Augsburg: Bischof Zdarsa kritisiert Maria 2.0

Der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa hat die Aktion „Maria 1.0“  – eine Gegenbewegung zur Kirchenstreik-Bewegung „Maria 2.0“  –  gelobt. Er sei allen Frauen dankbar, die sich „treu und zuverlässig“ für die Belange der Kirche vor Ort einsetzten.

Johanna Stöhr, die Initiatorin von „Maria 1.0“, will mit ihrer Aktion Frauen hinter sich versammeln, die an der traditionellen Lehre der Kirche festhalten wollen. Dieser Einsatz könne nicht hoch genug geschätzt werden, meint Bischof Zdarsa.

Gleichzeitig distanzierte sich Bischof Zdarsa ausdrücklich von der Aktion „Maria 2.0“: Deren Anliegen seien nicht im Sinne des katholischen Glaubens: „Wer andere dazu aufruft und ermuntert, dem eucharistischen Herrenmahl am Sonntag fernzubleiben, schließt sich de facto selbst von der eucharistischen Gemeinschaft aus und reißt noch weitere mit sich.“

Hierfür könne es kein noch so gut gemeintes Verständnis seitens der Bischöfe geben, erklärte der Oberhirte weiter. Zudem gibt Zdarsa zu bedenken, dass es jedem freistehe, „das Schiff der römisch-katholischen Kirche zu verlassen“, wie es Papst Franziskus kürzlich gegenüber einer Ordensfrau formuliert habe.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/online/Augsburger-Bischof-lobt-Maria-1-0;art4691,198317


Kath. Bischof Walter Mixa sprach beim AfD-Neujahrsempfang in Stuttgart über den Islam

Der frühere katholische Oberhirte der Bistümer Eichstätt und Augsburg, Walter Mixa, hat die Einladung der AfD zum Neujahrsempfang im Stuttgarter Rathaus angenommen und dort eine Ansprache über den Islam in Deutschland gehalten.

Wie die Stuttgarter Regionalpresse am gestrigen Samstag berichtete, hat der emeritierte Bischof Mixa erklärt, man solle den Muslimen den Moscheebau erlauben, allerdings müßten sie im Gegenzug die Christen akzeptieren. 

BILD: Große Moschee mit Minarett in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Moscheen sollten außerdem keine Herrschaftsbauten sein, die einen Willen zur „Moslemisierung Europas“ zum Ausdruck bringen.

Laut Zeitungsberichten soll der 77-jährige Würdenträger erklärt haben: „Islam heißt Unterwerfung, und es gibt im Islam leider auch diese Gewalttätigkeiten.“

Um einer Islamisierung Deutschlands und der Begünstigung von Gewalt keinen Vorschub zu leisten, sollen muslimische Einwanderer „klar festgelegt werden auf den Artikel 1 des Grundgesetzes“, wonach die Menschenwürde jedes Einzelnen zu achten sei.

Im Sommer 2007 hatte Bischof Mixa erklärt, die Türkei gehöre nicht in die EU und zudem beanstandet: „In vornehmlich islamisch geprägten Kulturen und Ländern haben Christen heute noch so gut wie keine Daseinsberechtigung“(Quelle: „FOCUS Online“, 27. Juli 2007)

Zu den Attacken von Claudia Roth gegen Mixa siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2013/10/03/wann-entschuldigt-sich-die-grune-parteichefin-claudia-roth-bei-bischof-mixa/


Zwei ehem. evangelische Pastoren werden am 28. Oktober in Augsburg zu Priestern geweiht

Bischof Dr. Konrad Zdarsa wird am Sonntag, dem 28. Oktober, zwei Diakone zu Priestern weihen. In einem feierlichen Pontifikalamt um 14.30 Uhr in der Rektoratskirche St. Sebastian in Augsburg werden André Schneider und Andreas Theurer (siehe Foto) das Sakrament der Priesterweihe empfangen.

