Rakete aus Gaza auf Wohnhaus in Israel – Mutter rettete sich und ihre drei Kinder

Am Mittwochmorgen um 3 Uhr ist eine Rakete aus dem Gazastreifen ins Kinderzimmer eines Wohnhauses in der Stadt Beer Sheva eingeschlagen.   

Das getroffene Haus in Beer Sheva

Beer Sheva liegt 40 Kilometer vom Gazastreifen entfernt. Die Mutter rettete ihren 3 Kindern das Leben, indem sie sie nach Ertönen des Alarms blitzschnell aus den Betten in den Luftschutzraum brachte. Das Haus wurde beinahe gänzlich zerstört.

Als Reaktion auf den Raketenbeschuss vernichteten die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) einen Terrortunnel der Hamas, der vom Gazastreifen auf israelisches Gebiet führte.

Es ist der 2. Tunnel in zwei Wochen, den ZAHAL demontiert hat. Außerdem wurden 20 Hamas-Ziele im Gazastreifen angegriffen.

Quelle: http://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Rakete-auf-Wohnhaus-in-Beer-Sheva-1018.aspx


Hamas hat heute Nachmittag erneut die vereinbarte Waffenruhe verletzt

Gegen halb drei Uhr MEZ (mitteleuropäischer Zeit) haben am heutigen Dienstag drei Raketen aus dem Gazastreifen die Städte Beer Sheva und Netivot getroffen und so die Feuerpause verletzt. media-govugWAzfG7-2

Der Sprecher des israealischen Ministerpräsidenten Netanjahu erklärte, es handle sich dabei um eine „schwerwiegende und unmittelbare Verletzung der Waffenruhe, zu der sich die Hamas selbst verpflichtet hat.“
 
Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben daraufhin Ziele im Gazastreifen angegriffen, die zur Unterstützung des Terrors dienen.

Zuvor war die Feuerpause zwischen Israel und der Hamas am Montag um weitere 24 Stunden verlängert worden. Die Gespräche in Kairo dauern noch an.

Verteidigungsminister Moshe Yaalon erklärte: „Die Operation Schutzlinie ist noch nicht vorüber. Wie versprochen, werden wir nicht aufhören, bis wir Ruhe und Sicherheit hergestellt haben. Wie sind auf die Ergebnisse der Gespräche in Kairo vorbereitet, ob sie nun Ruhe bringen oder ob jemand versucht, uns durch eine Eskalation herauszufordern.“
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Quelle: Israelisches Außenministerium  

Allein gestern wurden 146 Raketen vom Gaza-Streifen auf Israel abgeschossen

Am gestrigen Dienstag, den 8. Juli, wurden 146 Raketen vom Gazastreifen auf Israel geschossen. Davon trafen 117 israelischen Boden und 29 wurden vom Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen.

Innerhalb von 24 Stunden waren Bewohner der folgenden Städte, Orte und Regionen gezwungen, nach Sirenenalarm Schutz in Bunkern zu suchen:

–    Jerusalem (drei Einschläge in den Hügeln von Jerusalem)  Screen-Shot-2014-07-08-at-3.54.46-AM-240x160
–    Tel Aviv (mindestens fünf Einschläge)
–    Die Städte im Süden Israels: Beer Sheva, Ashdod, Ashkelon (alle mehrfach angegriffen)
–    Gemeinden in Südisrael: Sderot, Ofakim, Shaar HaNegev, Sdot Negev, Verwaltungsbezirk Eshkol,  
      Merhavim, Kiryat Malachi, Hof Ashkelon und Beer Sheva (alle mehrfach angegriffen)
–    Städte und Orte im Zentrum des Landes: Rehovot, Herzliya, Gadera, Ramat Hasharon, Yavne,            
      Caesarea, Binyamina, Rishon Lezion, Hadera, Givatayim, Bat Yam und Holon

Ein Ende oder ein Abklingen der Angriffswelle ist nach derzeitigem Stand (Mittwoch, 9.7.) nicht in Sicht. Es kam bislang zu Gebäude- und Sachschäden, auch durch Feuer, die durch Raketen und Granatsplitter ausgelöst wurden.

Dank der extensiven israelischen Zivilschutzmaßnahmen wurden nur leichte Verletzungen berichtet. In Ashdod und Umgebung  wurden neun Zivilisten verletzt.

Zudem wurde ein Soldat der Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) leicht verletzt, als Terroristen versuchten, nach Israel zu gelangen, um dort einen Anschlag zu verüben. Sie kamen über den Seeweg nahe Zikim und konnten von der ZAHAL abgewehrt werden.

Vierzig Prozent der israelischen Bevölkerung, etwa 3,5 Millionen Menschen, leben derzeit in Reichweite der Raketen aus dem Gazastreifen.

Die jüngste Welle von Raketenbeschuss Israels aus dem Gazastreifen begann am 12. Juni, dem Tag, als drei israelische Teenager entführt und ermordet wurden.

Der Beschuss steigerte sich am 30. Juni erheblich, noch bevor die Körper der drei Teenager später am selben Tag gefunden wurden und noch vor der Ermordung des Jugendlichen Muhammad Abu Khdeir durch jüdische israelische Extremisten.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin