Die Schauspielerin und Schriftstellerin Inge Thürkauf: katholisch – kritisch – konsequent

Der folgende Beitrag von Felizitas Küble erschien in der aktuellen Ausgabe von THEOLOGISCHES:

Die langjährige Autorin der Zeitschrift „Theologisches“, Inge M. Thürkauf (geb. Hugenschmidt), vollendete am 21. Mai 2019 ihr 80. Lebensjahr.

Die gelernte Schauspielerin und Schriftstellerin entstammt einem evangelischen Elternhaus und wurde am 21. Mai 1939 geboren. Mit ihrem späteren Ehemann, dem Naturwissenschaftler Prof. Max Thürkauf  –   der am 21. Mai 1925 das Licht der Welt erblickte –  konnte sie stets gemeinsam den beiderseitigen Geburtstag feiern.

Nach ihrer Schauspielausbildung ist die junge Frau an verschiedenen Theatern in Deutschland und der Schweiz engagiert; zugleich wirkt sie an Fernsehfilmen mit. 1965 begegnet sie dem Chemiker und Philosophen Prof. Max Thürkauf und wird seine Frau. 

Das Ehepaar wendet sich zunächst der Anthroposophie zu, findet aber danach zur katholischen Kirche, worauf 1981 glaubensstark die gemeinsame Konversion erfolgt.

Seit dieser Zeit spielt Inge Thürkauf selbstverfasse Stücke besonders über christliche Heilige und Vorbilder (Einfrautheater), z.B. über die tapfere Dorothee von Flüe (Frau des Schweizer Nationalheiligen KIaus) oder die judenchristliche Märtyrerin Edith Stein.

Sie ist eine treue Weggefährtin ihres Mannes, auch als dessen Konflikt mit dem chemisch-physikalischen Institut zu seiner Entlassung führt und er danach als Fluglehrer arbeitet. Zugleich veröffentlicht Max Thürkauf zahlreiche Werke über naturwissenschaftliche und religiöse Themen aus einer theologisch konservativen Sichtweise. Seit seinem Tod am 2. Weihnachtstag 1993 ist Inge Thürkauf bemüht, die gehaltvollen Gedanken und das Werk Ihres Mannes durch Verbreitung seiner Bücher und Schriften weiterzutragen.

BILD: Auch über die judenchristliche Ordensfrau Edith Stein hat Frau Türkauf ein Theaterstück geschrieben und vielfach selbst gespielt

Sie engagiert sich zudem als freie Publizistin und Vortragsreisende zu grundlegenden und aktuellen Themen. So verfasst sie aufklärende Schriften über die „falschen Propheten von New Age“,über  Anthroposophie, Esoterik und die feministische Bewegung. Schon früh warnt sie gründlich und fundiert vor der „Gefahr des Genderismus“, widerlegt neomarxistische Thesen und multikulturelle Ideologien.

Vor allem befasst sich die vielseitige Autorin mit der weltweiten Christenverfolgung und der wachsenden islamischen Bedrohung der europäischen Nationalstaaten. Besonders ihr vielbeachteter Vortrag „Eurabia – eine Kolonie des Islam“ findet weite  Verbreitung in deutschsprachigen Ländern. Auch auf der traditionellen „Sommerakademie“ Anfang August 2018 referiert sie über die politischen Versäumnisse im Umgang mit den Anhängern der Religion Mohammeds.

Zugleich beschäftigt sich die konsequent katholische Schriftstellerin weiterhin mit religiösen und ethischen Themen, so etwa in ihrer Schrift „Die Frau, die Liebe und Humanae vitae“ (Christiana-Verlag 2010).

In ihrer Veröffentlichung „Vollendet in kurzer Zeit“ (Gustav-Siewerth-Akademie 2007) schreibt sie über den seliggesprochenen Märtyrer Marcell Callo, der im März 1945 als NS-Opfer im KZ starb. Mit ihrer Publikation „Der Priester als Mann Gottes im Widerstreit des Zeitgeistes“ (Christiana-Verlag 2010) will sie Sinn und Sendung des katholischen Priestertums verdeutlichen.

Frau Thürkauf ist zudem u. a. als Mitherausgeberin des „Athanasius-Boten“, durch Beiträge im Webmagazin CHRISTILCHES FORUM und in verschiedenen Printmedien  tätig; sie ist sodann Mitautorin in dem Gedenkband „Der Löwe von Fulda“ (KOMM-MIT-Verlag 2015) über Erzbischof Johannes Dyba, den sie als „glaubensstarken Oberhirten“ und „mutigen Mahner“ würdigt, dem das „Charisma des Bekennens“ zu eigen gewesen sei (siehe Buch-Titel rechts).

