Bamberger Erzbischof Schick ist besorgt über die Lage der Christen in China

Anlässlich des diesjährigen Gebetstags für die Kirche im kommunistisch beherrschten China ruft der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Dt. Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), die Katholiken in Deutschland auf, für einen guten Verlauf der Verhandlungen zwischen der chinesischen Regierung und dem Vatikan zu beten. 

Zu den offenen Fragen, für die in dem geplanten Abkommen eine Lösung gesucht werde, gehöre ein Verfahren für die künftige Ernennung von Bischöfen. Derzeit gebe es in China mehr als 30 gültig geweihte katholische Bischöfe, die keine staatliche Anerkennung haben. Zudem gebe es sieben Bischöfe, die ohne Zustimmung des Papstes geweiht wurden.

Besorgt zeigt sich Erzbischof Schick über die im Februar dieses Jahres in Kraft getretenen Vorschriften zur Verwaltung der Religionen:

„Wenn religiöse Aktivitäten wie Glaubensunterweisung, Bibellesen oder gemeinsame Gebete mit harten Strafen belegt werden können, nur weil sie in Räumen stattfinden, die nicht vorher als religiöse Räumlichkeiten registriert worden sind, so liegt hierin eine gravierende Beschneidung der Religionsfreiheit.“

Er betont, dass die Christen in China mehr denn je auf das Gebet und die gelebte Solidarität der Weltkirche angewiesen seien: „Bezeugen wir unseren Schwestern und Brüdern in China, dass sie nicht vergessen sind, indem wir am 24. Mai gemeinsam mit ihnen für die Einheit und Freiheit der Kirche in China beten.“

Am 24. Mai jedes Jahres findet die traditionelle Wallfahrt zum größten chinesischen Marienheiligtum Sheshan in der Nähe von Shanghai statt. Die katholische Kirche begeht weltweit an diesem Datum den Gebetstag für die Kirche in China, den Papst Benedikt XVI. im Jahr 2007 eingeführt hat.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.bistum-regensburg.de/news/es-geht-darum-dass-die-christen-in-china-ihren-glauben-frei-praktizieren-koennen-erzbischof-schick-ruft-zum-gebet-fuer-die-kirche-in-china-am-24-mai-auf-6075/

Advertisements

Heroldsbach: Wie die „Königin der Rosen“ eine unbescholtene Bäuerin verteufelte

Von Felizitas Küble

Heroldsbach ist jener lange Zeit heißumstrittene „Erscheinungsort“ im Bistum Bamberg, der von 1949 bis 1952 zehntausende Pilgern aus ganz Deutschland anzog und sich zu einem ganz außergewöhnlichen Massenphänomen entwickelte.  

Die katholische Kirche hat diese „Privatoffenbarungen“ allerdings strikt abgelehnt – nicht allein der zuständige Bischof sprach sich damals klar dagegen aus:

Auch die römische Glaubenskongregation (zu jener Zeit noch „Hl. Offizium“ genannt) hat jene aufsehenerregenden Geschehnisse unmißverständlich als „nicht übernatürlich“ abgelehnt und die aktiven Anhänger unter den Priestern mit kirchlichen Strafen belegt; die Sehermädchen wurden kurzerhand exkommuniziert (aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossen).

Heroldsbach ist zwar mittlerweile aus praktischen und pastoralen (seelsorglichen) Gründen eine diözesane „Gebetsstätte“, was aber nichts daran ändert, daß die Erscheinungen nach wie vor kirchlich nicht anerkannt sind, was dort auch ausdrücklich ausgeschildert ist.

Dennoch gibt es – vor allem in traditionellen Kreisen – nach wie vor erstaunlich viele „Heroldsbacher“, die fest von der Echtheit jener spektakulären Vorgänge überzeugt sind, wozu auch ein „Sonnenwunder“ gehört.  Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2016/06/11/die-marienerscheinungen-von-heroldsbach-und-das-sonnenwunder-vom-8-12-1949/

Bei Gesprächen mit Erscheinungsbewegten stellt sich heraus, daß diese Leute oft nicht ausreichend über die „Botschaften“ von Heroldsbach informiert sind, sondern schlicht meinen, die dortigen „Offenbarungen“ seien doch klar-katholisch, marianisch und konservativ ausgerichtet  – also alles paletti, das Ganze echt  – und die Kirche habe sich hierbei nun einmal geirrt.

