Deutschlandhaus an Bundesstiftung für deutsche Heimatvertriebene übergeben

Das Deutschlandhaus wird am heutigen Dienstag nach Bestätigung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) an die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung zum Einbau der Ersteinrichtung übergeben.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Fraktion, Eckhard Pols:

„Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag begrüßt, dass mit der heutigen Übergabe des Deutschlandhauses an die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung der Startschuss für den Einbau der Dauerausstellung sowie der übrigen Ersteinrichtung erfolgt.

Der geplanten Eröffnung im Sommer 2021 steht somit nichts mehr im Wege, worauf die Heimatvertriebenen und deren Angehörige bereits seit langem warten. Der Umbau und die Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudes für das Ausstellungs- und Dokumentationszentrum der Bundesstiftung hat fünf Jahre gedauert und rund 60 Millionen Euro gekostet.

Schwerpunkt der Dauerausstellung soll gemäß einstimmigen Beschlusses des Stiftungsrates Flucht und Vertreibung der Deutschen am Ende des Zweiten Weltkrieges sein – mit über 14 Millionen betroffenen Menschen bis heute die größte Zwangsmigration weltweit.

Da der Stiftungsrat keinen Gesamtüberblick über die Ausstellungsthemen bekommen hat, bleibt zu hoffen, dass der erinnerungspolitische Auftrag auch mit Empathie für das Schicksal der Heimatvertriebenen eingelöst wird.

Auch der Aspekt der Versöhnung mit unseren östlichen Nachbarstaaten ist bei dem zentralen Gedenkvorhaben der Bundesregierung von großer Bedeutung. Die spektakuläre Architektur der Österreicher Stefan und Bernhard Marte hat eine ebenso anspruchsvolle Ausstellungsgestaltung verdient.

Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag begrüßt ebenfalls, dass der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Johann Thießen, vom Präsidium des Bundes der Vertriebenen als neues Mitglied des Stiftungsrates nominiert wurde. Damit verfügt die wichtige Bevölkerungsgruppe, die im Zuge des Kriegsfolgeschicksals nach Deutschland gekommen ist, über einen überaus couragierten Fürsprecher in der Bundeseinrichtung.“


Birnau-Wallfahrt der Heimatvertriebenen für den 7. Juni 2020 abgesagt

ACHTUNG: Die Wallfahrt wurde kurzfristig abgesagt wg.  Corona!

Die barocke Basilika Birnau am Bodensee ist auch in diesem Jahr wieder das Pilgerziel von Heimatvertriebenen und Aussiedlern. 

Für Sonntag, den 7. Juni 2019, lädt der Bund der Vertriebenen (Bodenseekreis) Aussiedler, Heimatvertriebene und ihre Nachkommen sowie alle Interessierten in die prächtige Wallfahrtskirche (siehe Foto) ein.

Diese 49. Birnau-Wallfahrt beginnt mit einem Hochamt um 10,45 Uhr in der Basilika. Es  wird vom Alt-Abt Pater Gregor Henkel von Donnermarck  0Cist  und den  Heimatpriestern zelebriert.

Danach gibt es die Möglichkeit zu Gesprächen mit schlesischen Priestern und anderen Pilgern auf dem Platz vor der Basilika.

Um 13 Uhr beginnt ein gemeinsamer Treffpunkt im „Pilgerhof am See“.


48. Heimatvertriebenen-Wallfahrt am 19. Mai in Birnau mit Bischof Walter Mixa

Die barocke Basilika Birnau am Bodensee ist auch in diesem Jahr wieder das Pilgerziel von Heimatvertriebenen und Aussiedlern. 

Für Sonntag, den 19. Mai 2019, lädt der Bund der Vertriebenen (Kreisverband Bodensee) und die regionale Landsmannschaft der Oberschlesier nicht allein die Vertriebenen und ihre Nachkommen, sondern alle Interessierten in die prächtige Wallfahrtskirche (siehe Foto) ein.

Unter dem Leitwort „Maria, Königin des Friedens“ beginnt diese 48. Birnau-Wallfahrt mit einem Hochamt um 10,45 Uhr, das von Bischof em. Walter Mixa mit Predigt gefeiert wird.

Nach der feierlichen hl. Messe gibt es die Möglichkeit zu Gesprächen mit Bischof Mixa, einigen schlesischen Priestern und anderen Pilgern auf dem Platz vor der Basilika.

