sich die Gläubigen auf den Weg machten und es auch noch heute tun  – wie wir hier heute in Bochum-Stiepel.

Liebe Brüder und Schwestern! Wer ist Maria? Wer ist jene Frau, die von der Kirche so oft und an so vielen Festen auf besondere Weise gepriesen und verehrt wird?

Was tun wir, wenn wir Maria verehren, wenn wir im Gebet bei ihr Zuflucht suchen und uns auf ihre Fürsprache an Gott wenden?

Diese Fragen zu stellen ist nicht überflüssig. Es gibt Menschen, die heute ihre Schwierigkeiten haben mit der Verehrung Mariens. Sie sagen, das sei unbiblisch, lenke ab von Gott und sei wie ein Götzendienst. Sind diese Argumente stichhaltig? Wie verhält es sich damit?

Wenn wir auf das irdische Leben der heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria blicken, dann lässt sich in Übereinstimmung mit dem biblischen Zeugnis erkennen: Maria war eine Frau, die von Gott auf höchste Weise begnadet wurde, die sich aber in ihrer übergroßen Demut nicht würdig hielt, dass Gott sich ihr auf so außergewöhnliche Weise mitgeteilt hatte.

Dennoch war sie in Glaube und Liebe bereit, mit den Gnaden Gottes mitzuwirken. Sie war einverstanden mit den Plänen Gottes und sagte von Herzen ihr Ja dazu. So durfte sie die Mutter Jesu Christi, des Sohnes Gottes werden, der von ihr durch das Wirken des Heiligen Geistes ohne Mitwirkung eines Mannes empfangen und aus ihrem jungfräulichen Schoß geboren wurde und auf diese Weise wahrhaft Mensch geworden ist.

Bereits ihre Verwandte Elisabeth preist Maria selig, weil sie geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der HERR ihr sagen ließ. Maria aber belässt dieses Lob, das ihr zuteil wird, nicht bei sich selber. Sie gibt es weiter an den dreifaltigen Gott, den sie im „Magnificat“ lobt: „Meine Seele preist die Größe des HERRN …

Es kann also kein Irrtum sein, wenn auch wir Maria unsere Ehre erweisen, denn Gott selber hat sie geehrt in der Menschwerdung seines Sohnes. Sie selber aber weiß, dass sie alles Gott verdankt und gibt ihm allein die Ehre!

Die Kirche verehrt Maria nicht als eine Person, die dem einzig wahren Gott zur Konkurrentin wird, sondern als heilige Jungfrau und Gottesgebärerin, die der Welt den Erlöser geschenkt hat und keinen anderen Wunsch hat, als die Menschen durch ihre Fürbitte zu Jesus Christus hinzuführen.

Wer Maria verehrt, gibt Gott die Ehre. Wer sie findet, findet durch sie zu ihrem göttlichen Sohn. Durch Maria zu Jesus! Dies ist ein bewährter katholischer Grundsatz, an dem auch wir festhalten wollen.

Was ist der Inhalt des Festtages Mariä Aufnahme in den Himmel?

Die Kirche bekennt, dass die Jungfrau Maria bei Gott im Himmel ist, ja noch mehr: Sie bekennt in festem und unerschütterlichem Glauben, dass sie „ganz“, das heißt mit Leib und Seele im Himmel ist.

Dies ist insofern eine besondere Auszeichnung, als sich beim Tod des Menschen die Seele vom Leib trennt. Der Leichnam wird ins Grab gelegt und geht der Verwesung entgegen. Erst am Jüngsten Tag wird er auferweckt, während die unsterbliche Seele auch nach dem Tod weiterlebt und im persönlichen Gericht vor Gott Rechenschaft über das Leben auf Erden ablegen muss.

Mariens Leib war der Verwesung nicht preisgegeben, unser Herr Jesus Christus hat seiner heiligen Mutter Anteil an seiner Auferstehungsherrlichkeit geschenkt, indem er auch ihren Leib auferweckt und in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen hat. Sie lebt nun bei Gott in strahlender Herrlichkeit ihrer heiligen Seele und ihres jungfräulichen Leibes!

