Längere Stillzeit hält Mütter schlanker

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Mütter, die ihre Kinder 6 Monate stillen, bleiben noch 10 Jahre später häufiger schlank.
Vielen Müttern fällt es nach der Geburt des Kindes schwer, ihr ursprüngliches Gewicht wieder zu erreichen. Wenn sie ihr Kind aber voll stillen, verbrauchen sie pro Tag ca. 500 Kilokalorien zusätzlich,  also ein Viertel ihres normalen Bedarfs.
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Dr. Gabrielle Snyder von der Universität Pittsburgh untersuchte 678 Frauen, die an der POUCH-Studie („Pregnancy Outcomes and Community Health“) teilgenommen hatten.
Den geringsten Taillenumfang, geringere BMI-Werte und einen besseren Blutdruck hatten Mütter, die 6 Monate voll gestillt hatten.
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Weitere Vorteile des Stillens finden Sie hier auf diesen Links:
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Israel: Tote und Verletzte durch neue Terroranschläge – Neugeborenes verstorben

Bei einem weiteren Terroranschlag in Judäa sind heute Morgen zwei Israelis getötet und zwei weitere schwer verletzt worden. Es handelte sich erneut um einen Anschlag, der mittels einer Schusswaffe aus einem fahrenden Auto heraus begangen wurde.

Bei einem ähnlichen Anschlag ganz in der Nähe waren am Sonntagabend sieben Menschen verletzt worden.

Eine der Verletzten war schwanger. Ihr Baby war nach dem Angriff in der 30. Schwangerschaftswoche per Notkaiserschnitt auf die Welt gebracht worden.

BILD: Jüdische Soldaten schützen einen arabischen Jungen beim Terrorkrieg der Hamas gegen Israel

Nachdem die Ärzte seinen Zustand zunächst als stabil bezeichnet hatten, verschlechterte sich dieser jedoch, und der kleine Junge verstarb am Mittwoch.  Er wurde am selben Abend in Jerusalem beigesetzt.

Der mutmaßliche Schütze war seit dem Anschlag auf der Flucht gewesen. Am Mittwoch wurde er beim Versuch, ihn festzunehmen, getötet. Er hatte während seiner Festnahme versucht, die Soldaten der Israelischen Verteidigungskräfte anzugreifen, um sich der Verhaftung zu entziehen.

Darüber hinaus sind bei einem Terroranschlag mit einem Messer gestern in der Altstadt von Jerusalem zwei Polizisten verletzt worden. Einer der Beamten wurde mittelschwer, der zweite leicht verwendet.

Der palästinensische Angreifer wurde von weiteren Beamten erschossen.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Terroranschlag-in-Jerusalem-Baby-verstorben.aspx


UNSER neues P L A K A T für das LEBEN

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Schauspieler Bernsen: Warum jene Abtreibung der schlimmste Tag meines Lebens war

Der Schauspieler und Filmemacher Corbin Bernsen erzählte zum ersten Mal öffentlich, wie ihn die Tragödie einer Abtreibung zu Gott hinführte. 

Der 62-Jährige Ehemann und Vater von vier Kindern ist bekannt aus der TV-Serie „L.A. Law“; er sprach auf einer Konferenz christlicher Filmeschaffender und Gemeindeleiter. Er enthüllte dabei, welcher Tag der schlimmste in seinem Leben war:

„Meine Frau und ich zogen unser erstes Kind gross, ‚L.A. Law‘ lief gut und ich regte an, dass wir doch ein zweites Baby bekommen könnten. Meine Frau hatte gerade ihre Karriere als Schauspielerin beendet und sie mochte das Familienleben; sie wurde schwanger“, erinnert sich Bernsen: „Es sollte ein Junge werden, wir entschieden uns für den Namen Henry.“

Bei der Untersuchung wurde aber festgestellt, daß der Kleine kaum Nieren entwickelte. Der Arzt sagte, daß das Baby mit fast 100-prozentiger Sicherheit wohl nicht lange leben würde und Bernsens Frau Amanda gesundheitliche Probleme bekäme. Das Personal riet zur Abtreibung.