Danach können sich Interessierte zu einen gemeinsamen Treffpunkt um 13 Uhr im Pilgerhof am Bodensee zum Mittagessen begeben: 20 € mit alkoholfreiem Getränk. Danach Offenes Singen im Pilgerhof.

 

 


Russlanddeutsche sind bestens im deutschen Arbeitsmarkt integriert

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion geht hervor, dass die Erwerbstätigenquote von Aussiedlern bzw. Spätaussiedlern mit 80,2 Prozent über dem Niveau der gesamtdeutschen Bevölkerung liegt (letzte vorliegende Daten, Jahr 2017).  

Dazu erklärt der Sprecher der Interessengemeinschaft der Russlanddeutschen im Bundestag, der AfD-Parlamentarier aus Süd-Thüringen, Dr. Anton Friesen:

„Die neuen Zahlen der Bundesregierung zeigen, dass die Aussiedler beziehungsweise Spätaussiedler sich hervorragend in den deutschen Arbeitsmarkt integriert haben. Sie liegen gemessen an der Erwerbstätigenquote sogar über dem Niveau der Gesamtbevölkerung. Während im bundesdeutschen Durchschnitt die Erwerbstätigenquote bei 79,2 Prozent liegt, liegen die Aussiedler mit 80,2 Prozent leicht drüber.

Diese Erfolgsmeldung kommt zwar nicht überraschend, trotzdem bestätigt sie ein weiteres Mal die beispiellose Erfolgsgeschichte der zugewanderten Russlanddeutschen. Innerhalb von zehn Jahren ist die Erwerbstätigenquote der Russlanddeutschen um 10,5 Prozent gestiegen!

Es ist daher höchste Zeit, ihre Leistung endlich anzuerkennen und sie im deutschen Rentensystem völlig gleichzustellen. Bestehende Regelungen im Fremdrentengesetz führen dazu, dass Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler institutionell diskriminiert werden.

Infolgedessen erhalten sie gemessen an ihrer Lebensarbeitsleistung eine viel zu geringe Rente und müssen verstärkt mit Altersarmut rechnen. Das ist nicht hinnehmbar.

Es reicht nicht, wie es der Bundesrat auf Vorschlag der bayerischen Staatsregierung fordert, die rentenrechtliche Gleichstellung nur zu prüfen. Die rentenrechtliche Diskriminierung muss umgehend beseitigt werden!“

 


Heute Gedenktag für die Heimatvertriebenen

Am heutigen 20. Juni 2018 findet der bundesweite Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung zum vierten Mal statt. Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Eckhard Pols:

„Seit 2015 gedenken wir mit dem bundesweiten Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung in besonderer Weise auch an das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge, die am Ende des Zweiten Weltkriegs und danach ihre Heimat verloren.

Dass dieses Gedenken am heutigen ‚Weltflüchtlingstag‘ der Vereinten Nationen stattfindet, verbindet dieses Gedenken mit den großen Fluchtbewegungen der Gegenwart und stellt zugleich eine eindeutige Absage an den Vorwurf der Kollektivschuld der Deutschen an ihrer Vertreibung dar. Das erlittene Schicksal ist und bleibt Unrecht.

Zugleich macht das heutige Gedenken an die Vertreibung der Deutschen deutlich, wie bedeutsam die Bewahrung der Erinnerung an den historischen deutschen Osten ist. Diese ist für das nationale Selbstverständnis Deutschlands und zugleich für die zukunftsweisende Kooperation mit den europäischen Nachbarn von größter Bedeutung.“

 


Unionsfraktion begrüßt staatl. Unterstützung für Ostpreußisches Landesmuseum

Nach dem Bund gibt auch Niedersachsen die Mittel zur Erweiterung des Ostpreußischen Landesmuseums frei. Das Land Niedersachsen hat am heutigen Mittwoch, 7. März 2018, bekanntgegeben, dass es seinen Anteil der Kosten für die Erweiterung des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg bereitgestellt hat.

Dazu erklärt der vertriebenenpolitische Sprecherder CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhard Pols:

Mit der heutigen Entscheidung des Landes Niedersachsen, den Landesanteil zur baulichen Erweiterung des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg bereitzustellen, kann diese für unser Land bedeutende Kulturinstitution maßgeblich weiterentwickelt werden.

