48. Heimatvertriebenen-Wallfahrt am 19. Mai in Birnau mit Bischof Walter Mixa

Die barocke Basilika Birnau am Bodensee ist auch in diesem Jahr wieder das Pilgerziel von Heimatvertriebenen und Aussiedlern. 

Für Sonntag, den 19. Mai 2019, lädt der Bund der Vertriebenen (Kreisverband Bodensee) und die regionale Landsmannschaft der Oberschlesier nicht allein die Vertriebenen und ihre Nachkommen, sondern alle Interessierten in die prächtige Wallfahrtskirche (siehe Foto) ein.

Unter dem Leitwort „Maria, Königin des Friedens“ beginnt diese 48. Birnau-Wallfahrt mit einem Hochamt um 10,45 Uhr, das von Bischof em. Walter Mixa mit Predigt gefeiert wird.

Nach der feierlichen hl. Messe gibt es die Möglichkeit zu Gesprächen mit Bischof Mixa, einigen schlesischen Priestern und anderen Pilgern auf dem Platz vor der Basilika.

Danach können sich Interessierte zu einen gemeinsamen Treffpunkt um 13 Uhr im Pilgerhof am Bodensee zum Mittagessen begeben: 20 € mit alkoholfreiem Getränk. Danach Offenes Singen im Pilgerhof.

 

 


Münster: Gottesdienst im koptischen Ritus von Ehrfurcht und Feierlichkeit geprägt

Von Felizitas Küble

Am Samstag, dem 30. September, fand vormittags in der schmucken kath. Barock-Kirche St. Clemens in Münster-Innenstadt eine feierliche hl. Messe im koptischen Ritus statt, die über zwei-ein-halb Stunden dauerte und stark von geistlichen Gesängen getragen war.

Kerzen, Weihrauch und symbolische Handlungen spielen ebenfalls eine große Rolle. Die Liturgie wirkt insgesamt sehr ehrfurchtsvoll, aber durch die vielen Lieder auch glaubensfroh und festlich.

Zu Beginn gab es außer mir nur einzigen weiteren (ebenfalls deutschen, nicht-koptischen) Besucher; vor dem Altar stand Bischof Damian, neben ihm zwei Sänger. Ich wunderte mich über die fast leere Kirche. Nach einer Viertelstunde kamen drei Priester zur Kirchentür herein; zudem ließen sich allmählich auch weitere Gläubige blicken.

Nach gut einer Stunde waren ca. 2/3 der Besucher eingetroffen, der „Rest“ kam noch später. Solche beträchtlichen „Verspätungen“ sind hier offenbar der Normalfall. (Wer erst nach einer Stunde kommt, hat aber immer noch eineinhalb Stunden Messe vor sich….)

FOTO Nr. 1 bis 3: Die Priester tragen weiße Gewänder und Kapuzen, der Bischof ein farbiges Obergewand. Die Lesung nimmt ein Laien-Lektor vor, die Predigt der Bischof oder Priester. – Die Kinder wirken ungezwungen; wenn sie unruhig werden (nach stundenlangem Gottesdienst kein Wunder!), gehen die Mütter mit ihnen zur Seitenwand oder nach draußen.

Die Kopten nennen sich zwar bisweilen auch „koptisch-orthodox“, damit ist aber lediglich gemeint, daß sie sich selber als  „rechtgläubig“ verstehen – es geht hierbei nicht um die orthodoxen Konfessionen bzw. Ostkirchen.

Vielmehr gehören die koptischen Christen zu den sog. „altorientalischen“ Kirchen, die das Konzil von Chalcedon nicht anerkannt haben, weil sie entweder monophysitistisch sind (wie etwa die Kopten) oder nestorianisch (wie z.B. ein Teil der syrischen/assyrischen Christen).

FOTOS: Bei den Kopten gibt es  – wie in der traditionellen kath. Messe  –  allein die Mundkommunion; zudem hält ein Ministrant (ebenfalls wie in der „alten Messe“) eine Kerze in seiner Hand. Die Eucharistie wird allein vom Bischof (wie hier) oder Priester ausgeteilt.

