Corona: Frankfurter Baptisten alle genesen

Weil eine evangelische Baptistengemeinde offenbar gegen Corona-Regeln verstoßen hatte, infizierten sich über 200 Personen mit dem Virus. Mittlerweile sind alle wieder gesund.

Die Gemeinde ließ die Erforschung des Corona-Ausbruchs durch Wissenschaftler zu, juristische Konsequenzen hat der Fall für sie keine.

Ende Mai waren rund 200 Mitglieder einer Baptistengemeinde in Frankfurt positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Tageszeitung Die Welt berichtet, dass die an Covid-19 erkrankten Personen genesen seien. Wegen des Verstoßes gegen die Corona-Regeln droht der Gemeinde aber keine Strafe.

Am 10. Mai war nach einem Gottesdienst in der Baptistengemeinde, die mehrheitlich von Russlanddeutschen besucht wird, bei mehr als 200 Gemeindemitgliedern aus sieben umliegenden Landkreisen das Corona-Virus nachgewiesen worden. Wie die FAZ berichtet, droht der Gemeinde keine Strafe wegen Missachtung der Hygieneregeln und der Landesverordnungen zur Eindämmung der Pandemie.

Dem FAZ-Bericht zufolge hat die Stadt auf rechtliche Schritte gegen den Trägerverein der Gemeinde verzichtet, obwohl sich in der Gemeinde rund 180 Teilnehmer zum Gottesdienst getroffen hatten zu einem Zeitpunkt, als das Land maximal 100 Teilnehmer bei Zusammenkünften erlaubt hatte.

Quelle und Fortsetzung der Meledung hier: https://www.pro-medienmagazin.de/index.php?id=95254


Sachsen: 200 Menschen trafen sich in Heidenau zum ökumenischen Gebet

Rund 200 Besucher sind am 24. August im sächsischen Heidenau (bei Dresden) dem Aufruf der beiden großen Kirchen und der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) gefolgt, an einem ökumenischen Friedensgebet teilzunehmen. Camberg-Peter-Paul-DSC_0342

Die Zusammenkunft in der evangelischen Christuskirche war eine Reaktion auf die gewaltsamen Proteste gegen eine neue Flüchtlingsunterkunft in einem ehemaligen Baumarkt der Stadt.

In der Kleinstadt mit 16.000 Einwohnern hatte es am 21. und 22. August fremdenfeindliche Ausschreitungen durch Rechtsextreme gegeben. Anschließend war es zu Zusammenstößen mit linken Demonstranten gekommen.

Der Pastor der Baptistengemeinde, Hans-Jürgen Schlag, sagte der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, dass der Gebetsabend eine gute Möglichkeit gewesen sei, Klagen über das von vielen als unfassbar beschriebene Geschehen vor Gott zu bringen.

Christliche Gemeinden hätten die Aufgabe, die Hilfen aufzuzeigen, die die Bibel für den Umgang von Menschen untereinander biete. Es sei ein „gewichtiges Wort“, wenn Jesus sage: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch“ (Mt 7,12).

Quelle: http://www.idea.de

Aktueller Grundsatz-Kommentar zur Flüchtlingsdebatte siehe hier im „Papsttreuen Blog“

 


Saarbrücken: Christen organisieren „Marsch für die Freiheit“ am 8. März 2014

Aktion gegen Prostitution und Menschenhandel

Saarbrücken wird in den Medien oft als „Hauptstadt der Prostitution“ bezeichnet. Weil sie in Frankreich stark eingeschränkt ist, kommen von dort zusätzlich Freier in die grenznahe Stadt.

Nach Schätzungen gibt es bis zu 1000 Prostituierte, darunter zunehmend Frauen aus Osteuropa, weil sie der Armut in ihren Heimatländern entkommen wollen oder Opfer von Menschenhändlern geworden sind. Fussmatte__

Auf die Situation der Prostituierten wollen Christen in der saarländischen Landeshauptstadt nun aufmerksam machen. Sie rufen anlässlich des Weltfrauentags am 8. März zum „Walk4Freedom“ (Marsch für die Freiheit) auf.

Die Idee: Alle Teilnehmerinnen tragen einheitliche T-Shirts und Schuhe mit hohen Absätzen und laufen schweigend hintereinander durch die Fußgängerzone Saarbrückens. Auf dem T-Shirt ist ein in Ketten gelegter Absatzschuh zu sehen. Dies soll verdeutlichen, dass Prostitution sexuelle Ausbeutung und eine moderne Form der Sklaverei darstellt.

