Palästinenser-Lehrbücher erziehen zu Gewalt und Fanatismus gegen Israel

Laut einer Veröffentlichung der Bild-Zeitung ergeben Untersuchungen der Europäischen Kommission, die den Inhalt palästinensischer Lehrbücher überprüft haben, dass diese palästinensische Jugendliche zu Hass und Gewalt erziehen.

Statt Toleranz, Frieden und Gewaltlosigkeit zu unterrichten, enthalten palästinensische Lehrbücher antisemitische Inhalte, leugnen die Existenz des Staates Israel und verherrlichen Gewalt als Methode zur Konfliktlösung.

Die Forschungsergebnisse belegen Israels konsequente Beanstandung, dass Aufhetzung die Lehrbücher der Palästinensischen Autonomiebehörde konstant durchzieht. Dies ist eine Beanstandung, die Israel seit vielen Jahren bei der EU und ihren Mitgliedstaaten erhebt.

Die Forschungsergebnisse belegen auch, dass die EU auch jetzt noch Millionen in die Finanzierung des Bildungssystems der Palästinensischen Autonomiebehörde investiert, um angeblich Frieden und Demokratie zu fördern.

Diese Finanzierung erfolgt ohne Überwachung des Inhalts, der in den Lehrbüchern erscheint, und ohne zu verlangen, dass die Palästinensische Autonomiebehörde sofort aufhört, ihre Kinder zum Hassen und Töten zu indoktrinieren.

Damit Worte und Taten nicht in zwei getrennten Welten stattfinden, muss die EU verlangen, dass die Palästinensische Autonomiebehörde ihre Lehrbücher ändert und die Hetze beendet.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Palästinenser müssen sich zu gewaltfreier Lösung des Nahostkonflikts bekennen

Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, führt am heutigen Dienstag (19.2.) in Berlin Gespräche mit Bundeskanzlerin Merkel. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt: deutschland-israel-flag-300x214

„Die Forderung von Palästinenserpräsident Abbas an die Staatengemeinschaft, im Sinne einer Friedenslösung Druck auf Israel auszuüben, wäre glaubwürdiger, wenn er der Gewalt gegen die Bürger Israels stärker entgegentreten würde. Auch der israelischen Regierung würde es leichter fallen, auf die Siedler in den Palästinensergebieten einzuwirken, wenn die Zahl der Attentate und Übergriffe zurückginge.

Eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiche Friedensgespräche ist das Bekenntnis zu einer gewaltfreien Lösung des Konflikts. Eine neue Friedensinitiative hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn die palästinensische Führung alles daran setzt, Attentate zu verhindern. Ein Friedensdialog jedoch, der lediglich enttäuschte Erwartungen produziert, wäre kontraproduktiv.

Allerdings stellt sich die Frage, wer auf die Palästinenser wirklich Einfluss hat und für sie sprechen kann. Denn seit über zehn Jahren hat es im Westjordanland keine Wahlen mehr gegeben.

Deutschland als Freund und wichtiger Verbündeter Israels liegt eine Zwei-Staaten-Lösung sehr am Herzen. Wir setzen uns dafür ein, die Grundlagen dafür zu schaffen. Eine Chance für Frieden kann es aber nur geben, wenn das Existenzrecht und die Sicherheit des jüdischen Staates Israels anerkannt und zugesichert werden.“