Dabei zitiert sie ein treffendes Wort ihres Mannes Max Thürkauf: „Die Wahrheit der Botschaft Christi ist zeitlos. Die Aufgabe der Theologen kann es nicht sein, das Christentum dem Zeitgeist anzupassen. Ist es doch gerade das Unzeitgemäße, welches das Christentum auszeichnet.“

 


Abschied von Dr. Angelika Pokropp-Hippen: Beerdigung mit zahlreichen Lebensrechtlern

Von Felizitas Küble

Am heutigen Montag-Nachmittag (1. April 2019) wurde die verstorbene Ärztin, Therapeutin und einsatzfreudige Lebensrechtlerin Dr. Angelika Pokropp-Hippen in Amelsbüren bei Münster beerdigt.

Die große Pfarrkirche St. Sebastian war mit rund 130 Menschen sehr gut besetzt, was die herzliche Anteilnahme vieler Menschen am Tod dieser  – weit über das Münsterland hinaus bekannten – Medizinerin aufzeigt.

Wir haben über ihr ebenso vielfältiges wie couragiertes Wirken und ihre nimmermüde Hilfe für abtreibungs-geschädigte Frauen kürzlich berichtet: siehe HIER.

BILD: Der Priester betet am Sarg, der in der Sebastian-Kirche vor dem Altar aufgebahrt wurde.

Unter den Trauergästen befanden sich neben Angehörigen und Freunden auch viele Patienten und vor allem zahlreiche Repräsentanten aus der deutschen Lebensrechtsbewegung, darunter die Bundesgeschäftsführerin der CDL (Christdemokraten für das Leben), Odila Carbanje (siehe Foto).

Zugegen waren außerdem mehrere Aktive aus der ALfA (Aktion Lebensrecht für alle), unsere Gast-Autorin Cordula Mohr (ALfA- und CDL-Vertreterin), Mitglieder der Aktion Leben und der Initiative EuroProLife; sodann Prof. Dr. Paul Cullen, Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“ in Münster (dort gehörte die Verstorbene zum Vorstand) sowie Tirza Schmidt, evangelisch-freikirchliche Leiterin des Bochumer Frauenberatungshauses Villa vie.

Weitere Lebensrechtsgruppen aus weiter Ferne ehrten das Andenken der Verstorbenen mit großen Kränzen, so etwa die „Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind“.

Auch aus kirchlichen Gruppen wie dem Bernhard-Poether-Arbeitskreis kamen mehrere Vertreter, darunter Pfarrer Ewald Spieker und Monika Kaiser-Haas.

BILD: Gläubige auf dem Weg zur Beisetzung von Frau Pokropp-Hippen

Unter den Trauergästen befanden sich sodann Geistliche und Laien aus marianischen Gebetskreisen und Gruppen wie z. B. „Cenacolo“, aber auch auffallend viele Kirchgänger aus der altrituellen Aegidii-Gottesdienstgemeinschaft in Münster.

In seinem Requiem (Trauermesse) würdigte der Zelebrant Peter Meyer aus Lüdinghausen den  – wie er sagte – „mutigen Einsatz“ der Autorin und Vortragsreisenden für das Lebensrecht aller Menschen. Die Medizinerin, die am 26. März im Alter von 64 Jahren ihrem Krebsleiden erlag, war eine tiefgläubige Katholikin und überzeugte Marienverehrerin.

Zugleich wurde ihr Wirken für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder auch in bibeltreuen evangelikalen Kreisen wahrgenommen und gewürdigt.

Noch wenige Wochen vor ihrem Tod gab sie der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA ein Interview, in dem sie sich für die von Gesundheitsminister Spahn geplante Studie über psychische Abtreibungsfolgen aussprach, wie der Priester anmerkte.

Außerdem veröffentlichte IDEA einen positiven Nachruf auf die engagierte Publizistin: siehe HIER.

In seiner Predigt betonte der Pastor Meyer außerdem, daß Frau Dr. Pokropp-Hippen ihre Patienten nicht nur ärztlich behandelte, sondern sie bei Sorgen und Problemen auch mit in ihr Gebet nahm. Die unbeugsame „Kämpferin für das Leben“ sei zugleich eine einfühlsame Wegbegleiterin für viele Menschen gewesen.

BILD: Prof. Dr. med. Paul Cullen (Chef der „Ärzte für das Leben“) nimmt am Grab Abschied von Dr. med. Pokropp-Hippen

Der Geistliche sowie Angehörige der Verstorbenen trugen mehrfach wegweisende Gedanken, Traumbilder und Gedichte aus ihren Büchern vor.

