Terrorbande Hisbollah vollständig verbieten und alle ihre Mitglieder abschieben

Wie die „Welt“ meldet, soll die Hisbollah hunderte Kilo Ammoniumnitrat in Süddeutschland lagern. Anhänger dieser islamistischen Terrororganisation sollen demzufolge in Deutschland Zugriff auf die Chemikalie haben, die in Beirut die riesige Explosion ausgelöst hat. Eine entsprechende Information sei bereits vor Monaten vom israelischen Geheimdienst Mossad gekommen.

Die libanesische Terrororganisation Hisbollah drohte Israel einst mit einem gigantischen Ammonium-Anschlag. Dabei spiele die Chemikalie für die Terroristen eine wichtige Rolle.

Dazu erklärt die Vize-Bundessprecherin der AfD, Beatrix von Storch (siehe Foto):

„Als AfD haben wir ein vollständiges Organisationsverbot dieser islamischen Terrororganisation gefordert, was bisher im Bundestag von den etablierten Parteien stets abgelehnt wurde.

Seehofer hat sich zwar auf unseren Druck hin immerhin zu einem Betätigungsverbot für die Hisbollah in Deutschland durchgerungen, aber die nun geltende Rechtslage wird der terroristischen Bedrohung dieser fanatischen Israelhasser in keiner Weise gerecht.

Wenn die ‚Welt‘-Informationen zutreffen, dass die Bundesregierung seit Monaten durch den israelischen Geheimdienst Mossad über Hisbollah-Ammoniumnitratlager in Deutschland informiert war, ist es nicht nachvollziehbar, dass Seehofer und die GroKo dem AfD-Antrag eines vollständigen Hisbollah-Verbots nicht gefolgt sind.

Der Innenminister trägt die Verantwortung für die Sicherheit und muss jetzt handeln: Die Hisbollah als Organisation vollständig verbieten und alle Hisbollah-Mitglieder abschieben.“


Libanon: Kath. Kirchenleitung verkauft Autos für Gratis-Unterricht zugunsten armer Schüler

An den Schulen, die sich in Trägerschaft der maronitischen Erzdiözese Beirut befinden, werde kein Schüler vom Unterricht ausgeschlossen, auch wenn seine Familie das Schulgeld nicht bezahlen könne. Dies betont Erzbischof Boulos Abdel Sater, der das Erzbistum seit Juni dieses Jahres leitet.

Die schwierige wirtschaftliche Situation und die höheren Verwaltungskosten, die mit der Erhöhung der Gehälter von Lehrern und Mitarbeitern verbunden sind, verschärfen die Krise der libanesisch-katholischen Schulen von Jahr zu Jahr.

Viele Familien sind nicht mehr in der Lage, das monatlichen Schulgeld zu zahlen, um ihren Kindern eine angemessene Bildung zu gewährleisten.

Vor diesem Hintergrund hat das Erzbistum angeordnet, dass die kirchlichen Schulen den Unterricht für alle bereits eingeschriebenen Schüler garantieren, auch wenn die Eltern das Schulgeld nicht bezahlen können.

Die Erzdiözese will nach Lösungen und Wegen suchen, um Schulen zu helfen, die Engpässe nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Deshalb entschied Erzbischofs Sater, seinen alten Wagen weiterhin zu verwenden und die teuersten Autos, die der Erzdiözese zur Verfügung stehen, in der Fahrzeugflotte zu verkaufen, um damit die finanziellen Engpässe zu bewältigen.

Quelle: Fidesdienst


Die Zerstörung des christlichen Libanon in den 80er Jahren durch die PLO

Von Felizitas Küble

In den aktuellen Debatten über den Libanon angesichts des Papstbesuches wollen wir nicht vergessen, daß dieses einst überwiegend christlich geprägte Land in den 80 Jahren durch ständige militärische Attacken von palästinensicher Seite schwersten Schaden erlitten hat.

Darüber berichten verschiedene Bücher von Augenzeugen, zB. jenes von Pfarrer Winfried Pietrek „Libanon: Ein Volk kämpft um sein Leben“, der damals selber als Seelsorger und Journalist dort wirkte.

Auch der frühere Chefredakteur der Tagespost, Dr. Harald Vocke, hat dies in seinem 1984 erschienenen Buch „Die toten Christen im Libanon“ (Verlag Johann W. Naumann) ausführlich dokumentiert:

Als sich die Israelis auf internationalen Druck hin im September 1983 aus dem libanesischen Schuf-Bergland, das vor allem von Christen bewohnt war, zurückzogen, hatte dies laut Harald Vocke schlimmste Auswirkungen(S. 9ff):

„In den folgenden Wochen überfielen im Schuf- und im Hochland…bewaffnete Einheiten der „Progressiven Sozialistischen Partei“, Sondereinheiten der syrischen Armee und Kampfgruppen der PLO sowie persische und lybische Kämpfer alle christlichen Sied-lungen und Dörfer. Die Angreifer zerstörten die Kirchen, Gehöfte und Häuser, schändeten die Friedhöfe…, vergewaltigten Frauen und Mädchen und ermordeten alle Christen, die sich nicht durch die Flucht retten konnten…

Mehr als 1400 Christen wurden damals ermordet, 125.000 Christen retteten sich nur durch die Flucht….In den Wochen des Schreckens standen multinationale Friedens-truppen…noch unmittelbar südlich von Beirut. Sie wußten, was im Bergland geschah, kaum 15 km von ihnen entfernt. Aber sie griffen ebenso wenig zum Schutz der Christen ein wie die im Südlibanon stationierten Friedenstruppen der Vereinten Nationen.“

