Trumps Sieg zeigt, daß linke volkspädagogische Belehrungen nicht mehr fruchten

Dieter Stein, Chefredakteur der konservativen Wochenzeitung JUNFE FREIHEIT, schreibt in einem Kommentar Folgendes zum Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA:Facebook-Zitat-Stein

Schockstarre und lange Gesichter in Berlin und Brüssel. Entsetzen steht deutschen Fernsehmoderatoren und Politikern ins Gesicht geschrieben. Hysterisch sehen einige Kommentatoren das „Ende des Westens“ nahen. Es fehlt nur noch, daß die Bundesregierung in der Hauptstadt Flaggen auf Halbmast setzen läßt und die Radiosender durchgehend Trauermusik spielen.

Die Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten ist eine schallende Ohrfeige für das Establishment in den Vereinigten Staaten – aber auch in Europa. Es war ein Plebiszit gegen die saturierte politisch-mediale Klasse in den Metropolen, gegen die arrogante kulturelle Happy Few Hollywoods und New Yorks, gegen die geölt laufenden Netzwerke von Lobyygruppen und Thinktanks.

Die Wahl von Donald Trump ist ein Paukenschlag wie die Wahl Obamas vor acht Jahren. Nur daß der Zug jetzt in eine andere Richtung gehen wird. Es ist ein Aufstand der Kleinstädte, des Landes, der Arbeiter gegen die abgehobenen linksliberalen Eliten an Ost- und Westküste.

Die Leute haben die Politische Korrektheit satt, sie haben die ständigen volkspädagogischen Belehrungen und Umerziehungsprogramme satt, sie haben die einseitige Berichterstattung der großen Zeitungen und Fernsehkanäle satt, sie haben die durch die Windkanäle konturenlos und austauschbar gewordenen Technokraten der Apparate satt.

Trumps Sieg ist auch ein Desaster für die deutschen Auslandskorrespondenten. Alle haben die Nase gerümpft über den Underdog und seine Anhänger lächerlich gemacht. Nun kommen sie schmerzhaft in der Realität an.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/ohrfeige-fuer-das-establishment/


Journalistenverband FPA protestiert gegen die Hamas: „Reporter wurden mißhandelt“

Die internationale Journalistenvereinigung FPA (Foreign Press Association) hat in einer Stellungnahme das Verhalten der Hamas gegenüber ausländischen Journalisten verurteilt. In der Erklärung des Presseverbands heißt es:  zeitungen

„Die FPA protestiert aufs schärfste gegen die unverfrorenen, fortgesetzten, forschen und unüblichen Methoden, die die Hamas-Behörden und ihre Vertreter während des vergangenen Monats gegenüber internationalen Journalisten vor Ort ergriffen haben.

Die internationalen Medien sind keine Interessenvertretungen einer bestimmten Seite und können nicht durch Drohungen oder Druck daran gehindert werden, zu berichten, und den Lesern und Zuschauern das Recht auf ein objektives Bild vor Ort abzusprechen.
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In mehreren Fällen wurden ausländische Reporter, die im Gazastreifen arbeiteten, misshandelt, bedroht oder über Geschichten bzw. Informationen befragt, über die sie ihre Nachrichtenmedien oder sozialen Medien berichtet hatten.
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Wir sind uns auch dessen bewusst, dass die Hamas versucht, ein „Kontrollverfahren“ zu installieren, das es letztendlich ermöglichen würde, bestimmte Journalisten auf eine Art Schwarze Liste zu setzen. Ein solches Verfahren wird von der FPA strikt abgelehnt.“
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Quelle: Foreign Press Association