Nonnen als Opfer von sexuellem Missbrauch – Charismatischer Bischof Mulakkal vor Gericht

Der katholische Frauen-Blog „Beiboot Petri“ schreibt, es gäbe neben einer klerikalen Päderasten-Lobby eine „weitere Seuche, über der ein Grabtuch des Schweigens hängt“.

Es handle sich um sexuellen Mißbrauchs von Nonnen durch Geistliche, der vor allem in Afrika verbreitet sei, teils aber auch in Asien nicht selten:

„Zur Zeit findet in Indien der sensationellste Skandal dieser Art statt. Bischof Franco Mulakkal ist das frühere Oberhaupt der Diözese von Jullundur in Panjab sowie Berater des Vatikans für den interreligiösen Dialog, der jetzt vor Gericht steht und dessen Opfer eine Nonne aus Kerala ist, die vom Bischof zwischen 2014 und 2016 ein dutzendmal sexuell mißbraucht worden sein soll  – er jedoch sagt, er sei unschuldig.

Seltsamerweise haben außerdem die Bischofskonferenzen in Afrika und Asien acht Jahre, nachdem sie die Aufforderung von der vatikanischen Glaubenskongregation bekommen hatten, immer noch keine Richtlinien zur Handhabung der Fälle Mißbrauchs Minderjähriger entwickelt.

Einer der Gründe für diese Trägheit ist – wie Papst Franziskus selber beobachtet hat – die sehr spärliche Kenntnis der Schwere und Universalität der Frage auf diesen Kontinenten, die als nur dem Westen zugehörig angesehen wird.“

Der angeklagte Bischof Mulakkal gehört zur „Charismatischen Erneuerung“, was kaum erstaunt, denn in Süd-Indien (vor allem in der Region Kerala) ist die pentekostale (pfingstlerische) Bewegung sehr stark verbreitet.

Noch im Jahre 2016 hat das erscheinungsbewegte und schwarmgeistige „Radio Maria“ für Exerzitien mit diesem Bischof geworben: https://www.radiomaria.ch/de/kurz-einkehrtage-mit-bischof-franco-mulakkal

Er ist nicht der einzige höhere Kleriker aus der Charismatik, der in dieser Hinsicht auffällt. Prälat Dale Fushek, ehem. Generalvikar der US-Diözese Phoenix, gründete die charismatische Jugendbewegung „Life Teen“; er wurde 2005 von seinem Diözesanbischof wegen mehrfacher Missbrauchsvorwürfe beurlaubt. 

In Deutschland gehörte Weihbischof Eisenbach (Bistum Mainz) ebenfalls zur „Charismatischen Erneuerung“. Er trat wegen einer intimen Beziehung zu einer verheirateten Frau im Jahr 2002 vorzeitig zurück.

HINWEIS: Gerade in Indien  – aber nicht nur dort – wird auch nicht-katholischen, verheirateten Priestern orthodoxer Konfession ein Mißbrauch der Beichte vorgeworfen:

„In Kerala klagt eine Frau einen Priester der Malankarisch-Syrisch-Orthodoxen Kirche an, sie missbraucht zu haben, nachdem sie ihn 2014 um Hilfe in einer Familienangelegenheit gebeten hatte. Ein anderes Gemeindemitglied beschuldigt außerdem fünf syrisch-orthodoxe Priester, seine Ehefrau mit Informationen zu erpressen, die sie ihnen während der Beichte anvertraut hatte, und sie sexuell zu missbrauchen.“

Quelle: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2018-08/indien-missbrauch-beichte-frauen.html

 


HEUTE jüdisches Neujahr – WIR gratulieren

Auf Twitter bin ich auf einen Glückwunsch zum jüdischen Neujahr gestoßen, und habe dann versucht, mich schlau zu machen, und nach allem, was google hier sagt, beginnt das jüdische Neujahr am Abend – und das bedeutet (wie der gebildete Katholik weiß) um 18 Uhr des 9. September 2018 und endet am Abend des 12. Septembers.