So ist der  Festtag ein Bekenntnis der Kirche zur Vollendung des ganzen Menschen. Was in Maria zur Erfüllung gelangt ist, ist uns allen verheißen, wenn wir an den Sohn Gottes glauben und mit ihm in Liebe und Treue verbunden bleiben.

Auch unser Leib wird am Ende der Welt auferweckt werden. Beten wir darum, dass wir dieser ewigen Auferstehung würdig werden durch ein heiliges Leben!

Mit Maria preisen wir die großen Taten unseres Gottes und Retters Jesus Christus. ER hat herabgeschaut auf die Niedrigkeit seiner Magd und sie emporgehoben in sein himmlisches Reich.

Wenn uns auf Erden auch so manche Not bedrückt, so haben wir dennoch Zuversicht auf unser himmlisches Erbe. Wir dürfen vertrauen, dass uns Maria als Mutter aller Gläubigen beisteht und alle Anliegen und Nöte vor ihren Sohn bringt. Wenn wir mit ihr verbunden sind in Freude und Leid, wird sie uns hinführen zur seligen Vollendung bei Gott.

Beten wir darum, dass alle Menschen die Gnade Gottes annehmen und niemand seine Liebe zurückweist! Wenn Gottes Reich sich offenbart in Herrlichkeit, dann wird alle Sehnsucht erfüllt und unser Glück in der Gemeinschaft mit Maria und allen Engeln und Heiligen des Himmels vollendet. Amen

(*) Andreas Kossert –„Kalte Heimat“ – Die Geschichte der Deutschen Vertriebenen nach 1945, Siedler-Verlag München. ISBN 978-3-88680-861-8

 


Ohne die Auferstehung Christi wäre unser Glaube vergeblich

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: 1 Kor 15,12.16-20:

Brüder! Wenn verkündigt wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht?
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Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos, und ihr seid immer noch in euren Sünden; und auch die in Christus Entschlafenen sind dann verloren.
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Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher dran als alle anderen Menschen. Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen.

GLAUBE ist ein Feststehen in der Hoffnung, Überzeugtsein von Gottes unsichtbarer Welt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 11,1-2.8-19:

Brüder! Glaube ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht. 

Aufgrund dieses Glaubens haben die Alten ein ruhmvolles Zeugnis erhalten. Aufgrund des Glaubens gehorchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen in ein Land, das er zum Erbe erhalten sollte; und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde.0018

Aufgrund des Glaubens hielt er sich als Fremder im verheißenen Land wie in einem fremden Land auf und wohnte mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung, in Zelten; denn er erwartete die Stadt mit den festen Grundmauern, die Gott selbst geplant und gebaut hat.

Aufgrund des Glaubens empfing selbst Sara die Kraft, trotz ihres Alters noch Mutter zu werden; denn sie hielt den für treu, der die Verheißung gegeben hatte. So stammen denn auch von einem einzigen Menschen, dessen Kraft bereits erstorben war, viele ab: zahlreich wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meeresstrand, den man nicht zählen kann.

Voll Glauben sind diese alle gestorben, ohne das Verheißene erlangt zu haben; nur von fern haben sie es geschaut und gegrüßt und haben bekannt, dass sie Fremde und Gäste auf Erden sind.

Mit diesen Worten geben sie zu erkennen, dass sie eine Heimat suchen. Hätten sie dabei an die Heimat gedacht, aus der sie weggezogen waren, so wäre ihnen Zeit geblieben zurückzukehren; nun aber streben sie nach einer besseren Heimat, nämlich der himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ER schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn ER hat für sie eine Stadt vorbereitet.

Aufgrund des Glaubens brachte Abraham den Isaak dar, als er auf die Probe gestellt wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, er, der die Verheißungen empfangen hatte
und zu dem gesagt worden war: Durch Isaak wirst du Nachkommen erhalten.