André Schneider (44 J., verh., vier Kinder) war evang.-lutherischer Pfarrer in Erfurt. Er fühlte sich schon immer zum liturgischen und sakramentalen Leben hingezogen. Sein Primizspruch lautet: „Regnare Christum volumus!“  – Auf die Frage nach seinem Motiv für die Auswahl dieses Mottos erklärt er u.a.:

„Der Primizspruch bedeutet „Wir wollen, dass Christus herrscht, dass er König ist“. Die Kirche verkündigt uns Jesus Christus als König der Könige und Herrn aller Herren. Wo Gott aus dem Mittelpunkt verdrängt wird, gerät auch der Mensch schnell unter die Räder, das scheint mir eine zentrale Lehre aus den Schrecken des letzten Jahrhunderts zu sein.“

Andreas Theurer (51 J., verh., zwei Söhne) war 17 Jahre lang lutherischer Pfarrer, zuletzt im schwäbischen Göttelfingen.

Bei ihm sei, so erklärt er, die „Einsicht gereift, dass zur vollmächtigen Spendung der Sakramente vom biblischen und altkirchlichen Zeugnis her tatsächlich eine Priesterweihe nötig ist. Das war auch der wesentliche Grund für meine Konversion im Jahr 2012.“ – Ihm gehe es vor allem, so sagt er, „um die sakramentale Fülle der katholischen Kirche.“

Der Papst hat beiden evangelischen Ex-Pastoren  –  wie in solchen Fällen üblich  –    eine Dispens vom Zölibat erteilt, das heißt, sie dürfen ihre Ehe und Familie weiterführen.

Über den Konvertiten Andreas Theurer und die Gründe seines Übertritts zur katholischen Kirche haben wir im CHRISTLICHEN FORUM bereits vor einigen Jahren acht Artikel veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/category/konvertit-andreas-theurer/

Quelle für Foto und Zitate: https://bistum-augsburg.de/Nachrichten/Bischof-Konrad-weiht-am-28.-Oktober-in-der-Rektoratskirche-St.-Sebastian-zwei-Diakone-zu-Priestern-_id_193654


Augsburg: Kath. Familienbund informierte über Schattenseiten der Leihmutterschaft

An die 50 Gäste aus dem In- und Ausland waren am 22. September 2018 nach Augsburg gekommen, um sich der Frage „Auslaufmodell Familie – eine Welt ohne Vater und Mutter?“ zu stellen. Bei den Fachreferaten von Susanne Kummer, Dr. Christian Spaemann und Jürgen Liminski ging es letztlich um nichts weniger als um die Würde des Menschen.

Mediale Berichte, in denen das Thema „Leihmutterschaft“ vorkommt, bewegen sich meist im Bereich rührender Geschichten oder von Storys aus der Welt der Stars und Promis. Dies, so Familienbunds-Vorsitzender Pavel Jerabek, verschleiere jedoch die Schattenseiten der Leihmutterschaft.

Diese hat sich, so berichtet Susanne Kummer in ihrem Referat „Ein Kind um jeden Preis – Leihmutterschaft aus ethischer Sicht“, längst zu einem weltweiten Markt entwickelt. Doch eigentlich müssten schon einige der genannten Zeitungsmeldungen aufhorchen lassen, wenn etwa Nicolas Berggruen (der 2010 Karstadt kaufte) sagte: „Ich bin Vater und Mutter.“

Tatsächlich ist der berufsmäßige Investor genetischer Ursprung zweier Kinder, teilt sich aber de facto die Elternschaft mit zwei Eizellenspenderinnen, zwei Leihmüttern und zwei Nannys, die seine Kinder versorgen. Doch beim Thema „Leihmutterschaft“ steht nicht nur Geld und eine begriffliche Verwirrung auf dem Spiel, sondern die Würde des Menschen.

Es mag in einzelnen Fällen so sein, berichtet Susanne Kummer, Geschäftsführerin des Instituts für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE, Wien), dass eine Verwandte oder Freundin sich als Leihmutter zur Verfügung stellt.

Doch auch diese Frau muss damit leben, dass sie neun Monate das Kind anderer Menschen austrägt, zu diesem Kind in ihrem Mutterleib eine komplexe körperliche und seelische Beziehung eingeht, während die juristischen Eltern des Kindes damit rechnen müssen, dass dieses von epigenetischen Prozessen mitgeprägt wird, die von der Leihmutter stammen. Auch diese sollte die Tatsache nicht unterschätzen, was es für eine Frau bedeutet, ein Kind auszutragen, das nicht ihr Kind ist.

Über „Anpassungsschwierigkeiten“ hinaus ist dies von Frühgeburten bis zur Todesgefahr für die Schwangere mit weiteren medizinischen Risiken verbunden. Nicht nur deshalb finden auch in Ländern, in denen nur sog. „altruistische“ Leihmutterschaften erlaubt sind, inoffizielle Bezahlungen dafür statt. Diejenigen Frauen, die sich geschäftsmäßig als Leihmütter anbieten, haben genaue vertragliche Vorschriften einzuhalten.

