Bayern-TV sendet an Osterfesttagen zweiteilige Film-Doku über Benedikts Jesus-Bücher

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n Ostersonntag und Ostermontag (5. und 6. April) zeigt das Bayerische Fernsehen jeweils um 20.15 Uhr eine zweiteilige Dokumentation zu den drei Jesus-Büchern von Papst Benedikt XVI. unter dem Titel „Das Antlitz Christi“. ebay
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Der Film solle eine Annäherung an die in den Jahren 2006, 2010 und 2010 veröffentlichten Jesus-Bände des em. Papstes sein.
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Regisseur Ingo Langner begibt sich auf die Suche nach dem Angesicht Jesu, schreibt die Filmproduktionsgesellschaft Tellux. Dies könne in der Bibel, im Nächsten, in der Welt oder in Bildern und im Gebet geschehen.
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Der Filmemacher Langner spricht mit hochrangigen Persönlichkeiten zu besonderen Kernaussagen, zB. mit den Kurienkardinälen Gerhard Müller und Kurt Koch, mit Erzbischof Georg Gänswein, der Theologin Petra Heldt in Jerusalem oder dem Missionar P. Gerhard Lagleder OSB in Südafrika. Auch Papst-Maler Michael Triegel (Leipzig) ist mit dabei.
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Der Bayerische Rundfunk erläutert, es gehe um „die visuelle Umsetzung und filmische Interpretation des Anliegens des Autors Papst Benedikt XVI., das Antlitz Jesu freizulegen von verfälschenden Beschreibungen und Darstellungen, also den „wahren Jesus“ wiederzufinden und ihn im Alltag zu entdecken.“

Der Film sei, so der BR, „begleitet von künstlerischen Bildwelten und anspruchsvollen Collagen, um Verbindungslinien zu ziehen zwischen dem historischen Jesus und dem gegenwärtigen Jesusbild.“ 

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Quellen: Tellux, BR, Kathweb, KNA

 


Heute Abend: BR-Sendung über den alltäglichen Aberglauben von der Zahl 13 bis zur Schwarzen Katze

Aus dem Ankündigungtext des Bayerischen Fernsehens:

Achten Sie darauf, mit dem richtigen Fuß aufzustehen? Wird Ihnen mulmig beim Anblick einer schwarzen Katze?

Andrea Roth ist der Geschichte des Aberglaubens auf den Grund gegangen und berichtet darüber in der Sendereihe „Stationen“ am heutigen 24. April im 19 Uhr.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Trotz aller Modernität unserer Zeit: Ein bißchen abergläubisch sind doch die meisten. Ein Beispiel hierfür ist die angebliche „Unglückszahl“ 13.

Oder wie ließe sich sonst erklären, daß seriöse Menschen wie die Architekten von Hochhäusern oft auf die Zählung eines 13. Stockwerks verzichten, daß in Flugzeugen voller nüchterner Geschäftsreisender die 13. Sitzreihe fehlt oder daß in der hochtechnisierten Welt der „Formel 1“ die Startnummer 13 nicht vergeben wird.

All diese Menschen dürften seit Monaten ein gravierendes Problem haben  –  immerhin schreiben wir das Jahr 2013!

„Stationen“-Reporterin Roth hat sich der Sache angenommen und bringt Licht in die Geschichten hinter dem Aberglauben vom Mittelalter bis ins Heute.

Das Wort „Aberglaube“ wurde von der katholischen Kirche geprägt. Sie störte sich daran, daß die Menschen ihr Schicksal wie einst im Heidentum weiterhin in der Hand „mystischer“ Kräfte und nicht allein in der Hand Gottes wähnten.

Die Zahl 13 ist dabei bei weitem nicht das einzige Beispiel: Schwarze Katze von links, unter einer Leiter durchgehen, mit dem linken Fuß aufstehen – wer solche Situationen vermeidet, könnte dem Aberglauben zufolge auf einen glücklicheren Tag hoffen.

Der Augsburger Volkskundler Stephan Bachter sieht genau hier eine wesentliche Motivation für Aberglauben: Menschen hoffen so, ihr Schicksal mittels okkulter Mächte relativ simpel beeinflussen zu können.