Abschließend schreibt Vocke über das Ergebnis des palästinensisch-arabischen Massenmords:

„Seit Oktober 1983 gibt es in den Libanon-Bergen zwischen dem noch von israelischen Truppen besetzen Städtchen Dschezzin und dem Norden des Metn-Hochlands kein christliches Dorf mehr, keine christliche Siedlung, ja überhaupt Christen nirgendwo mehr. Die zerstückelten Leichen der gefolterten und ermordeten Opfer der großen Verfolgung lagen nach den Massakern noch wochenlang unbestattet auf den Straßen und an den Wegrändern umher.“

So wurde das Prinzip der „verbrannten Erde“ in einer der herrlichsten Gegenden des Libanon durchgezogen:

„Mit einem Doppelstern hob der 1975 erschienene Reiseführer „Guide Bleu“ noch unmittelbar vor Ausbruch des Krieges das Schuf-Bergland als „schönste libanesische Landschaft“ für die Touristen hervor. Doch seit dem Herbst 1983 sind die Hochtäler des Schuf nur noch eine Stätte des Grauens.“

All dies wäre nicht geschehen, wenn die israelische Armee die Christenstädte und Dörfer im Bergland des Libanon weiter durch ihre „Besetzung“ vor moslemischen Fanatikern hätte schützen können, was sie gottlob so lange getan hat, bis sie leider durch internationalen Druck zum Rückzug gezwungen wurde.

Das Ergebnis der palästinensischen Angriffe von 1975 bis 1990 sehen wir heute: aus dem blühenden Libanon, noch in den 70er Jahren mehrheitlich christlich bevölkert,  zudem damals neben Israel die einzige parlamentarische Demokratie im gesamten Nahen Osten,  sind die Christen zu einer bedrängten Minderheit von 30% heruntergemordet und vertrieben worden.


Schwierige Mission: Papst Benedikt XVI. wird Freitagfrüh im Libanon erwartet

Von Michaela Koller

An die Reise Papst Benedikts XVI. im Libanon werden international hohe Erwartungen geknüpft. Der Besuch wird zukunftsweisend sein, nicht nur für die katholischen Gläubigen im Libanon, sondern über die Religions- und Staatsgrenzen hinaus.

Der Grund: Es geht um die Selbstbehauptung der Christen in einer Welt, in der ein Teil sich immer weiter von jeglicher Religiosität entfernt, und ein anderer Teil einen immer brutaleren Fanatismus religiös unterfüttert.

Libanon ist ein Land zwischen diesen Extremen, wenngleich die Menschen dort im Allgemeinen einen radikalen Säkularismus ablehnen.

Seit der Zeit des Osmanischen Reiches hatten die einzelnen religiösen Gruppen jeweils eine Schutzmacht. Und noch heute ist es ähnlich: Saudi-Arabien buhlt um die Sunniten, der Iran um die Schiiten, der Westen behält sich strategisch einen Fuß in der Tür und Damaskus verliert gerade aufgrund des Bürgerkriegs im eigenen Land an Boden im Libanon.

Die Vielfalt ist in der Hauptstadt Beirut, entlang der Strandstraße oder in den Einkaufszentren sichtbar: Überfüllte amerikanische Fastfood-Restaurants, darin junge Mädchen mit bunte Kopftüchern und engen Hosen, wenige schwarzumhüllte Damen und viele geschminkte Frauen, mit aufwendig geföhnten langen Haaren, die dazu enge Tops und Highheels tragen, als kämen sie vom Drehort einer US-amerikanischen Frauenserie. Darunter immer wieder Jüngere mit einem Pflaster auf der Nase: Plastische Chirurgie ist hier so hoch im Kurs wie in den Vereinigten Staaten.

Aber gerade auch unter den Christen gibt es junge Erwachsene, die gar keinen oberflächlichen Lebensstil pflegen:

Als Papst Benedikt XVI. vor zwei Jahren auf Zypern das Instrumentum laboris für die jüngste Sondersynode der Bischöfe des Nahen Ostens übergab, kamen viele junge maronitische Katholiken, in Jeans, T-Shirt und mit der Zedernfahne des Libanon in der Hand. Sie kamen vielfach in Gruppen als Angehörige der „Neuen Geistlichen Gemeinschaften“. Sie sind die Zukunft der Kirche in der Region  –  und sie möchte der Papst nun zum Bleiben anhalten.

Der maronitisch-katholische Priester Marwan Tabet, Leiter des zentralen Planungskomitees für den Aufenthalt des Pontifex, sagt über das Anliegen des Papstbesuchs:

„Er möchte den Christen des Nahen Ostens mitteilen, dass sie ein integraler Bestandteil der Struktur dieser Region sind und daher bleiben müssen. Und den Muslimen wird er sagen, dass sie einen Orient erlebt haben, in dem Christen seit jeher präsent waren und fragen, ob sie sich einen Orient ohne Christen vorstellen könnten, was weitere Glaubensstreitigkeiten zwischen sunnitischen und schiitischen Muslimen hervorrufen könnte.“

Quelle und Fortsetzung des ausführlichen Artikels hier auf VATICANISTA: http://www.vaticanista.info/2012/09/13/zukunftweisender-besuch-in-einer-heiklen-situation/