Bei der nachfolgenden Beerdigung auf dem Amelsbürener Friedhof erwähnte der Priester das biblische Wort vom Weizenkorn, das sterben muß, damit es aufgehen und Frucht bringen kann.  So sei auch der Tod glaubensstarker Menschen das Tor zum Leben, der Beginn ihrer ewigen Freude in Gottes Herrlichkeit. 

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


Beatrix von Storch interviewt Laila Mirzo

Von Klaus Hildebrandt

Hier ein interessantes Interview Frau v. Storchs (AfD) mit Laila Mirzo aus Syrien, einer Schriftstellerin und Ex-Muslima, die zum Christentum konvertierte: https://www.youtube.com/watch?v=WI6f3Ta6XTQ
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Ich kann an den Fragen der Beatrix v. Storch und insbesondere den klaren Antworten der islamkritischen Autorin Mirzo (siehe Foto) nichts Anstößiges oder Unwahres finden.
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Ihr Auftritt und ihr ganzes Wesen sind weder von Hass noch von Selbstdarstellung gekennzeichnet, wohl aber von fundiertem Wissen und freiheitlichem Denken, Überzeugung und differenzierter Toleranz.
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Es ist das Recht und die Pflicht eines jeden von uns, sich für den friedlichen Erhalt der Gesellschaft einzusetzen und deren christliche Werte zu verteidigen, zumal es ein Grundprinzip der Demokratie ist, dass alle Macht vom Volk ausgeht und nur diesem folglich auch die Kontrolle des politischen Machtapparats obliegt, nicht China, Russland, den USA oder gar den Vereinten Nationen (siehe UN-Migrationspakt).
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Fakt ist und bleibt für immer: Die illegale Zuwanderung („Willkommenspolitik“) seit Herbst 2015 von Millionen muslimischer Migranten nach Deutschland und Europa – ohne vorherige Zustimmung des Volkes – wirkt zerstörerisch auf unser Land und damit auf uns alle.
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Die Kanzlerin, aber auch das Parlament und die Regierung aus CDU und SPD, haben es bis heute unterlassen, uns die wahren Gründe für ihr deutschfeindliches Verhalten mitzuteilen. 
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Heißt es doch in Artikel 20 Grundgesetz:

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

 


Schriftstellerin Cora Stephan kritisiert Medien und Politik in puncto Chemnitz

Die Krimi- und Buch-Autorin Cora Stephan gehörte einst zum rotgrünen Milieu, war Mitarbeiterin beim radikalen „Pflasterstrand“, später beim „Spiegel“. Im Laufe der Zeit vertrat sie aber zunehmend klassisch-liberale bis bürgerlich-konservative Positionen.

In der gegenwärtigen aufgeheizten Debatte um die Vorgänge in Chemnitz mahnt sie Vernunft und Besonnenheit an, warnt zudem vor Hysterie und voreiligen Schuldzuweisungen.

Ihr Gastbeitrag erschien unter dem Titel „Wie weiter nach Chemnitz“ am heutigen 2. September als „Wochenkommentar“ im NRD: https://www.ndr.de/info/sendungen/kommentare/Wie-weiter-nach-Chemnitz,chemnitz168.html

Darin heißt es z.B.: „Ist der Kampf gegen rechts wirklich das, was am wichtigsten ist in unserem Land? Dieses von Politik und Medien gepflegte Narrativ hat nicht erst seit Chemnitz Schaden genommen. Viele glauben längst, dass damit von anderem abgelenkt werden soll – insbesondere von den Kollateralschäden der deutschen Migrationspolitik.“

Die Autorin beklagt zudem: „Wo sonst geradezu penetrant zu „Besonnenheit“ aufgerufen wird, wusste man bei Chemnitz, einer Stadt in „Dunkeldeutschland“, in Windeseile Bescheid: Nicht das Niederstechen dreier Chemnitzer durch Zugewanderte war Thema empörungsbereiter Politiker und Journalisten, sondern die „Aufmärsche“ Rechtsradikaler, die Menschenjagd mit Pogromcharakter veranstaltet hätten.“

Zudem weist Stephan darauf hin, „das Gerücht, die Polizei habe die Kontrolle über die Geschehnisse in Chemnitz verloren, ist im Unterschied zu den G20-Krawallen in Hamburg 2017 für Chemnitz nicht zu belegen. Wird hier mit zweierlei Maß gemessen?“ 

