Bahrains König startet Freundschaft mit Israel

Der israelischze Außenminister Gabi Ashkenazi sprach am 28. März mit Bahrains Außenminister Abd al-Latif al-Ziani vor der Eröffnung der bahrainischen Botschaft in Israel und der Ernennung des ersten bahrainischen Botschafters in Israel. 

Der bahrainische Außenminister informierte über die Entscheidung seiner Regierung, eine Botschaft in Israel zu eröffnen.

Außenminister Ashkenazi begrüßte die Entscheidung der Regierung Bahrains und dankte dem bahrainischen Außenminister für seine starke Freundschaft sowie für den Mut des Königs von Bahrain.

Nach den entsprechenden Überprüfungen genehmigte Außenminister Ashkenazi die Ernennung von Botschafter al-Jalhama aus Bahrain.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Bahrain-ernennt-ersten-Botschafter-in-Israel.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+01.04.2021


Donald Trump wegen israelisch-arabischer Abkommen für Friedensnobelpreis nominiert

Im Herbst 2020 wurde der damalige amerikanische Präsident Trump – wie von uns berichtet – mehrfach für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, z.B. von der Monatszeitschrift JÜDISCHE RUNDSCHAU.

Auch ein norwegischer Parlamentarier der dortigen Fortschrittspartei wollte Trump für den Friedensnobelpreis nominiert sehen:
Christian Tybring-Gjedde erklärte, er sei zwar sonst „kein großer Trump-Befürworter“, aber dessen Einsatz für das Friedensabkommen zwischen Israel und den VAE
(Vereinigten arabischen Emiraten) sei zu würdigen.

Später kamen weitere Friedensverträge zwischen Israel und islamischen Ländern dazu, z.B. mit Bahrain (siehe Foto) – auch dieses wurde von Trump vermittelt und in den USA unterzeichnet.

Tybring-Gjedde gehört zum vierten Mal dem norwegischen Parlament an und ist Vorsitzender der Landesdelegation in der NATO-Versammlung. Er fügte hinzu: „Ich denke, Trump hat mehr getan, um Frieden zwischen Nationen zu stiften, als die meisten anderen Friedensnobelpreis-Nominierten.“

Der amerikanische Ex-Präsident wurde nun am 1. Februar 2021 von einem estnischen Mitglied des Europäischen Parlaments, Jaak Madison, für den Friedensnobelpreis nominiert; seine Begründung lautet:

„In den letzten 30 Jahren ist Donald Trump der erste Präsident der Vereinigten Staaten, der während seiner Amtszeit keinen Krieg begonnen hat. Außerdem hat er mehrere Friedensabkommen im Nahen Osten unterzeichnet, die für Stabilität in der Region und Frieden gesorgt haben.“

Foto: Israelische Botschaft


Trump erreicht neuen Durchbruch in Nahost: Marokko anerkennt Israel

Präsident Donald Trump hat soeben einen neuen Etappensieg in seiner Nahost-Friedenspolitik errungen:

Nach den von Trump vermittelten Abkommen zwischen Israel und den VAE (Vereinigten Arabischen Emiraten), danach mit Bahrain und kürzlich sogar mit dem Sudan will nun auch Marokko die Beziehungen zu Israel normalisieren und den jüdischen Staat diplomatisch anerkennen.

BILD: Trump mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu

Der amerikanische Präsident schrieb hinsichtlich der neuen Vereinbarung auf Twitter von einem „historischen Durchbruch“. Im Gegenzug wollen die USA Marokkos Hoheitsrecht über die Westsahara anerkennen.

„Unsere beiden großartigen Freunde Israel und das Königreich Marokko haben sich auf volle diplomatische Beziehungen geeinigt – ein massiver Durchbruch für den Frieden im Nahen Osten!“, erklärte Trump.

Die amerikanische Regierung teilte mit, dass Trump mit Marokkos König Mohammed VI. telefoniert habe. In dem Gespräch habe der König zugesagt, die diplomatischen Beziehungen zwischen Marokko und Israel wieder aufzunehmen, erläuterte ein Sprecher des Weißen Hauses.

Trump hatte mehrfach erklärt, das Friedensabkommen mit den VEA werde noch weitere Nachfolger finden, womit er recht behalten sollte.


Bahrain-Delegation zu Besuch in Israel

Eine Delegation hochrangiger Beamter des bahrainischen Außenministeriums und weiterer Ministerien der Regierung war gestern (Mittwoch, 18.11.) unter der Leitung des Außenministers Bahrains, Abdullatif bin Rashid Al-Zayani, zu Besuch in Israel.

Die Delegation traf den israelischen Außenminister Gabi Ashkenazi in Jerusalem. Ashkenazi begrüßte seinen bahrainischen Amtskollegen und erklärte, dass er sich nach mehreren Monaten Telefongesprächen freue, ihn zum ersten Mal persönlich zu treffen:

„Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Bürger Bahrains über eine spezielle Website ab dem 1. Dezember Einreisevisen für Israel erhalten können und dass es bald Direktflüge zwischen unseren beiden Ländern gibt.“

Im Verlauf des Treffens legte Bahrains Außenminister Al-Zayani ein Memorandum vor, in dem die Zustimmung seiner Regierung zur Einrichtung einer israelischen Botschaft in Manama sowie ein offizielles Memorandum zur Einrichtung einer bahrainischen Botschaft in Israel dargelegt wurden.

Einladung an palästinensische Führung

Außenminister Ashkenazi erklärte: „Der Nahe Osten hat zu viele Konflikte und Kriege erlebt. Dies ist die Zeit des Friedens.