Keineswegs können sie während der Schwangerschaft machen was sie wollen: Sie sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und in ihren Betätigungen normiert (bspw. Sport oder Unterhaltung), erhalten Speisevorschriften, zu hörende oder nicht zu hörende Musik, Kontaktverbote (auch zur eigenen Familie), Vorschriften zur Art der Entbindung sowie zur Abtreibung im Falle der voraussichtlichen Behinderung des Kindes. Bezahlt werden sie erst bei Ablieferung der „Ware“. Die Frau wird also zum Objekt: zum „Brutkasten“, zur „Gebärmaschine“.

Im Grunde genommen beginnt diese Entwürdigung der Frau bereits bei der Eizellspenderin, die in vielen Fällen (s. Nicolas Berggruen) dazukommt. Die Kundschaft will ja nicht irgendeine Eizelle, sondern die einer für das „Projekt Kind“ passenden Person. Diese selbst bleibt freilich unsichtbar, anonym, produziert den „Rohstoff“ Eizelle und verkauft diesen, also die Hälfte einer Existenzbasis und ein Teil ihrer eigenen Identität, nach einem ebenfalls nicht risikolosen Eingriff an einen Kunden (Bei der bereits erlaubten Samenspende entfällt das gesundheitliche Risiko für den Spender).

Quelle und Fortsetzung des Berichts von Michael Widmann hier: https://bistum-augsburg.de/Verbaende/Familienbund/Veranstaltungen


Medienkampagnen und kirchenpolitische Aktionen gegen Bischof Hanke

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Die Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ) vom 22. Februar 2018 titelt: „Auch für die katholischen Bischöfe endet die Zeit der Alleinherrschaft“.

In diesem Artikel wird aufgrund des „Finanzskandals“ in der Diözese Eichstätt nicht nur die Trennung von Vermögensverwaltung und Aufsicht gefordert, sondern gleichzeitig gefragt, „ob künftig Laien Pfarrgemeinden leiten dürfen oder ob wiederverheiratete Geschiedene grundsätzlich von der Kommunion ausgeschlossen bleiben sollen“.

Der Leser fragt, was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? In diesem Artikel wird durchsichtige Kirchenpolitik betrieben und versucht, das Prinzip „Demokratie in der Kirche“ voranzubringen.

Der Versuch, den „Finanzskandal von Eichstätt“ kirchenpolitisch zu instrumentalisieren, setzt sich fort, obwohl der ursprünglich genannte Vermögensverlust von 50 Mio. Euro inzwischen mit weniger als 1 Mio. Euro beziffert wird und Bischof Hanke (siehe Foto), sogleich nachdem die Sache ruchbar wurde, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen den früheren Finanzdirektor gestellt hatte.

Am 16. Mai 2018 berichtete die AZ: „Ende März hatten Katholiken Bischof Gregor Maria Hanke bei der Kleruskongregation angezeigt und gefordert, ein Verfahren gegen Hanke ‚wegen besonders schwerwiegender Verletzung der Sorgfaltspflicht mit dem Umgang des Anlagevermögens des Bistums Eichstätt einzuleiten‘“. – Sie wollen eine „eigene unabhängige Untersuchung“ durch die Kurienbehörde.

Die Formulierung „Katholiken“, die den Bischof anzeigten, lässt einen großen Teil des Kirchenvolkes vermuten. Tatsächlich haben Walter Hürter und die Minigruppe der Kirchenvolksbegehrer in der Diözese Eichstätt die Anzeige in Rom gestellt. Die Kleruskongregation in Rom hat inzwischen geantwortet, dass sie die Ergebnisse der staatlichen Ermittlungen abwarte.

Die Wiederholung der Vorwürfe gegen Bischof Hanke durch die AZ ist für Kampagnen typisch. Sie lässt vermuten, dass es darum geht, einen missliebigen Bischof zu verhindern: Bischof Hanke gilt als „konservativ“, mit dem sogenannte „Reformen“ nicht zu machen sind.