Lange wägte das Ehepaar die Lage ab, stimmte dann aber traurig einer Abtreibung zu.

Bald danach war Amanda wieder schwanger und bekam Zwillinge. Dies brachte Corbin näher zu Gott, wie er im Rückblick sagt: „Wir glaubten nicht an Gott. Doch für uns war es, als würde Henry zurückkehren.“ –  Sie hätten gespürt, dass da „etwas Grösseres“ am Werk war. In der Familie habe es bislang keine Zwillinge gegeben.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.jesus.ch/themen/people/portraits/306076-es_war_der_schlimmste_tag_in_meinem_leben.html


Warum es kein „werdendes Leben“ gibt

Von Felizitas Küble

Unter dem Titel „Für den Schutz des ungeborenen Lebens“ berichtet die Internetpräsenz des Bistums Münster über die Haltung der katholischen Kirche zur Abtreibung  und über kirchliche Beratungstellen für Schwangere. embryo

Daß eine katholische Diözese sich gegen Abtreibung ausspricht, ist erfreulich, versteht sich aber auch von selbst  – allerdings wäre es gut, wenn Pater Manfred Kollig in seinem Artikel begrifflich für mehr Klarheit sorgen würde.

Das beginnt schon bei der Überschrift, in welcher vom „ungeborenen Leben“ die Rede ist – eine sehr schwammige Ausdrucksweise, schließlich gibt es „ungeborenes Leben“ auch in der Tierwelt.

Eindeutig und genau sind hingegen Begriffe wie „ungeborene Kinder“, „Babys im Mutterleib“ oder „Menschen vor der Geburt“.

Noch absurder ist die irreführende Formulierung des Geistlichen im Text selber, wo er das „werdende menschliche Leben“ erwähnt. Es gibt nur Leben oder Nicht-Leben, keine Grauzone, kein „werdendes“ Leben. Auch wenn das Kind im Mutterleib eine Entwicklung erfährt, tut es dies als von vornherein lebendes Wesen.

Auch der Ausdruck „Schwangerschaftsabbruch„, den der Autor verwendet, ist letzten Endes ein schönfärberisches Nebelwort. Bei einer Abtreibung wird nicht etwa nur ein physiologischer Zustand (Schwangerschaft) im Körper der Frau „abgebrochen“, sondern ein Kind getötet – und zwar unwiderruflich.

Quelle für die Zitate: http://www.bistum-muenster.de/index.php?cat_id=21418


Ungarn: Baby drei Monate nach „Hirntod“ der Mutter gesund zur Welt gekommen

Im ungarischen Debrecen wurde ein Vierteljahr nach dem diagnostizierten „Hirntod“ der Mutter ein gesundes Kind per Kaiserschnitt entbunden. Die 31-jährige Frau hatte zuvor eine Hirnblutung erlitten. Dies teilte die Universitätsklinik im ostungarischen Debrecen mit.

Das Baby habe nur 1,42 kg gewogen, da es bereits in der 27. Schwangerschaftswoche geholt worden sei. Mittlerweile lebe es bei seiner Familie, die anonym bleiben wolle.

Die Mutter wurde in der 15. Schwangerschaftswoche für klinisch tot erklärt. Nach der Geburt seien ihr das Herz und ihre Bauchspeicheldrüse entwendet worden. Auch Leber und Nieren gingen an vier Patienten, die auf ein Spenderorgan warteten.

Quellen: WELT/AFP/sfrn

Was empfindet ein Kind im Mutterleib?

Mathias von Gersdorff

Hören, tasten, Glücksgefühle  –  was kann ein Baby im Bauch einer Schwangeren fühlen?  –  Bekommt es Stress, Freude oder Trauer mit?  – Ab wann kann es hören, sehen oder Schmerz empfinden?