Die Verfasserin kritisiert linke Aufrufe zur Gewalt: „Da wird schon mal getwittert: „Ich will Bomben auf Ostdeutschland.“ Oder: „Bomber Harris, hilf uns doch, Chemnitz gibt es immer noch.“ Oder gar: „Mauer um Sachsen, AfD rein, Dach drüber, Napalm und Tür zu.“

Auch die Asylpolitik der Kanzlerin sieht die Autorin skeptisch: „Die Einwanderung seit 2015 erfolgte überwiegend unkontrolliert – und vor allem ungeplant und unorganisiert. Die dafür nötigen Strukturen waren und sind nicht vorhanden, eine Überforderung der Sozialsysteme und des Rechtsstaats zeichnet sich längst ab.“

Abschließend schreibt sie, der unsachliche, einseitige Umgang mit der Causa Chemnitz „treibt die Spaltung in diesem Land voran“ – und fügt hinzu: „…womöglich sind es gerade die propaganda-erfahrenen Ostdeutschen, die darauf am empfindlichsten reagieren. Bei manchen Linken hat man langsam das Gefühl, sie nehmen den Ossis noch immer übel, dass sie ihre DDR nicht behalten wollten.“

 


Dr. Kelek kritisiert SPD-Forderung nach Familiennachzug und die Asylpolitik Merkels

Die deutsch-türkische Philosophin und Frauenrechtlerin Dr. Necla Kelek hat in ihren ebenso fundierten wie couragierten Büchern  –  bekannt sind vor allem „Die fremde Braut“ und „Himmelsreise“ (siehe Foto) – immer wieder den Finger auf die Wunden gelegt und dabei mit dem Islam als einem politisch-religiösen System abgerechnet.

Die Publizistin sagt seit Jahren ganz klar: Muslime gehören zwar zu Deutschland, aber nicht der Islam. Wir haben im CHRISTLICHEN FORUM mehrfach über ihre unbeirrbaren, zeitkritischen Äußerungen berichtet.

Die Tageszeitung „Die Welt“ berichtet am  28. November online über die jüngsten Stellungnahmen der Autorin unter dem Titel „Migrationsforscherin Kelek: Familennachzug fördert Parallelgesellschaften“.

Darin heißt es:

„Die Migrationsforscherin und Soziologin Necla Kelek warnt die SPD vehement davor, den Familiennachzug für subsidiär Schutzbedürftige wieder zuzulassen. „Der Familiennachzug fördert gerade Parallelgesellschaften und sendet zudem das falsche Signal an Menschen in ihren Heimatländern“, sagte Kelek der WELT…

Die türkischstämmige Kelek kritisiert das Beharren der linken Parteien auf den Familiennachzug. Ohne ihn sei Integration sinnlos, werde argumentiert: „Das Gegenteil ist der Fall. Familie heißt in orientalisch-muslimischen Gesellschaften die Großfamilie, die Sippe, die patriarchalisch organisiert ist. Mit dem Familiennachzug importieren wir ein islamisches Familiensystem, das erst zu Parallelgesellschaften und Integrationsproblemen führt.“

Dr. Kelek richtet schwere Vorwürfe an Bundeskanzlerin Merkel: „Es geht beim Familiennachzug nicht um die 60.000 bis 70.000, von denen in den Medien gesprochen wird. Es geht um die Flüchtlingspolitik insgesamt. Darum, dass die liberalen Kräfte in Deutschland durch die Grenzöffnung überstrapaziert worden sind.“

Die Wissenschaftlerin fügt hinzu: „Es ist unglaublich, wie die Kanzlerin wegschaut, sich weigert, dem politischen Islam ins Auge zu sehen und die daraus folgenden Probleme nicht ernst nimmt.“

Quelle für die Zitate: https://www.welt.de/politik/deutschland/article171008902/Familiennachzug-foerdert-Parallelgesellschaften.html?wtrid=newsletter.wdwb..highlights..%26pm_cat


Birgit Kelle erfolgreich gegen Facebook-Sperre

Facebook hat die siebentägige Sperre des Profils von Birgit Kelle nach einem Tag wieder aufgehoben. Die Sperre war nach Kritik der bekannten Autorin an einer Barbiepuppe mit islamischem Kopftuch erfolgt.

Politiker haben sich für die Journalistin eingesetzt, die zudem den bekannten Hamburger Anwalt Joachim Steinhöfel eingeschaltet hatte. Die Politikerinnen Julia Klöckner (CDU) und Nicola Beer (FDP) haben sich auf Twitter hinter Kelle (siehe Foto) gestellt.

