Das Barock-Kloster Schussenried präsentiert Tilly Bahnmüllers zauberhafte Kunst

Hinterglasmalerei-Ausstellung bis 31. Januar 2016Bild

Mit ihrer naiven Malerei hinter Glas bewahrt die Malerin Tilly Bahnmüller ihre kindlichen Freuden und Träume. Die farbenfrohen Bilder mit ihren märchenhaften Motiven zeigen idyllische Städtchen und Dörfer, romantische Kuppelkirchen und tief verschneite Winterlandschaften. Kinder und Clowns, Musikanten und Madonnen, schwebende Tänzerinnen und Hochzeitspaare beleben die Szenerie.

Die 1935 im unterfränkischen Kirchheim bei Würzburg geborene Künstlerin ist Autodidaktin. Zur Kunst fand sie während einer langen Krankheit. In Erinnerung an die Hinterglasbilder in den Kirchen und  Herrgottswinkeln der Bauernstuben begann sie so vor bald 40 Jahren ihr erstes Hinterglasbild zu entwerfen.

„Meine Kindheit auf dem Dorf hat meine Malerei geprägt“, sagt Tilly Bahnmüller. Sie bewegt sich mit ihrer Malerei, bei der Blattgold und lichtundurchlässige Farben seitenverkehrt auf die Rückseite einer dünnen Glasscheibe aufgetragen werden, in der alten Tradition der Hinterglasmalerei als Volkskunst.

Ihre poetischen Bilder mit ihrer Freude am Wunderbaren und Fabelhaften entführen den Betrachter in eine Welt voll Sehnsucht und Harmonie und nehmen ihn mit auf die Reise in das verlorene innere Land der Kindheit.

ÖFFNUNGZEITEN:
Di – So und feiertags 11 – 17 Uhr

EINTRITT:
Der Eintritt in die Sonderausstellung ist im Preis für den barocken Konventbau, den Bibliothekssaal und das Museum enthalten.
Erwachsene 5,50 € / Ermäßigte 2,80 €  / Familienkarte 13,80 €  / Gruppen 4,90 € (p. P. ab 20 Personen)

KONTAKT:
Kloster Schussenried, Neues Kloster 1 in 88427 Bad Schussenried, Tel. 075 83 – 92 69 140
info@kloster-schussenried.de

Quelle und weitere Infos: HIER


Berlin: Ausstellung “Israelis & Deutsche” ab 16. Oktober im Deutschen Bundestag

Heute Abend (15.10.15) eröffnet Bundestagspräsident Norbert Lammert im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages „Israelis & Deutsche: Die Ausstellung“ der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG). Zu den Gästen gehört auch der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman.

Vor 50 Jahren nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf. Die DIG würdigt mit der Wanderausstellung „Israelis & Deutsche“ bekannte und weniger bekannte „Brückenbauer“, die Verbindungen zwischen beiden Ländern in den vergangenen Jahrzehnten auf- und ausbauten.

BILD: Konrad Adenauer und der israelische Ministerpräsident David Ben-Gurion

Ein Zeitstrahl von 1949 bis 2015 setzt die historische Klammer für die Ausstellung. Sechs Ausstellungsmodule beleuchten die Themen Prolog, Kluft, Annäherung, Wegbereiter, Verbindungen und Schieflage. In diesen sechs Abschnitten werden die Geschichten von rund 160 Politikern, Kulturschaffenden, Medienvertretern, Sportlern, Wissenschaftlern und Unternehmern aus Deutschland und Israel erzählt – mittels Texten, Zitaten, Fotos und Briefen.

Die Ausstellung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ist vom 16. Oktober bis 13. November 2015 im Paul-Löbe-Haus zu sehen. Sie kann gemäß den Zutrittsbedingungen des Deutschen Bundestages nach vorheriger Anmeldung montags von 9 bis 15 Uhr, dienstags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr besichtigt werden.

Interessierte können sich telefonisch unter der Nummer 030 22738883 oder per E-Mail unter info-ausstellung-plh@bundestag.de anmelden. Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.

Im Anschluss geht die Wanderausstellung auf Tournee. Sie wird bis Ende 2016 in Augsburg, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Hamburg, Kassel, Leer, Nürnberg, Passau und Würzburg gezeigt. Am 29. Oktober 2015 startet die Tournee der hebräischen Ausgabe in Tel Aviv. Im Anschluss ist die Ausstellung in Beer Shewa, Haifa und Jerusalem zu sehen.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft


Rostock: Kunsthalle zeigt Fotografien von David Rubinger über Israel

Anlässlich des Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland vor 50 Jahren zeigt die Kunsthalle Rostock vom 29. Oktober bis 29. November 2015 Fotografien von David Rubinger.   deutschland-israel-flag-300x214

David Rubinger ist einer der wichtigsten Fotografen Israels, was die Dokumentation der israelischen Geschichte anbelangt und einer der bekanntesten Fotojournalisten weltweit. Die Ausstellung in Rostock vermittelt ein Bild der Geschichte Israels und bringt dem Publikum gleichzeitig einen bedeutenden Fotokünstler näher.

  • 29. Oktober bis 29. November 2015 
    Kunsthalle Rostock, Hamburger Straße 40 in 18069 Rostock
    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr, Montag geschlossen

Berlin: Ausstellung „Israelis & Deutsche“ ab dem 16. Oktober im Deutschen Bundestag

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft zeigt vom 16. Oktober bis 13. November 2015 im Paul-Löbe-Haus (Deutscher Bundestag) in Berlin die Ausstellung „Israelis & Deutsche“. blog1-205x130

Vor 50 Jahren nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf. Viele Brücken sind in den vergangenen fünf Jahrzehnten gebaut worden. Ein vielfältiges und feinmaschiges Beziehungsgeflecht zwischen den Bürgern beider Länder entstand. Doch wer sind die Brückenbauer? Welche Gedanken und Gefühle bewegten sie?

Dem geht die Deutsch-Israelische Gesellschaft in ihrer Wanderausstellung „Israelis & Deutsche: Die Ausstellung“ nach. Sie wird am 15. Oktober 2015 im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin feierlich eröffnet und ist ab dem 16. Oktober dort zu sehen.

Die Ausstellung wird bis Ende 2016 in 13 weiteren Städten Deutschlands gezeigt. Eine hebräischsprachige Version der Ausstellung wird ab Oktober 2015 in vier israelischen Städten zu sehen sein. Ihre Premiere feiert sie Ende Oktober in Tel Aviv.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Ausstellung über die Vernichtung jüdischer Kulturdenkmäler in Böhmen und Mähren

Von Susanne Habel

Im Sudetendeutschen Haus in München wird bis Ende September 2015 die Ausstellung „Vernichtete jüdische Denkmäler in Nordböhmen 1938–1989“ gezeigt. P8112174

Die Schau, eine Veranstaltung der Heimatpflege der Sudetendeutschen, bietet Fotographien und Texte über die Zerstörung von jüdischen Glaubensdenkmälern in Nordböhmen unter der Besetzung durch das nationalsozialistische „Dritte Reich“ und unter dem kommunistischen Regime.

BILD: Heimatpflegerin Dr. Zuzana Finger, Tomáš Hlaváček, Generalkonsul Dr. Milan Čoupek, SL-Bundesgeschäftsführer Christoph Lippert und Šárka Hlaváčková (Tochter von Hlaváček).  – Fotos: Susanne Habel

Wie umfassend die Zerstörung jüdischer Kulturgüter in den böhmischen Ländern war, erläuterte Tomáš Hlaváček, der Ausstellungskurator bei der Eröffnung am 11. August in München. Seine tschechische Ansprache wurde von Zuzana Finger, der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, konsekutiv übersetzt.

Auch Kommunisten zerstörten Synagogen

„Zwischen 1918 und 1945 verschwanden ungefähr 87 Synagogen aus Nordböhmen, und zahllose Friedhöfe wurden zerstört“, erläuterte der Initiator der Ausstellung. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg sei keineswegs besser gewesen; unter dem kommunistischen Regime ab 1948 seien etwa weitere einhundert Synagogen abgerissen worden, davon gut zwei Dutzend in Nordböhmen.

Das gleiche Schicksal habe von der Nachkriegszeit bis zur „Samtenen Revolution“ und der politischen Wende 1989 auch jüdische Gebetsräume und Friedhöfe ereilt.

Hlaváček ist Vorsitzender der „Společnost pro obnovu památek Úštěcka“ (Verein für Denkmalrenovierung im Auschauer Ländchen), einer Bürgerinitiative, die sich seit Jahren um die Instandsetzung von historischen Baudenkmälern in der Region zwischen Leitmeritz und Böhmisch Leipa bemüht.

Künftigen Vandalismus verhindern

„Zuerst sanierten wir nur mit Kindern und Jugendlichen die sakralen Kleindenkmäler bei Auscha, um ihnen die Geschichte näherzubringen und künftigen Vandalismus von Jugendlichen zu verhindern“, erklärte Hlaváček den Anfang seiner Arbeit.P8142257

Dazu erstellte man eine Datenbank und Karten und schuf zwei große Ausstellungen.

BILD: Die Tafeln zeigen die Zerstörung der jüdischen Glaubensdenkmäler in Böhmen und Mähren 

Die erste Schau über die „Zerstörten christlichen Denkmäler Nordböhmens 1945–1989“ sei inzwischen als Wanderausstellung in 25 Städten gezeigt worden, ihr Katalog habe sich 4000 Mal verkauft.

Die zweite, aktuelle Ausstellung über die „Vernichteten jüdischen Denkmäler“ werde jetzt hier zum 13. Mal gezeigt. Vom Katalog habe man schon 1800 Exemplare verkauft.

„Ich freue mich, dass sie nun im Sudetendeutschen Haus zu sehen ist!“, strahlte Hlaváček. Auch freue ihn sehr, daß Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die bei der Eröffnung leider verhindert war, die Schirmherrschaft  übernommen habe.

