Goslar: Ausstellung künstlerischer Werke von Tsibi Geva ab 2. Juli 2015

Am Donnerstag, den 2. Juli 2015, beginnt im Mönchehaus-Museum in Goslar eine Ausstellung mit Werken des israelischen Malers Tsibi Geva. Der Künstler ist zur Eröffnung um 19 Uhr anwesend.
(Foto (c) Tsibi Geva)
Tsibi Geva gehört zu den prominentesten israelischen Künstlern. Er wurde 1951 im Kibbutz Ein Shemer geboren und lebt und arbeitet in Tel Aviv.

Seit 1979 sind seine Werke in Ausstellungen weltweit zu sehen, so u.a. im Institute of Contemporary Art in Boston, dem American University Museum in Washington, DC, und dem MACRO Testaccio Museum in Rom. Führende Museen in Israel zeigten außerdem Solo-Ausstellungen, so z.B. das Haifa Museum of Art, das Ashdod Art Museum, das Monart Center und das Israel Museum in Jerusalem. Das Tel Aviv Museum of Art zeigte außerdem eine Retrospektive. 2015 vertritt Tsibi Geva sein Land auf der Kunstbiennale in Venedig.

Ausstellung: „Tsibi Geva – Gemälde 2010 – 2015″ vom 3. Juli bis 9. August 2015

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

Anschrift: Mönchehaus-Museum Goslar, Mönchestraße 1 in 38640 Goslar

Foto: Tsibi Geva, Ohne Titel, Diptychon, 2011, Acryl und Öl auf Leinwand, 178 x 360 cm, © Tsibi Geva

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Stralsund: Ausstellungseröffnung am 10. April 2015 in der Marienkirche

Thema: “Backstein-Architektur im Ostseeraum”

Eröffnungsveranstaltung in der Marienkirche: 10. April 2015, 16 Uhrflyerstralsund.

Hierzu lädt die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen herzlich ein!

Inhalt der Ausstellung, die bis 31. Mai dauert:

Bis heute werden die Länder und Regionen an der südlichen Ostsee besonders von der mittelalterlichen Backsteinarchitektur geprägt.

Die Erforschung des südlichen Ostseeraums als europäische Kulturlandschaft macht spätestens seit der Wende von 1989/90 nicht mehr an nationalen Grenzen halt, sondern erweist sich als ein intensives völkerverbindendes Bemühen.

Die Ausstellung möchte einen Einblick in die aktuelle Forschung zur Backsteinarchitektur bieten.

Die wissenschaftliche Leitung obliegt Prof. Dr. Christofer Herrmann (Danziger Universität / Uniwersytet Gdanski, Instytut Historii Sztuki) und Prof. Dr. Matthias Müller (Universität Mainz, Institut für Kunstgeschichte).

Die Wanderausstellung wird an ausgewählten Orten in Deutschland und in einer polnisch-sprachigen Version in Polen präsentiert.

Programm der Eröffnungsveranstaltung:

– Dr. Barbara-D. Loeffke, Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen flyerstralsund2
Begrüßung

– Pfarrer Christoph Lehnert, St. Mariengemeinde
Grußwort

– Senator Holger Albrecht, Hansestadt Stralsund (angefragt)
Grußwort

– Prof. Dr. Christofer Herrmann, Danzig
Einführung in die Ausstellung

– Dr. Tilo Schöfbeck, Schwerin
Vortrag: Mittelalterliche Backsteinkirchen auf der Insel Rügen. Einblicke eines Bauforschers

– Prof. Dr. Christofer Herrmann, Danzig
Vortrag: Der rote Backstein – ein königlich-imperiales Baumaterial?
Überlegungen zum symbolischen Gehalt des gebrannten Ziegels im Mittelalter

– Kleiner Empfang

Quelle und Fortsetzung der Einladung HIER: http://kulturportal-west-ost.eu/ausstellung-backsteinarchitektur-im-ostseeraum

 


München: Ausstellung eines böhmischen Künstlers über den hl. Nepomuk

Von Susanne Habel

In München zeigt der in Amerika tätige böhmische Künstler Prof. Dr. Walter Gaudnek (siehe Foto) eine religiöse Bilderserie. „Teutonis et Bohemis amabiles Johannes Welflin Nepomuk“ im Sudetendeutschen Haus widmet sich  Sankt Nepomuk. Gaudnek-kl

Walter Gaudnek gehört zu den Vertretern der „Pop-Art“, setzte sich in seinen Kunstwerken jedoch auch immer wieder mit religiösen Themen auseinander.