Männer begleiten den Marsch und verteilen Broschüren, die über das Thema informieren. Organisator ist der Verein „Mutmacher“. Dahinter steht die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Saarbrücken (Baptisten). Deren Pastor Stephan Panter sagte der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA: „Hier geschieht ein großes Unrecht vor unserer Haustür. Denn viele Frauen werden zur Prostitution gezwungen. Eine Gesellschaft, die das einfach geschehen lässt, lädt Sünde auf sich.“

Panter hatte im vergangenen Jahr Kontakt zu Gaby Wentland (Hamburg) aufgenommen, der Gründerin des evangelikalen Vereins gegen Zwangsprostitution „Mission Freedom“ (Mission Freiheit). Sie organisierte 2013 einen „Marsch für die Freiheit“ in Hamburg und ermutigte Panter, ihn im Saarland durchzuführen.

Wentland wird am 8. März in Saarbrücken einen Vortrag halten, wie Christen Prostituierten helfen können. Ebenso unterstützt die Evangelische Allianz Saarland den Marsch. Deren Sprecherin, Ingrid Schemer (Neunkirchen), sagte IDEA, dass Christen aller Konfessionen daran teilnehmen sollten: Nur so könne es gelingen, in der Bevölkerung ein größeres Bewusstsein für das Thema zu wecken.

Quelle: http://www.idea.de / Foto: IGFM


Indien: 20 evangelische Pastoren von radikalen Hindus krankenhausreif geschlagen

Insgesamt zwanzig evangelisch-baptistische Pastoren wurden im Distrikt Mahehwaran Mandalin in der Umgebung von Hyderabad, der Hauptstadt des südindischen Staates Andhra Pradesh, von extremen Hindus angegriffen.

Wie aus einer Verlautbarung des ökumenischen „All India Christian Council“ hervorgeht, lösten am vergangenen 4. Juni 2013 insgesamt 50 Mitglieder der Bewegung „Rashtriy Swayamsevak Sangh (RSS)“ eine Versammlung von 20 Pastoren auf, die zu geistlichen Exerzitien zusammen gekommen waren.

Unsinniger Vorwand für den gewaltsamen Übergriff waren angebliche „Zwangsbekehrungen“. Die Pastoren mußten im Krankenhaus behandelt werden und erstatteten Anzeige bei der Polizei.

„Jede Art von Gewalt muss verurteilt werden, doch solche Episoden gibt es in Andhra Pradesh eher selten“, erklärt der katholische Geistliche, Pfarrer Amal Yeruva, gegenüber dem Fidesdienst:

„Radikale Hindu-Gruppen sind in Andhra Pradesh weniger verbreitet als in Chhattisgarh und Madhya Pradesh, auch weil die politische Partei, die sie schützt, die Baratiya Janata Party (BJP), hier nicht viele Anhänger hat.“

Wie aus einem Bericht des „Global Council of Indian Christians“ (GCIC) hervorgeht, gab es im Jahr 2012 insgesamt 135 antichristliche Übergriffe in Indien.

Quelle: kath. Nachrichtenagentur Fidesdienst


Kritik an ZDF-Gottesdienst von Baptisten mit Koran-Lektüre

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, Linkenheim-Hochstetten

Offener Brief an Dr. Michael Diener, Vorsitzender der Dt. Evangelischen Allianz

Sehr geehrter Herr Dr. Diener,

am 17.6.2012 fand in der Baptistengemeinde Kamp-Lintfort ein ZDF-Gottesdienst statt, in welchem aus dem Koran vorgelesen wurde. Die rezitierte Sure 2:177 fordert dazu auf, an Allah, Mohammed und Koran zu glauben. Der Gottesdienst diente demnach als Plattform für die Verkündigung der totalitären Ideologie des Islam, der die Christen verfolgt.

In analoger Weise könnte man aus Hitlers „Mein Kampf“ vorlesen um zu demonstrieren, daß auch Nationalsozialisten im Gottesdienst willkommen seien.

Der Präsident des deutschen Baptistenbundes hat diesen Gottesdienst belobigt (siehe www.fachinfo.eu/riemenschneider.pdf).

„Christen in der muslimischen Welt werden von den Muslimen angegriffen, beschimpft und lächerlich gemacht, indem man ihnen die christlichen Informationsquellen aus dem Westen vorhält“ (Pfarrer Albrecht Hauser: „Christen in islamischen Ländern“, Evangelischer Oberkirchenrat Stuttgart).

Nicht auszuschließen ist, daß in islamischen Ländern den Christen vorgehalten wird, daß sogar der deutsche Baptistenpräsident Koranlesungen in christlichen Gottesdiensten befürwortet. Damit würde Herr Riemenschneider verfolgten Christen in den Rücken fallen.

Ich wäre Ihnen für eine im Internet (www.fachinfo.eu/diener.pdf) zitierfähige Stellungnahme zu diesem Vorfall dankbar.

Kann man unter diesen Umständen ehrlicherweise mit Baptisten in der Allianz-Gebetswoche für verfolgte Christen beten?

Der Islam dringt in Deutschland unaufhaltsam weiter vor. Wir leben in einem Kulturkonflikt, in dem die christlich-abendländische Werteordnung immer stärker zurückgedrängt wird, auf der unser hoher Lebensstandard beruht.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner