74. Annaberg-Wallfahrt nach Haltern (Westf.)

Am Sonntag, den 21. Juli, findet in diesem Jahr die 74. Wallfahrt der Oberschlesier zum Annaberg in 45271 Haltern am See statt.

Dieses traditionelle Brauchtum ist der hl. Anna  – der Großmutter Christi bzw. Mutter der Madonna – gewidmet, die von den Schlesiern besonders verehrt wird (siehe den bekannten Annaberg in Oberschlesien).

Dieser heimatverbundene Kulturtag beginnt um 9,30 Uhr mit einer Pilgerprozession, begleitet von Gebet, Gesang und Blasmusik (Treffpunkt ab Krumme Meer 3, Hagebaumarkt)

BILD: Darstellung der heiligen Anna mit Maria und dem Christkind (mit großer Krone links)

Um 11 Uhr zelebriert der Berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch ein feierliches Pontifikalamt, das musikalisch vom Oberschlesischen Blasorchester in Ratingen umrahmt wird

Danach um 12,45 Uhr Kranzniederlegung und Gedenkstunde an der St. Anna-Stele, um 13,30 Uhr Platzkonzert mit Blasmusik, Vorführungen von Trachtengruppen, Ausstellungen, geselliges Zusammensein auf dem Festplatz mit oberschlesischen Spezialitäten, Fleisch- und Backwaren usw.

Um 15 Uhr folgt die Schlußandacht mit sakramentalem Segen.

Quelle: Landsmannschaft der Oberschlesier

 


Erzbischof Koch: Klima-Greta zwar kein weiblicher Messias, aber eine echte Prophetin

Von Felizitas Küble

Alle zwei Wochen sendet Radio Berlin am Samstagvormittag das „Wort des Bischofs“. Am 12. April 2019 sprach der Berliner katholische Oberhirte über das Thema „Palmsonntag und die Freitagsdemos“.

Erzbischof Dr. Heiner Koch hat die berühmte Greta Thunberg darin zwar nicht direkt mit Jesus verglichen, aber sehr wohl als „echte Prophetin“ unserer Zeit angehimmelt: https://www.erzbistumberlin.de/medien/rundfunk/wort-des-bischofs/radiowort/news-title/der-palmsonntag-und-die-freitagsdemos-3941/

Zunächst verlautbart der Kirchenmann, die Schulstreiker seien „ernst zu nehmen“ – und er fügt hinzu: „Sie folgen einem Idol, einer jungen Frau aus Schweden, die den Protest initiiert hat und nun wie eine Heldin von manchen Politikern und Medien verehrt wird.“

BILD: Grünes Wahlplakat: „Klimaschutz“ grenzenlos – eine neue Öko-Heilsreligion – auch in der Kirche?

Glorifiziert wird sie aber auch von katholischen Amtsträgern wie Heiner Koch, der sich darüber ausläßt, die Freitagsdemos erinnerten ihn ein wenig an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem“.

Damit wolle er aber die „Klimaschützerin“ nicht zu einem „weiblichen Messias“ machen, versichert der Bischof von Berlin treuherzig. Da haben wir ja nochmal Glück gehabt!

Gleichwohl möchte der Radioprediger „daran erinnern, dass unsere Gesellschaft und auch unsere Kirche von Zeit zu Zeit echte Propheten braucht, die auf Missstände und Fehlentwicklungen hinweisen, und die Lösungswege vorschlagen“.

Leider versäumt der Oberhirte, auf die angeblichen „Lösungswege“ der 16-jährigen, behinderten Greta aus Schweden hinzuweisen.

Zwar findet der Bischof das Schuleschwänzen „höchst zwiespältig“ – immerhin. Aber an seiner verehrten Klima-Gretl hält er dennoch fest:

„Fehlen unserer Gesellschaft und auch unserer Kirche oft nicht Vorbilder, die begeistern, die für eine Idee und Perspektive stehen, für die es sich lohnt, sich einzusetzen?“

Dann kommt der Knüller:

„Am morgigen Sonntag feiern wir in den Gottesdiensten den Beginn der Karwoche mit dem Einzug Jesu in Jerusalem. Ich denke, es wäre ein guter Anlass, dabei auch über unsere heutigen Propheten und Vorbilder und ihre Botschaften  nachzudenken.“

So ist das also:

Ein inhaltlich sichtlich überfordertes, aber europaweit vermarktetes Mädel mit ihrem geistigen Tunnelblick wird zur neuen Ikone auch in kirchlichen Kreisen verklärt; sie wird sogar von einem Erzbischof als „echte Prophetin“ und „Vorbild“ hochgepriesen – und das ausgerechnet im Zusammenhang mit unserem HERRN und Heiland Jesus Christus!

Fotos: Felizitas Küble, Dr. Bernd F. Pelz

 


Sogar ZdK-Präsident Sternberg stellt klar: Kein Zusammenhang von Zölibat und Mißbrauch

Generalverdacht gegen Singles „geradezu grotesk und unsinnig“

In den Debatten der letzten Wochen ist der Zölibat der katholischen Priester erneut infrage gestellt worden.

Obwohl der reform-katholische Präsident des liberalen ZdK (Zentralkomitee der Dt. Katholiken), Prof. Dr. Thomas Sternberg, kein Anhänger des Pflicht-Zölibats ist und sogar mehrfach seine Abschaffung vorschlug, weist er Behauptungen zurück, es bestände ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der ehelosen Lebensweise und Mißbrauchstaten.