Er verließ sich darauf, dass Gott sogar die Macht hat, Tote zum Leben zu erwecken; darum erhielt er Isaak auch zurück. Das ist ein Sinnbild.

 


Jesus Christus tritt für uns ein!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Röm 8,31b-34:

Brüder! Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? 1523

ER hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen?  –  Gott ist es, der gerecht macht.

Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein.

 


„Verherrlicht GOTT in eurem Leib!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Kor 6,13c-15a.17-20:

Brüder! Der Leib ist nicht für die Unzucht da, sondern für den HERRN  –  und der HERR für den Leib. Gott hat den HERRN auferweckt; ER wird durch seine Macht auch uns auferwecken.  chrkn

Wißt ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Wer sich an den HERRN bindet, ist ein Geist mit ihm.

Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch begeht, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib.

Oder wißt ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst; denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden.

Verherrlicht also Gott in eurem Leib!

 


Christus erweckt den Jüngling von Nain

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche: Lk 7,11-17:

In jener Zeit ging Jesus in eine Stadt namens Naïn; seine Jünger und eine große Menschenmenge folgten ihm.  Herz-Jesu_01

Als er in die Nähe des Stadttors kam, trug man gerade einen Toten heraus. Es war der einzige Sohn seiner Mutter, einer Witwe. Und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie.

Als der HERR die Frau sah, wurde ER von Mitgefühl ergriffen und sprach zu ihr: Weine nicht!

Dann ging ER zu der Bahre hin und faßte sie an. Die Träger blieben stehen, und ER sprach: Ich befehle dir, junger Mann: Steh auf!

Da richtete sich der Tote auf und begann zu sprechen, und Jesus gab ihn seiner Mutter zurück.

Alle wurden von Furcht ergriffen; sie priesen Gott und sagten: Ein großer Prophet ist unter uns aufgetreten: Gott hat sich seines Volkes angenommen.

Und die Kunde davon verbreitete sich überall in Judäa und im ganzen Gebiet ringsumher.

 


Tabita, eine Jüngerin Christi, wird vom hl. Apostel Petrus auferweckt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 9,31-42:

In jenen Tagen lebte die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samarien in Frieden; sie wurde gefestigt und lebte in Gottesfurcht  – und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes.  weisselberg_memoriam

Auf einer Reise zu den einzelnen Gemeinden kam Petrus auch zu den Heiligen in Lydda. Dort fand er einen Mann namens Äneas, der seit acht Jahren lahm und bettlägerig war. Petrus sprach zu ihm: Äneas, Jesus Christus heilt dich. Steh auf, und richte dir dein Bett!

Sogleich stand er auf. Und die Bewohner von Lydda und der Scharon-Ebene sahen ihn und bekehrten sich zum HERRN.

In Joppe lebte eine Jüngerin namens Tabita, das heißt übersetzt: Gazelle. Sie tat viele gute Werke und gab reichlich Almosen.

In jenen Tagen aber wurde sie krank und starb. Man wusch sie und bahrte sie im Obergemach auf. Weil aber Lydda nahe bei Joppe liegt und die Jünger hörten, daß Petrus dort war, schickten sie zwei Männer zu ihm und ließen ihn bitten: Komm zu uns, zögere nicht! ???????

Da stand Petrus auf und ging mit ihnen. Als er ankam, führten sie ihn in das Obergemach hinauf; alle Witwen traten zu ihm, sie weinten und zeigten ihm die Röcke und Mäntel, die Gazelle gemacht hatte, als sie noch bei ihnen war.

Petrus aber schickte alle hinaus, kniete nieder und betete. Dann wandte er sich zu dem Leichnam und sagte: Tabita, steh auf!

Da öffnete sie ihre Augen, sah Petrus an und setzte sich auf. Er gab ihr die Hand und ließ sie aufstehen; dann rief er die Heiligen und die Witwen und zeigte ihnen, daß sie wieder lebte.

Das wurde in ganz Joppe bekannt, und viele kamen zum Glauben an den HERRN.

2. Bild: Evita Gründler