Tor zur URZEIT: Ausstellung zur Krypto-Zoologie in Brügge zeigt „unbekannte Wesen“

Wissenschaft – Möglichkeit – Mythos

In Brügge (Schleswig-Holstein) informiert ein Museum über urzeitliche Fundstücke und Phänomene.

Eine kleine Gruppe von Kryptozoologen präsentiert dort auf ca. 50 Quadratmeter Ausstellungsfläche einige ausgewählte Exponate und Schautafeln. Darunter befinden sich Originale und Kopien sog. Kryptide sowie Abgüsse von Fährten von noch unbekannten (?) Wesen.

Soweit Ergebnisse durchgeführter Untersuchungen vorliegen, wurden diese auch in den Texttafeln erwähnt. Ist der Sachverhalt noch unklar, werden die möglichen Erklärungen aufgezeigt und auch Schlussfolgerungen gezogen.

Nicht immer gibt es eine plausible Erklärung, so dass es bei einigen Sichtungen und Funden noch immer zu vielen Spekulationen kommen kann.

Das Museum ist bemüht, auf wissenschaftlicher Basis Lösungsansätze aufzuzeigen und diese der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Quelle (Text/Fotos): http://www.torzururzeit.de/startseite.html


Vatikan und jüdisches Museum organisieren gemeinsame Ausstellung über Menora

Die vatikanischen Museen und das jüdische Museum von Rom organisieren eine gemeinsame Ausstellung vom 15. Mai bis 23. Juli 2017 zum jüdischen Symbol der Menora, dem siebenarmigen Leuchter. Es ist die erste Ausstellung dieser Art, wie Radio Vatikan berichtet.

MenorahÜber 100 Darstellungen dieses Leuchters aus unterschiedlichsten Epochen sowie begleitende Informationen zur historischen und religiösen Bedeutung sollen präsentiert werden.

Die Menora ist ins Staatswappen Israels aufgenommen. Sie ist aber auch ein gemeinsames Symbol von Juden und Christen.

Mittelalterliche Leuchterdarstellungen finden sich in christlichen Domen wie Mailand, Essen und Braunschweig bis nach Tallinn in Estland. Moderne Versionen sind auf den Gemälden des jüdischen Künstlers Marc Chagalls zu sehen.

Insgesamt werden mehr als 130 Ausstellungsstücke gleichzeitig im Vatikan und in der römischen Synagoge gezeigt.


Farbenfrohe Hundertwasser-Ausstellung in Ludwigsburg bis 17. April 2017

„Schönheit ist ein Allheilmittel“

Die Arbeiten des Ausnahmekünstlers – der auch als Architekt, Ökologe und Philosoph bekannt ist – sind wegweisend im Bereich der Druckgrafik. Sein Engagement für ein friedliches Miteinander im Einklang mit der Natur spricht aus seinen Werken. hundertwasser

Die Ausstellung im Schloss Ludwigsburg zeigt einen Querschnitt aus seinem grafischen Schaffen.

Die Ausstellung zeigt auf knapp 300 m2 in den prachtvollen Attikaräumen der Residenz einen repräsentativen Querschnitt der Grafik eines des populärsten europäischen Künstlers unserer Zeit.

Anhand seiner Poster vermittelt sie Einblicke in Hundertwassers Engagement für den Schutz natürlicher Lebensräume und den Erhalt natürlicher Kreisläufe. Ein Architekturmodell und Fotografien veranschaulichen seinen Beitrag für eine natur- und menschengerechtere Architektur. Auch ein Gemälde des Künstlers ist ausgestellt.

Sein grafisches Werk leistete einen großen Beitrag zu seiner Popularität, denn er beherrschte und erneuerte viele grafische Techniken, darunter Lithografie, Siebdruck, Radierung und Farbholzschnitt. Beispielsweise verwendete er als Erster fluoreszierende Farben.

Sein Ziel war, entsprechend der Vielfalt in der Natur, Unikate herzustellen. Schließlich gelangen ihm Grafik-Auflagen, in denen die Blätter so individuell verschieden sind wie die Blätter eines Baumes. Aus seinem Glauben an die Natur und die individuelle Kreativität des Menschen entfaltete sich unter anderem sein bahnbrechendes, vorausschauendes ökologisches Engagement.

Quelle (Text/Foto) und weitere Infos hier: http://www.schloss-ludwigsburg.de/schloss-garten/ausstellungen/hundertwasser/


Reutlingen: Ausstellung im Heimatmuseum zeigt Schutzengel-Bilder aus 200 Jahren

Schau vom 27. November 2016 bis 5. März 2017

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Die Ausstellung im Heimatmuseum Reutlingen verdeutlicht die unterschiedlichen „Aufgaben“ der himmlischen Wesen als Beschützer vor äußerer und innerer Gefahr: als Seelenlehrer, als ständiger Helfer in allen Lebenssituationen, als Begleiter der Seele vom Himmel auf die Erde und zurück.
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Der Überblick über verschiedene Erscheinungsformen von Schutzengelbilder aus den letzten 200 Jahren umfasst Wandbilder, Andachtsbildchen, Postkarten, Ofenrohrbilder, Bücher und sonstige Gegenstände, darunter auch „Himmelsbriefe“, magische Schutzbriefe aus einer Zeit ohne Versicherungen.
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Die Schutzengel-Objekte stammen aus der Privatsammlung Balon, Böblingen. Ergänzend zeigt das Heimatmuseum weitere Engeldarstellungen aus der eigenen Sammlung.
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Wangen: Ausstellung über Adventskalender