Das Ziel der geplanten Ausbaumaßnahme ist es, die aus dem früheren „Museum Stadt Königsberg“ in Duisburg stammenden wertvollen Bestände zur ostpreußischen Provinzhauptstadt Königsberg sowie zu Immanuel Kant und Käthe Kollwitz einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und in die Geschichte Ostpreußens einzubetten.

Auch kann auf der neu gewonnenen Ausstellungsfläche an den Widerstand des 20. Juli 1944 in Ostpreußen erinnert werden.

Auf langjährige Initiative der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat der Haushaltsausschuss bereits im Bundeshaushalt 2017 den Bundesanteil an den Baukosten in Höhe von 5,6 Millionen Euro (70 Prozent) bereitgestellt.

Mit dem nun freigegebenen Landesanteil Niedersachsens in Höhe von 2,4 Millionen Euro kann die Aufwertung des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg Realität werden. Das Ziel aller Beteiligten muss es nun sein, die Eröffnung des Erweiterungsbaus bis spätestens zum 300. Geburtstag Immanuel Kants am 22. April 2024 zu realisieren.


Kardinal Marx: Spezifische kirchliche Seelsorge für deutsche Vertriebene wird gestrichen

In Folge des Zweiten Weltkriegs flohen Millionen Deutsche nach Westen. Damit sie heimisch wurden, baute die katholische Kirche in der Bundesrepublik Deutschland eigene Seelsorge-Strukturen auf, die nun allerdings auslaufen. IMG_20140601_122952

70 Jahre danach beenden die Bischöfe ihre überdiözesane Seelsorge für Heimatvertriebene und Aussiedler. Künftig sollen die katholischen Vertriebenenverbände sich eigenständig um die Pflege des religiösen Erbes und der Kultur der aus dem Osten gekommenen Katholiken und ihrer Nachfahren kümmern und auch den europäischen Gedanken fördern.

Dies teilte der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx (siehe Foto), zum Abschluß der Herbstvollversammlung der Bischöfe in Fulda mit.

Bistümer und Gemeinden sollen auch weiterhin Gottesdienste oder Wallfahrten für die Heimatvertriebenen anbieten, heißt es.

Zum Hintergrund: Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren 12 bis 14 Millionen Deutsche aus den früheren Ostgebieten, Russland, der Tschechoslowakei sowie aus Siedlungsgebieten im früheren Jugoslawien, Rumänien und Ungarn vertrieben worden, rund die Hälfte davon Katholiken.

Mit Unterstützung von Papst Pius XII. baute die Kirche seit 1946 eine eigene Seelsorge mit Apostolischen Administratoren für die verschiedenen Landsmannschaften der Vertriebenen auf. Bischöfe und Priester aus den östlichen Diözesen sorgten dafür, dass die Geflüchteten eine religiöse Heimat behielten. Die Bischofskonferenz richtete eigene Arbeitsstellen ein. Diese spezielle Pastoral wird nun aufgelöst.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.domradio.de/themen/vatikan/2016-09-22/bischoefe-lassen-besondere-vertriebenenseelsorge-auslaufen

Foto: Laura Mohr


Viele Rußlanddeutsche gehen zur AfD

Gender-Bildungsprogramme: Fortsetzung des Marxismus

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) erlebt einen Zustrom von Russlanddeutschen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. In Rheinland-Pfalz hätten die Russlanddeutschen sogar ein eigenes Netzwerk in der Partei. Gründer ist der Mathematiker Aleksandr Lejbo (siehe Foto). leibo

Nach seinen Worten hat die CDU die Aussiedler „komplett verloren“. Die Russlanddeutschen stimmten „hundertprozentig mit der AfD überein“. Sie wollten eine restriktive Drogen- und eine traditionelle Familienpolitik. Außerdem lehnten sie ein „Genderprogramm“ ab, zu dem auch die zu frühe Sexualerziehung von Grundschulkindern gehöre.