In einer 2006 in München präsentierten Ausstellung ging es beispielsweise um Engel, 2007 in Ingolstadt im Münster um die „Zehn Gebote“. Die Ausstellung „Im Schatten der Ikone – Das Heilige im Bild“ im Jahr 2011 widmete sich einem ähnlichen Thema.

Derzeit wird auch in Gaudneks eigenem Museum in Altomünster eine Schau zum Thema „Kreuze und Glyphs“ gezeigt.

Die neue Ausstellung im Sudetendeutschen Haus in München stellt eine Bilderserie vor, die 2007 in der Library Special Collection der University of Central Florida in Orlando unter dem Konzept „Homeland dedicated to Saint Nepomuk” ihren Anfang nahm.

Der Heilige mit der brennenden Zunge

Leitmotiv ist Nepomuk mit der brennenden Zunge. Der Künstler erläutert zu der neuen Schau: „Meine Nepomuk-Serie umrahmt Facetten der Angst vor Folter und Tod.“ Nepo-kl

Sankt Nepomuk wurde der Legende zufolge gemartert und von König Wenzel IV. getötet , da er als Beichtvater die Geheimnisse der böhmischen Königin, der Wittelsbacher-Prinzessin Sophie, nicht verraten wollte.

Auf den eindrucksvollen Nepomuk-Werken Gaudneks ist das verzerrte Antlitz des Heiligen und Szenen aus seinem Leben zu sehen, diesmal nicht in den für Gaudnek typischen leuchtenden Farben, sondern in schlichtem Schwarzweiß und Brauntönen.

Die hochformatigen Bilder sind oft mit Rollen versehen wie mittelalterliche Schriften. Sie führen in eine vergangene Welt der Glaubenskämpfe, die heute angesichts der Bedrohung durch terroristische Islamisten wieder sehr aktuell ist.

Mit dem Heiligen Nepomuk bewegt Walter Gaudnek sich auch wieder auf die Überlieferungswelt seiner böhmischen Heimat zu, denn er wurde 1931 in Fleyh im Kreis Dux im böhmischen Erzgebirge geboren.

Als 13jähriger Schüler wurde der Sohn eines streng katholischen Lehrers und Chorleiters 1944 von der Hitlerjugend ins Wehrertüchtigungslager Rothenhausen eingezogen; sein NS-kritischer Vater von der Gestapo erschlagen. Nepomuk-P3010143

1946 wurden die Mutter und die Kinder Walter und Ilse vertrieben und kamen in ein Lager bei Dachau nördlich von München.1951 fand die Familie im nahegelegenen Altomünster eine „neue“ Heimat.

Gaudnek erhielt nach seinem Kunststudium 1957 ein Stipendium an der University of California in Los Angeles und entschied sich, in den USA zu bleiben. Er ging nach New York und promovierte an der New York University 1968 zum Dr. phil. mit der kunstwissenschaftlichen Arbeit „Die symbolische Bedeutung des Kreuzes in der amerikanischen Malerei der Gegenwart“.

Seit 1970 ist Gaudnek Professor an der University of Central Florida in Orlando. Oft kam er in den vergangenen Jahren nach Eu­ropa zu Vortragsreisen und Ausstellungseröffnungen, meist nach München, Dachau oder Altomünster. Dort hatte Gaudnek 1999 das Gaudnek European Museum (GEM) gegründet.

Daten: Bis Donnerstag, 2. April 2015 „Walter Gaudnek Teutonis et Bohemis amabiles Johannes Welflin Nepomuk“ in München, Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8. Montag bis Freitag 9 – 19  Uhr. Bis Donnerstag, 30. April 2015: „Walter Gaudnek: Kreuze und Glyphs“ in Altomünster/Obb., Gaudnek European Museum (GEM), Sandizellergasse 3.

Unsere Autorin Susanne Habel ist Redakteurin und Journalistin in München; auch die Fotos stammen von ihr; die beiden letzten Bilder zeigen Ansichten aus der Ausstellung mit Gemälden aus der Nepomuk-Serie.


