Israel äußert sich skeptisch zur Versöhnung zwischen Hamas und Arafats PA

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte am 12. Oktober Folgendes zur Verständigung zwischen der von Palästinenserpräsident Arafat gegründeten „Palästinensischen Autonomiebehörde“ (PA) und der radikal-islamischen Hamas, die im Gazastreifen herrscht: 

„Jede Aussöhnung zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und der Hamas muss internationale Vereinbarungen und die Bedingungen des Quartetts anerkennen, darunter und zuallererst die Anerkennung Israels und Entwaffnung der Hamas.

Eine Fortsetzung des Tunnelbaus, der Raketenproduktion und der Terrorangriffe gegen Israel sind nicht vereinbar mit den Bedingungen des Quartetts und den Bemühungen der USA, den diplomatischen Prozess wieder aufzunehmen.

Israel fordert, dass diese Bedingungen erfüllt werden, sowie die unverzügliche Freilassung der israelischen Bürger Avra Mengistu und Hisham a-Said, die grausam von der Hamas gefangen gehalten werden, und die Überführung der gefallen israelischen Soldaten Oron Shaul und Hadar Goldin.

Solange die Hamas sich nicht entwaffnet und weiterhin zur Vernichtung Israels aufruft, macht Israel sie für alle Terroraktivitäten aus dem Gazastreifen heraus verantwortlich.

Israel lehnt jede Aussöhnungsvereinbarung ab, die nicht diese Punkte einschließt.

Israel besteht darauf, dass die PA es nicht gestattet, dass die Hamas eine Basis jeglicher Art für terroristische Aktivitäten in den PA-Gebieten in Judäa und Samaria oder dem Gazastreifen erhält, wenn die PA tatsächlich die Verantwortung für ihr Territorium übernimmt.

Israel wird die Entwicklungen vor Ort beobachten und entsprechend agieren.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

 


Israel: Rivlin und Netanjahu versöhnen sich

Einen Tag, nachdem Reuven Rivlin zum neuen Staatspräsidenten Israels gewählt wurde, haben sich Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Rivlin ausgesöhnt. avatar92

Obwohl Netanjahu und Rivlin beide Veteranen der Likud-Partei sind, war ihr Verhältnis angespannt.

Sie betonten hinterher, daß beide in Jerusalem geboren wurden, daß beider Vater ein Professor war und daß beide Fans desselben Fußballvereins sind.

Quelle: Israel heute


Syrien: Kloster schützt tausende flüchtende Muslime vor radikal-islamischen Rebellen

Die Ordensleute von Deir Mar Musa und ihr Einsatz für Versöhnung

Die Mönche und Schwestern der Gemeinschaft von Deir Mar Musa, die der aus Italien stammenden, Ende Juli 2013 entführte Pater Paolo Dall’Oglio gründete, schildern in einer Botschaft zur Weihnachtszeit ihre Tätigkeit mit Blick auf die Geburt Jesu in Bethlehem.

Dabei erinnern sie auch an die Arbeit von Frà Jacques, der in der Stadt Qaryatayn tätig ist, wo er “Flüchtlingsfamilien aufnimmt, die im Kloster Mar Elian Zuflucht suchen ”. 2_atk2926-170x115

In den vergangenen Monaten suchten über 5000 Flüchtlinge, mehrheitlich Muslime, dort Schutz: “Sie mussten wie Pfadfinder schlafen: in der Kirche, in den anderen Räumen und manchmal auch in der Kälte auf dem Dach.“  

In Mar Elian und in den umliegenden Dörfern halten sich derzeit 450 Vertriebene auf, darunter 97 Kinder im Alter unter 10 Jahren. “In Qaryatayn” , heißt es in der Weihnachtsbotschaft, “ist die Lage zur Zeit ruhig, fast stabil, während die umliegenden Dörfer weiterhin Not leiden.“

Im Zeichen der Zusammenarbeit zwischen gemäßigten Muslimen und Christen in Qaryatayn “entstanden mit Unterstützung von Freunden aus Damaskus auch gemeinsame Jungendgruppen für Kinder aus muslimischen und christlichen Familien der Stadt”.

Gleichzeitig äußert sich die Klostergemeinschaft aber auch besorgt im Hinblick auf das Schicksal ihres Gründers:

„Seit seinem Verschwinden haben wir nicht von ihm gehört“, heißt es in dem Schreiben, „wir wissen nicht, wen wir fragen und an wen wir uns mit der Bitte um Hilfe wenden sollen. Wir wissen nur, dass wir auf den gütigen und barmherzigen HERRN vertrauen und auf das Gebet vieler Menschen guten Willens in aller Welt”.

Quelle: Fidesdienst

Foto: Kloster Metten (Bayern)