Unionsfraktion beklagt „monströses Ausmaß“ im Missbrauchsfall Bergisch-Gladbach

Im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach sind die Ermittler nach Angaben des NRW-Justizministeriums auf Spuren von mehr als 30.000 Verdächtigen gestoßen. Dabei gehe es nicht nur um die Verbreitung und den Besitz von Kinderpornografie, sondern auch um schweren Kindesmissbrauch.

Hierzu erklärt der Vize-Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei:

„Die neuerlichen Erkenntnisse aus dem Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach mit nunmehr 30.000 unbekannten Tatverdächtigen zeigen monströse Ausmaße, die jede Vorstellungskraft übertreffen.

Einmal mehr wird klar: Wir müssen diesen Sumpf aus sexuellem Kindesmissbrauch und Kinderpornographie ein für alle Mal trockenlegen.

Deshalb ist es gut, dass die Bundesjustizministerin angekündigt hat, noch in dieser Woche ihren Entwurf zum Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch vorzulegen. Wir müssen und werden diesen Entwurf äußerst zügig beraten und verabschieden.

Es muss klar sein: Kein Kinderschänder darf in Deutschland mehr eine ruhige Minute haben. Hier muss der Rechtsstaat seine volle Härte zeigen.“


Deutsch-israelische Städtepartnerschaft: Bergisch-Gladbach und Ganey Tikva

Das neue Jahr fängt gut an für die deutsch-israelischen Beziehungen: Beim Neujahrsempfang der Stadt Bergisch Gladbach wurde am Sonntag die erste neue Städtepartnerschaft des Jahres 2013 besiegelt  –  die Stadt im Bergischen Land ist nun offiziell Partnerstadt von Ganey Tikva in Gush Dan.

Zur Unterzeichnung der Partnerschafts-Urkunde war Bürgermeister Avishay Levin aus Ganey Tikva eigens angereist. Levin betonte in seiner Ansprache, wie wichtig persönliche Begegnungen für die bilateralen Beziehungen seien.


Bürgermeister Lutz Urbach, die stellv. Bürgermeisterin
Lizy Delaricha und Bürgermeister Avishay Levin (Foto: Arbeitskreis Ganey Tikva)

In einem Grußwort, das Botschafter Yakov Hadas-Handelsman gesendet hatte, ging er u.a. darauf ein, daß diese Partnerschaft sogar in einen trilateralen Rahmen eingebunden ist: Gladbach ist seit 2011 auch mit Beit Jala im Westjordanland verbunden.

In seinem Grußwort erklärte der israelische Botschafter:

„Wir begrüßen diese trilaterale Freundschaft und wünschen Ihnen viele gute Begegnungen. Wir hegen die Hoffnung, dass solche Aktivitäten zum Frieden zwischen Israelis und Palästinensern beitragen können.“

Quelle (Text/Foto): Botschaft des Staates Israel