Nürnberg: Ausstellung über das “grüne Israel” Eröffnung am 3. März 2015

Vom 4. bis 20. März 2015 wird in der Ehrenhalle des Alten Rathauses in Nürnberg die Bilder-Ausstellung „Die Geschichte eines grünen Israels“ gezeigt.

Die feierliche Eröffnung im Historischen Rathaussaal der Stadt Nürnberg findet am Dienstag, den 3. März, um 18 Uhr statt.

Ehrengäste sind u.a. der Generalkonsul Israels, Dr. Dan Shaham, Bundesminister, Mitglieder des Bundes- u. Landtags und Stadträte.

Die Ausstellung zeigt die mehr als 110-jährige Geschichte des Jüdischen Nationalfonds und seine Bedeutung für Israel.

Der JNF/KKL pflanzt Wälder, baut Wasserreservoirs und gestaltet Erholungsparks sowie Spielplätze.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Biblische Kunstwerke im Grenzgebiet: Marc trifft Mark in Markt Eisenstein

Von Susanne Habel

„Marc trifft Mark“ könnte man die aktuelle Doppelausstellung in den „Kuns(t)räumen“ in Markt Eisenstein betiteln.

Mit Marc Chagall und Mark Angus ist Weltkunst zu Gast in dem direkt an der deutsch-tschechischen Grenze gelegenen Ausstellungshaus, das sich derzeit biblischer Kunst widmet.  4 Mark Angus Jakob ringt mit dem Engel2

Marc Chagall (1887–1985) zählt zu den weltweit bekanntesten und beliebtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Immer wieder beschäftigte er sich in seinem Werk mit der Bibel und mit biblischen Themen. Bis heute berührt er mit diesen Arbeiten die Menschen.

BILD: Gemälde von Mark Angus: Der Patriarch Jakob ringt mit dem Engel

Die Galerie „Kuns(t)räume“ zeigt seine 1956 und 1960 als Farblithographien entstandenen Illustrationen zur Bibel, die zu seinen populärsten Werken zählen. Inspiriert durch seinen jüdischen Glauben und angeregt von der Mythen seiner weißrussischen Heimat schuf sich Chagall in Frankreich einen eigenen Zugang zur biblischen Bildwelt.

Die strahlenden Farben und schwerelos schwebende Figuren und Formen schaffen eine faszinierende Optik, die die emotionale Tiefe der biblischen Erzählungen betont. Auch einige von Chagalls Darstellungen aus der griechischen Mythologie werden gezeigt.2 Chagall - David u Betsabe_kl

Passend zu seinen Bibel-Motiven gibt es einen Ausblick auf eine der kommenden Ausstellungen, die sich dem Thema der Bibel in der Kunst widmen wird, setzten sich doch zahlreiche bedeutende Künstler mit der Heiligen Schrift auseinander.

BILD: Gemälde von M. Chagall: König David und Bethsabe (Batseba)

Einen Vorgeschmack auf diese Sonderschau geben Original-Werke von Albrecht Dürer und Rembrandt.

Harmonisch ergänzt wird die aktuelle Ausstellung mit Arbeiten des 1949 in Südengland geborenen Mark Angus, der sich ebenfalls oft biblischen Themen widmet. Der Künstler beschäftigt sich mit Vorliebe mit der Ausgestaltung von Kirchenräumen mit farbigen Fenstern.

Gleichermaßen beeindruckend sind seine hinterleuchteten Glasbilder und seine Malerei auf Papier, die er in den „Kuns(t)räumen“ unter dem Titel „Der Sprung“ zeigt.

Ausstellung bis 12. April: „Marc Chagall – Die Bibel und andere Illustrationen“ in „Kuns(t)räume grenzenlos“, Bahnhofstraße 52 in 94252 Bayerisch Eisenstein. Telefon 09925/18297-52.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10.30 – 17.30 Uhr. Führungen durch die Ausstellung jeden Samstag und Sonntag um 14.15 Uhr.

Text: Susanne Habel (Redakteurin aus München) / Fotos: Sven Bauer

 


München: Ausstellung über deutsch-tschechische Familienalben am 10.12.2014

Ausstellungs-Eröffnung DEUTSCH-TSCHECHISCHES FAMILIENALBUM am Mittwoch, 10. Dezember 2014, 18 Uhr im Sudetendeutschen Haus in München. 14_SL_Roll-up_Bundesverband

Zur Eröffnung sprechen Dr. Zuzana Finger (Heimatpflegerin der Sudetendeutschen)

  • Dr. Ondřej Černý (Direktor Tschechisches Zentrum München
  • Bernd Posselt (Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe)
  • Dr. Dieter Klein (Autor der Ausstellung)

Dr. Dieter Klein erläutert seine Ausstellung :

„…die Absicht der Ausstellung, …Vorurteile abzubauen, die auch heute noch auf deutscher wie auf tschechischer Seite geradezu inbrünstig gepflegt werden.

Die Idee zu dieser Ausstellung kam beim Durchblättern unseres eigenen, alten Familienalbums. Da waren sudetendeutsche, ungarische und tschechische Vorfahren friedlich nebeneinander eingeordnet; Bildunterschriften fehlen meist, weil schon die Großeltern nicht mehr alle Namen der Abgebildeten gekannt hatte. Ähnliche Funde lassen sich europaweit bei vielen Familien machen, die aus Pietät solche Fotoalben aufgehoben haben. FotoProfSchieser

Sie zeigen nicht nur die optische Ähnlichkeit und die ähnlichen Lebensgewohnheiten in Mitteleuropa; auch das vergleichbare Prestige-Gehabe lässt keine wesentlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Völkern beispielsweise in der Donaumonarchie erkennen.

Im Haus der Deutsch-Tschechischen Verständigung wurde 2012 diese kleine Fotoausstellung in Gablonz vorhandener bzw. aus Gablonz stammender Familienalben eröffnet, die danach im Wiener Haus der Heimat und im Stadtmuseum Komotau in größeren Rahmen gezeigt werden konnte.

Im Raum Gablonz sind heute mehr tschechische als sudetendeutsche Familienalben erhalten, weil 1945 bei der Vertreibung der Sudetendeutschen zeitweise sogar die Mitnahme von Fotos jeglicher Art streng verboten war. Gablonzer Familienbilder finden sich aber bei den Erben aus den „gemischten“ Ehen: sie sind mit Antifaschistentransporten oder auf anderen Wegen zu Verwandten in anderen Städten gelangt und blieben so der Nachwelt erhalten…“

Eine kleine Vorschau dazu hier: http://projekte.isar-media.eu/dt-cz-familienalbum/index.html

Kontakt-Daten:

  • Sudetendeutsche Landsmannschaft e.V.
  • Hochstraße 8 in 81669 München, Tel.: 089 / 48 00 03 54
  • www.sudeten.de

Foto: Prof. Dr. Hans Schieser


Regensburg: Ausstellung “Formen in Bewegung” zeigt Werke von Leo Grewenig

„Formen in Bewegung“: Bis 28. November zeigt die aktuelle Ausstellung im Museum Obermünster einen Ausschnitt aus dem Gesamtschaffen des Malers Leo Grewenig (1898-1991).

Grewenig ist zu Unrecht über Jahrzehnte nur wenig vom Kunstbetrieb aufgenommen worden. Man begegnet einem Œuvre, das seine Wurzeln im Bauhaus in Weimar hat, wo er von Moholy-Nagy, Albers, Kandinsky und Klee unterrichtet wurde.

Die Zeit seiner größten künstlerischen Entfaltung setzte erst in den späten fünfziger Jahren ein. Es entstand ein weitgehend abstraktes Werk, das die Anfänge am Bauhaus ebenso reflektiert wie spätere Strömungen der europäischen Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Charakteristisch für das Werk Leo Grewenigs sind konsequent aus formalen Überlegungen entwickelte, kleinteilige Kompositionen, die sich einer größeren Umrissfigur unterordnen.

Die Farben sind überwiegend gedämpft und mit ornamentalen Strukturen belebt und entfalten eine märchenhafte Wirkung.

Die Schau mit einer Begleitausstellung mit phantasiereichen Arbeiten von Schülerinnen und Ehemaligen des St. Marien-Gymnasiums zum Thema ist geöffnet täglich (außer Montag) von 12 bis 17 Uhr. Weitere Infos: www.bistumsmuseen-regensburg.de

Quelle: http://www.bistum-regensburg.de/news/leo-grewenig-formen-in-bewegung-ausstellung-im-museum-obermuenster-am-freitag-symposium-prolog-architektur-material-und-medien-3389/


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