Die beiden Naturen in Christus – die  menschliche und die göttliche – werden also entweder zu stark getrennt (Nestorianer) oder zu wenig unterschieden (Kopten; bei ihnen geht das Menschsein Christi in seiner göttlichen Natur gleichsam fast „unter“). Wie wollen diese christologischen „Feinheiten“ hier nicht weiter ausbreiten, zumal ist es insofern mittlerweile zu gewissen Annäherungen mit der katholischen Kirche gekommen.

Wenngleich die Kopten  – es gibt sie vor allem in Ägypten und Äthiopien –  keineswegs zur orthodoxen Kirchengemeinschaft im eigentlichen Sinne gehören, sind gewisse liturgische Ähnlichkeiten offensichtlich, aber freilich auch Unterschiede. Vor allem fehlen im koptischen Gottesdienst die Ikonen, die für die ostkirchlichen Riten von großer Bedeutung sind.  

Auffallend ist auch die Kopfbedeckung der Geistlichen (weiße Leinenkapuzen) im koptischen Ritus – sie gilt aber nicht für Ministranten und Altar-Sänger.

Vermutlich geht diese Kopfbedeckung auf althebräische Traditionen zurück: die jüdische Kippa will symbolisch verdeutlichen, daß zwischen dem allmächtigen Schöpfer und seinem dienstbaren Geschöpf ein großer Unterschied bzw. Abstand, also eine „Trennung“ besteht.

Auch das Meßgewand der koptischen Geistlichen ist weiß, das des Bischofs etwas bunter. Zunächst beginnt der Gottesdienst in schwarzen Gewändern, nach der „Vormesse“ ziehen sich die Priester ihre weißen Gewänder an. Die Meßdiener und Psalmensänger ziehen von Anfang an ihre Schuhe aus und wandeln während des Gottesdienstes auf ihren Strümpfen.

Der Gottesdienst wird „zu GOTT hin“ (mit dem Rücken zum Volk) bzw. in Richtung Altar zelebriert – natürlich außer der Predigt und biblischen Lesungen. Insofern besteht eine Gemeinsamkeit zur überlieferten katholischen Liturgie („alte Messe“). Der koptische Priester hält fast immer ein kleines Silber-Kreuz in seiner Hand.

Die Kopten verwenden keine Hostien bei der hl. Kommunion, sondern kleine Brotstückchen, die von einem großen, flachen und runden Brot stammen. (Das Brot muß rund sein als Zeichen dafür, daß Gott keinen Anfang und kein Ende hat.) Zu Beginn des Gottesdienstes wird das Brot mit Wasser benetzt, was ein Sinnbild für die Taufe Christi durch Johannes den Täufer sein soll.

Bei den Kopten gibt es  für das Kirchenvolk keine Handkommunion  – es gilt für alt und jung die Mundkommunion genau wie bei den Orthodoxen  – allerdings (im Unterschied zu ihnen) keine Kelchkommunion; diese empfangen bei den Kopten allein die Priester.

Die Erwachsenen gehen teils stehend, teils kniend zum Tisch des HERRN, die Kinder meist stehend  – oder sie werden von ihren Eltern auf den Armen getragen. Das verdeutlichen auch unsere FOTOs Nr. 4 bis 6.

Das letzte BILD zeigt Bischof Damian beim Schlußsegen mit Weihwasser, das er über die Häupter seiner Lieben verteilt. Einige Gläubige bekreuzigen sich dabei.