Eigentlich hatte ich erwartet, daß meine Timeline dazu auch etwas dazu zu sagen weiß, aber da wurde ich enttäuscht. Das einzige, was ich gefunden habe, ist die Gratulation des Wiener Bischofs hier 

Nachdem ich noch eine Weile gesucht habe: Das Domradio hat einen Beitrag und der Berliner Diözesanrat gratuliert, auch der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz hat sich geäußert, doch all das hat irgendwie etwas Verhuschtes, Unauffälliges  –  ein bisschen wie in dem Lied: „Ich denke, was ich will und was mich erquicket, doch alles in der Still und wie es es sich schicket!“

Nun möchte ich einfach dran erinnern und den Juden in aller Welt und uns auch ein gesegnetes Neues Jahr wünschen.

Quelle und FORTSETZUNG in diesem katholische BLOG: https://beiboot-petri.blogspot.com/2018/09/ohrenbetaubendes-schweigen-zum.html

Kardinal Burke widerspricht Pater Rosica

Sind Bibel & Tradition eine „ungeordnete Anhänglichkeit“?

Pater Thomas Rosica CSB ist nicht irgendwer, sondern Mitarbeiter des vatikanischen Presseamtes, Kommunikationsberater der Kurie und Träger des Päpstlichen Ehrenordens Pro Ecclesia et Pontifice. Der Ordenspriester der Basilianer ist zudem Gründer und Leiter von „salt + light media“, einer Internet-Medienplattform.

Wie Kath.net am 16. August berichtet, hat dieser Geistliche dort am 31. Juli in zustimmender Weise verkündet, mit dem jetzigen Papst beginne eine „neue Phase“ für die Kirche: Franziskus bricht mit katholischen Traditionen, wann immer er will, weil er frei von ungeordneten Anhänglichkeiten ist“.

Pater Rosica fügte zur grundsätzlichen Erläuterung noch hinzu, mit diesem „ersten Jesuitenpapst“ werde die Kirche nunmehr „von einem Individuum regiert und nicht von der Autorität der Schrift allein oder von ihren eigenen Diktaten der Tradition und der Schrift.“

Diesen befremdlichen Äußerungen widersprach der US-amerikanische Kardinal Raymond L. Burke (siehe Foto) in einem EWTN-Interview, wie „Beiboot Petri“ berichtet.

Der von Papst Franziskus als Präfekt der Apostolischen Signatur abgesetzte Würdenträger erklärte, CHRISTUS sei das Haupt der Kirche und ER komme „durch die Hl. Schrift und die Tradition der Kirche zu uns“. Daher würden wir die biblischen Schriften und die apostolische Überlieferung lieben:

„Wir lieben die Wahrheit, wie sie uns vom Lehramt der Kirche gelehrt wird, weil wir Jesus Christus lieben und er auf diese Weise zu uns spricht.“

Der Papst als Oberhaupt der Kirche sei nicht als Person bedeutsam, sondern als Treuhänder der Tradition. Er habe die Vollmacht, die Glaubenswahrheiten, die Liturgie sowie Moral und Disziplin der Kirche  zu bewahren und weiter zu geben, nicht jedoch, „die Kirche als eine Art selbsternannter Autokrat zu regieren.“

Rosica habe daher dem Papstamt einen „sehr schlechten Dienst“ erwiesen, wenn er Franziskus und sein Wirken auf diese Weise beschreibe.


Haben Kardinal Marx und Ratsvorsitzender Bedford-Strohm sich schon 2017 geeinigt?

Normalerweise bin ich (aus guten Gründen) skeptisch, wenn die „Süddeutsche Zeitung“ etwas über unsere Kirche schreibt. Aber in diesem Fall scheinen sie mehr über die Hintergründe zurm Thema „Kommunionausteilung an Protestanten“ zu wissen, was man sich als gläubige Katholikin eigentlich gar nicht vorstellen kann:

Die Frage, die sich hier stellt, lautet: Wie kann ein katholischer Erzbischof so einfach mit einem „Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche“ Vereinbarungen treffen, die die Weltkirche betreffen? Hinter dem Rücken seiner Bischofskollegen (wie sich jetzt herausstellte) und hinter dem Rücken des Papstes und der Glaubenskongregation?

Was reitet einen solchen Kirchenführer, sich gegen das Wort Gottes, gegen kirchliches Recht, gegen die Lehre der Kirche zu stellen – und wenn er damit dann gegen eine Wand rennt, auch noch die beleidigte Leberwurst zu spielen?

