Libanon: Hisbollah nahm das Volk als Geisel

​Erklärung des Sprechers des israelischen Außenministeriums zum Urteil des Sondertribunals für den Libanon:

„Die Hisbollah hat, im Namen ausländischer Interessen, das libanesische Volk und dessen Zukunft als Geisel genommen. Die Welt muss sich gegen diese Terrororganisation vereinen, um dem Libanon zu helfen, sich von der Bedrohung durch die Hisbollah zu befreien.

Das gestern ergangene Urteil des Sondertribunals für den Libanon, das mit der Untersuchung des Mordes an Premierminister Hariri beauftragt war, stellte sehr klar fest, dass die Terrororganisation Hisbollah und ihre Mitarbeiter sowohl in den Mord, als auch in die Manipulation der anschließenden Untersuchung verwickelt waren.

Die Aufrüstung der Hisbollah, das Präzisionslenkwaffenprojekt und kriegerische Aktionen in der ganzen Region bedrohen den gesamten Nahen Osten.“

Quelle: Außenministerium des Staates Israel

Honduras eröffnet Handelsbüro in Jerusalem

Der Präsident von Honduras, Juan Hernández, und seine Frau werden in der nächsten Woche Israel besuchen, um ein Handelsbüro in Jerusalem einzuweihen, das diplomatischen Status haben wird.

Die israelische Regierung begrüßt die Eröffnung dieses diplomatischen Büros und betrachtet sie als wichtigen Schritt in Richtung einer zukünftigen Verlegung der Botschaft Honduras nach Jerusalem und der Eröffnung der israelischen Botschaft in der Hauptstadt von Honduras.

„Dies spiegelt die engen Beziehungen unserer beiden Länder und die herzliche Freundschaft unserer Völker wider“, erklärte das israelische Außenministerium in einer Stellungnahme.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

 


Causa Six: Moskau beschwert sich über „Undankbarkeit“ der deutschen Regierung

Das russische Außenministerium hat der deutschen Regierung im Fall des in Venzuela verhafteten deutschen Reporters Billy Six (siehe Foto) Undankbarkeit vorgeworfen.

Es sei „vollkommen unhöflich“ und zeuge von „schlechten Manieren“, es für unnötig zu erachten, sich „öffentlich bei Rußland für dessen Hilfe zur Freilassung von Six zu bedanken“, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Zakharova, laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass.

Rußland habe eine „aktive Rolle dabei gespielt, diese sehr komplexe Situation zu lösen“. Zakharova erklärte auch die Hintergründe der russischen Intervention. „Rußland hat diesen Sachverhalt zur Sprache gebracht, nachdem die Verwandten des Journalisten sich in einer Direktnachricht an das russische Außenministerium gewandt haben.“ 

Von den deutschen Behörden habe Moskau „keine offiziellen Nachrichten“ erreicht. Die deutschen Diplomaten hätten von der russischen Rolle bei der Befreiung Six’ nichts gewußt, „weil dieses Thema nie mit Rußland diskutiert“ worden sei.

Zu Aktivitäten der Bundesregierung in der Causa Six – „falls es diese überhaupt gab“ –, wolle sie sich nicht äußern, sagte Zakharova.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/fall-billy-six-russland-wirft-deutschland-undankbarkeit-vor/


Australien eröffnet Handelsbüro in Jerusalem

​Zur Entscheidung Australiens, eine Handels- und Verteidigungs-Vertretung in Jerusalem zu eröffnen, erklärte das Israelische Außenministerium in einer Stellungnahme:

„Israel sieht die Entscheidung der australischen Regierung als Schritt in die richtige Richtung. Israel gratuliert der australischen Regierung für ihre Position bezüglich Sanktionen gegen Iran und ihre pro-israelische Position bei den UN und gegen Antisemitismus.“

Einig sind sich beide Staaten auch hinsichtlich des Migrationspakts der Vereinten Nationen, denn sowohl Israel wie Australien haben den Beitritt zu diesem Abkommen verweigert.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Israel trauert um ehem. UN-Generalsekretär

Zum Tode des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan hat das israelische Außenministerium eine Pressemitteilung herausgegeben. Darin heißt es: 

„Israel betrauert den Tod des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan. Er war ein Meister der multilateralen Diplomatie, Nobelpreisträger und Welt-Staatsmann, der sein öffentliches Leben dem Streben nach weltweitem Frieden, der Linderung von Armut und der Verringerung von Kindersterblichkeit gewidmet hatte.

Als UN-Generalsekretär widerstand er der Deligitimierung Israels. Er kämpfte aktiv gegen die Leugnung des Holocaust und unterstützte 2006 die UN-Initiative für den Internationalen Holocaust-Gedenktag. Unser tief empfundenes Beileid gilt der Familie von Generalsekretär Kofi Annan.“


Irakische Regierung dankt Papst Franziskus

Das irakische Außenministerium dankt Papst Franziskus „und dem Vatikan“ für die „kontinuierliche Unterstützung“ für den Irak und das irakische Volk „in diesem entscheidenden Moment für Frieden und Koexistenz“.

Als eine solche Geste der Unterstüzung wertet der irakische Außeninister auch die Ernennung des irakischen Patriarchen Raphael Louis Sako Mar I. zum Kardinal.

Die Aufnahme des chaldäischen Patriarchen in das Kardinalskollegium wertet die irakischen politische Führung auch als Anerkennung seiner humanitären Initiativen. Mit dem künftigen irakischen Kardinal werde der Irak „eine Stimme im Vatikan und in internationalen Gremien“ haben, um den „Kampf gegen den Terrorismus“ fortzusetzen und „die religiöse Vielfalt des Landes zu erhalten“.

