Syrien: Assad würdigt einheimische Christen

Christen seien in Syrien nie „Ausländer“ gewesen, denn sie hätten zum Aufbau der syrischen Zivilisation beigetragen, indem sie deren Botschaft Seite an Seite mit ihren „muslimischen Brüdern“ in der ganzen Welt verbreiteten.

Dies unterstrich der syrische Präsident Bashar al Assad am 4. Juli 2019 bei einem Treffen mit katholischen Jugendlichen, die an einem „Sommercamp“ im Kloster Mar Tuma Saidnaya teilnahmen.

An dem Sommercamp beteiligte sich auch der syrisch-katholische Patriarch Ignace Youssif III. Younan, der auch bei der Begegnung mit Assad anwesend war.

Im Gespräch mit jungen Menschen wiederholte Assad, dass die stabile Präsenz und der ursprüngliche Beitrag der christlichen Gemeinschaften in Syrien ein wichtiger Faktor sei und das Land vielfältig bereichere.

Christen seien in Syrien – so zitieren die offiziellen Medien den Präsidenten – neben ihren muslimischen Brüdern die Erbauer der Zivilisation und der Menschlichkeit gewesen und hätten mit ihrem Patriotismus und ihrer Ausgewogenheit zum Scheitern der neokoloniale Aktionen beigetragen, die von feindlichen Kräften auf den Weg gebracht wurden, um den Terrorismus zu förderten, um die Nation zu spalten.

Die syrische Identität – so Assad – betrachte die harmonische Vielfalt als nationalen Schatz. Es gebe nicht den Gegensatz zwischen „Mehrheiten und Minderheiten“, den westliche Kreise gerne als Schlüssel zum Verständnis des Zustands hernehmen, wenn es um die Lebensumstände einheimischer Christen im Nahen Osten gehe.

Im Gespräch mit Assad stellten die Jugendlichen  Fragen zu vielen Problemen, die in Syrien durch den langen und verheerenden Konflikt verursacht wurden und machten Vorschläge, welchen Beitrag sie selbst zum Wiederaufbau des Landes leisten können.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst


Syriens Präsident Assad bittet christliche Armenier um Rückkehr und Neuaufbau

Präsident Bashar Assad wandte sich an syrische Armenier, die während der Jahre des Konflikts aus dem Land geflohen waren und im Libanon, in Armenien oder in anderen Ländern des Nahen Ostens Zuflucht suchten, mit der Bitte, eine Rückkehr nach Syrien in Betracht zu ziehen und ihr vom Konflikt zerstörten Häuser wieder aufzubauen.

In diesem Sinn äußerte sich das syrische Staatsoberhaupt anlässlich seines jüngsten Treffens mit dem Oberhaupt der armenisch-apostolischen Kirche Aram I., das am 14. Mai in Damaskus stattgefunden hatte.

Offizielle syrische Medien berichteten über das Lob, das Assad in diesem Zusammenhang im Hinblick auf den „patriotischen Geist“ der syrischen Armenier aussprach, die er als „vorbildliche Bürger“ bezeichnete. 

Assad verglich die „Brutalität der terroristischen Barbarei“ der vergangenen Jahre mit den Massakern am armenische Volk zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts auf dem Gebiet der heutigen Türkei.

Aram I. erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass Syrien seit jeher ein sicherer Zufluchtsort für Armenier war und dankte Assad für seinen Beitrag zum Wiederaufbau der armenisch-apostolischen Kathedrale in Aleppo, die während des Konflikts zerstört wurde.

Von den syrischen Armeniern, die während des Konflikts aus dem Land geflohen sind, kamen mindestens 22.000 in Armenien unter. Die EU hatte im Juni 2018 finanzielle Hilfen im Umfang von 3 Millionen Euro zur Unterstützung der Integration armenischer Flüchtlinge bereitgestellt, die aus Syrien geflohen und in der ehemaligen Sowjetrepublik Zuflucht gefunden hatten.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst


Syrien: Präsident Assad ruft seine geflüchteten Landsleute zur Rückkehr auf

Familienzusammenführung? – Ja, bitte: in SYRIEN!

Ist der Krieg in Syrien schon vorbei? – Neueste Meldungen berichten, dass die letzte Hochburg des IS gefallen ist. Auf Fotos, Videos und in Songs präsentiert sich Syrien als attraktives Reiseland. Assad ruft seine Landsleute zur Rückkehr auf.