Ich hatte sowas schon vermutet, aber eher daran gedacht, dass er mit der Politik kungelt, die schon seit Bismarcks Zeiten versucht, die katholische Kirche unter die Obhut des Staates zu bringen.

Quelle und vollständiger Text hier: https://beiboot-petri.blogspot.com/2018/06/heiliger-bonifatius-bitte-fur-uns.html


ROBUSTA-Preise für katholische Blogger

Schon seit Jahren gibt es die originellen Robusta-Preise aus der katholischen Bloggerszene. Das Ganze ist eine zwar ernsthafte, aber durchaus nicht „bierernste“ Abstimmung; das läuft ganz ohne Verbissenheit, eher mit einem etwas verspielten Augenzwinkern.  IMG_2281 - Kopie (2)

Es gibt zahlreiche Kategorien von „Qualität“ über „Frische“ bis „Abseits“ usw.  – Meist sind jeweils ca. 10 bis 12 Blogs aufgelistet.

Unser CHRISTLICHES FORUM ist z.B. unter der Kategorie „Cocktail“ nominiert: „Cocktail“ bedeutet, daß diese Webseiten vielseitige Berichte und Artikel bieten, also nicht „nur“ Politik oder Religion oder Kultur, sondern ein gelungenes Mischmasch aus einem breiten Spektrum.

Einige uns nahestehende Webseiten sind ebenfalls nominiert, hierzu einige Beispiele:

So läuft KULTUR UND MEDIEN unseres langjährigen Autors Mathias v. Gersdorff unter der Kategorie „Kultur“  –  oder VATICANISTA von Michaela Koller unter der Kategorie „Papsttreue“.

Die Kategorie „Großmaul“ ist übrigens nicht als Kritik, sondern als Kompliment zu verstehen: sie listet Internetseiten auf, die schwungvollen Klartext bieten und frisch von der Leber weg schreiben. Hier sind z.B. passend unsere Kolleginnen vom BEIBOOT PETRI nominiert.

Unser Gastautor Peter Helmes ist mit seinem liberal-konservativen CONSERVO-Blog ebenfalls vertreten: unter der Kategorie „Politik“.

Es gibt bei „Robusta“ auch eine Kategorie „Frische“: Gemeint ist damit, daß die betreffende Seite noch ziemlich jung und neu ist  – wie zB. jene der „Legion Mariens in Bistum Münster„.

Die Abstimmung ist superleicht: Man klickt auf die Zeile einer Kategorie, gelangt sofort zum Abstimmungsfeld und braucht nur seine dortige Lieblingsseite anklicken. Bei jeder Kategorie kann man nur jeweils eine Weblog wählen.

Wer Spaß an diesem „Abstimmungsspiel“ hat: hier gehts zum entsprechenden Portal  – und dort auf die jeweilige Kategorie klicken und loslegen: 
http://totaliter-aliter.blogspot.de/2014/10/390.html

 


Multikulti-Fans und Islam-Versteher sind am Ende ihres Lateins bzw. Arabisch…

Mohammed: erster „Islamist“ in der Geschichte des Islam

Fast könnte man Mitleid mit ihnen haben: Mit unseren immer kleinlauter werdenden, linksgrün-gutmenschlich-„liberalen“ Islam-und ISIS-Verstehern, denen langsam, aber unaufhaltsam die (ohnehin falschen) Argumente ausgehen für die Aufrechterhaltung ihres Credos: „Der Islam ist per se gut, per definitionem tolerant  und er gehört zu uns“. 47006

BILD: Der arabische Buchstabe „N“ steht für „Nazarener“; damit markierten IS-Truppen im Irak die Häuser von Christen; inzwischen ist es zum internationalen Solidaritätszeichen für die verfolgten Christen geworden.

Das mit der Toleranz (in ihrer Diktion Tolleranz) steht schon seit dem 7. Jahrhundert auf tönernen Füßen, als Mohammed noch eigenhändig Andersgläubige (wird in der Scharia ausführlich thematisiert) und blutig vom Leben zum Tode beförderte und der erste Islamist in der Geschichte des Islams war.

Der Befehl, den neuerfundenen Glauben mit Feuer und Schwert zu verbreiten und Andersgläubigen die Köpfe abzuschlagen, spricht auch nicht unbedingt für eine mit bloßem Auge wahrnehmbare Toleranz. 4077304320

Steht doch im Koran, Sure 9:29: „Bekämpft jene, die nicht an Allah und den Letzten Tag glauben, die nicht das verbieten, was Allah und sein Bote verboten haben, und jene unter den Leuten der Schrift [Juden und Christen], die nicht die Religion der Wahrheit wählen. Wenn sie den Tribut nicht demütig entrichten, enthauptet sie.“

Ganz einfach also. Wie es durch 1001-Nacht-Propaganda gelingen konnte, derlei Verhaltensweisen als Muster der Toleranz und Aufgeklärtheit in die Köpfe nicht weniger Europäer zu bringen, bleibt unerklärlich und spricht nicht für die so Getäuschten.

Nun also schwimmen unseren Gutmenschlichen bei ihren kläglichen Rückzugsgefechten ihre blauäugig herbeigebeteten Felle  der Entschuldigungsgründe für die recht einmalige ISIS-Brutalität und blutrünstige Grausamkeit davon. Selbst die immer wieder in solchen Fällen bemühten Kreuzzüge können so recht niemanden mehr überzeugen  – außer sie selbst.

Wie schon Henryk Broder knapp bemerkte:  „Islam verhält sich zu Islamismus wie Alkohol zu Alkoholismus.“

Quelle und vollständiger Artikel in diesem frisch-konservativen Webmagazin katholischer Bloggerinnen: http://beiboot-petri.blogspot.de/2014/08/mitleid.html


GLOSSE zu den jüngsten „Enthüllungen“ über den Limburger Bischof

Endlich ist es heraus. Der bleiche Bischof von Limburg ist heimlich und konspirativ an den Ort seiner baulichen Taten zurückgekehrt, schleicht dort nachts durch die Gassen, zündet zur mitternächtlichen Stunde im Dom die Kerzen an, gibt heimlich Anweisungen an die angsterstarrten Mitarbeiter und verfolgt sein finsteren Pläne.

Foto: Bistum Limburg

Foto: Bistum Limburg

Wem verdanken wir die sensationelle Enthüllung? –  Dan Brown?  – Nun, ein bißchen Plagiat muß sein – auch bei diesen so ehrlichen Sachwaltern der Bescheidenheit und Armut, aber nein – wir verdanken diese schockierende Erkenntnis den mutig nachts durch Limburg streifenden Spähern der Entente Infernale aus SZ, FAZ, FOCUS, der eifersüchtig dem Rivalen und Mitjäger „Spiegel“ den Rang ablaufen möchte.

Die Späher haben ihn also entdeckt, ihren Erzfeind im Bischofsamt. Und wie zu befürchten war – sie haben die Generalmobilmachung verkündet und zu den Waffen gerufen. Diesem Ruf folgte sogar der Herr Drobinski, der zuletzt etwas unaufmerksam und schläfrig war.

Die medialen MGs sind in Stellung gebracht und jeder einzelne Schütze aus den o.g. redaktionellen Einheiten möchte den anderen überbieten, deshalb schießen sie immer unkontrolliertere und weiter gestreute Salven ab.

Schließlich könnte Bischof TvE doch Ähnliches im Schilde führen wie der Rattenfänger von Hameln?  – Vielleicht will er alle die giftigen Reptilien, die sich in der Stadt an der Lahn bis hin nach Frankfurt so ausgebreitet haben, daß man fast von Schlangennestern sprechen könnte, vermittels Flötenmelodien weglocken, um dann ungestört im Haus auf dem Domberg seinen episkopalen Pflichten nachzugehen?

Nein, so weit darf es nicht kommen – das hat unsere Entente Infernale sich geschworen.

Quelle und Fortsetzung auf diesem originellen katholischen Frauen-Blog: http://beiboot-petri.blogspot.de/2014/02/der-tebartz-van-elst-code-oder-zu-den.html

 


Stuttgart: Linksradikale Chaoten stören friedliche Eltern-Demonstration

Vor ein paar Wochen hatte sich eine Demo angemeldet, die sich pro Familie und gegen den neuen baden-württembergischen Bildungsplan 2015 äußern wollte.