Männer und Frauen sind in den Kirchenbänken klar getrennt (wie früher in der katholischen Kirche üblich): Vom Altar aus gesehen befinden sich links die Frauen, rechts die Männer. Die weiblichen Gläubigen kommen teils mit, teils ohne Schleier bzw. weiße Kapuze; die ägyptisch-stämmigen Frauen eher ohne, die äthiopischen eher mit Kopfbedeckung.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Fotos: Felizitas Küble


Kulturtage in Halle präsentieren italienisch-jüdische Vokalmusik der Renaissance

Am Donnerstag, dem 26. Oktober 2017, geben Profeti della Quinta ein Konzert im Rahmen der Jüdischen Kulturtage in Halle. Im Mittelpunkt des Konzerts steht Italienisch-Jüdische Vokalmusik der Renaissance.

Das Konzert mit jüdischer Musik der Renaissance und des Barock ist dem Werk des italienisch-jüdischen Komponisten Salamone Rossi  (1570 – 1630) gewidmet.

Sehr bekannt sind inzwischen seine Psalmvertonungen in hebräischer Sprache. Sie sind von außergewöhnlicher Schönheit und Eleganz und stehen der Kompositionskunst von Rossis Zeitgenossen, Claudio Monteverdi, in nichts nach.

Diesem Repertoire hat sich das weltbekannte Vokal-Ensemble Profeti de la Quinta (siehe Foto), das zuletzt beim A-Cappella-Festival in Leipzig stehende Ovationen erntete, angenommen.

Die größtenteils israelischen Sänger fühlen sich beim Singen in ihrer Muttersprache Hebräisch besonders wohl – und das merkt man ihrer Interpretation der Werke Rossis auch an.

Konzert am Donnerstag, 26. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Ulrichskirche, Christian-Wolff-Str. 2 in 06108 Halle

Quelle: Kultur-Newsletter der israelischen Botschaft –  Foto © MEL ET LAC


Kloster Bonlanden bietet eine einzigartige Krippenlandschaft das ganze Jahr hinduch

Der barrierefreie Krippenweg im oberschwäbischen Frauenkloster Bonlanden zieht seit vier Jahren zahlreiche Besucher nicht nur in der Advents- und Weicropped-bonlanden_07_01hnachtszeit an, sondern das ganze Jahr hindurch.

Mit bis zu 250 Jahre alten Figuren wird auf 160 Quadratmetern auf barocke Weise die biblische Geschichte der Menschwerdung Christi anschaulich in 16 Szenen dargestellt – beginnend mit den Prophezeiungen aus dem Alten Bund (Ankündigung des messianischen Reiches durch den Propheten Jesaja).

Für die kleinen Besucher steht eine lebensgroße Spielkrippe und ein Maltisch bereit.bonlanden_0231-150x150

Das Konzept ist eingebettet in zwei ergänzende Ausstellungsbereiche bzw. Erzählbühnen  –   über den hl. Franziskus und das Wirken des Franziskanerordens in aller Welt.

Auf Franz von Assisi wird die Tradition der Krippe zurückgeführt – er soll damals 1223 im Wald von Greccio die Weihnachtsbotschaft mit echten Tieren (Ochs und Esel) in Szene gesetzt und gleichsam inszeniert haben. Hierauf wird die Krippentradition zurückgeführt.

Von Advent bis Februar werden verschiedene Krippenführungen angeboten (musikalische Variante, Führung mit Kindern oder als Gang mit der Taschenlampe etc).

Weitere Infos und Fotos hier: http://www.kloster-bonlanden.de/krippenmuseum/der-weg/


Das Barock-Kloster Schussenried präsentiert Tilly Bahnmüllers zauberhafte Kunst

Hinterglasmalerei-Ausstellung bis 31. Januar 2016Bild

Mit ihrer naiven Malerei hinter Glas bewahrt die Malerin Tilly Bahnmüller ihre kindlichen Freuden und Träume. Die farbenfrohen Bilder mit ihren märchenhaften Motiven zeigen idyllische Städtchen und Dörfer, romantische Kuppelkirchen und tief verschneite Winterlandschaften. Kinder und Clowns, Musikanten und Madonnen, schwebende Tänzerinnen und Hochzeitspaare beleben die Szenerie.