Ballspiele mit Christkind und den Engeln…

Umgekehrt wird freilich ein Schuh draus  – hierzu einige Beispiele:

Daß die Heroldsbacher Erscheinungen nicht „von oben“ sein können, geht allein schon aus der Tatsache hervor, daß die „Seherkinder“ mit dem „Jesuskind“ und den „Engeln“ mehrfach Ballspiele veranstalteten sowie „Fangen“ spielten. Das ist der übernatürlichen Welt nicht würdig und angemessen.

Noch schlimmer ist die Verleumdung einer unbescholtenen Bäuerin aus dem Dorf als angeblich vom Teufel bessesen – und dies behauptete ausgerechnet die „Rosenkönigin“, also die vermeintliche Marienerscheinung, die übrigens ausdrücklich erklärte, sie sei „nicht die Rosenkranzkönigin“  –  was das wundersüchtige Publikum aber nicht weiter störte oder ins Grübeln brachte.

Nun zu jener Nachbarin, deren Acker durch die Seher und ihren Anhang zertreten wurde und die sich darüber völlig zu Recht beschwerte. Aber wer den Schaden hat, braucht für die Spott nicht zu sorgen – in diesem Fall noch schlimmer: sie wurde buchstäblich verteufelt.

Die „Frankfurter Hefte“ vom Mai 1952 haben folgendermaßen über diesen Vorgang berichtet:

„Eine Saat der Feindschaft ging (in Heroldsbach) auf. Auf dem (Erscheinungs-)Hügel ist ein Getreidefeld, dessen Rand aufs abscheulichste niedergetrampelt war….

Eines Tages schien die Madonna ihren Weg über dieses Feld nehmen wollen  – und die Kinder, ihr folgend, zertraten die Saat. Die Frau, der das Feld gehörte, rief: „Die Heiligen dürfen darüber, aber ihr nicht, schont doch mein Getreide!“

An einem der nächsten Tage erklärten die Kinder, die Madonna habe gesagt, die Frau sei der Teufel. Am Abend kam es zu einem wilden Tumult auf dem Berg. Die Laienkommission, die Kinder und die Gläubigen beteten beim Abnlick der Frau schreiend die Teufelsaustreibung, die Kinder riefen, sie sähen den Teufel in Person…Die Menge hätte um ein Haar die Frau erschlagen.

Der Ortspfarrer streute Gerüchte aus über die Frau, die zu einem Prozeß führten, bei dem er schließlich widerrief.“

Es bedarf gewiß einer großen Geistesverwirrung, um zu glauben, solch gefährlicher Unfug  – an dem sich der erscheinungssüchtige Pfarrer sogar noch beteiligte  –   stamme vom Himmel.

Jene Verschwörungstheorien, die behaupten, das Bistum Bamberg habe den Vatikan damals (in den 50er Jahren) falsch informiert bzw. hinters Licht geführt, sind nicht stichhaltig, denn um diese „Botschaften“ zu verurteilen, waren beileibe keine „Fälschungen“ nötig, da diese absurden „Visionen“ in ihrer Originalfassung schon für sich bzw gegen sich sprechen!

Vor mir liegt das Buch „Heroldsbach – eine mütterliche Mahnung Mariens“ (siehe Foto) von Christel Altgott, es erschien 1957 und ist natürlich komplett unkritisch. Umso aufschlußreicher sind die dort enthaltenen Informationen (von denen keiner behaupten kann, Skeptiker hätten sie ausgestreut).

Hierzu einige Beispiele:

Seite 11: Es wird berichtet, daß die Seherkinder im Auftrag von Prof. Faulhaber an die Erscheinung die Frage richten sollen: „Bist Du die Assumpta?“ (Das ist lateinisch und bedeutet gemäß dem Dogma: „Bist Du die in den Himmel aufgenommene Madonna?“)

Worauf die Erscheinung laut Seherkinder geantwortet haben soll: „Nein, ich bin es nicht, ich bin die Gottesmutter, die Himmelsmutter.“

Nun hat die Buchautorin natürlich ein Erklärungsproblem. Die Ausrede, die Madonna sei des Lateinischen nicht mächtig, wäre allerdings lächerlich. Aber es sei eben so, daß Maria sich in Heroldsbach nicht speziell als Assumpta verehrt wissen will, sondern als Gottesmutter“, läßt uns die Verfasserin wissen…