Wangen im Allgäu gehört zum oberschwäbischen Landkreis Ravensburg. Dort werden in der Städtischen Galerie „In der Badstube“ immer wieder Ausstellungen über Kunst, Heimatgeschichte, Religion und Volkskunde veranstaltet. Im Winter stehen meist kulturgeschichtliche Themen im Blick. csm_bild_ausstellung_5097172f0e
Vom 27. November 2016 bis 5. Februar 2017 läuft die Ausstellung „IHR KINDERLEIN KOMMET!- Historische Adventskalender & Europäische Krippen“  aus der Sammlung Esther Gajek und dem Krippenmuseum Oberstadion.
Mit über 80 Adventskalendern aus den 1920er Jahren bis heute und einer Auswahl von Krippen aus Europa stimmt die Ausstellung auf Weihnachten ein.
Griffen Verlage in den Anfängen um 1900 die Idee einer Zählhilfe für die Adventstage auf, entstanden daraus schon bald höchst einfallsreiche „Weihnachtskalender“.
Aus dem Krippenmuseum Oberstadion zeigt die Städtische Galerie erstmals eine Krippenausstellung.
Faszinierend sind die verschiedenen Darstellungen der Heiligen Nacht, wie sie in Italien, Frankreich, Russland, Spanien, der Slowakei, den Niederlanden oder Deutschland gefeiert wird. 

Zudem ist in der Galerie ein über 2 x 3 Meter großer Adventskalender installiert. Vom 1. bis 24. Dezember wird ein Gast ein Türchen öffnen und dahinter eine kleine Überraschung finden.

Quelle und weitere Infos hier: http://www.galerie-wangen.de/


Bonn: Ausstellung über 100.000 Jahre Kulturgeschichte der Menschheit ab 22.11.2016

Vom 22. November 2016 bis 26. März 2017 zeigt die Bundeskunsthalle eine Ausstellung über 100.000 Jahre Kulturgeschichte: „Eine kurze Geschichte der Menschheit“.

Unter diesem Titel ist auch das Buch des israelischen Historikers Yuval Harari erschienen, das die Erzählstruktur der gleichnamigen Ausstellung bestimmt. csm_menschheitsgeschichte__grindingbowl_munhata_960x304_a8b2f0e878

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Israel Museums in Jerusalem wurde die Schau mit herausragenden Objekten aus dessen Sammlung entwickelt und kann nun erstmalig in Europa präsentiert werden.

Die archäologischen Objekte aus dem Israel Museum erzählen die Geschichte der Menschheit von ihrem Aufbruch in die Zivilisation bis in die Gegenwart.

Gezeigt werden die ältesten bekannten Überreste einer Feuerstelle, die ersten Werkzeuge, seltene Belege für die Koexistenz von Homo sapiens und Neandertalern, die frühesten Zeugnisse für den Gebrauch von Schrift und Ziffern, die ersten Münzen, das Faksimile einer Abschrift der Zehn Gebote, eine Ausgabe der Gutenberg-Bibel, eine Replik von Edisons Glühbirne sowie das Originalmanuskript von Albert Einstein zur Relativitätstheorie.

Dazu gehören auch 36 Skulpturen von Göttinnen und Göttern aus aller Welt dar, neolithische Stein- und Tonplastiken, Figuren aus der griechischen und römischen Mythologie bis hin zu südamerikanischen Darstellungen und Skulpturen aus Asien und Afrika.

Diese Artefakte werden ausgewählten Beispielen der zeitgenössischen Kunst gegenübergestellt, welche die Geschichte mit der Gegenwart verknüpfen. Darunter sind Werke von Mirosław Bałka, Bruce Connor, Mark Dion, Douglas Gordon, Aernout Mik, Adrian Paci, Paul Pfeiffer, Charles Ray, Haim Steinbach und Mark Wallinger.

Eine Ausstellung des Israel Museums in Jerusalem in Kooperation mit der Bundeskunsthalle, Bonn.

Quelle (Text/Foto) und weitere Infos hier: http://www.bundeskunsthalle.de/ausstellungen/geschichte-der-menschheit.html


Bonn: Kulturhistorische Ausstellung über Menschen mit Down-Syndrom

Mit dem Down-Syndrom beschäftigt sich eine Ausstellung der Bundeskunsthalle in Bonn. „Die Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom begibt sich – als down syndromerste ihrer Art – auf eine kulturhistorische und experimentelle Spurensuche in unsere Vergangenheit und Gegenwart.

Sie erzählt zum ersten Mal die Geschichte des Down-Syndroms und berichtet gleichzeitig von einer komplexen Beziehungsgeschichte. Sie beschreibt, wie Menschen lebten, leben und leben möchten – Menschen mit und ohne Down-Syndrom“, schreiben die Pressematerialien zu der Ausstellung.

Weiter heißt es: „Aktiv von Menschen mit Down-Syndrom mit erarbeitet und vermittelt – als Experten in eigener Sache –, umfaßt die Ausstellung wissenschaftliche und künstlerische Exponate aus Archäologie, Zeitgeschichte, Medizin, Genetik, Film und bildender Kunst.

In ihrer inhaltlichen Tiefe und lebendigen Vielstimmigkeit wolle die Ausstellung – statt fertiger Antworten – vor allem einen Beitrag zu einer nachhaltig klügeren Debatte um gesellschaftliche Vielfalt und Teilhabe leisten.“

Die Ausstellung, die sieben Kapitel und über 100 Exponate umfasst, kann vom 29. Oktober bis zum 12. März 2017 besucht werden.

Quelle: ALfA-Newsletter

Foto: Dr. Edith Breburda