GOTT führt Israel heim in Freude, Erbarmen und Gerechtigkeit kommen von IHM

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Baruch 5,1-9:

Leg ab, Jerusalem, das Kleid deiner Trauer und deines Elends und bekleide dich mit dem Schmuck der Herrlichkeit, die Gott dir für immer verleiht. 
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Leg den Mantel der göttlichen Gerechtigkeit an; setz dir die Krone der Herrlichkeit des Ewigen aufs Haupt! Denn Gott will deinen Glanz dem ganzen Erdkreis unter dem Himmel zeigen.
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Gott gibt dir für immer den Namen: Friede der Gerechtigkeit und Herrlichkeit der Gottesfurcht.
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Steh auf, Jerusalem, und steig auf die Höhe! Schau nach Osten und sieh deine Kinder: Vom Untergang der Sonne bis zum Aufgang hat das Wort des Heiligen sie gesammelt. Sie freuen sich, dass Gott ihrer gedachte.
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Denn zu Fuß zogen sie fort von dir, weggetrieben von Feinden; Gott aber bringt sie heim zu dir, ehrenvoll getragen wie in einer königlichen Sänfte.
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Denn Gott hat befohlen: Senken sollen sich alle hohen Berge und die ewigen Hügel und heben sollen sich die Täler zu ebenem Land, so dass Israel unter der Herrlichkeit Gottes sicher dahinziehen kann.
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Wälder und duftende Bäume aller Art spenden Israel Schatten auf Gottes Geheiß. Denn Gott führt Israel heim in Freude, im Licht seiner Herrlichkeit; Erbarmen und Gerechtigkeit kommen von ihm.

Der HERR rettet euch und schenkt euch ewige Freude!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: AT, Baruch 4,5-12.27-29:

Hab Vertrauen, mein Volk, du trägst den Namen Israel.
Ihr wurdet verkauft an die Völker, doch nicht zur Vernichtung. IMG_1093

Weil ihr Gott erzürnt habt, wurdet ihr den Feinden preisgegeben.
Denn ihr habt euren Schöpfer zum Zorn gereizt, da ihr den Dämonen und nicht Gott Opfer darbrachtet.
Euren Ernährer habt ihr vergessen, den ewigen Gott. Ihr habt auch Jerusalem betrübt, die euch aufzog.
Denn sie hat mit angesehen, wie Gottes Zorn über euch hereinbrach; da sprach sie:

Hört, ihr Nachbarn Zions! Gott hat großes Leid über mich gebracht.
Denn ich musste sehen, dass meine Söhne und Töchter verschleppt wurden,
wie es der Ewige über sie verhängt hat.
Mit Freude habe ich sie großgezogen,
mit Weinen und Klagen musste ich sie ziehen lassen.
Keiner juble, dass ich Witwe bin und von so vielen verlassen.
Der Sünden meiner Kinder wegen bin ich vereinsamt,
denn sie sind abgewichen vom Gesetz Gottes.
Habt Vertrauen, meine Kinder, schreit zu Gott!
Denn ER, der es verhängt hat, wird wieder an euch denken.
Wie euer Sinn auf den Abfall von Gott gerichtet war,
so zeigt nun zehnfachen Eifer, umzukehren und ihn zu suchen.
ER, der über euch das Unheil gebracht hat, wird euch mit eurer Rettung ewige Freude bringen.
 

Foto: Konrad Ruprecht


Israels Bußgebet: „Jeder von uns folgte der Neigung seines bösen Herzens“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: AT, Baruch 1,15-22:

Sprecht: Der HERR, unser Gott, ist im Recht; uns aber treibt es bis heute die Schamröte ins Gesicht, den Leuten von Juda und den Bewohnern Jerusalems, unseren Königen und Beamten, unseren Priestern und Propheten und unseren Vätern; denn wir haben gegen den HERRN gesündigt und ihm nicht gehorcht. kt2012-p1110153

Wir haben auf die Stimme des HERRN, unseres Gottes, nicht gehört und die Gebote nicht befolgt, die der HERR uns vorgelegt hat.

Von dem Tag an, als der HERR unsere Väter aus Ägypten herausführte, bis auf den heutigen Tag waren wir ungehorsam gegen den HERRN, unseren Gott. Wir hörten sehr bald nicht mehr auf seine Stimme.

So hefteten sich an uns das Unheil und der Fluch, den der HERR durch seinen Diener Moses androhen ließ am Tag, als er unsere Väter aus Ägypten herausführte, um uns ein Land zu geben, in dem Milch und Honig fließen, und so ist es noch heute.

Wir haben nicht auf die Stimme des HERRN, unseres Gottes, gehört und auf alle Reden der Propheten, die er zu uns gesandt hat.

Jeder von uns folgte der Neigung seines bösen Herzens; wir dienten anderen Göttern und taten, was dem HERRN, unserem Gott, missfällt.