All dem stimmte Zuzana Finger, die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, voll zu: „Die neue Ausstellung ist auf dem Hintergrund des gelungenen, jahrhundertelangen Zusammenlebens der Bevölkerungsgruppen in Böhmen und Mähren zu betrachten, das durch Vorurteile, Hass und Rassenwahn zerstört wurde“, sagte sie über die Schau.

Auf den dort gezeigten Tafeln wird die Geschichte der jüdischen Glaubensgemein-schaften und ihrer Bauten in allen größeren Orten Nordböhmens gezeigt:

Leitmeritz, Gablonz, Brüx, Lobositz, Lobochowitz, Reichenberg, Komotau, Eidlitz, Kaaden, Böhmisch Leipa, Aussig, Teplitz und Soborten – alle verfügten einst über blühende jüdische Gemeinden, die nun nur noch in dieser Ausstellung dokumentiert seien. Allerdings wurde auch einiges wieder hergestellt.P8112186

Alle waren ergriffen, auch der Sprecher der Sudetendeutschen, Bernd Posselt, und der Tschechische Generalkonsul in München, Milan Čoupek.

BILD: Thilo Viehrig (Geige) und Nancy Thym (Harfe) präsentierten jiddische Lieder aus Böhmen.

Der Diplomat dankte für die Präsentation der Ausstellung in der Kubin-Galerie:

„Gerade hier im Sudetendeutschen Haus wird schon seit 1989 der Weg der Versöhnung konsequent beschritten“, erklärte der Generalkonsul. „Hier kann man ,reconciliatio‘ im wahrsten Sinne des Wortes erleben!“.  – „Beratung“, was das lateinische Wort bedeute, sei die Stärke der Sudetendeutschen, eben ihre „Vermittlung durch Kommunikation“, schloss Coupek sein Grußwort.

Zum feierlich-besinnlichen Charakter des Abends trug auch die musikalische Umrahmung bei: Die amerikanische Harfenkünstlerin Nancy Thym und der Geiger Thilo Viehrig trugen jüdische Lieder aus Böhmen vor.

Ausstellung: bis Freitag, 25. September: „Vernichtete jüdische Denkmäler in Nordböhmen 1938–1989“ in München, Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8.

Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr. Entleihbar bei: Frau Kamila Hlaváčková, Email: kamila.hlavackova@seznam.cz, Handy: 00420739887130, Festnetz Büro: 00420416731455

Unsere Autorin Susanne Habel ist Journalistin und Redakteurin; sie wohnt in München


München: Ausstellung über zerstörte jüdische Denkmäler in Nordböhmen 1938-1989

Kulturforum des Sudetendeutschen Hauses in München

  • Ausstellungsdauer: 12. August bis 25. September 2015, blog1-205x130
  • Mo – Fr, 9 – 19 Uhr

Zerstörte jüdische Denkmäler in Nordböhmen 1938-1989
Ausstellung von Společnost pro obnovu památek Úštěcka o.s. / Gesellschaft für Denkmalrenovierung der Region von Úštěk / Auscha

Den Bericht von Susanne Habel in der Sudetendeutschen Zeitung vom 28.8.2015 über die Ausstellungseröffnung am 11. August 2015 können Sie hier lesen.

Die Schirmherrschaft über die Ausstellung hat die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Frau Charlotte Knobloch übernommen.

Die Veranstaltung wird durch die Sudetendeutsche Stiftung gefördert.


Goslar: Ausstellung künstlerischer Werke von Tsibi Geva ab 2. Juli 2015

Am Donnerstag, den 2. Juli 2015, beginnt im Mönchehaus-Museum in Goslar eine Ausstellung mit Werken des israelischen Malers Tsibi Geva. Der Künstler ist zur Eröffnung um 19 Uhr anwesend.
(Foto (c) Tsibi Geva)
Tsibi Geva gehört zu den prominentesten israelischen Künstlern. Er wurde 1951 im Kibbutz Ein Shemer geboren und lebt und arbeitet in Tel Aviv.

Seit 1979 sind seine Werke in Ausstellungen weltweit zu sehen, so u.a. im Institute of Contemporary Art in Boston, dem American University Museum in Washington, DC, und dem MACRO Testaccio Museum in Rom. Führende Museen in Israel zeigten außerdem Solo-Ausstellungen, so z.B. das Haifa Museum of Art, das Ashdod Art Museum, das Monart Center und das Israel Museum in Jerusalem. Das Tel Aviv Museum of Art zeigte außerdem eine Retrospektive. 2015 vertritt Tsibi Geva sein Land auf der Kunstbiennale in Venedig.

Ausstellung: „Tsibi Geva – Gemälde 2010 – 2015″ vom 3. Juli bis 9. August 2015

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

Anschrift: Mönchehaus-Museum Goslar, Mönchestraße 1 in 38640 Goslar

Foto: Tsibi Geva, Ohne Titel, Diptychon, 2011, Acryl und Öl auf Leinwand, 178 x 360 cm, © Tsibi Geva

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


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