Gegenüber dem DBK-Portal „Katholisch.de“erklärt er: „Ich halte den Kurzschluss, dass ein Leben als Single dazu führt, dass man Kinder missbraucht, für geradezu grotesk und unsinnig.“  – Er verweist darauf, daß sexuelle Übergriffe ein „gesamtgesellschaftliches“ Problem seien.

Tatsächlich wäre eine solche „Logik“, wonach das ehelose Leben eine wesentliche Ursache für Mißbrauch sei, nicht nur unwissenschaftlich, sondern diskriminierend für Ledige bzw. Singles, seien es Männer oder Frauen. 

Trotzdem will der Berliner Erzbischof Heiner Koch „mögliche Zusammenhänge zwischen Zölibat und sexuellem Missbrauch an Minderjährigen“ in Zukunft stärker überprüfen, wie der Bayerische Rundfunk kürzlich meldete.

Auch der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf will die reguläre Ehelosigkeit für katholische Priester angesichts der Mißbrauchskrise „überdenken“. 

Offenbar dient die DBK-Studie über sexuelle Übergriffe von Geistlichen diesen Bischöfen als  V o r w a n d , um den Zölibat zu kippen.

Weitere Infos hier: https://charismatismus.wordpress.com/2014/02/15/fuhrende-experten-widerlegen-zusammenhang-von-zolibat-und-misbrauch/

 


Politiker und Kirchenvertreter unterstützen den „Marsch für das Leben“ in Berlin

Kundgebung und Schweige-Demo am Samstag (17.9.)

Zahlreiche Politiker und Kirchenvertreter unterstützen den 12. Marsch für das Leben am Samstag, den 17.9.2016 in Berlin. In ihren Grußworten betonen sie die Bedeutung des ökumenischen Einsatzes für das uneingeschränkte Recht auf Leben.

Julia Klöckner, Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, unterstreicht die Kernbotschaft: PICT0110

„Kein Mensch muss sich für seine Existenz rechtfertigen, wenn er beeinträchtigt, wenn er alt, wenn er langsamer oder nicht so fit ist oder nicht der vermeintlichen „Norm“ entspricht. Der Marsch für das Leben will dies verdeutlichen, will sagen: Schön, dass es Dich gibt, so wie Du bist.“

Zugleich richtet sie ihren Appell an die Politik:

„Gerade das ungeborene Leben braucht eine Lobby. Leben auf Probe, das Checken, ob alles „richtig“ ist, bevor es das Ja für das ungeborene Kind gibt, Screening, PID, PND – das bringt auch Eltern in enorme Konfliktsituationen. Sie dürfen wir nicht alleine lassen, sondern müssen sie unterstützen. Gerade Frauen in existenziellen Notlagen müssen medizinische und psychologische Beratung erhalten, damit sie entlastet und die Ungeborenen zugleich geschützt werden.“

Auf einen gleich zweifachen Skandal weist der christdemokratische Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich hin: PICT0129

„Leben zu selektieren und abzubrechen, ist ein Skandal. Es ist wichtig, daran immer wieder zu erinnern. Beim Marsch für das Leben kommt ein zweiter Skandal hinzu: Eine rechtsstaatliche Demokratie sichert ihren Bürgern zu, für ihre Anliegen demonstrieren zu dürfen.

Der Marsch für das Leben ist ein friedlicher Schweigemarsch. Es ist erschütternd, zu erleben, wie dagegen – auch von einigen Seiten der Politik – mobil gemacht wird. Das Maß der Anfeindung ist erschreckend.“

Klare Worte findet auch Alexander Krauß, familienpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Sachsen: 

„Der Marsch für das Leben ist ein Stachel im Fleisch unserer modernen Gesellschaft. Gerade heute ist dieses Aufrütteln nötig, weil alle Lebensbereiche einer Nützlichkeitsabwägung unterworfen werden. Das Leben ist aber ein Wert an sich. Es ist ein Geschenk Gottes, das seine Daseinsberechtigung nicht nachweisen muss.“

Der Europa-Abgeordnete Elmar Brok (CDU) ermutigt: „Der Respekt für das Grundrecht, dass jeder Mensch – auch ungeboren- das Recht auf Leben hat, sollte selbstverständlich sein. Ich wünsche mir, dass Sie mit Ihrer Veranstaltung ein Zeichen für die jetzige und kommende Generation setzen, die dieses Menschenrecht bewahren und stärken wollen.“

Katholischer Bischof sowie Erzbischof beteiligen sich am Marsch

In diesem Jahr wird der Erzbischof von Berlin Dr. Heiner Koch persönlich am Marsch für das Leben teilnehmen. Der Bischof von Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer (siborMedia1840101ehe Foto), wird den ökumenischen Abschlussgottesdienst leiten, bei dem der evangelische Pfarrer und Theologe Dr. Werner Neuer predigen wird.

Auch der evang. Landesbischof Dr. Carsten Rentzing (Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen) richtet ein Grußwort an die Teilnehmer. Dabei ermahnt er, dass alle bioethischen Grenzfragen stets in einem Raum geführt werden müssen, der von einer „Kultur des Lebens“ geprägt ist. Für eine solche Kultur des Lebens stehe der Marsch für das Leben.

Pastor Ansgar Hörsting, Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland, ermutigt zu einem klaren Bekenntnis: „Wir stehen auf gegen die Meinungsmache, als sei eine Abtreibung ein kleiner Unfall. Sie ist und bleibt Tötung. Und Menschen in Gewissensnöten brauchen echte Hilfe statt schlechter Ratschläge.“

Die Grußworte im Volltext sowie weitere Infos finden Sie unter: http://www.marsch-fuer-das-leben.de