DITIB will gegen die BILD-Zeitung vorgehen

Der deutsch-türkische DITIB-Bundesverband hat sich in einer heutigen Pressemeldung „aufs Schärfste“ über die jüngste Berichterstattung der BILD-Zeitung beschwert.

Das Boulevard-Blatt habe, so heißt es darin, „tendenziöse Schlagzeilen“ veröffentlicht, bei denen „Muslime und Moscheen pauschal mit Terror in Zusammenhang gebracht“ werden, worüber man „zutiefst schockiert“ sei.

Besonders beanstandet wurde in der Presse-Erklärung „die Abbildung der Kölner Zentralmoschee … unter einer Schlagzeile mit dem Begriff Terror“, was dem „DITIB-Bashing die Krone aufsetzt“.

Der Bundesverband fordert die BILD-Redaktion zur Korrektur der „Falschdarstellung“ auf , kündigt eine Beschwerde beim Deutschen Presserat an und teilt mit, man werde „juristische Schritte gegen die BILD-Zeitung wegen Rufschädigung“ einleiten.

Vollständiger Text der DITIB-Pressemitteilung hier: http://ditib.de/detail1.php?id=659&lang=de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Offener Brief an die Deutsche Welle: „Willkommen im Club der Zensoren!“

Der Publizist Ulrich F. Sackstedt ist Gründungsmitglied des Vereins Deutsche Sprache (VDS): Er hat sich in einem Beschwerdebrief an den staatlichen Auslandsrundfunk Deutsche Welle (DW) in Köln gewandt. Anlaß war eine Meldung (siehe ganz unten), wonach die DW dazu übergegangen sei, die Leserkommentarfunktion abzuschalten.

Wir dokumenieren hier mit Erlaubnis des Autors dieses Schreiben an den Intendanten Peter Limbourg und DW-Chefredakteurin Ines Pohl: 

Sehr geehrter Herr Limbourg,
sehr geehrte Frau Pohl,
sehr geehrte Mitarbeiter der Deutschen Welle,

ich nehme untenstehenden Presseartikel zum Anlaß meiner Reaktion.
Zunächst seien Sie meiner persönlichen Anteilnahme versichert, was die Leiden Ihrer Redakteure betrifft, die diese Kommentare zu verwalten hatten. Eine solche Reaktion von Lesern / Hörern ist aber nicht neu…

Es müssen einmal die Dinge klar gestellt werden, die zu Ihrer – wie ich meine – verständlichen , aber mediensoziologisch dennoch ungerechtfertigten Reaktion geführt haben.

Kommentare haben das Ziel, eine Art Dialog zwischen Sendendem und Empfangendem herzustellen. Man nennt das soziale Interaktion.

Wenn sich innerhalb dieser Kommentatorenschaft nun Personen befinden, deren sozio-kulturelle Erziehung, Bildung und Elternhausvorbilder sich jenseits dem befinden, was wir Gebildete als kultiviert erachten, so ist dies zunächst eine Tatsache, die hinzunehmen ist.

Fragt man nach den Gründen dieser Unerzogenheit, so führt dieses sprachliche Unterschichtenbenehmen auf die Spur der jahrzehntelangen Bemühungen innerhalb unseres Staatswesens zurück, sogenannte „alte Zöpfe“ abzuschneiden, tradierte Verhaltensmuster und erlernte Ausdrucksweisen somit als alt, überholt, unzeitgemäß, ja bestimmt auch wieder nazistisch und was sonst noch darzustellen.

Die Devise lautete „Macht kaputt, was euch kaputtmacht“. In Berlin skandierte man „Alle Macht den Räten, brecht dem Schütz die Gräten“. Also ein eindeutiger Aufruf zur Gewalt, und alle – zumindest sehr viele – klatschten Beifall zu dieser „Modernisierungsaktion“.

Ich nehme an, Sie kennen die Vorgänge während der 1968er Studentenrevolten, die mit ihrem Aufstand eine völlige Neu(un)ordnung unserer Gesellschaft – des deutschen Volkes – zum Ziel hatten. Linke, marxistische, maoistische und internationalistisch ideologisierte Kreise junger Leute, die damals für die Propagandisten der bekannten „Frankfurter Schule“ eine leichte Beute waren, versuchten, einen Staat auf den Kopf zu stellen, der bis dato funktionierte.

