Rätsel um „Wunder-Madonna“ in Belgien gelöst: Statue mit Leuchtfarbe bedeckt

Vor zwei Wochen schrieben wir kritisch über eine angeblich in der Nacht wunderbar strahlende Marienstatue in einem belgischen Dorf, die viele Neugierige und Wunder(aber)gläubige anzieht: siehe HIER.

Am 26. März berichtete Belinda Robinson in „Daily-Mail“ (online) über den weiteren Gang der aufsehenerregenden Dinge, wobei sich die Zahl der täglich ca 50 Besucher mittlerweile auf bis zu 500 Leute steigerte. Teils mußte die Polizei sogar Wachen um das Haus mit dem „Wunderbild“ postieren.

Katholische Kirche reagierte vorsichtig

Die katholische Kirchengemeinde äußerte sich von vornherein sehr zurückhaltend über das Phänomen. Erst müsse abgewartet werden, ob sich eine natürliche Erklärung finden lasse, hieß es aus Kirchenkreisen.

Allerdings hat sich das Rätsel um das glühende „Mirakel“ ohnehin gelöst:

Wissenschaftler der Universität Lüttich konnten herausfinden, daß die Statue mit Zinksulfit bzw. Leuchtfarbe bedeckt war. Teamleiter Dr. Rudi Cloots erklärte: „Diese Chemikalie wirkt hell und ist der Grund für das seltsame Licht.“