Unser Christoferuswerk traf wieder viele Freunde auf dem Glaubenskongreß in Fulda

Von Felizitas Küble

Bereits seit dem Jahr 2000 findet jährlich der Kongreß „Freude am Glauben“ statt, den das Forum Deutscher Katholiken organisiert. Meist findet die Veranstaltung in Fulda statt, bisweilen auch in Regensburg oder Aschaffenburg. 

Auch diesmal trafen sich am vergangenen Freitag bis Sonntag bekannte konservative Persönlichkeiten und Verbände sowie interessierte Gläubige in der hessischen Domstadt  – größtenteils Katholiken, aber auch eine Reihe Evangelikaler nahmen daran teil.

Unser Christoferuswerk   – das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt  –  war diesmal erneut mit einem großen Infostand vertreten, wobei wir als Stand-Nachbar wieder Mathias von Gersdorff (Aktion „Kinder in Gefahr“) und Benno Hofschulte (SOS Leben) begrüßen konnten. Herr von Gersdorff ist unseren Lesern seit langem als Gastautor bekannt.

Auch sonst konnten wir vielen befreunden Gruppen und Persönlichkeiten begegnen, auch früheren Ferienhelfern und MITarbeitern. Unser Stand ist durch die Plakate über Erzbischof Johannes Dyba besonders aufgefallen und fand reges Interesse. Dyba war die treibende kirchliche Kraft bei der Gründung des „Forums Deutscher Katholiken“, das von Prof. Dr. Hubert Gindert geleitet wird.

Es bildeten sich in unserer Nähe immer wieder kleinere Gesprächsgruppen  – wie das erste Foto zeigt:  Der Bischof von Fulda, Heinz-Josef Algermissen, im Gespräch.  Ich überreichte dem Oberhirten  unsere neue Broschüre über Erzbischof Dyba, seinen Vorgänger im Amt.

Bischof Algermissen schrieb vor zwei Jahren zudem das Vorwort zu unserem Gedenkband „Der Löwe von Fulda“, das an den mutigen Erzbischof Dyba erinnert, der in den Herzen vieler Katholiken – aber auch konservativer evangelischer Christen – unvergessen ist. Das erleben wir auch durch das große Interesse an unserer Unterschriftensammlung für eine Seligsprechung Dybas, die vom „Forum Deutscher Katholiken“ unterstützt wird.

Das zweite Bild zeigt unsere Helferin Cordula Mohr sowie ihre Tochter Laura. Cordula hat im Dyba-Sammelband ebenfalls einen Beitrag verfaßt; die katholische Familienmutter leitet den Regionalverband Münsterland-Nord der Lebensrechtsvereinigung „ALfA“ (Aktion Lebensrecht für alle) und ist aktiv im NRW-Landesvorstand der CDL (Christdemokraten für das Leben), die ebenfalls mit einem Infostand vertreten waren. Cordula hat zusammen mit mir per Notebook am Samstagvormittag einige Artikel im CF veröffentlicht.

Auf dem dritten Foto sehen wir mit Frau Ehrhardt eine weitere CDL-aktive Dame bzw. Lebensrechtlern im anregenden Gespräch mit jungen Teilnehmern vor unserem Stand.

Das vierte Foto zeigt rechts außen Frau Barbara Dyba-Roth (die Schwester Erzbischof Dybas) im Gespräch mit einem Interessenten – links von ihm sehen wir im Hintergrund Herr von Gersdorff in Diskussion mit einer Teilnehmerin.

Da wir ständig an unserem Stand beschäftigt waren, konnten wir von den Vorträgen in der großen Halle so gut wie nichts mitbekommen. Allerdings wurde uns erzählt, daß mehrere Referenten sich sehr positiv über Kardinal Gerhard Müller äußerten und dem ehem. Glaubenspräfekten für sein segensreiches Wirken in der Kirche dankten.

Unser Schlußbild dokumentiert einen Teil unserer Stellwand hinter unserem Infostand: Plakate mit Aussagen von Erzbischof Dyba, eine Infotafel über die weltweite Christenverfolgung sowie unten rechts ein lebensfrohes Poster für Ehe und Familie: JA zur Schöpfungsordnung Gottes!

