Stuttgart: Massiver Polizeieinsatz gegen linke Störungen der Elternrechts-Demonstration

MELDUNG des Polizeipräsidiums Stuttgart vom 21. März (Stand 16 Uhr):

Bei einer Demonstration zum Thema „Elternrecht wahren! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder im Bildungsplan“ haben am Samstag (21.3.2015) in der Stuttgarter Innenstadt weniger als 1000 Personen teilgenommen. Sie versammelten sich um 15 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Schillerplatz. 20140501 Demo für Alle Banner WordPress

Zeitgleich haben verschiedene linke Gruppierungen zu Gegendemonstrationen aufgerufen. Bis zu 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich hierzu auf dem Schlossplatz. Im Anschluss zogen sie in Gruppierungen in Richtung Schillerplatz, wo sie mit Trillerpfeifen und Vuvuzelas sowie Parolen skandierend gegenüber den dortigen Demonstranten ihren Unmut äußerten.

Im Vorfeld hatten Einsatzkräfte bei mehreren mutmaßlichen Gegnern der Bildungsplan-Demo Vermummungsmaterial, Pfefferspray und ein Taschenmesser aufgefunden und beschlagnahmt. Die Personen erhielten einen Platzverweis und wurden angezeigt. 

Weitere MELDUNG des Polizeipräsidiums Stuttgart (Stand 18 Uhr):

Nach Abschluss der Kundgebung „Elternrecht wahren! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder im Bildungsplan“ am Samstag (21.3.2015) auf dem Schillerplatz setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegen 16.30 Uhr zu einem Demonstrationszug in Bewegung.  031_28A

Der Aufzug führte vom Schillerplatz über die Planie, Charlottenplatz, Konrad-Adenauer-Straße, Gebhard-Müller-Platz zum Staatstheater, wo er gegen 17.20 Uhr eintraf. In dieser Zeit musste die Bundesstraße 14 zwischen dem Charlottenplatz und dem Gebhard-Müller-Platz teilweise in beide Richtungen gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt führte.

Am Rande der Aufzugsstrecke kam es immer wieder zu Provokationen durch Gegendemonstranten aus dem linken Spektrum. Der Aufzug selber wurde durch starke Polizeikräfte begleitet. Aufgrund der aufgeheizten Stimmung am Abschlusskundgebungsort vor dem Staatstheater, musste die Polizei die Absperrungen mit massiven Kräften sichern.

Im Vorfeld und während des Demonstrationsgeschehens wurden insgesamt fünf Platzverweise erteilt. Eine Person wird wegen Beleidung eines Polizeibeamten angezeigt, drei Personen werden angezeigt, weil sie Vermummungsmaterial bei sich hatten.

Gegen einen Tatverdächtigen aus dem linken Spektrum wird ermittelt, weil er offenbar versucht hatte, einem Demonstrationsteilnehmer eine Fahne zu rauben. Darüber hinaus beschlagnahmten die Einsatzkräfte ein Taschenmesser, ein Pfefferspray und Schals, die vermutlich als Vermummungsmittel vorgesehen waren.  

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/110977/2977946/pol-s-polizeieinsatz-zur-kundgebung-der-bildungsplangegner


Initiative Familienschutz: Aufruf zur Demo am 5. April pro Elternrecht in Stuttgart

Hedwig von Beverfoerde

Die Initiative Familienschutz ruft gemeinsam mit der Elterninitiative “Schützt unsere Kinder”, der bekannten Autorin Birgit Kelle und zahlreichen Familienverbänden zur Kundgebung mit anschließender Demonstration gegen den „Bildungsplan“ in Stuttgart auf.

Das Motto der Demonstration lautet: »Elternrecht wahren – Gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder per Bildungsplan«.  

Kundgebung und Demonstration:
Treffpunkt: Stuttgart / Marktplatz
am Samstag, den 5. April 2014 um 15 Uhr

Wir brauchen jetzt den breiten Druck der Straße. Nur so läßt sich diese verhängnisvolle Entwicklung zur Frühsexualisierung unserer Kinder in Baden-Württemberg und Deutschland noch aufhalten.

Wohin die Reise auf dem Weg zur »Akzeptanz sexueller Vielfalt« führen kann und wer alles auf diesem Ticket mitreisen will, zeigt ein hochbrisantes Interview mit dem Pädosex-Lobbyisten Dieter Gieseking.

Vom Bildungsplan erhofft er sich Akzeptanz auch von Pädophilie und ihre Behandlung im Schulunterricht. Giesekings Äußerungen machen deutlich: Für Kinder, Eltern und alle, denen der Schutz unserer Kinder am Herzen liegt, würde die Verwirklichung der pädosexuellen Träume zum Alptraum.