Seite 17 und 18: Es wird berichtet, daß sich die Erscheinung – nachdem sie ja offenbar keine „Assumpta“ ist – wie folgt selber definiert:

„Ich bin die Königin der Rosen, ich bin die Rosenkönigin. Verwechselt es nicht mit der Rosenkranzkönigin.“

Somit wird die Assumpta-Verwirrung noch gesteigert,weil die Erscheinung keinesfalls mit der „Rosenkranzkönigin“ verwechselt werden will. Ob diese merkwürdige Erscheinung  vielleicht d e s h a l b  laut Angaben der Seherkinder einen „schwarzen“ (!) Rosenkranz trägt…?

Jenseitige Drohung für die Kirchenleitung

Seite 40: Typisch für Falschmystik ist das „Zuckerbrot-und-Peitsche“-Prinzip nach dem Motto: Wer an diese Erscheinungen glaubt, wird mit Gnaden überschüttet, wer sich weigert, muß mit drakonischer Strafe rechnen – genauer: mit der Todesstrafe „von oben“.

Der „ganz mit Wunden bedeckte Heiland“ erschien angeblich den Kindern und „klagte, daß die Obrigkeit an das Erscheinen auf diesem Berg nicht glaube. Er gab den Pilgern den besonderen Segen und sagte: „Sie werden erst glauben, wenn Ich sie hinwegraffe.“

Merkwürdig erscheint auch der Heroldsbacher „Segen“ für die Pilger:

Seite 41: „Während dieser Geschehnisse flog (!) der Hl. Geist den Segen“.

Bezeichnend überdies Seite 44: Die „Gottesmutter“ habe erklärt: „Jetzt ist es zu spät, daß sich die Menschheit noch bekehren wird. Es ist der letzte Ruf, den wir hier an sie gerichtet haben.“

Seit Jahrzehnten bekommt man von allerlei Visonärinnen zu hören, die ihnen gewährte „Warnung“ sei der allerletzte Mahnruf des Himmels….

Auf Seite 41 erfährt man auch, daß die Seherkinder „das Vaterunser beteten, welches der göttliche Heiland mit uns sprach.“

Wie bitte? Christus hat gebetet: „Vergib uns unsere Schuld“…? – Zudem: Von welchem „Bösen“ muß Christus denn der göttliche Heiland „erlöst“ werden?

Die Sache ist nicht vergleichbar mit der biblischen Vaterunser-Belehrung Christi, nachdem die Apostel ausdrücklich fragten: „Herr, wie sollen wir beten?“  – Christus hat ihnen das Vaterunser lediglich vorgesprochen, damit sie es kennenlernen, ohne es mit ihnen zusammen zu beten.

Schon diese wenigen Beispiele belegen, daß die Erscheinungen von Heroldsbach nicht „von oben“ sein können; es handelt sich bestenfalls um Fantasieprodukte oder um Phänomene bzw. Täuschungsmanöver von „unten“  –  oder beides miteinander vermischt.

Weitere Hintergrund-Infos zu Heroldsbach hier: https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/08/heroldsbach-und-die-%e2%80%9ehimmelsvisionen%e2%80%9c/


Bamberg: Zweiter Erfolg der AfD vor Gericht

Im Streit um Äußerungen der Bürgermeister der Stadt Bamberg vor dem Verwaltungsgericht (VG) Bayreuth hat die AfD einen erneuter Erfolg erzielt (Az.: B 5 K 17.80). 

Die Bürgermeister hatten u.a. wegen eines Facebook-Posts der AfD eine städtische Pressemitteilung veröffentlicht und darin behauptet, die AfD hätte zu kriminellen Handlungen aufgerufen. Diese Lüge wurde der Stadt schon Ende 2016 durch das VG Bayreuth einstweilen verboten (Az.: B 5 E 16.832).

Da das Gericht der AfD aber aufgegeben hatte, eine Entscheidung in der Hauptsache herbeizuführen, verklagte die AfD die Stadt Bamberg vor dem VG Bayreuth. Dabei griff die AfD auch zusätzliche Behauptungen an, in denen die Stadt die AfD weiterhin beschimpfte.