Ich begrüße die palästinensische Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Israel wieder aufzunehmen. Unsere Hand ist auf den Frieden gerichtet, und die Tür steht für die Erneuerung der Verhandlungen offen.

Ich rufe die palästinensische Führung auf, ohne Vorbedingungen an den Verhandlungstisch zurückzukehren.“

Quelle und vollständiger Text hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Bahrainische-Delegation-zu-Besuch-in-Israel.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+19.11.2020


Israel und Bahrain auf Friedenskurs

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu sprach gestern (Sonntag, 18. Oktober 2020) vor der Unterzeichnung der Vereinbarungen zwischen Israel und Bahrain telefonisch mit dem bahrainischen Außenminister Dr. Abdullatif bin Rashid Al Zayani und dem US-Finanzminister Steven Mnuchin.    

Netanyahu begrüßte die Unterzeichnung und sagte, dass dies große Schritte in Richtung Frieden seien. Der Regierungschef würdigte auch den ersten Flug von Israel nach Bahrain, der gestern landete, und sagte, dies sei eine Fortsetzung des Durchbruchs in Richtung Frieden.

Quelle: http://www.botschaftisrael.de/2020/10/19/premier-netanyahu-spricht-mit-dem-aussenminister-bahrains-dr-abdullatif-bin-rashid-al-zayani/?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+19.10.2020


Bahrain will bessere Beziehungen zu Israel

Die israelische Regierung begrüßt, dass Scheich Chalid Al Chalifa, der Außenminister von Bahrain, seine Ansichten offen mit israelischen Journalisten geteilt hat und ist ermutigt durch die positiven Aussagen, die er dabei geäußert hat.

„Sie machen Hoffnung auf engere bilaterale Beziehungen und eine friedliche Zukunft unserer Region“, heißt es auf der Webseite der israelischen Botschaft.

Außenminister Scheich Chalid Al Chalifa hat in einem Interview mit der Times of Israel unter anderem gesagt: „Wir glauben, dass Israel ein Land ist, das bleiben wird. Wir wollen bessere Beziehungen zu ihm und wir wollen Frieden mit ihm.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Au%C3%9Fenminister-von-Bahrain-gibt-israelischen-Journalisten-Interviews.aspx


Bahrain: Moslemischer König schenkt der kath. Kirche ein großes Grundstück für eine Kathedrale

In Manama, der Hauptstadt des Königreichs Bahrain am Persischen Golf, entsteht eine katholische Kathedrale. Das Grundstück wurde der Kirche von König Hamad bin Issa al Khalifa geschenkt.

Zoom
Hamad bin Issa al Khalifa 

Bischof Camillo Ballin hatte während eines Pastoralbesuchs in Kuwait einen Anruf des zuständigen Ministers des Königlichen Hauses mit der Bitte um ein Treffen erhalten.

Gegenüber dem kath. Nachrichtendienst „Fides“ berichtete der Bischof:

„Nach meiner Rückkehr nach Bahrain ging ich umgehend ins Ministerium, wo der Minister mir eine Schenkungsurkunde für ein grosses Grundstück überreichte, auf dem die neue Kirche gebaut werden soll“.

Am 13. Februar 2013 war Bischof Ballin dann zu einer Begegnung des Königs mit allen Religionsvertretern des Landes geladen, wobei er den Ehrenplatz neben dem König innehatte. Bei dieser Gelegenheit dankte der Bischof für das Geschenk des Kathedralen-Grundstücks.

Quellen (Text/Foto): evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.ch /Kipa


Kath. Kirche wächst auf der arabischen Halbinsel

Die katholische Kirche auf der arabischen Halbinsel ist  –  entgegen weitverbreiteten, anderslautenden Vorstellungen  –  weiter auf Wachstumskurs:

Nahezu die Hälfte aller Katholiken im Mittleren Osten leben mittlerweile in den Ländern rund um den Persischen Golf: etwa drei Millionen.

Zahlen und Fakten rund um diese im Schatten der Verfolgungssituationen im Irak und anderen Ländern des Nahen Ostens fast vergessenen Gläubigen präsentierte Bischof Paul Hinder bei einem Vortrag in Wien.

Der aus der Schweiz stammender Kapuzinerpater ist als Apostolischer Vikar für das südliche Arabien und die Katholiken in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Oman und im Jemen zuständig.

Die Situation sei gegenwärtig “fast paradox”, erklärte P. Hinder: So gebe es unter dem Eindruck von Revolution und kriegerischen Auseinandersetzungen eine anhaltende Auswanderungswelle von Christen aus den angestammten Ländern des Nahen Ostens wie etwa dem Irak oder Ägypten.

Kirche Hohenholz

Foto: onnola

Auf der anderen Seite erlebe er in den Golfländern einen erfreulichen Wachstumskurs einer jungen, vitalen, aber strukturschwachen Kirche. Dieser seit den 1960er Jahren aufgekommene Trend gehe vor allem mit dem Zuzug vieler Katholiken aus dem Westen einher, die in den wirtschaftlich florierenden Ländern Arbeit suchen, so Hinder; diese Gläubigen seien multinational,  mehrsprachlich, kulturell aufgeschlossen und gehörten zu 80 Prozent dem westlich-lateinischen Ritus an.

In einem Durchgang durch die von den beiden apostolischen Vikariaten Kuwait und Arabien betreuten Länder (Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain, Katar, Oman, Jemen und Saudi-Arabien) zeichnete Bischof Hinder das Bild einer lebendigen,  jungen Kirche, die sich unter unterschiedlichen politischen Bedingungen als eine beachtenswerte, vor allem als starke soziale Kraft etabliert hat.

Quelle: Webseite „Kopten ohne Grenzen“