Liturgie ist stärkster Ausdruck des Glaubens

Die Liturgie sei keine „Show“, sondern „der stärkste Ausdruck des lebendigen Glaubens der Kirche“, das Werk Christi selbst, der uns durch sie „zum Eintritt in sein Ostergeheimnis aufruft“. Dies bekräftigte der irakische Kardinal Luis Raphael Sako, Patriarch der chaldäischen Kirche, in einer Erklärung zum laufenden Prozess der liturgischen Erneuerung dieser altorientalischen Kirche.

Sako beschreibt das Wesen der heiligen Messe und ihre zentrale Bedeutung.

„Die Liturgie“, betonte der irakische Kardinal, „ist die Feier der Gegenwart Christi in seinem österlichen Geheimnis, auf eine freudige Weise. Es ist bedauerlich zu sehen, dass wir bei einigen liturgischen Praktiken das Gefühl haben, in Trauer zu sein oder auf der Bühne eines Schauspiels, und nicht in der Freude, die Gegenwart des verherrlichten Christus zu feiern, dem Unterpfand unseres ewigen Lebens“.

Gerade die Bedeutung der Liturgie „bringt die Notwendigkeit mit sich, die Feier gut vorzubereiten“, indem man sich an die liturgischen Zeiten des Kirchenjahres hält und „geeignete Gebete, Lieder und Lesungen vorsieht„:

„Dieses tägliche Leben, das von den Zeiten und Momenten der Liturgie geprägt ist“, so der Patriarch „ist das, was unsere Heiligen und Märtyrer gelebt haben, und wonach wir auch heute noch streben müssen“.

Quelle: Fidesdienst


Berlin und München tilgen „Schwarzfahren“

Die Münchner Verkehrsgesellschaft verzichtet künftig aus Angst vor Rassismus-Vorwürfen auf den Begriff „Schwarzfahren“. Hieß es bislang auf Hinweisschildern in Bussen, U- und Straßenbahnen „Schwarzfahren kostet 60 Euro!“, steht dort nun: „Ehrlich fährt am längsten“.

Es handle sich dabei um eine „Maßnahme für eine zeitgemäßere Kommunikation“, erläuterte ein Sprecher der Verkehrsgesellschaft gegenüber der Bild-Zeitung.

Schon 2012 hatte der Arbeitskreis Panafrikanismus München die Tilgung des Wortes „Schwarzfahren“ gefordert, da das Wort „wie viele Begriffe und Konzepte der deutschen Sprache einen rassistisch konnotierten, ideologischen Hintergrund“ habe.

Der Sprachwissenschaftler Eric Fuß erläuterte hingegen, daß der Ausdruck von dem jiddischen Wort „shvarts“ (Armut) stamme. Gemeint seien also arme Menschen, die sich keinen Fahrschein leisten könnten, und nicht schwarze.

Der Berliner Senat hatte 2020 ein „Diversity-Landesprogramm“ für die „Mitarbeitenden der Berliner Verwaltung“ beschlossen. Darin wurden verschiedene Formulierungen als nicht politisch korrekt bewertet, wozu auch „schwarzfahren“ oder „anschwärzen“ zählten. Stattdessen heißt es nun in Berlin „Fahren ohne gültigen Fahrschein“ und „melden“.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/munchen-streicht-schwarfahren/