Die Demonstranten, überwiegend Väter und Mütter, wollten also ihr demokratisch verbrieftes Recht wahrnehmen unDSC03232ad sich dafür stark machen, auch in Zukunft ihre Kinder selbst erziehen zu dürfen und diese von allzu früher sexueller Aufklärung zu verschonen.

Klingt einfach und unproblematisch – wenn da nicht auch eine „Gegendemo“ stattgefunden hätte. Wir wissen längst, wie Grüne und Linke Toleranz verstehen – die gilt bei denen nur so lange, wie man ihre Meinung teilt.

Deshalb wurde der alte Kommunistenspruch „…und willst Du nicht mein Bruder sein…“ gestern auf „unterhaltsame Weise“ in Stuttgart vorgeführt.

Weiterführende Artikel gibt’s hier in den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung, die allerdings in Sachen Wahrheitsverdrehung mit ihrem Münchner Tochterblatt „Süddeutsche Zeitung“ durchaus mithalten können. Die Bilder sprechen aber für sich.

Auch der SWR hat einen kurzen Bericht incl. Video online gestellt, der trotz aller Schönfärberei deutlich zeigt, was die neue Staatsregierung inkl. ihrer Erfüllungsgehilfen aus der Szene von Meinungsfreiheit hält, wenn sich diese Meinung nicht mit ihrer eigenen deckt.

Quelle und vollständiger Text hier auf diesem katholischen Frauen-Blog: http://beiboot-petri.blogspot.de/2014/02/sex-and-cities.html

Interessantes VIDEO über den Verlauf der Eltern-Demonstration: http://www.youtube.com/watch?v=hpggxA1Ns90

Foto: Mathias von Gersdorff


Wurde Papst Franziskus von einer „Schwulenlobby“ im Vatikan ausgetrickst?

Prälat Ricca und die Vatikanbank

Um die Ernennung Msgr. Riccas zum Prälaten der Vatikanbank (IOR) durch Papst Franziskus ist in den letzten Tagen ein Streit zwischen dem vatik. Pressesprecher P. Lombardi und der italienischen Zeitung l´Epresso (Vaticanista S. Magister) entbrannt.

Während L´Espresso die Verwicklung Riccas in homosexuelle Machenschaften während seiner Zeit in der Nuntiatur in Montevideo (die zu seiner vom Nuntius dringend geforderten Abberufung führte) in Erinnerung bringt, stellt Pressesprecher P. Lombardi die Vorwürfe als falsch und frei erfunden hin.

Foto: Radio Vatikan

Foto: Radio Vatikan

Anders als in anderen Fällen beharrt L´Espresso auf seiner Darstellung und beruft sich auf Quellen aus erster Hand. Die „äußeren“ Daten der Geschichte sind auch allgemein bekannt und jederzeit abrufbar…
 
Dazu (und zu den Risiken der Brasilienreise) schreibt J. Allen im National Catholic Reporter einen Beitrag (auf englisch): hier klicken

Quelle: http://www.beiboot-petri.blogspot.de

Zudem berichtet KATHNEWS hierüber: http://www.kathnews.de/homo-vergangenheit-von-msgr-ricca-bestaetigt

Weiterer Hinweis:

Auch im „ZDF-blog“ wird dieses spezielle Problem unter „P.S.“ thematisiert. Der stets sachliche und seriöse Vatikankorrespondent Jürgen Erbacher schreibt hierzu Folgendes:

„In Rom wird derzeit heute über einen Artikel der Wochenzeitung „L’Espresso“ diskutiert. Darin berichtet der Vatikanist Sandro Magister über homosexuelle Beziehungen des neuen Prälaten der Vatikanbank IOR, Battista Mario Salvatore Ricca. Ricca war erst am 15. Juni von Papst Franziskus in das Amt berufen worden.

Der Prälat ist u.a. ein Bindeglied zwischen der IOR-Kardinalskommission und dem IOR-Aufsichtsrat. Magister berichtet über homosexuelle Affären Riccas und stellt die Frage, ob der Papst vor der Ernennung absichtlich nicht über diese informiert worden sei, oder ob es schlicht eine Fehlentscheidung war. Erste Verschwörungstheorien machen sich breit. Vatikansprecher Federico Lombardi weist die Vorwürfe als „unglaubwürdig“ zurück.“