 

 

 

 

 

 

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1. Teil: FOTO-Reportage über die 15. Kreuze-Aktion „pro life“ am 18. März 2017 in Münster

Ergänzend zu unserem BERICHT vom 18. März über den Lebensrechts-Gebetszug in Münster vom selben Tag veröffentlichen wir hier eine Reihe Fotos von Felizitas Küble, die sich bereits ein dutzend Mal an dieser Prozession für das Leben beteiligte.

Durch die Bilder können sich Interessenten die Vorgänge anschaulich vor Augen führen und die Situation lebendig nachvollziehen.

1. BILD – ein Gute-Laune-Foto: Es zeigt links außen unseren Mitstreiter Günter Annen aus Weinheim, daneben zwei seiner Bekannten – und außen rechts Pater Dr. Chrysostomus Ripplinger OSB aus Münster, der sich diesmal erneut an der Kreuze-Aktion beteiligte. Hier befinden wir uns auf unserem Startplatz, dem Ägidii-Kirchplatz, kurz vor einer Ansprache von Wolfgang Hering, dem Leiter von „Euro-Pro-Life“.

2. BILD: Weniger erfreulich war das Verhalten einiger Personen, die sich in unsere Reihen einschlichen und vorgaben, einer evangelischen Gruppe anzugehören. Bald nach Beginn unseres Gebetszugs stellte sich angesichts ihrer wilden Proteste heraus, daß sie zu den Gegendemonstranten gehörten, weshalb die Polizei sie abdrängte.

3. BILD: Nicht zum ersten Mal weit hergereist war Benno Hofschulte von der Aktion SOS-Leben in Frankfurt (siehe Mitte). Auch sein Mitstreiter, Mathias von Gersdorff (Aktion Kinder in Gefahr), war häufig bei unseren Kreuze-Prozessionen in Münster dabei, diesmal aber leider verhindert.

4. BILD: Die Polizei blockierte Seitenstraßen, an denen wir vorbeizogen, mit Mannschaftswagen und ihrer eigenen Präsenz, um ultralinke Störer mit ihren ständigen lauten Parolen von uns abzuhalten und einen friedlichen Verlauf zu gewährleisten.

5.BILD: Diesmal haben auffallend viele junge Männer an unserer Lebensrechts-Kundgebung teilgenommen und aufmerksam zugehört. Zwischen ihnen ein Plakat des seligen Kardinal von Galen.

6. BILD: Seit Jahr und Tag skandieren die Randalierer ihr Lieblingsmotto, den sie auch auf ihren Transparenten vorzeigen: „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat.“  – Die Polizei wird sich ihren Teil denken.

7. BILD: Diesmal konnten wir eine leichte Besserung bei den Sprüchen feststellen: Hieß es im Vorjahr noch blasphemisch „Nieder mit Jesus!“ (sowohl schriftlich wie in Schrei-Rufen), so beschränkte man sich diesmal auf „Nieder mit der Kirche!“, allerdings mit durchgestrichenem Kreuz inklusive.

8. BILD:  „Gesicht zeigen“ war bei vielen unserer Gegner nicht angesagt, aber geschmacklose Sprüche wie „My Pussy, my Choice“ sehr wohl.

9. BILD: Der Lärm – auch durch Trommeln und Trillerpfeifen  – war enorm. Ein Chaot verletzte eine Polizistin, weil er ihr absichtlich direkt ins Ohr trillerte und so ihr Gehör schädigte. Die Polizei erstattete Anzeige wg. gefährlicher Körperverletzung. So „lustig“, wie das schrill-pinke Foto auf den ersten Blick wirken mag, war die Situation durchaus nicht!

Der 2. Teil der FOTO-Serie folgt morgen.


FOTO-Impressionen aus dem Pro-Life-Gebetszug in Münster am 22. März 2014

Am Samstag, den 22. März, gab es in Münster wieder den 1000-Kreuze-Marsch für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder.

Die folgende FOTO-Galerie befaßt sich vor allem mit dem Gebetszug selbst, während unsere beiden vorigen Bild-Reportagen entweder die symbolische Rosen-Aktion auf dem Domplatz oder die Kundgebung auf dem Ägidii-Kirchplatz darstellen.PICT0163

Die ersten drei Fotos zeigen Momentaufnahmen der Lebensrechtler-Schar auf dem Weg von der Lamberti-Kirche zum Domplatz. PICT0171

Die Menschen kamen aus nah und fern: Neben einem jungen Brasilianer war z.B. auch eine schwarz-afrikanische Teilnehmerin dabei (siehe 3. Foto: dort außen links). PICT0168

Auffallend viele Mädchen und junge Frauen beteiligten sich an diesem Gebetszug für die ungeborenen Babys.

Die nächsten beiden Bilder dokumentieren den Einsatz einer Hundertschaft Polizisten zum Schutz unserer Kreuze-Aktion vor den PICT0151Randalen linksradikaler Störer(innen). PICT0157

Die Polizeibeamten blockierten durch ihre Mannschaftsstärke vor allem die großen Seitenstraßen, weil von dort immer wieder Chaoten versuchten, unseren Gebetszug zu „stürmen“.

PICT0140Anfangs regnete es anhaltend, doch die Lebensrechtler ließen sich keineswegs verdrießen.

PICT0152Auf dem „Prozessionsweg“ zur Lambertikirche spiegelten sich weitere Kirchen und Gebäude in einem „Glaspalast“, was dort in der City häufiger vorkommt und der altehrwürdigen Stadt Münster ein modernes Gepräge verleiht.

Seitens der Gegner gab es viele Leute, welche die betende und singende Schar ständig fotografierten bzw. abfilmten, wobei sie sich häufig auf Sitzbänke oder Mauerwerk stellten.PICT0153

Das Bild mit dem großen gotischen Bauwerk zeigt unsere Kreuze-Aktion, wie sie an der Lamberti-Kirche vorbeizieht. PICT0154Im Vordergrund sieht man einige der nach historischem Vorbild erneuerten Bürgerhäuser der Altstadt.PICT0166

Das Bild mit dem Madonnengemälde (Jungfrau von Guadelupe) dokumentiert den Einzug der Lebensrechtler auf dem Domplatz in Richtung Denkmal des seliggesprochenen Kardinals von Galen, der sich der NS-Diktatur tapfer entgegengestellt hatte.

Der junge Kaplan mit dem Holzkreuz (Andreas Britzwein) nahm mit drei weiteren Geistlichen an unserem Gebetszug teil und spendete abschließend gemeinsam mit seinen Mitbrüdern den priesterlichen Segen an die Teilnehmer. PICT0185PICT0173

Auch ein junger Mann aus Brasilien, der seit einigen Monaten in NRW studiert und schon erstaunlich gut die deutsche Sprache beherrscht, war mit großem Eifer dabei. Links neben ihm sehen wir Benno Hofschulte, den Leiter von „SOS Leben“ in Frankfurt.PICT0186

Am Schluß wurden die Holzkreuze wieder eingesammelt bzw. neben das Kardinal-Galen-Denkmal gelegt, damit sie für die nächste Aktion zur Verfügung stehen.

Die junge Familienmutter mit Hut und rotem Pulli kam aus dem bekannten Wallfahrtsort Kevelaer am Niederrhein angereist.

Text und Fotos: Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Petition an den Dt. Bundestag: Gedenktag für ungeborene Kinder

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Von Benno Hofschulte

Die Geburt des Christkindes ist jedes Jahr für Milliarden Menschen ein Anlaß zum Feiern. Die Geburt jedes Kindes ist ein Grund zur Freude. Oder sollte es sein, denn Sie wissen genauso wie ich:

Vielen Kindern wird das Recht auf die Geburt vorenthalten. Bevor diese Babys das Licht der Welt erblicken, werden sie getötet. Kaum jemand wird wissen, dass dieses Kind überhaupt gelebt hat.

Deshalb möchte ich alle einladen, mit vereinten Kräften für die Einführung eines „Gedenktages für die ungeborenen Kinder“ einzutreten.

Dies wäre ein wichtiger Schritt, damit die Menschen in Deutschland an jene Kinder denken, deren Leben  schon vor der Geburt vernichtet wurde.

Die Geschichte lehrt uns: Schweigen tötet!
Oft geschah dies aus blanker Furcht vor Terror und Tod. Doch in unseren Tagen und in unserem Land musßniemand um sein Leben fürchten, weil er sich für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder einsetzt.

Ich bin überzeugt: Ein „Gedenktag für die ungeborenen Kinder“ wäre der Beginn einer grundlegend positiven Einstellung der Menschen zu den ungeborenen Kindern.