Er ist einer der sieben Bischöfe, die sich an die Glaubensbehörde in Rom gewandt haben, um überprüfen zu lassen, ob der Mehrheitsbeschluss der deutschen Bischofskonferenz zur Zulassung protestantischer Partner bei konfessionsverschiedenen Ehen dem Glauben und der Einheit der Kirche entspricht. Und zusätzlich wird Bischof Hanke als möglicher Nachfolger von Bischof Konrad Zdarsa von Augsburg, der 2019 in den Ruhestand geht, genannt. Augsburg zählt zu den großen bayrischen Bistümern.

Unser Autor Hubert Gindert leitet den Dachverband „Forum deutscher Katholiken“, den Kongreß  „Freude am Glauben“ und die Monatszeitschrift DER FELS


Linksradikale Antifa kündigt Gewalt gegen AfD-Parteitag in Augsburg an

Der bayerische Verfassungsschutz rechnet anläßlich des AfD-Bundesparteitags Ende Juni in Augsburg mit Gewaltattacken von Linksextremisten. „Wir gehen davon aus, daß auch überregional autonome Aktivisten in größerer Zahl anreisen werden“, sagte ein Sprecher der Behörde der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Auf mehreren Kampagnenseiten werde im Internet derzeit für die Proteste mobilisiert: „Die Diktion ist dabei einschlägig, Anleitungen für Farbangriffe, Sachbeschädigungen, Straßenblockaden und Brandstiftungen werden verbreitet.“

Das Vorgehen der Linksradikalen ähnele laut Verfassungsschutz der Mobilisierung für die AfD-Bundesparteitage in Hannover und Köln 2017 sowie in Stuttgart 2016. Damals war es stets zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen.

Wie berichtet, rufen linksextreme Gruppierungen zur Verhinderung des AfD-Parteitags auf. Dazu wurde auch ein „Krawallführer“ erstellt, in dem Anleitungen für Farb-, Brand- und Glasattacken sowie Adressen potentieller Angriffsziele enthalten sind. 

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/afd-parteitag-verfassungsschutz-erwartet-linksextreme-gewalt/


Augsburg: Kirchen-Messe „Gloria“ vom 15. bis 17. Februar mit Prominenten

Mit bekannten Persönlichkeiten aus Kirche und Kultur wartet die Kirchen-Messe „Gloria“ auf, die vom 15. – 17. Februar in Augsburg wieder ihre Tore öffnet.

Unter dem Leitwort „Wie Leben gelingen kann – Christliche Lebenskunst neu entdecken“ sprechen Persönlichkeiten wie die Schauspielerinnen Monika Baumgartner (siehe Foto) und Christine Reimer, der Bestsellerautor und Sohn des früheren Bundeskanzlers, Walter Kohl, der Altabt von Kloster Heiligenkreuz, Gregor Henckel-Donnersmarck (siehe Foto), der bekannte „Kräuterpfarrer“ Benedikt Felsinger und viele andere auf der Gloria-Bühne über ihr Leben und ihren Glauben.

Musikalische Höhepunkte sind Konzerte der bekannten christlichen Liedermacher Siegfried und Oliver Fietz sowie Andi Weiss und ein Kinder-Musical.

Organisiert hat das Programm im Auftrag der Messe Augsburg der Publizist Michael Ragg mit seiner Agentur „Ragg´s Domspatz“.

Die Kirchen-Messe Gloria ist die einzige Fach- und Publikumsmesse für Kirchenbedarf im deutschen Sprachraum. Veranstalter der ökumenisch ausgerichteten GLORIA Messe ist die Messe Augsburg. Katholische und evangelische Kirche unterstützen die ökumenisch ausgerichtete GLORIA durch Werbung und Mitwirkung im Programm.

Zu sehen sind Produkte zur Ausstattung von Kirchen und Klöstern sowie Angebote für das christliche Leben, wie etwa Pilgerreisen, Kerzen, Andachtsgegenstände, religiöse Kunst und Literatur und vieles mehr. Im vergangenen Jahr kamen über 4000 Besucher auf die Gloria.

Das Bühnenprogramm wird an allen Messetagen vom christlichen Fernsehsender EWTN live übertragen, einige Veranstaltungen auch vom Rundfunksender „Radio Horeb“.

Die GLORIA ist am Donnerstag und Freitag von 9 – 17 Uhr, am Samstag von 9 – 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Der Samstag ist eintrittsfrei. Weitere Infos gibt es unter: www.raggs-domspatz.de oder www.messegloria.info.