Die 1935 im unterfränkischen Kirchheim bei Würzburg geborene Künstlerin ist Autodidaktin. Zur Kunst fand sie während einer langen Krankheit. In Erinnerung an die Hinterglasbilder in den Kirchen und  Herrgottswinkeln der Bauernstuben begann sie so vor bald 40 Jahren ihr erstes Hinterglasbild zu entwerfen.

„Meine Kindheit auf dem Dorf hat meine Malerei geprägt“, sagt Tilly Bahnmüller. Sie bewegt sich mit ihrer Malerei, bei der Blattgold und lichtundurchlässige Farben seitenverkehrt auf die Rückseite einer dünnen Glasscheibe aufgetragen werden, in der alten Tradition der Hinterglasmalerei als Volkskunst.

Ihre poetischen Bilder mit ihrer Freude am Wunderbaren und Fabelhaften entführen den Betrachter in eine Welt voll Sehnsucht und Harmonie und nehmen ihn mit auf die Reise in das verlorene innere Land der Kindheit.

ÖFFNUNGZEITEN:
Di – So und feiertags 11 – 17 Uhr

EINTRITT:
Der Eintritt in die Sonderausstellung ist im Preis für den barocken Konventbau, den Bibliothekssaal und das Museum enthalten.
Erwachsene 5,50 € / Ermäßigte 2,80 €  / Familienkarte 13,80 €  / Gruppen 4,90 € (p. P. ab 20 Personen)

KONTAKT:
Kloster Schussenried, Neues Kloster 1 in 88427 Bad Schussenried, Tel. 075 83 – 92 69 140
info@kloster-schussenried.de

Quelle und weitere Infos: HIER


Buchvorstellung: Illustrierte Geschichte von Kloster Weltenburg an der Donau

Buch-Daten: Kloster Weltenburg, Geschichte und Gegenwart, Hrsg. Georg Schwaiger, Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 2014. Leinen mit Schutzumschlag. 21,5×22,5 cm. 528 Seiten mit 248 großteils farbigen Tafelabbildungen. ISBN 978-3-87437-472-9, Preis 29,90 €

Nun liegt erstmals eine Gesamtgeschichte Weltenburgs vor, herausgegeben von Georg Schwaiger, em. Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Universität München, mit Beiträgen von 14 renommierten Fachautoren.Umschlagfoto Joachim Feist

Die neue Klostermonographie ist reich ausgestattet mit ausgesuchten, meist farbigen Abbildungen.

Abt Benedikt Werner (reg. 1786 – 1803), letzter Prälat der Benediktinerabtei Weltenburg vor der Säkularisation von 1803, verfasste als Forscher in München bis 1830 eine Geschichte Weltenburgs in 24 Büchern.

Die ganze Umgebung Weltenburgs ist ältester Kulturboden im mittleren Europa. Drei Dinge vor allem sind es, die heute den Ruhm Weltenburgs ausmachen und Besucher aus weiten Teilen der Welt anlocken: Das ehrwürdige Alter, die einzigartige Schönheit der Landschaft am Eingang des felsenbewehrten Donaudurchbruchs und die wundersame Asamkirche.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der aus der Abtei Ensdorf postulierte Maurus Bächl (reg. 1713–1743) zum Abt des oft von Krisen heimgesuchten Konvents gewählt.

Durch sein zupackendes Auftreten und sein diplomatisches Geschick änderte sich alles: Strahlend tritt Weltenburg ins zweite Drittel des 18. Jahrhunderts mit neuen Gebäuden und mit einer spektakulären neuen Kirche, dem ersten Bau des römischen Barock in Altbayern – wie aus dem Lehrbuch des Borromini.

Maurus Bächl hatte Cosmas Damian Asam in Ensdorf kennengelernt. Asam hatte mittlerweile sein Studium an der Accademia di S. Luca in Rom mit Preisverleihung abgeschlossen.