Deshalb bitte ich Sie: Helfen Sie, viele Unterschriften für die Petition an den Deutschen Bundestag „Gedenktag für die ungeborenen Kinder“ zu sammeln.


Gibt es Perspektiven für den Lebensschutz angesichts des Koalitionsvertrags?

Benno Hofschulte zum Koalitionsvertrag und zu Lebensrechtsfragen

Unser Autor Mathias von Gersdorff (siehe Foto) führte ein Gespräch mit Benno Hofschulte, dem Leiter der Aktion SOS LEBEN in Frankfurt; dabei ging es vor allem um den Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD sowie um die Perspektiven für den Lebensschutz im nächsten Jahr.

Mathias von Gersdorff: Sind Sie glücklich über den Koalitionsvertrag zwischen der Union und der SPD?

M. von Gersdorff

Benno Hofschulte: Angesichts der Tatsache, dass von nun an die SPD bereit ist, mit der SED-Nachfolgepartei „Die Linke“ auf Bundesebene zu koalieren, wird man vielleicht in einigen Jahren diesen Koalitionsvertrag aus der Perspektive des Lebensrechts für gut halten, weil keine Erleichterung und keine großzügige finanzielle Förderung der Abtreibungen enthalten sind. Aus gegenwärtiger Perspektive ist das Papier natürlich jämmerlich.

MvG: Was hätte man denn erwarten können?

B.H.: Sehen Sie: Schon die Tatsache, dass kaum jemand Verbesserungen hinsichtlich des Lebensrechts in den Koalitionsverhandlungen erwartet hat, zeigt, was für eine Meinung über unsere Politiker in der Öffentlichkeit herrscht.  PICT0173

Man fragt sich, in welcher seelischen und geistigen Verfassung sich viele unserer Politiker befinden. Sie scheinen panische Angst vor den Reaktionen der Abtreibungsbefürworter zu haben. Diese Panik, diese Phobie, scheint sie in eine Starre zu versetzen hinsichtlich des § 218.

Das FOTO zeigt Hofschulte (links neben einem jungen Brasilianer) beim 1000-Kreuze-Marsch in Münster

MvG: Was ist also zu tun?

B.H.: Zuallererst darf man sich als Lebensrechtler nicht entmutigen lassen. Insbesondere darf man nicht glauben, das Thema würde niemand interessieren. Gegenwärtig haben wir die Situation, dass die Abtreibungslobby das Thema Abtreibung in der Öffentlichkeit am liebsten abwürgen würde. Wir als Lebensrechtler müssen dafür sorgen, dass das nicht geschieht, was nicht besonders einfach ist, denn von den großen Medien kommt kaum Unterstützung.

Dafür müssen wir unsere eigenen Medien schaffen, um das Thema an das große Publikum heranzutragen. Aus diesem Grund organisieren wir seit Jahren Massenbriefaussendungen. In den letzten Jahren wurde das Internet für die Öffentlichkeitsarbeit immer wichtiger. (…)

Behinderte: Abtreibung bis kurz vor der Geburt

Der jetzige Koalitionsvertrag widmet den Menschen mit Behinderungen tatsächlich relativ viel Raum. Unter anderem ist folgender Satz enthalten: „In allen Bereichen des Lebens sollen Menschen mit Behinderungen selbstverständlich dazugehören und zwar von Anfang an.“   –  „Von Anfang an“ bedeutet eigentlich, von der Zeugung an. So gesehen ist es sehr enttäuschend, dass man keine Silbe über die Tatsache verliert, dass die Menschen mit Behinderungen die einzigen sind, die noch unmittelbar vor der Geburt abgetrieben werden.

Das geschieht zwar rein juristisch gesehen nicht aufgrund der Behinderung des Kindes, aber in der Praxis ist das sehr wohl so. Man schätzt, dass beispielsweise etwa 95 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom im Mutterleib getötet werden. Allerdings ist das öffentliche Bewusstsein für diese grausame Situation sehr stark in den letzten Jahren gewachsen, wozu auch der „Down-Syndrom-Tag“ beigetragen hat. Ich bin optimistisch, dass sich hier etwas machen lässt.

Quelle und vollständiges Interview hier: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/12/gesprach-mit-sos-leben-leiter-benno.html