Wissenschaftler sind diesen Fragen auf den Grund gegangen. Die Meinung, dass eine Frau erst dann ein Baby hat und Mutter ist, media-388245-4wenn ihr Kind die Gebärmutter verlassen hat, ist durch die Möglichkeit, im Ultraschall schon frühe Blicke auf das Ungeborene zu werfen, zurückgegangen. 

Heute spüren immer mehr Eltern, dass sie bereits Vater und Mutter sind, wenn sich ihr Baby noch im Mutterleib befindet. Sie bauen also früher eine Beziehung zu dem Kind auf und interessieren sich dadurch zunehmend, was der Fötus eigentlich schon alles kann. Fragen, auf die Wissenschaftler erstaunliche Antworten haben:

Wie wichtig der Bauch im Seelenleben eines Menschen ist, sagt schon die Umgangssprache: Man hat „Wut im Bauch“ oder spürt „Schmetterlinge im Bauch“. Wie ist es erst, wenn man einen kleinen Menschen im Bauch hat? Kommen die Bauchgefühle der Mutter beim Ungeborenen an?

Der Psychologe Dr. Ludwig Janus ist sich da absolut sicher: „Wenn wir mit einem andren Menschen so eng zusammen sind, wie das vor der Geburt der Fall ist, nehmen wir dessen Gefühle auf sehr vielen Ebenen wahr“, betont er in einem Interview. Janus glaubt sogar: „Die vorgeburtlichen Prägungen sind die tiefsten“. images (2)

Als sicher gilt, dass unter anderem bestimmte mütterliche Hormone als Botenstoffe wirken. Sie sind verantwortlich für An- und Entspannung, Trauer, Wut oder Freude der Mutter, was für das Baby fühlbar ist, denn die Plazenta gibt diese Botenstoffe an das Kind weiter; die Gefühle der Mutter werden durch das Nabelschnurblut rasch an das Ungeborene weitergeleitet.

Die Gemütsverfassung der Mutter scheint die junge Seele des Babys nachhaltig zu beeinflussen. „Das entstehende Gehirn des Ungeborenen schaltet sich so, wie das Milieu es vorgibt“, erklärt Dr. Janus, Lehranalytiker und Dozent an verschiedenen Forschungsinstituten.

„Wenn dieses Umfeld sehr beängstigend ist, dann werden eher die Synapsen (Nervenverbindungen) für Angst, Unruhe und Stress ausgebildet und weniger die für Glück und Zufriedenheit. Steht aber die Mutter in einem guten Verhältnis zur Schwangerschaft, so ist es umgekehrt. Dann fühlt sich das Kind auch gewünscht“, glaubt Janus.

Wie wichtig positive Gefühle der Mutter während der Schwangerschaft sind, beobachten Wissenschaftler im Mutterleib durch Ultraschall. Babys reagieren sichtbar auf negative Gefühle der Schwangeren. Die einen werden unruhig, ihre Bewegungen sind fahrig. Die anderen machen sich klein und ziehen Arme und Beine dicht an den Körper heran.

Auch die Mimik des Gesichts zeigt, dass das Kind bereits in der 28. Woche ein reiches Gefühlsleben hat. Im hochauflösenden Spezial-Ultraschall sieht man, wie Babys die Stirn in Faltenlegen oder ihr kleines Gesicht entspannen. Sie zeigen sogar schon Andeutungen eines Lächelns.

Wie schädlich überwiegend negative Gefühle der Schwangeren sind, zeigt sich auch am Neugeborenen. Werdende Mütter, die überdurchschnittlich gestresst, depressiv oder angsterfüllt waren, bekommen häufiger Kinder mit einem unterdurchschnittlich entwickelten Gehirn. Solche Kinder, sagt Janet Di Pietro, Professorin an der John Hopkins Universität von Baltimore (USA), wirken auch noch sechs Wochen nach der Geburt zurückgeblieben, sind schlaffer, schwächer und motorisch ungeschickter.