In der mündlichen Verhandlung machte das Gericht deutlich, dass es die Äußerungen der Stadt auch weiterhin als rechtswidrig erachtet und führte aus:

„Das Gericht weist die Beteiligten darauf hin, dass nach der aktuellen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 13.9.2017 – 10 C 6.16 -) das Äußerungsrecht eines Bürgermeisters rechtlichen Grenzen nicht zuletzt im Hinblick auch auf Art. 21 Abs. 1 GG unterliegt.

Demnach findet die Äußerungsbefugnis eines Bürgermeisters im politischen Meinungskampf ihre Grenzen in den Anforderungen des sogenannten Sachlichkeitsgebots. Darüber hinaus ergeben sich aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (Urteil vom 27.2.2018 – 2 BvE 1/16 -) Grenzen für die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit unter dem Aspekt des Sachlichkeitsgebots.

Aus dieser auf kommunale Amtsträger übertragbaren Entscheidung ist ferner der Grundsatz enthalten, dass dem Grunde nach kein Recht auf Gegenschlag dergestalt besteht, dass staatliche bzw. kommunale Organe auf unsachliche Angriffe in gleicher Weise reagieren dürfen.

Insbesondere ist ferner kein Rückgriff auf die mit dem Amt verbundenen Mittel und Möglichkeiten zulässig.

Im Übrigen hält die Kammer an ihrer inhaltlichen Bewertung im Hinblick auf die Formulierung in der Pressemitteilung vom 7.11.2016 in ihrer ursprünglichen Fassung („und sogar zu kriminellen Handlungen aufzurufen“) fest und nimmt insoweit Bezug auf den Beschluss vom 20.12.2016, Az. B 5 E 16.832.“

Vor diesem Hintergrund sagte die Stadt zu, die angegriffenen Aussagen künftig nicht mehr zu wiederholen und verpflichtete sich zur Löschung der entsprechenden, auf die AfD bezogenen Passagen auf der Homepage.

 


Erzbischof Schick fordert mehr Wachsamkeit gegenüber dem Islamismus

Erzbischof Ludwig Schick besuchte das schwarzafrikanische Land Nigeria, in dem Christen seit Jahren von radikalen islamischen Terrorgruppen – vor allem Boko Haram – verfolgt werden. Er ruft zu verstärkter Solidarität mit den bedrängten Christen dort auf.

Der Bamberger Oberhirte (siehe Foto) fordert mit Blick auf das kürzliche Attentat in Paris jetzt „mehr Wachsamkeit“ gegenüber gewalttätigen Einwanderern aus islamischen Ländern. 

Wie der Erzbischof im Gespräch mit Radio Vatikan berichtet, wird er auch von kirchlichen Vertretern in Nigeria kritisch gefragt: „Geht ir denn richtig um mit denen, die einwandern? Seid ihr für solche terroristischen Elemente genügend gerüstet?“

Natürlich seien, so Schick weiter, nicht „der“ Islam oder „alle“ Muslime Terroristen, viele von ihnen seien friedlich eingestellt. Er fügt sodann hinzu:

„Meines Erachtens müssen wir aber in vielerlei Hinsicht in Deutschland und in Europa wachsamer werden. Wachsamer werden, was die Einwanderung angeht und wachsamer werden, was die Rückführung in die Länder angeht.
Viele Terroristen, die tätig waren, waren schon bekannt und sind nicht zurückgeführt worden. Auch eine gute Sicherheitssituation, das heißt die Polizei sowie eine gute Gerichtsbarkeit sind notwendig. In Europa haben wir eigentlich die Instrumente entwickelt, die für eine sichere, friedliche und freiheitliche Gesellschaft nötig sind. Wir müssen im Augenblick auch hoffen, dass wir das nicht verlieren.
.
Polizisten, Gewerkschaften, Kirche – alle sind da gefordert. Wir müssen auch unsere Botschaft der Gerechtigkeit, des Friedens und des gegenseitigen Respekts aktiver in die Gesellschaft hineinbringen und wir müssen auch sagen, dass es auch Grenzen gibt und wer da nicht mitmachen will, der kann auch nicht in dieser Gesellschaft leben – nicht abschotten, sondern erst einmal aktiv für unsere guten, sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse kämpfen und auch versuchen, diese dann in die Länder wie etwa in Afrika auszubreiten, wo es eben noch nicht so ist.
Ein Stück christliches Abendland muss auch wieder aufwachen und entsprechend die Menschen führen und nach den Maßstäben des Evangeliums leiten – das ist unsere Aufgabe im Augenblick.“
.
.
Foto: Erzbistum Bamberg, Sonja Krebs

Gehört jetzt auch die Scharia zu Deutschland?