Lejbo: „Was wir gerade erleben, ist die Fortsetzung von Karl Marx und Friedrich Engels, die auch dafür eintraten, dass die Erziehung getrennt von den Eltern stattzufinden hat.“

Historiker Eisfeld über die Enttäuschung bei Rußlanddeutschen

Wie stark die Unterstützung dieser Bevölkerungsgruppe für die AfD ist, lässt sich laut Sonntagszeitung nicht beziffern. Als unbestritten gelte jedoch, dass die Flüchtlingskrise bei den Russlanddeutschen zu einem Ablösungsprozess von den etablierten Parteien geführt habe. untitled

Der russlanddeutsche Historiker Alfred Eisfeld kann, so heißt es, diese Entwicklung nachvollziehen, denn als die Aussiedler nach Deutschland gekommen seien, habe niemand am Bahnhof gestanden und geklatscht.

Die Russlanddeutschen sähen ein Einfühlungsvermögen für die Flüchtlinge, das sie selber so nie erfahren hätten. Die Aussiedler hätten sich ihren Stand in der Gesellschaft mühsam erarbeiten müssen.

Integration von Aussiedlern eine Erfolgsgeschichte

Russlanddeutsche sind dem Beitrag zufolge gut integriert. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge habe 2013 in einem Forschungsbericht über Aussiedler von einer wahren Erfolgsgeschichte gesprochen.

Demnach liegt ihre Beschäftigungsquote bei 79,9 Prozent, die von Deutschen ohne Migrationshintergrund bei 78,7 Prozent. Russlanddeutsche neigen laut dem Forschungsbericht erkennbar dazu, Wohneigentum zu schaffen. In Windeseile und in gegenseitiger Familien- und Nachbarschaftshilfe bauten sie ein Haus nach dem anderen.

Allerdings hätten sie eine Abneigung gegenüber Türken, was die Studie mit der großen Konkurrenz zwischen den Einwanderergruppen erklärt.

Quelle: http://www.idea.de/politik/detail/zulauf-von-russlanddeutschen-zur-afd-97081.html


Deutsche Vertriebene und Flüchtlinge lebten jahrzehntelang in Notunterkünften

Von Felizitas Küble

Bei der Debatte um Asylbewerber und Einwanderer wird immer wieder darauf hingewiesen, daß es hierzulande doch so wunderbar gelungen sei, Millionen von deutschen Flüchtlingen und Vertriebenen aus den kommunistisch besetzten deutschen Ostgebieten oder der Sowjetzone („DDR“) aufzunehmen und zu integrieren. Was damals möglich sei, dürfe heute doch wohl kein Problem sein, wird gerne weltfremd drauflosfabuliert, mitunter auch in wohlfeilen Sonntagspredigten.

Vor allem die Grünen setzen sich zudem für eine Unterbringung der ankommenden Massen in Privatwohnungen ein, z. T. sogar mittels rigider staatlicher Maßnahmen (Zwangsvermietungen bzw. Beschlagnahmungen, Strafgelder für Nichtvermietung).vertriebene_d-Kopie

Eine derartige Argumentationsweise verkennt die schlichtesten Tatsachen, zum Beispiel folgende:

1. Jahrzehntelang bis hinein in die 60er Jahre mußte ein großer Teil der Heimatvertriebenen und Aussiedler in Notunterkünften leben, weil damals Millionen Wohnungen fehlten. Bis 1954 wurden deutsche Flüchtlinge sogar in den Baracken des KZ-Lagers Dachau (!) untergebracht.

Notunterkünfte waren in den 50er Jahren an der Tagesordnung, auch in der Bundeshauptstadt Bonn (z.B. Barackenbau Hermannshof). Bis in die 70er Jahre gab es hierzulande Barackenlager am Rande größerer Städte für Ausgebombte, Vertriebene, Aussiedler und Flüchtlinge aus der „DDR“. Bis 1956 lebte zudem jede zehnte deutsche Arbeiterfamilie in Notunterkünften, darunter auch zahlreiche verarmte Rentner.

Von diesen Fakten ist in der aktuellen Debatte freilich fast nie die Rede.

Kein Terrorist unter den 15 Millionen deutschen Vertriebenen

2. Die Heimatvertriebenen sprachen deutsch, waren Deutsche (sowohl ethnisch wie kulturell und staatsrechtlich); sie waren anpassungs- und leistungsbereit, integrationsfähig, anspruchslos und zudem friedlich. Unter den ca. 15 Millionen Ostvertriebenen, die in Westdeutschland Zuflucht fanden, gab es keinen einzigen Terroristen.