Gottseidank klappte das nicht ganz, denn das von diesen Kreisen so gesuchte „Proletariat“ verweigerte die Gefolgschaft, weil es keinen Grund hatte, den abstrusen Ideen lebensunerfahrener Weltverbesserer und Politabenteurer zu folgen. D.h. die linken Salonrevolutionäre arbeiteten im luftleeren Raum.

Was aber blieb, war der marxistische Entwurf einer Gesellschaftsveränderung in den Gehirnen breitester Akademikerschichten, die seither die innenpolitischen Geschicke der BRDeutschland bestimmen, füllten sie doch nun in den Institutionen und den politischen Parteien die Plätze derer aus, die sie einst haßerfüllt bekämpft hatten. Inzwischen ist eine weitere Generation herangewachsen, die in die Fußstapfen der 68er traten und das ebenso unselige wie überflüssige und vor allem destruktive Werk ihrer Väter fortsetzten.

Und jetzt kommen Sie als Deutsche Welle und wollen sich vor den Früchten dieser Entwicklung die Augen verschließen, indem Sie ihre Redakteure bemitleiden und in Schutz nehmen, wenn sie den verbalen Wurfgeschossen der 68er Enkel-Generation ausgesetzt sind ? 

Wir alle haben doch tatenlos zugesehen, wie sich dieses Volk und mit ihm sein Staat von den Ideen seiner Gründerväter von 1948 vollständig fortentwickelt hat. Niemand hat „Halt“ gerufen, niemand hat diesen Zug in die kulturelle Sackgasse und in die Selbstvernichtung gestoppt. Schon gar nicht die Medien.

Im Gegenteil, die Protagonisten der genannten Frankfurter Schule bekamen – eben aus den USA remigriert – für ihren Umerziehungsauftrag eigene Gebäude in Frankfurt zur Verfügung gestellt.  Na super. Die Kindergartenarbeit an den zu infantilisierenden Deutschen konnte beginnen.

Ich darf daran erinnern, daß es gerade die DW war, die durch die Entfernung der deutschen Sprache aus ihren Sendungen das schäbige Spiel mitgemacht bzw. noch daraufgesattelt hat.

Ist es nicht lächerlich, einem einstigen Weltsender (den ich früher gern auf dem 49- und 31m-Band auch vom Ausland aus hörte), seine eigene Sprache abzuschneiden?  War dies nicht eine tolle Frucht der genannten Umerziehung, die Verleugnung der eigenen kulturellen Werte?

Gewiß, Sie stehen keineswegs allein da, aber sie sollten den Mut und die Ehrlichkeit besitzen, das zuzugeben. Abschaltung von Kommentarfunktionen ist nichts weiter als Vogel-Strauß-Denken. Ihre Wunschwelt ist Ihnen mehr wert als die Realität.

Und da nützt auch ein Ausweichen auf Facebook gar nichts, denn dort werden ebenfalls selbstgemachte „Antihaßregeln“ zum Einsatz gebracht, die beherzte oder auch unverschämte Meinungsäußerungen unterbinden.

Willkommen im Club der Zensoren – sage ich nur.

Ich hoffe, es wird noch mehr solcher Aha-Erlebnisse in den Medienredaktionen geben. Der Chefredakteur von t-online, Sebastian Harms, tut dasselbe wie Sie. Er schaltet Kommentare ab. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ab und aus. Bei ihm haben Kommentare keinen Platz mehr.

Wozu brauchen wir eine Realität, wenn wir uns eigene schaffen können?

Dieses Denken zieht sich leider bis in die Berliner Regierungskreise hoch, wo man dem deutschen Volk seit vielen Jahren ein X für ein U vormacht, weil man dem Kulturmarxismus zum endgültigen Durchbruch verhelfen will, koste es, was es wolle. Man will Volkes Stimme nicht hören. Man produziert lieber ein neues, internationalistisch und konsumistisch eingestelltes.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und allen Mitarbeitern der DW eine kommentarfreie Zukunft, in der man sich so richtig bequem einrichten kann. Das Steuerzahlergeld aus der Medienzwangssteuer bzw. aus dem Portfolio der Regierung kommt ja eh.

MfG
Ulrich F. Sackstedt, Gründungsmitglied des Vereins Deutsche Sprache (VDS)

„Haßbotschaften“: Deutsche Welle schaltet Kommentarfunktion ab

Der staatliche Auslandsrundfunk Deutsche Welle (DW) hat die Kommentarfunktion unter seinen redaktionellen Meinungsbeiträgen abgeschaltet. „Diese Entscheidung ist uns schwer gefallen. Denn gerade wir, die Deutsche Welle, kämpfen ja für einen offenen, kritischen Austausch von unterschiedlichen Argumenten, für die weltweite Pressefreiheit“, teilte Chefredakteurin Ines Pohl am Donnerstag mit.

