Bangladesh: Gewalt gegen ein christliches Dorf

Muslimische Polizeibeamte drangen am 24. März 2017 gewaltsam in das christliches Dorf Doripara in Bangladesh ein. Nun fordern Hilfswerke unabhängige Vermittlungen im Zusammenhang mit diesem Überfall, bei dem 25 Menschen verletzt wurden.

Vier nicht-uniformierte Polizeibeamte sollen ohne Polizeiausweis in die Wohnung der Christin Mina Dores eingedrungen sein und nahmen eine Geldsumme in Beschlag. Die Nachbarn wollten der Frau zu Hilfe kommen und schlugen auf die Polizisten ein, die Verstärkung riefen, so dass wenig später 30 Beamte vor Ort waren und gewaltsam gegen die Dorfbewohner vorgingen. Dabei wurden mehrere Wohnungen verwüstet und 25 Menschen verletzt.

Bisher hatten die Bewohner nicht den Mut, Anzeige zu erstatten, während die Polizei Anklage gegen die Dorfgemeinschaft erhob. Bereits in der Vergangenheit kam es zu willkürlichen Maßnahmen gegen Christen im Distrikt Gazipuzr.

Wie “Christian Solidarity Worldwide (CSW)” berichtet, werden Christen immer wieder Opfer des sog. „land grabbings“ und gewaltsamer Übergriffe.

Quelle: Fidesdienst – Foto: HMK


Bangladesch: Kloster durch radikale Muslime überfallen, Nonnen mißhandelt

60 Moslems brachen in Bangladesch am 6. Juli um 2 Uhr morgens in ein Kloster ein; sie schlugen und mißbrauchten einige der Ordensschwestern. DSC00254

Die Gewalt endete erst, als die Polizei eintraf. Die mißhandelten Nonnen befinden sich nun im Provinzialhaus in der Hauptstadt Dhaka, um den Schock zu überwinden.

“Es ist sehr traurig, dass die Schwestern nicht weiterhin für die Menschen arbeiten können, aber unsere Schwestern sind nicht mehr sicher”, klagte Rosaline Costa, eine katholische Menschenrechtsaktive.

Der erste Angreifer fesselte und knebelte zwei Nachtwächter. Danach brachen sie die Tür zum Zimmer des schlafenden Pfarrers Pater Anselmo Marandy auf und überfielen das Kloster.

Quelle: PI-News

 


Bangladesch: Demonstration islamischer Steinewerfer eskaliert: 29 Tote

Bei einer Demonstration islamischer Aktivisten in Bangladesch sind am Sonntag nach Angaben des vatikanischen Fidesdienstes 29 Menschen getötet worden. Unter Führung der Hefatjat-e-Islam-Gruppe gingen in der Hauptstadt Dhaka tausende Teilnehmer für ein striktes islamisches Anti-Blasphemiegesetz auf die Straße.

Im Gewerbeviertel Motijeehl eskalierte die Demonstration durch eine Gruppe beteiligter Steinewerfer, die die Polizei mit Gummigeschossen auseinander bringen wollte. Nach Polizeiangaben zielten die gewalttätigen Aktivisten auf Sicherheitskräfte und setzten Geschäfte und Fahrzeuge in Brand. Ein Teil der Stadt konnte wieder gesichert werden, wobei sich einige der Demonstranten noch in den Geschäftsgebäuden versteckt hielten, so die Polizei am heutigen Vormittag.

Quelle: Radio Vatikan / vatik. Nachrichtendienst „Fides“