Darüber berichtet das evangelische Medienmagazin PRO: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/internet/2017/11/16/kelle-wehrt-sich-erfolgreich-gegen-facebook-sperre/

Noch vor dem Aufheben der Sperre veröffentlichte die katholische Publizistin einen Kommentar in der Online-Ausgabe der Tageszeitung DIE WELT.

Die Familienmutter setzt sich seit Jahren kritisch mit der Gender-Ideologie und dem radikalen Feminismus auseinander, wobei sie öfter in Fernseh-Talkshows auftrat. Zugleich engagiert sich die erfolgreiche Buchautorin für das Lebensrecht ungeborener Kinder. Deshalb war sie mehrfach mit Störaktionen von linksradikaler Seite konfrontiert.

Auch ihr Mann, der Journalist Klaus Kelle, ist in ähnlicher Weise tätig. Kürzlich referierte er bei der Jahresversammlung der CDL (Christdemokraten für das Leben) in Köln.

Hier einige unser zahlreichen Artikel über das couragierte Wirken der christlichen Autorin: https://charismatismus.wordpress.com/?s=Birgit+Kelle

 


DW-Autorin Zhang Danhong kritisiert Asylpolitik und Realitätsferne in Deutschland

Im Auslandssender „Deutsche Welle“ äußert sich die aus China stammende DW-Redakteurin Zhang Danhong kritisch zur Asylpolitik Merkels und zur weitgehenden geistigen Gleichschaltung in den deutschen Medien.

Unter dem Titel „Mein Deutschland: Die Obergrenze – eine typisch deutsche Debatte“ schreibt sie in ihrer Kolumne vom 12. Oktober darüber, daß sie über die von scheinheiliger Moral geprägte Debatte in Deutschland nur den Kopf schütteln könne.

Das Wort Obergrenze sei mittlerweile „fast zum Schimpfwort“ geworden. Kaum ein Talkgast bekenne sich dazu: „Wer will sich schon im selben Lager wähnen mit Horst Seehofer?“

Die Gegner berufen sich gerne aufs Asylrecht:
„Dieses Grundrecht will aber gar niemand antasten, nicht einmal die AfD. Allerdings macht diese Gruppe von Menschen nicht mal ein Prozent der in Deutschland Ankommenden aus. In Zahlen ausgedrückt: Ganze 2120 Menschen haben im Jahr 2016 hierzulande politisches Asyl bekommen. Ihr Recht steht nicht zur Debatte.“
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Wenn die selbsternannten Lordsiegelbewahrer bundesdeutscher Asylmoral mit ihrer pseudo-humanitären Sprücheklopferei am Ende der Fahnenstange angelangt sind, fällt ihnen immer noch der Flüchtlingsstatus ein. Dazu schreibt die deutsch-chinesische Autorin: 
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„Die Genfer Flüchtlingskonvention hat aber nicht nur Deutschland unterschrieben, sondern fast alle Länder dieser Welt, insgesamt 194. Die Konvention verpflichtet die Unterzeichnerländer zu nichts. Jedem ist es freigestellt, sehr wenig bis sehr viel zu tun. Sie zwingt auf jeden Fall kein Land dazu, Kriegsflüchtlinge bis zur Selbstaufgabe aufzunehmen.“
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Merkel habe mit ihrer Grenzöffnung für alle „die Einheimischen überfordert“, stellt Danhong weiter fest: „Ein Chinese sagte mir neulich, das sei ein Akt der moralischen Geiselnahme.“
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Die Verfasserin erwähnt das als Einwanderungsland viel gerühmte Kanada, immerhin 28 mal so groß wie Deutschland. Der liberale Premierminister Trudeau setzt jährlich eine neue Obergrenze für Flüchtlinge, in diesem Jahr 7500. Frankreichs von den Medien hierzulande so gelobter und gepriesener Präsident Macron verkündete eine Obergrenze von 5000 Flüchtlingen.
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Und in Deutschland wandte sich die CDU (von den Linksparteien ganz zu schweigen) jahrelang bis zuletzt sogar vehement gegen eine Begrenzung auf jährlich sage und schreibe 200.000 Personen. Erst das Desaster bei der Bundestagswahl führte dazu, daß sich die CSU mit ihren völlig berechtigten Forderungen wenigstens teilweise durchsetzen konnte. 
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Zu Recht fürchtet die Verfasserin angesichts dieser Sachlage, „dass die deutsche Politik noch nicht in der Realität angekommen ist.“
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Quelle für die Zitate: http://www.dw.com/de/mein-deutschland-die-obergrenze-eine-typisch-deutsche-debatte/a-40913021#disqus_thread