Von Dr. David BergerDavidBergerPM

Man muss das schon zwei mal lesen und bei möglichst vielen Presseorganen noch einmal ergoogeln, um es glauben zu können: Das Oberlandesgericht der Stadt Bamberg hat nun eine Ehe zwischen einem erwachsenen Syrer und einem 14-jährigen Mädchen als rechtsgültig auch in Deutschland anerkannt.

Grundlage für die Anerkennung war das syrische Eherecht, das wiederum von der islamischen Rechtssprechung, der Scharia, geprägt.

Damit ist nun das erreicht, worauf einige kämpferische Muslime auch in Deutschland seit langem hinarbeiten: Die Scharia ist in Deutschland nun wirklich angekommen, anerkannt von deutschen Richtern.

Schon vor drei Monaten gab Aiman Mazyek, der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, die Parole aus: „Scharia und Demokratie sind vereinbar“ – ohne dass er deshalb auf nennenswerten Widerspruch deutscher Politiker oder Rechtsschützer gestoßen wäre.

Auffällig war bereits in den letzten Monaten, dass zum Beispiel sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche durch Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund weniger streng von Gerichten bestraft wurde, als wenn sie von Deutschen ausgeht.

Solche Rechtssprechung widerspricht zunächst dem Rechts- und Gerechtigkeitsempfinden der Menschen zutiefst. Sie provoziert geradezu Aversionen gegen Menschen mit Migrationshintergrund auch bei denen, die diese bisher nicht hatten.

Zum anderen stellt sie eine Art „positiver Diskriminierung“ da: Man geht davon aus, dass Menschen mit Migrationshintergrund in ihrer sexuellen Entwicklung und in ihrem Ethos zurückgeblieben sind.

Es wird implizit das Bild von „wilden Barbaren“ gezeichnet, die über alles herfallen, was sich nicht wehren kann. Und weil sie halt so sind, wegen der Vergehen auch weniger streng zur Rechenschaft gezogen werden sollten.

Quelle und Fortsetzung des Beitrags von Dr. Berger hier: http://www.huffingtonpost.de/david-berger/scharia-islam-deutschland_b_10394754.html


Evangelische Kritik: Dr. Penners Post an den Bamberger Erzbischof Ludwig Schick

Dr. rer.-nat. Hans Penner ist evangelischer Christ und Dipl.-Chemiker; er wohnt in Linkenheim-Hochstetten und schrieb folgenden Offenen Briefe an den katholischen Bamberger Oberhirten:

Sie sind Bischof, kennen jedoch augenscheinlich die Bibel nicht ausreichend, weil Sie Christen untersagen, sich gegen die Islamisierung Deutschlands zu wehren (http://erzbischof.kirche-bamberg.de/).

Moses warnte sein Volk vor Immigranten: “Der Fremdling, der bei dir ist, wird immer höher über dich emporsteigen; du aber wirst immer tiefer heruntersinken. Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen können; er wird der Kopf sein und du wirst der Schwanz sein” (Dtn 28,43-44).

Ihre Sachkenntnisse über den Islam sind offensichtlich mangelhaft. Der Islam verpflichtet jeden Moslem, sich dem Koran zu unterwerfen, der als nicht hinterfragbarer und unabänderlicher Wille der islamischen Gottheit betrachtet wird. Bonn-Moschee-0312-2

Die Moslems leiden selbst unter dem Islam und müssen von der totalitären Ideologie des Islam befreit werden.

Unsere Bevölkerung wendet sich nicht gegen die Moslems, sondern gegen die Ideologie des Islam, weil wir im 20. Jahrhundert die grausamen Folgen totalitärer Ideologien erfahren haben.

BILD: Moschee in Bonn (Foto von Dr. Bernd F. Pelz)

Der Koran ist mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland unvereinbar aus folgenden Gründen:
– Der Koran verbietet die Integration der Anhänger des Islam in andere Kulturkreise.
– Der Koran verbietet die Trennung von Staat und Religion, also die Grundlage des modernen demokratischen Rechtsstaates.
– Der Koran verbietet die Religionsfreiheit und fordert die Christenverfolgung
– Der Koran fordert auch die Anwendung von Gewalt bei der Ausbreitung des Islam.
– Der Koran verbietet die Gleichberechtigung von Mann und Frau.
– Der Koran fordert Körperstrafen, die in Deutschland verboten sind.
– Der Islam unterbindet die Freiheit des Denkens und die Freiheit der Meinungsäußerung.
– Die Lösung sozialer Probleme ist in den vom Islam beherrschten Ländern nicht möglich.