Mit der Einnahme der letzten IS-Hochburg nahe der Grenze zum Irak sei der Islamische Staat in Syrien gescheitert, heißt es in einem Bericht von n-tv. Es fänden nur noch vereinzelt Kämpfe in der Umgebung statt.

Im Spiegel heißt es, dass mit dem Fall von Abu Kamal dem IS nur noch einige Dörfer östlich des Flusses Euphrat und zwei Vororte von Damaskus verblieben.

»Der Krieg in Syrien ist vorbei«, lesen wir bei jouwatch.

In einer Videobotschaft, die man auf dieser Seite findet, fordert Baschar al-Assad seine Landsleute zur Rückkehr in ihr Heimatland auf und verspricht, dass sie keine Repressalien zu befürchten hätten.

Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat auf eine Anfrage der AfD erklärt, dass sich fast 34.000 anerkannte syrische Flüchtlinge allein in Baden-Württemberg aufhalten. Zwei Drittel davon sind Männer.

Familienzusammenführung könnte nun so aussehen, dass die Familien in ihrem Heimatland zusammengeführt werden.

Quelle und weiterer Text hier: https://www.civilpetition.de/nachricht/in-syrien-faellt-die-letzte-is-hochburg-109/

Diese PETITION fordert die Bundesregierung auf, ein  Rückführungsabkommen mit der syrischen Regierung abzuschließen:  https://www.civilpetition.de/kampagne/rueckfuehrung-der-syrischen-fluechtlinge/startseite/


Erzbischof Hindo: Verhandlungen der USA mit Präsident Assad sind „zwingend notwendig“

„Es gibt keine gemäßigten Aufständischen in Syrien“

Die Bereitschaft der US-amerikanischen Regierung zu Verhandlungen mit dem syrischen Regime unter Bashar al-Assad sei eine “Option, die bereits vor langer Zeit hätte gewählt werden sollen”, denn sie sei “zwingend notwendig”, wenn man “sich wirklich um einen Ausweg aus dieser vor vier Jahren begonnenen Tragödie bemühen will”, erklärte der syrische Erzbischof Jacques Hindo zu den jüngsten Aussagen des amerikanischen Außenministers John Kerry.  bildma1

Nach Ansicht des katholischen Oberhirten hängen die Ergebnisse solcher Verhandlungen jedoch von der Perspektive der USA und anderer geopolitischer Akteure im Hinblick auf die Gespräche ab:

“Vor allem muss ein konkreter Verhandlungsvorschlag innerhalb kurzer Zeit auf den Tisch gelegt werden. Ansonsten bedeutet dies, dass man nur Zeit gewinnen will, um eine weitere Schwächung der syrischen Armee abzuwarten, die in Wirklichkeit jedoch an verschiedenen Fronten Terrain gewinnt”.

Eventuelle Verhandlungen seien nur dann möglich, “wenn man auf sinnlose und provokatorische Bedingenen an den Gesprächspartner“ verzichte, so der Erzbischof weiter: 

„Wer das Wohl des syrischen und des irakischen Volkes will, darf nicht von Krisen profitieren, um die eigenen geopolitischen Interessen durchzusetzen. Und es darf auch nicht länger an die Existenz angeblicher gemäßigter Rebellen geglaubt werden, denn im Laufe der Zeit haben sich alle bewaffneten Gruppen, die gegen Assad kämpfen, einer dschihadistischen Ideologie angeschlossen”.

Quelle: Vatikanischer Nachrichtendienst FIDES


Syrien: Präsident Assad berichtet von seinem Brief an Papst Franziskus

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat sich in einem Brief an Papst Franziskus gegen jegliche äußere Einmischung in den Bürgerkrieg in seinem Land verwahrt. Er bekräftigte zugleich die Bereitschaft des Regimes, im Januar an der Friedenskonferenz in der Schweiz teilzunehmen. 1_0_759662

Entscheidend für eine friedliche Lösung sei es, den „Terrorismus“ der auf die Bevölkerung ziele, zu bekämpfen, hieß es in dem Schreiben, aus dem die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana am Sonntag zitierte. Länder, welche die Aufständischen militärisch und logistisch unterstützten, müssten damit aufhören. 

Assad spricht in seinem Schreiben der Haltung des Papstes in Hinblick auf den Konflikt in Syrien seine „Anerkennung“ aus. Der Vatikan hatte den Erhalt des Briefes bereits am Samstag bestätigt, ohne auf dessen Inhalt einzugehen.