Demgegenüber befinden sich unter den derzeitigen Flüchtlingströmen erwiesenermaßen Angehörige radikal-islamischer IS-Terrormilizen, die vor allem über die Balkanroute eindringen wollen.

Die Polizei ist zudem alarmiert wegen der hohen Kriminalitätsrate bei Asylbewerbern (mit Ausnahme syrischer Kriegsflüchtlinge): https://charismatismus.wordpress.com/2015/09/14/viele-asylbewerber-strafrechtlich-auffaellig-fast-nie-syrische-kriegsfluechtlinlge/ Nachrichten_Kopfbalken_1 - Kopie

Sogar die politisch oberkorrekte Frauenministerin Manuela Schwesig (SPD) schlägt jetzt Alarm wegen sexuellen Kindesmißbrauchs. Erschreckende Meldungen, die von meist muslimischen Übergriffen gegen Christen, Frauen und Homosexuelle berichten, häufen sich.

Ca. 80% Muslime unter den „Einwanderern“

Das Hauptproblem der gegenwärtigen Asylkrise liegt darin, daß die ankommenden Massen zu mehr als drei Viertel aus Muslimen bestehen; zudem sind es größtenteils nicht etwa Frauen, Kinder und Senioren (wie damals bei den deutschen Heimatvertriebenen), sondern auffallend viele starke junge Männer. (Die Zahl von „mindestens 80% Muslimen“ unter den „Flüchtlingen“ stammt vom Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek.)

In Suhl kam es kürzlich bei schweren Krawallen im dortigen Flüchtlingsheim zu versuchtem Totschlag, schwerem Landfriedensbruch und Körperverletzung. Wegen unhaltbarer Zustände – und dies schon nach kürzester Zeit  – wird zunehmend über eine religiös getrennte Unterbringung der Migranten diskutiert.

Nach Randalen in Flüchtlingsheimen von Chemnitz, Dresden und Leipzig kam es zu einer erneuten Massenschlägerei in Kassel-Calden. Angesichts dieser Eskalationen berichtet Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), im Interview mit der „Passauer Neuen Presse“ von schweren, oftmals inner-islamischen Konflikten unter den hereinströmenden Migranten. Gewaltausbrüche in Erstaufnahmelagern seien durchaus „keine neue Entwicklung“:

Polizeigewerkschaft: „Knallharte kriminelle Strukturen“

„Wir erleben diese Gewalt seit Wochen und Monaten. Es schließen sich Gruppen nach Ethnien, nach Religion oder Clan-Strukturen zusammen und gehen mit Messern und selbstgebastelten Waffen aufeinander los.“  
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Er fügte hinzu: „Wenn diese Gruppen nachts aufeinander losgehen, schlafen all diejenigen, die am Hauptbahnhof in München zur Begrüßung applaudiert haben, aber die Polizei ist dann noch wach und steht mittendrin.“  –  Der Polizeigewerkschafter spricht von „knallharten kriminellen Strukturen“ in Flüchtlingsheimen:
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Um die Asyl-Situation zu entschärfen, müssten „Christen unter besonderen Schutz gestellt werden“, denn sie würden oft massiv bedrängt. Vor allem gegenüber Frauen und Minderjährigen gebe es vielfach sexuelle Übergriffe: „Hier lässt sich das wahre Ausmaß der Gewalt nur schätzen, weil Frauen und Kinder oft aus Angst keine Anzeige erstatten. Da geht es auch um Missbrauch und Vergewaltigung.“ 
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Auch die stellv. CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner weiß Erschreckendes von muslimischer Seite zu berichten: http://m.focus.de/politik/deutschland/debatte-um-integration-hellhaeutige-und-hellhaarige-werden-mit-blicken-getoetet_id_4980122.html
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Natürlich melden sich bereits allerorten die rosaroten Beschwichtiger zu Wort, zB. Caritas-Präsident Peter Neher auf  „Katholisch.de“, die islamfreundlicherweise behaupten, die erwähnten Konflikte seien nicht etwa religionsbedingt, sondern würden vielmehr durch die räumliche Enge in den Erstaufnahmelagern entstehen. Dabei erhebt sich die Frage, warum es damals nicht einmal annähernd so viele Probleme bei einer sogar jahrzehntelangen (!) Unterbringungen deutscher Heimatvertriebener in Notunterkünften gab. 
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Auch nüchtern denkende Historiker, denen man gewiß keine „rechtsgerichteten“ Tendenzen vorhalten kann, äußern sich mittlerweile alarmiert über den Umgang mit der Asylkrise hierzulande, auch über die (un)geistige Gleichschaltung bzw. Einseitigkeit in Politik und Medien; zu diesen besorgten Stimmen gehört zB. Prof. Baberowski: https://charismatismus.wordpress.com/2015/09/28/prof-j-baberowski-verwandelt-sich-deutschland-in-eine-intolerante-tugend-republik/
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Felizitas Küble leitet hauptberuflich den KOMM-MIT-Verlag und ehrenamtlich das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Quellen-Hinweis: Näheres zu Punkt 1 (jahrzehntelange Notunterkünfte für deutsche Vertriebene) lesen Sie in dem  – übrigens linksgerichteten  –  Bild-Text-Band „Wirtschaftswunder – Deutschland nach dem Krieg“ von Josef H. Darchinger ab S. 24.

