Ungarn ehrt Bernd Posselt, den Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft

Der außenpolitische Sprecher der CSU im Europäischen Parlament, Bernd Posselt, wurde bei einem eigenen Festakt im Budapester Außenministerium mit dem „Mittelkreuz des Verdienstordens von Ungarn“ geehrt.

Diese hohe Auszeichnung hatte ihm der ungarische Staatspräsident auf Vorschlag von Ministerpräsident Viktor Orbán verliehen, die Überreichung nahm der ungarische Außenminister János Martonyi vor.

Der CSU-Parlamentarier Posselt ist Vorsitzender der Sudetendeutschen Volksgruppe und setzt sich seit Jahrzehnten für ein freies und europäisches Ungarn ein.

Schon 1976 organisierte er als Bundesvorsitzender der Paneuropa-Jugend im Münchner Herkulessaal den 20. Jahrestag des ungarischen Freiheitskampfes von 1956 und hielt enge Verbindung mit dem ungarischen Exil um den Münchner Freiheitssender Radio Free Europe.

In der zweiten Hälfte der achtziger Jahre nutzte er erste Kontakte zu den Reformkommunisten in Budapest, um entstehende unabhängige Einrichtungen der katholischen Kirche wie der donauschwäbischen Minderheit im Land zu unterstützen, die Einreise Otto von Habsburgs nach Ungarn zu planen und das Paneuropa-Picknick vom 19. August 1989 an der österreichisch-ungarischen Grenze vorzubereiten, bei dem zum ersten Mal für sechs Stunden der Eiserne Vorhang geöffnet wurde.

In Zusammenarbeit mit den wechselnden bürgerlichen und sozialistischen Regierungen zwischen 1994 und 2004 bemühte er sich, den EU-Beitritt Ungarns voranzutreiben sowie an einem europäischen Volksgruppen- und Minderheitenrecht zu arbeiten, wie es Ungarn im Rat und Bernd Posselt als Vorsitzender der zuständigen Arbeitsgruppe im Europaparlament verfocht.

In der ersten Hälfte des letzten Jahres konnte er in enger Kooperation mit dem Kabinett Orbán die erste ungarische EU-Ratspräsidentschaft wirksam unterstützen – bei der Etablierung einer EU-Donaustrategie, einer eigenen EU-Romapolitik, die diese Minderheit spezifisch fördert, sowie beim Beitritt Kroatiens, der nicht zuletzt aufgrund des Einsatzes der Ungarn 2013 erfolgen wird.

Außenminister Martonyi würdigte Posselt in seiner in deutscher Sprache gehaltenen Laudatio als Vorkämpfer der ungarisch-bayerischen Freundschaft, der europäischen Einigung, die heute dringlicher sei denn je, sowie der Menschenrechte.

Besondere Verdienste habe sich Posselt „um die Rechte von nationalen und anderen Minderheiten erworben – wir schätzen das hoch.“

Auch im Text der Verleihungsurkunde wird dem „Europaabgeordneten, Präsidenten der Paneuropa-Union Deutschland und Sprecher der Sudetendeutschen“ für die „Vertretung der Interessen der europäischen Minderheiten“ gedankt.

Quelle: http://www.csu.de (Union der Vertriebenen in der CSU)


Jahreshauptversammlung der IGFM vom 13. bis 15. April 2012 in Cottbus

40-Jahre-Jubiläum der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte

Prof. Dr. Hans Gert Pöttering, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung und ehem. Präsident des Europäischen Parlaments, ist Hauptredner der IGFM-Jahrestagung 2012; er spricht am 14. April um 10 Uhr zu den Teilnehmern

Gastredner: Bernd Posselt, CSU-Europa-Abgeordneter, Vorsitzender der Paneuropa-Union Deutschland; er spricht am 14. April um 19 Uhr

Arbeitskreise am Samstag, 14. April 2012 (15:30 – 18:15 Uhr):

Schwerpunkte 2012:

Einparteiendiktatur: Rot-China, Nordkorea, Kuba
Religionsfreiheit: Verfolgte Christen
Aufarbeitung kommunistischer Gewaltherrschaft
Meinungsfreiheit und Gewissensfreiheit: Meinungsdiktatur – Maßnahmen der Unterdrückung

Der Tagungsort Cottbus liegt in einer der schönsten Gegenden im Osten Brandenburgs und verfügt neben einem Staatstheater im Jugendstil über viele kultureller Einrichtungen.  

Weitere Infos: www.igfm.de