Quelle: Fidesdienst


Israel verurteilt jüngsten Atomtest Nordkoreas

Angesichts des kürzlichen Atomtests der kommunistischen Diktatur in Nordkorea hat das Außenministerium des Staates Israel eine Stellungnahme herausgegeben. Darin heißt es:

„Der Staat Israel verurteilt den jüngsten Atomtest durch Nordkorea. Der Test ist eine Fortsetzung des nordkoreanischen Musters provokativer Aktivitäten. 

Nordkorea muss alle Resolutionen des Sicherheitsrates zu diesem Thema umsetzen und aufhören, Massenvernichtungswaffen und deren Abschusssysteme zu testen und entwickeln.

Nur eine entschlossene internationale Antwort wird andere Staaten davon abhalten, sich ähnlich zu verhalten.“

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


UNESCO agitiert erneut gegen Israel

Die UNO und z.T. auch ihre Unterorganisationen wie UNESCO sind stark von den arabischen Staaten beeinflußt. In der jüngsten Resolution der UNESCO wird Israel als „Besatzungsmacht“ in Jerusalem bezeichnet.

Dazu erklärt der Sprecher des israelischen Außenministeriums:

„Dies ist eine weitere absurde und gegenstandslose Entscheidung, die nur den Gegnern von Geschichte und Wahrheit zugute kommt.

Jerusalem ist die ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes, und keine UNESCO-Resolution wird die Wirklichkeit verändern. Es ist eine traurige, unnötige und erbärmliche Entscheidung. Es ist zu berücksichtigen, dass die Resolution nicht einmal die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht hat.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Erklärung des Ministerpräsidenten zum Terroranschlag in der Türkei

Nach dem Selbstmordanschlag im Zentrum Istanbuls vergangenen Samstag, bei dem zwei Israelis getötet und weitere verletzt wurden, äußerte sich der israelische Ministerpräsident Benayamin Netanjahu am Abend im Außenministerium wie folgt zu den Vorfällen:

BILD: Regierungschef Netanjahu im Krisenzentrum des israelischen Außenministeriums (Foto: GPO/ Kobi Gideon)

„Heute erreichten uns schreckliche Nachrichten aus Istanbul. Mit großem Bedauern müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass bei einem Selbstmordanschlag zwei Israelis ums Leben gekommen und weitere verletzt worden sind.  Ingesamt sind elf Personen betroffen, darunter mehrere Schwerverletzte.

Wir stehen in engem Kontakt mit den türkischen Behörden, insbesondere dem Außenministerium sowie den Geheimdiensten. Allerdings wird zur Stunde nicht davon ausgegangen, dass dieser Anschlag konkret gegen Israelis geplant gewesen sei. Momentan versucht das Außenministerium, alle übrigen sich in der Türkei aufhaltenden Israelis zu kontaktieren, um sicherzugehen, dass sie nicht betroffen sind und um sie ggf. zurückzuholen.

Ich bin sicher, dass die gesamte israelische Bevölkerung in dieser Stunde noch enger zusammenstehen wird, insbesondere um den Verwundeten Hoffnung zu geben und den Angehörigen ihre Anteilnahme auszudrücken.“

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Unabhängigkeitstag: Der Staat Israel feiert ab heute Abend seinen 66. Geburtstag

Aus einer Erklärung des israelischen Außenministeriums:

Heute Abend, nach Sonnenuntergang, beginnt Yom Haatzma’ut, der Unabhängigkeitstag Israels, der nach hebräischem Kalender am 5. Iyar begangen wird.  IMG_1056

Der Tag vor dem Unabhängigkeitstag ist Yom Hazikaron, der dem Gedenken jener gewidmet ist, die ihr Leben für das Erreichen der Unabhängigkeit und für den Schutz des Landes bis zum heutigen Tag ließen.

Die enge Verbindung zwischen beiden Tagen soll daran erinnern, dass die Unabhängigkeit Israels teuer bezahlt werden musste und noch immer muss. Darum gedenken in ganz Israel und darüber hinaus heute die Familien ihrer gefallenen Söhne und Töchter, Väter und Mütter, Freunde und Kameraden.

Am 14. Mai 1948 wurde der neue jüdische Staat Israel auf dem Gebiet des Britischen Mandatsgebietes gegründet. Aus Anlass des Unabhängigkeitstages sendet der Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, in einem Videogruß die besten Wünsche für die Feierlichkeiten zu Israels Unabhängigkeitstag in Deutschland.IMG_1183

Der Botschafter wies darauf hin, dass die jährliche Zeremonie auf dem Herzl-Berg in Jerusalem, bei der unter anderem 12 Fackeln entzündet werden, jedes Jahr unter einem besonderen Motto stünden  –  in diesem Jahr lautet dieses Motto: „Zeit der Frauen – Errungenschaften und Herausforderungen“. 

BILD: Jüdische Hochzeit in Jerusalem

Aus diesem Grund werden alle Fackeln während der Zeremonie dieses Jahr ausschließlich von Frauen angezündet, die sich in verschiedenen Bereichen besonders um den Staat Israel verdient gemacht haben.

Weiter sagte der Botschafter: „Zusammen bilden diese Frauen, junge und alte, religiöse und säkulare, jüdische und arabische, ein einzigartiges Mosaik der pluralistischen israelischen Gesellschaft.“

Der Unabhängigkeitstag ist auch Anlass, die jährliche Statistik zu Land und Leuten zu veröffentlichen. Alle Statistiken finden Sie auf der Seite des israelischen Außenministeriums.

Fotos: Konrad Ruprecht