Diese Petition der Bürger-Initiative „Zivile Koalition“ fordert den Rücktritt der Bundeskanzlerin: http://www.civilpetition.de/kampagne/merkel-ruecktritt/startseite/


München: Europäischer Karlspreis der Sudetendeutschen für Milan Horáček

Menschenrechtler, Antikommunist, Verfechter der Deutschen Einheit

Den Europäischen Karlspreis der Sudetendeutschen erhält dieses Jahr der aus dem Kreis Mährisch Schönberg stammende Milan Horáček (siehe Foto), Menschenrechtler, ehem. Mitglied des Europäischen Parlamentes und des Deutschen Bundestages von Bündnis 90/Die Grünen. 14_ST_Horacek

Die nach Kaiser Karl IV., zugleich deutscher und böhmischer König, benannte Auszeichnung wird am Pfingstsamstag beim Sudetendeutschen Tag in Augsburg durch den Sprecher der Volksgruppe, den Europa-Abgeordneten Bernd Posselt, überreicht und zwar „für Verdienste um eine gerechte Völkerordnung in Mitteleuropa“.

Die feierliche Preisverleihung wird im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des 65. Sudetendeutschen Tages am Pfingstsamstag, den 7. Juni, um 10.30 Uhr in Augsburg in Anwesenheit von Vertretern aus Politik und Gesellschaft stattfinden.

In einer Erklärung würdigte Posselt als oberster politischer Repräsentant der Sudetendeutschen den designierten Karlspreisträger:

„Horáček sprengte von Jugend an alle Kategorien. Als Tscheche mit sudetendeutschen und slowakischen Wurzeln im nordmährischen Groß Ullersdorf geboren, legte er sich schon früh mit der kommunistischen Staatsgewalt an.

In die Bundesrepublik Deutschland geflohen und dort als Aussiedler anerkannt, vergaß er niemals, dass Deutschland und Europa nicht am Eisernen Vorhang endeten. 14_ST_Festabzeichen

Der Jungstar der Frankfurter alternativen Szene war dort einer der wenigen leidenschaftlichen Antikommunisten, der Mitbegründer der Grünen gleichzeitig ein unerschrockener Verfechter der Wiedervereinigung.

Als Menschenrechtler hatte er nicht die geringste Scheu, auch die Vertreibung offen als das anzusprechen, was sie ist, nämlich eine elementare Menschenrechtsverletzung.

Sein Wirken als Bundestagsabgeordneter, Aktivist, Publizist, führender Mitarbeiter der Heinrich- Böll-Stiftung und Europaparlamentarier machte diesen paneuropäischen Grünen zum Hoffnungsträger für viele geschundene Menschen, die in Gefängnissen und Gulags schmorten oder immer noch schmoren, zum engagierten Ansprechpartner für alle Entrechteten.

Überall, wo es im deutsch-tschechischen und sudetendeutsch-tschechischen Dialog Fortschritte gab oder gibt, war Milan Horáček als Vermittler und Tabubrecher, gegen nationalistische Scheuklappen kämpfend, mittendrin.

In dieser Funktion und als erfreulicher Mensch mit viel Humor und Lebensfreude wird er im komplizierten Beziehungsgeflecht der Völker und Volksgruppen im Herzen Europas mehr denn je gebraucht“.

Quelle (Text/Fotos): http://www.sudeten.de