Israel: Satellit heute erfolgreich gestartet

Die Weltraumverwaltung des israelischen Verteidigungsministeriums (IMoD) und der israelischen Luft- und Raumfahrtindustrie (IAI) haben heute (Montag, 6.7.) den Aufklärungssatelliten „Ofek 16“ vom Zentrum Israels aus mithilfe einer Shavit-Rakete erfolgreich ins All geschossen.

„Ofek 16“ ist ein elektro-optischer Aufklärungssatellit mit erweiterten Funktionen. Während der ersten Betriebsphase wird der Satellit einer Reihe von Tests unterzogen, um seine Richtigkeit und Leistung zu bestimmen.

Der Satellit hat bereits begonnen, die Erde zu umkreisen und Daten gemäß den ursprünglichen Startplänen zu übertragen.

Die Ingenieure  haben eine Reihe von vorgeplanten Tests gestartet, um die Richtigkeit und das Leistungsniveau des Satelliten zu bestimmen, bevor er seine vollen operativen Aktivitäten aufnimmt.

Verteidigungsminister Benny Gantz sagte:

„Der erfolgreiche Start des Satelliten ‚Ofek 16‘ ist eine weitere außergewöhnliche Errungenschaft für das Verteidigungsunternehmen, für die gesamte Verteidigungsindustrie und  die israelische Luft- und Raumfahrtindustrie.

Technologische Überlegenheit und nachrichtendienstliche Fähigkeiten sind essentiell für die Sicherheit des Staates Israel:

Die Tatsache, dass Israel eines der 13 Länder der Welt mit Satellitenstartfähigkeiten ist, ist keine Selbstverständlichkeit und wurde von den Menschen ermöglicht, die im Laufe der Jahre in diese Systeme investiert und bahnbrechende Fähigkeiten weiterentwickelt haben.“

Quelle (Text/Fotos): https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Aufkl%C3%A4rungssatellit-OFEK-16-erfolgreich-gestartet.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+06.07.2020#p


Israel: Netanyahu wird zum vierten Mal mit der Regierungsbildung beauftragt

Der israelische Staatspräsident Rivlin hat am Mittwoch (17.4.2019) den Wahlsieger und bisherigen Premierminister Benjamin Netanyahu offiziell zum vierten Mal in Folge mit der Bildung einer Regierung beauftragt. Damit hat er einen Prozess in Gang gesetzt, der voraussichtlich zu einer neuen Regierung führen wird. 

In einem gemeinsamen Auftritt forderte Rivlin Netanyahu auf, „die Wunden und Risse zu heilen“, die in der israelischen Gesellschaft durch den Wahlkampf freigelegt wurden.

Netanyahu sagte, er sei „bewegt“, seine fünfte Nominierung als Premierminister anzunehmen, „als wäre es das erste Mal und in gewisser Weise sogar noch mehr als das erste Mal.“

In den kommenden Wochen wird Netanyahu Koalitionsabkommen mit seinen Partnern aushandeln müssen. Der Regierungschef würde dann der am längsten amtierende Premierminister Israels werden und David Ben Gurion, den Gründervater des Landes, übertreffen.

Wenn er innerhalb von 42 Tagen keine Koalition bildet, wird der oppositionelle Benny Gantz, Vorsitzender der „Blau und Weiß“-Partei, die Chance bekommen, eine Regierung zusammenzustellen.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Pr%C3%A4sident-Rivlin-beauftragt-Netanyahu-mit-Regierungsbildung.aspx


Historische Ehrung in Israel: 100-jähriger Brigadegeneral wird Generalleutnant

Jitzchak Pundak diente schon im israelischen Unabhängigkeitskrieg 1948 als Offizier und wurde nun im Alter von 100 Jahren in den Rang eines Generalleutnants gehoben.

Der Oberbefehlshaber der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte Benny Gantz und Verteidigungsminister Moshe Yaalon übergaben ihm am vergangenen Dienstag im Rahmen einer kleinen Zeremonie die Verleihungsurkunde.

BILD: Jitzchak Pundak mit Oberbefehlshaber Benny Gantz (Foto: Zahal)

Die Ernennung ist die späte Erfüllung eines Versprechens: der damalige Oberbefehlshaber Moshe Dayan hatte schon 1954 beschlossen, den damaligen Brigadegeneral zum Generalleutnant (Aluf) zu befördern  –  ein Versprechen, das Benny Gantz als einer von Dayans Nachfolgern im Amt nun erfüllte.

Jitzchak Pundak stammt aus dem polnischen Siemiatycze und wanderte 1933 im Alter von 20 Jahren nach Israel ein. Die späte Ehre und Beförderung bewegte den alten Mann sichtlich. Er sagte, die Ernennung sei wie die Heilung einer offen gebliebenen Wunde.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin