Spontis und Parodien auf Bauernregeln: „Liegt des Bauern Uhr im Mist…“

Ham die Kühe nichts zu fressen, hat der Bauer sie vergessen.

Weiß der Hahn den Text nicht mehr, fällt ihm’s Krähen morgens schwer.

Kräht der Bauer auf dem Mist, weiß der Hahn, wie spät es ist.

Bei Regen hilft nicht viel das Fluchen   –  besser einen Fernflug buchen!

Der Bauer erst das Feld bestellt, wenn das Internet ausfällt.   

Ackerfurchen sind nicht grad, sondern rund und schick? – Zwei Glas Most vor jeder Saat  ist des Bauers Trick!

Wenn Eisbein als Menü ansteht, das arme Schwein auf Krücken geht.

Wenn Regen in die Tonne fällt, sich manchmal auch der Frosch gesellt.

Der Bauer früh die Sense schwingt, die Bäuerin sich in Deckung bringt.

Nicht ärgern, wenn’s von oben gießt, zum Ausgleich es im Garten sprießt.

Dem Landwirt gleich der Kragen platzt, weil’s Federvieh auf der Tenne kratzt.

Nichts kann den Bauer wirklich schocken, nur Glatteis haut ihn von den Socken.

Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

Hat der Bauer Frost am Schuh, steht er in der Tiefkühltruh‘.

Trägt der Knecht beim Melken Strapse, muß er meistens in die Klapse.

Dem Bauer zerstört kein Sturm das Glück, noch immer kam die Sonn‘ zurück!

Trägt der Landwirt rote Socken, will er seine Bullen schocken.

Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, der Bauer in die Wanne steigt.

Dreht der Hahn sich auf dem Grill, macht das Wetter, was es  will.

Wenn Regen in die Tonne fällt, sich auch der Frosch dazu gesellt.

Auch der Bauer hat ne Flat, er verkauft die Kartoffeln im Internet.

Dem Bauer vergeht bei Regen kein Lachen, er weiß ein Schlammbad draus zu machen.

Wenn Sonne uns den Tag erhellt, kein Regen aus den Wolken fällt.

Sagt der Has‘ Aideu zum Fuchs, war das wohl sein letzter Mucks.

Riechen streng des Bauers Socken, war der letzte Winter trocken.

Wenn es in die Suppe hagelt, war das Dach wohl schlecht vernagelt.

Ist’s im September richtig warm, muß man nicht in’n Urlaub fahrn.

Auf dem Land brauchts keine Wecker, der Bauer fährt früh mit dem Trecker.   

Scheint die Sonn‘ ohn‘ Unterlaß, bleibt der Landwirt nicht lang blaß.

Friert die Ente auf dem Teich, kommen Schlittschuhläufer gleich.

Fang´n die Pferde an zu rauchen, wirds ´ne neue Scheune brauchen.

Hat der Bauer kalte Hände, fliehn die Katzen ins Gelände.

Gibt es plötzlich sehr viel Regen, mußt dir einen Schirm zulegen.

Melkt der Bauer selbst die Kuh, macht sie verträumt die Augen zu.

Liegt der Bauer tot im Zimmer, lebt er nimmer.

Fotos: Dr. Bernd F. Pelz / KOMM-MiT-Verlag