Initiative Familienschutz, Zionskirchstr. 3 in 10119 Berlin
Tel. 0 30 / 88 62 68 96, Fax 0 30 / 34 70 62 64,

www.familien-schutz.de

HINWEIS auf unsere FOTOserie von der letzten Protest-Demo in Stuttgart: https://charismatismus.wordpress.com/2014/03/03/faz-schreibt-uber-stuttgarter-elternrechts-demonstration-hierzu-unser-foto-bericht/

BERICHT und Analyse des dortigen Redners Mathias von Gersdorff: https://charismatismus.wordpress.com/2014/03/04/der-2-protest-in-stuttgart-signalisierte-finger-weg-von-unseren-kindern/


Kretschmann ignoriert berechtigte Kritik von Elterninitiativen am „Bildungsplan“

Mathias von Gersdorff

Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann plant für den 27. März 2014 ein Treffen mit christlichen Vertretern. An diesem soll über den „Bildungsplan 2015“ und insbesondere die darin enthaltene Erziehungseinheit „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ diskutiert werden. Leipzig2014c

Diese „Verhandlungsrunde“ ist die Reaktion Kretschmanns auf die Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ und die Demonstrationen gegen den Bildungsplan am 1. Februar 2014 und 1. März 2014 auf dem Stuttgarter Schlossplatz.

FOTO: Mathias von Gersdorff (links) an seinem Infostand bei der Leipziger Buchmesse

Oberflächlich gesehen sieht Kretschmanns Gesprächsangebot wie ein Entgegenkommen an die Gegner des Bildungsplans aus. Das stimmt aber nicht: Bis heute wurden weder die Initiatoren der Petition noch die Organisatoren der beiden Demonstrationen eingeladen.

Ebenso wenig wurden katholische, orthodoxe oder muslimische Vertreter eingeladen. Alles deutet darauf hin, dass Kretschmann eine Show vorbereitet, um der Öffentlichkeit vorgaukeln zu können, er wünsche sich ein „Kompromiss“.

Dass er etwas ganz anderes vorhat, zeigt die Tatsache, dass er einen Vorschlag der linksorientierten „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – GEW“  –  sicherlich kein Hort christlich-konservativen Denkens  –  ablehnte, den Bildungsplan um ein Schuljahr auf 2016/2017 zu verschieben und eine deutliche Überarbeitung der Inhalte vorzunehmen.

Kretschmanns Reaktion war erstaunlich, denn etliche Politiker der Grünen haben den GEW-Vorschlag durchaus begrüßt.

Die kritischen Elterninitiativen sind nicht bereit, die undemokratische Vorgehensweise Kretschmanns zu akzeptieren. Die Initiative „Schützt unsere Kinder“, welche die beiden Demonstrationen in Stuttgart organisiert hat, die Orthodoxe Kirche in Stuttgart und die Initiative „Arche-Viva“ haben sich inzwischen mit Protestschreiben an Kretschmann gewandt.

„Schützt unsere Kinder“ kritisiert, dass offenbar nur sehr ausgewählte Kreise eingeladen werden sollen. Generell seien die Vorbereitungen des Treffens am 27. März intransparent. Eine „Politik des Gehörtwerdens” (das war die „Vision“ Kretschmanns im Wahlkampf für die letzte Landtagswahl) sähe anders aus. „Aus unserer Sicht ist dies der durchsichtige Versuch der Landesregierung, die Kritik am Bildungsplan thematisch zu verengen und der Öffentlichkeit gegenüber als rein religiöse Empörung darzustellen“, erklärt die Initiative.  

Wie Kretschmann auf diese Proteste reagieren wird, muss abgewartet werden. Es wird aber immer deutlicher, dass der grüne Ministerpräsident nicht in der Lage ist, irgendwelche Einwände ernsthaft zu hören, egal von welcher Seite sie auch kommen.

Er scheint nicht realisieren zu können, dass so sensible Themen wie Schulpolitik und Kindererziehung nicht mit der Brechstange durchgesetzt werden können. Kretschmann scheint immer noch derart über seine Wahl zum Ministerpräsident berauscht zu sein, dass er gar nicht daran denkt, sich mit der harten Realität auseinanderzusetzen.

Mit seinem autoritären Gehabe riskiert Kretschmann endlose Proteste und öffentliche Diskussionen. Es ist kaum anzunehmen, dass in einem solchen Klima am Ende überhaupt ein Bildungsplan zustande kommt.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“