Etappensieg gegen Theaterstück „Fear“

Die katholische Publizistin und Familienschützerin Hedwig von Beverfoerde (siehe Foto) hat einen ersten Erfolg gegen das skandalöse Theaterstück „Fear“ erreicht: Hedwig_Beverfoerde

Das Berliner Landgericht erließ vor wenigen Tagen eine einstweilige Verfügung gegen die Berliner Schaubühne. Demnach dürfen in „Fear“ bis auf weiteres keine Fotos der Baronin mehr gezeigt werden. Das Schaubühnen-Stück stand ab 8. Januar erneut auf dem Spielplan.

Das Gericht hat dem Antrag der Beverfoerde-Anwälte innerhalb von zwei Tagen stattgegeben. Die Schaubühne hat unterdessen Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung eingelegt. In der nächsten Woche findet die mündliche Verhandlung statt.

 


England: Muslimische Staatsministerin Warsi entschieden gegen Christenverfolgung

Baroness Sayeeda Warsi warnt vor „globaler Krise“

In einem Vortrag an der Georgetown-Universität in Washington erklärte die britische Staatsministerin Baronin Sayeeda Warsi (siehe Foto), daß die zunehmende Verfolgung aus religiösen Gründen weltweit zunimmt und sich zu einer „globalen Krise“ entwickelt. images

Besonders bedrohlich sei die Christenverfolgung im Nahen Osten. Dies berichtete die evangelische Nachrichtenagentur IDEA am 2.12.2013. 

Ausgerechnet in der Wiege der Christenheit würden Katholiken, Protestanten und Orthodoxe Opfer militanter Übergriffe und Vertreibung. Warsi  –  sie ist selbst Muslima –  sagte hierzu: „Dort spielt sich ein Massenexodus biblischen Ausmaßes ab.“

Es bestehe die reale Gefahr, daß die Christenheit in manchen Regionen aussterbe. Das Spektrum der Übergriffe reiche von Ausgrenzung, Diskriminierung, Zwangsbekehrungen bis hin zu Folter und Mord. Täter seien teilweise -Regierungen, in anderen Fällen militante Gruppen oder sogar die eigene Familie. Heimische christliche Minderheiten würden „kollektiv bestraft“ für Vergehen, die man westlichen Mächten wie den USA anlaste.

Die Staatsministerin forderte die Staaten auf, religionsübergreifende Maßnahmen zur Bekämpfung der Christenverfolgung einzusetzen. Unter anderem gelte es, die historischen Fakten deutlich zu machen; so sei das Christentum kein „westlicher Import“ in den Nahen Osten, sondern es habe dort seine Wurzeln.

Ferner müsse man zeigen, daß die Anwesenheit anderer Religionen und Kulturen die eigene religiöse Identität nicht bedrohe. In einigen Ländern mit muslimischer Mehrheit griffen Extremisten Minderheiten an, weil sie fälschlicherweise meinten, dadurch den Islam zu stärken. Zudem müsse der Zusammenhang zwischen Religionsfreiheit und dem sozialen, wirtschaftlichen und politischen Wohlergehen eines Landes herausgestellt werden.

Im kommenden Jahr will Warsi eine internationale Konferenz leiten, die einen Plan zur Beendigung der religiös motivierten Gewalt gegen Christen aufstellen soll.

Quellen: IDEA / Kultur und Medien online

HIER diskutiert die Staatsministerin über ihre Stellungnahme: http://www.youtube.com/watch?v=bGr3LD9WO-0