Bitte lesen Sie die Koranstellen, die zur Gewaltanwendung auffordern: www.fachinfo.eu/fi033.pdf.

Vermutlich sind Sie sich nicht bewußt, daß Sie an dem Ast sägen, auf dem Sie selbst sitzen. In Germanistan wird es keine Bischöfe mehr geben.

Wenn Sie selbst “die Werte des Christentums hochhalten” würden, wie Sie fordern, dann müßten Sie der Bundeskanzlerin die Leviten lesen, die den verfassungswidrigen Islam zum Bestandteil Deutschlands erklärt und damit der Islamisierung Deutschlands Tür und Tor geöffnet hat (vgl. FOCSU vom 27.9.2012).

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner

Info-HINWEISE:

Über FAULE TRICKS im TV gegen PEGIDA berichtet jetzt sogar der linkslastige „Spiegel“: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/rtl-bei-pegida-demo-stimmungsmache-fuer-ein-paar-zitate-a-1009755.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http:/

Klartext-Artikel des deutschjüdischen Schriftstellers Henryk M. Broder in der WELT zu Pegida: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article135586551/Das-deutsche-Festival-des-Wahnsinns.html

Weiterer Beitrag von Dr. Alexander Kissler im Kulturjournal CICERO: http://www.cicero.de/salon/kritik-pegida-waehlerbeschimpfung-ist-keine-loesung/58606


Bamberg: Erzbischof Schick kritisiert „Outing“ in den Medien

„Das Sündenbewusstsein ist gegen Null gesunken“

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, Sünden und Schwächen durch Umkehr und Buße in Ordnung zu bringen und nicht durch „Outing“ in den Medien.  portraet

In diesem Zusammenhang betonte der Oberhirte am Sonntag den Wert des Beichtsakraments, das eine Erneuerung der Taufe darstelle: „Die Buße setzt voraus, dass wir wirklich bußwillig sind und uns als Sünder bekennen“, sagte der Erzbischof: „Das ist heute ein großer Mangel, das Sündenbewusstsein ist gegen Null gesunken.“

Die Beichte mit Umkehr und (Wieder)-Gutmachung müsse ins Leben der Christen zurückgebracht werden. Schick sprach in Würzburg anlässlich der Beauftragung zum Akolythat am Tag der Taufe des HERRN.

Die Taufe sei der Beginn des neuen Menschseins und fordere Kohärenz (Glaubwürdigkeit, Gleichklang), wie Christus sie gelebt habe. Kohärenz bedeute für den Getauften, „verbunden sein“ mit Jesus Christus, dem Evangelium und den Zehn Geboten.

Kohärent sein im Geiste Jesu heiße auch, die eigenen Verpflichtungen in Ehe, Familie oder Priestertum treu zu leben:

„In der Ehe und Familie bedeutet das, dass sich die Partner treu lieben, in guten und bösen Tagen, dass sie Schwierigkeiten miteinander überwinden, dass sie Kinder annehmen und im Geiste Christi erziehen. Und es heißt auch, dass sie als Eheleute und Familie einen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft leisten.“

Im Priestertum heiße Kohärenz, dass jeder Priester selbstlos für die anderen da sei, das Evangelium verkünde und die Sakramente feiere, den Zölibat halte und das Brevier bete: „Auch die Berufe, die jeder von uns hat, müssen von einem Christen kohärent ausgeübt werden: als Arbeit für Gott und für die Menschen“, so der Erzbischof.

Jeder Christ habe Schwächen und sei ein Sünder, deshalb müsse jeder ständig im „Geist der Demut und der Buße“ leben. Wer von seinen Berufspflichten, von seinen Versprechen in Ehe oder Priestertum abfalle, suche heute oft den Weg über die Medien, um dort ein Bekenntnis abzulegen.

Der richtige Weg sei jedoch die Umkehr und die (Wieder)Gutmachung vor dem Mitmenschen und vor Gott.

Quelle für Text und Foto: Bistum Bamberg