Bei seinem ersten Werk »nach Rom« trat er nicht nur als Maler sondern auch – und nur ein einziges Mal – als Architekt auf. Nun bestehen die einzelnen Kunstgattungen nicht mehr nebeneinander. Asam schafft hier eine Raumkunst ohne Parallele in Rom und Bayern. Sein Bruder Egid Quirin übernimmt die Stuckausstattung, das Figürliche und die Marmoraltäre.

Jetzt bildet die neue Darstellung von Robert Stalla über Bau und Bedeutung des Werkes der Asam in Weltenburg einen Kern der neuen Klostermonographie.

Nach den Abhandlungen über das »alte«, 1803 aufgehobene Weltenburg bietet dieser Band auch vier Beiträge über den nach 1842 wiedererstandenen Konvent bis hin zur 2006 gelungenen Sicherung des Klosterareals gegen die Heimsuchungen der Hochwasser führenden Donau.

Die von Gertrud Diepolder erarbeitete Abhandlung über die Frühgeschichte wird nach Fertigstellung gesondert erscheinen.

zum Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei)

Verlag: Anton H. Konrad Verlag – Schulstraße 5 – 89264 Weißenhorn

HINWEIS auf die thematisch vielseitigen Seminare und Tagungen im Kloster Weltenburg: http://kloster-weltenburg.de/kursprogramm-2015/


Ausstellung in Rheine: „Das Erbe der Morrien“ (Westfälischer Adel in der Barockepoche)

Einblick in Alltag und Festkultur einer Adelsfamilie

Einen spannenden Einblick in das Leben einer westfälischen Adelsfamilie im späten Mittelalter gibt die aktuelle Ausstellung im Falkenhofmuseum in Rheine, einer mittelgroßen Stadt im nördlichen Münsterland, unter dem Titel „Das Erbe der Morrien“- images
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Der Falkenhof, ein bedeutendes Bau- und Bodendenkmal der westfälischen Region, wird bereits im frühen Mittelalter (838 n. Chr.) urkundlich erwähnt.
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Damals verschenkte Kaiser Ludwig der Fromme die fränkische Hofanlage an die Reichsabtei Herford. Für beinahe ein Jahrtausend bleibt der Falkenhof im Besitz des Benediktinerklosters und wird von der Abtei als Lehen an Adelige verpachtet.

Zum ersten Mal gibt es jetzt im Falkenhof-Museum Rheine eine Ausstellung über die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner.

Seit Herbst 2013 wird das Leben der westfälischen Adelsfamilie von Morrien, die den Falkenhof von 1521 bis 1799 bewohnte, durch zahlreiche Veranstaltungen in den Blickpunkt gerückt.

Spektakuläre Ausgrabungen und Forschungsergebnisse

Die von Morriens haben der Nachwelt nicht nur den dreiflügeligen Adelssitz am Rande der Innenstadt von Rheine hinterlassen. Zeugnisse ihres Lebens auf dem Falkenhof wurden vor zehn Jahren unter der Erde entdeckt und bei einer spektakulären archäologischen AusgraMorrien_59d469c957bung geborgen.

Die schönsten restaurierten Objekte und die Forschungsergebnisse zur Ausgrabung werden nun der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Lebenszeugnisse einer längst vergangenen Welt sind am historischen Originalschauplatz zu sehen, dort wo sie vor Jahrhunderten benutzt wurden.

Sie ermöglichen einen einzigartigen Einblick in den Alltag und die Festkultur des westfälischen Adels im Barock.

Zur Ausstellung erschienen ist auch der 1. Band aus einer geplanten Reihe wissenschaftlicher Bestandskataloge zu den archäologischen Funden des Falkenhofs. Der Band bietet umfangreiche Aufsätze und einen ausführlichen Katalogteil zu den Glasfunden aus dem unterirdischen Kanalsystem auf 370 Seiten.

Die Ausstellung ist bis 2. November 2014 zu sehen.

Veranstalter: Falkenhof-Museum, Tiefe Str. 22 in 48431 Rheine
Tel.: 05971-920611, Fax: 05971-92 06 14, Mail: laurence.changeat@rheine.de

Eintrittspreis:  5 € regulär