Papst Franziskus hatte in seiner Botschaft am ersten Weihnachtstag in einem starken Appell zu Frieden in Syrien und in Afrika aufgerufen.

Quelle (Text/Foto) http://de.radiovaticana.va/news/2013/12/29/syrien:_assad_gibt_inhalt_des_briefes_an_papst_bekannt/ted-759662


Syrien: Befreite Geiseln berichten, daß Rebellen den Giftgasangriff verursachten

Am Sonntag ist der italienische Journalist Domenico Quirico und der belgische Historiker Pierre Piccinin nach 5 Monaten der Gefangenschaft durch die Terroristen in Syrien nach Hause gekommen; sie wurden am Flughafen von Ciampino in Rom von der italienischen Aussenministerin Emma Bonino begrüsst.

Die ersten Worte Quirico lauteten: “Es ist so, wie wenn ich fünf Monate auf dem Mars gelebt hätte… In der Gefangenschaft hat man mich nicht gut behandelt.”

Der Journalist ist körperlich von den Torturen der Geiselhaft gezeichnet. Das Wichtigste aber, was er sagte, war wohl dies, daß er und der belgische Historiker mitbekamen, wie die syrischen Rebellen in einem Gespräch zugaben, sie hätten den Giftgasangriff in Damaskus durchgeführt, um dem Westen einen Anlaß für eine militärische Intervention zu liefern.

Fortsetzung des Artikels hier: http://koptisch.wordpress.com/2013/09/12/kog-befreite-geiseln-terroristen-hinter-giftgasangriff/


Rußland: Orthodoxer Patriarch Kyrill schreibt an Obama: Kein Militäreinsatz in Syrien!

Am Vorabend des Jahrestags der Attentate vom 11. September 2001 bat der russische Patriarch Kyrill in einem Schieben an den amerikanischen Präsidenten Barack Obama um den Verzicht auf eine militärische Aktion gegen das Regime Assad.

Dabei forderte er ihn auf, den syrischen Konflikt auf dem diplomatischen Weg zu beenden, wie es in den vergangenen Tagen von Vertretern aller Religionen, angefangen bei Papst Franziskus, angeregt worden sei. IMG_0748

„Die russisch-orthodoxe Kirche“, so Kyrill in seinem Schreiben an Obama, „kennt den Preis der Bedrängnis und der Verluste von Menschenleben, nachdem unser Volk im vergangenen Jahrhundert zwei verheerende Weltkriege überlebte, die Millionen Menschenleben forderten und das Leben vieler Menschen zerstört haben. Wir empfinden Mitgefühl für den Schmerz und den Verlust, den das amerikanische Volk durch die schrecklichen terroristischen Attentate vom 11. September 2001 erfahren hat“.

Zwölf Jahre nach diesen Attentaten dessen destabilisierenden geopolitischen Auswirkungen noch heute zu spüren sind, bittet Kyrill den amerikanischen Präsidenten „auf die Stimmen der Religionsvertreter zu hören, die einstimmig jedes militärische Eingreifen in den syrischen Konflikt ablehnen“ und darum, keine Anstrengung zu unterlassen, „damit es möglichst bald Friedensverhandlungen geben wird“.

Wie das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche betont, könnte ein externes militärisches Eingreifen die Macht radikaler Kräfte stärken, die nicht die Absicht hegen, „ein friedliches interreligiöses Zusammenleben in Syrien zu fördern“. Diesbezüglich äußert Kyrill auch seine Sorge um die Christen in Syrien, „denen in diesem Fall die Gefahr der Ausrottung oder der Massenauswanderung drohen würde“.

Deshalb, so das orthodoxe Oberhaupt, müsse man „die Gelegenheiten nutzen, die für eine diplomatische Lösung des Konflikts zur Verfügung stehen und die die Kontrolle der Lager für chemische Waffen in Syrien durch die internationale Staatengemeinschaft miteinbeziehen.“

Patriarch Kyrill und Präsident Obama waren sich im Juli 2009 in Moskau begegnet. Bei dieser Gelegenheit hatte Kyrill dazu aufgefordert, im Namen der gemeinsamen christlichen Werte „die antiamerikanischen Gefühle in Russland und die antirussischen Gefühle in Amerika zu überwinden“.

Quelle: Fidesdienst