In jüngster Zeit hätten die meisten Beiträge ein solches Niveau erreicht, „daß sie mit einem konstruktiven Meinungsaustausch nichts mehr zu tun haben“. Statt dessen sei der Diskurs von „persönlichen
Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistischen Äußerungen“ geprägt worden.

Die Betreuung der Leserkommentare habe viel Zeit in Anspruch genommen und „das Nervenkostüm der hierfür verantwortlichen Redakteurinnen und Redakteure erheblich strapaziert“, begründete die frühere Chefredakteurin der taz die Entscheidung. „Und es war ein ungleiches Spiel, denn es waren immer dieselben Nutzer, die unter dem Deckmantel eines Alias-Namens unsere Kommentarfunktion für die Absonderung von Haßbotschaften nutzten.“ – Leser, die ihre Meinungen zu Artikeln abgeben möchten, sollen dies auf Facebook oder über die eingebundene Feedback-Funktion tun, empfahl die 51jährige, die seit März 2017 DW-Chefredakteurin ist.  (Quelle: Junge Freiheit)


Keine Hochzeitstorte für Homos: Oberstes Gericht in USA gibt einem Bäcker Recht

Der Oberste Gerichtshof der USA hat einem Bäcker Recht gegeben, der einem schwulen Paar aus religiösen Gründen keine Hochzeitstorte backen wollte. Er berief sich dabei auf seinen christlichen Glauben. Das homosexuelle Paar legte daraufhin bei der Bürgerrechtskommission von Colorado Beschwerde ein.

Foto: E. Breburda

Der Supreme Court argumentiert, dass diese Kommission die Rechte des Bäckers in Bezug auf seinen Glauben verletzt habe. Richter Anthony Kennedy machte in seiner Stellungnahme aber deutlich, dass er in der Entscheidung keinen Präzedenzfall sieht.

Die Gesetze des Bundesstaates verbieten es Firmen, Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung zu diskriminieren. Die Kommission hatte entschieden, dass Phillips genau dies getan habe. Zwei Gerichte kamen zu demselben Schluss. Der Bäcker legte daraufhin Berufung beim Obersten Gerichtshof ein.

Dieses argumentierte wiederum, das Gremium habe sich der religiösen Überzeugung des Mannes gegenüber feindselig verhalten. Der Richter nahm dabei Bezug auf Äußerungen von Kommissionsmitgliedern, die Phillips’ Glauben verunglimpft hätten. 

Richter Kennedy erklärte aber auch, dass es in ähnlich gelagerten Fällen zu einer anderen Entscheidung kommen könnte. In den USA gibt es noch eine Reihe weiterer Fälle, in denen Geschäfte homosexuellen Paaren Leistungen verweigert hatten – darunter Floristen, Fotografen und Bäcker.

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes fiel sieben zu zwei aus. Die beiden liberalen Richterinnen Ruth Ginsburg und Sonia Sotomayor stimmten dagegen.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2018/06/05/keine-hochzeitstorte-fuer-schwule-supreme-court-gibt-baecker-recht/


Orthodoxe Kirche und Wiener Dompfarrer gegen „Pokemon Go“ in Kirchen

Die russisch-orthodoxe Kirche hat eine offizielle Beschwerde gegen ein „satanisches“ Pokemon eingereicht. Das „Pokemon Go“-Wesen kann in der Kathedrale des hl. Nikolaus in der Landstraße gefangen werden. csm_Immerwaehrende_Hilfe_8d4378bbd2

Der Pokemon Go-Charakter mit der teuflischen Bezeichnung „Raa666“ sei inmitten eines orthodoxen Altarraums platziert worden. Im Beschwerdeschreiben an die Betreiberfirma Niantic Labs Inc wird eine „unverzüglich dauerhafte“ Entfernung des Pokemon verlangt.

Die russisch-orthodoxe Kirche stellte zudem fest, dass die Kathedrale des Hl. Nikolaus ein Gotteshaus ist, „ein sakrales Bauwerk, und als solches ausschließlich dem gottesdienstlichen Gebrauch vorbehalten“. Demnach könne die „Verwendung“ der Kirche als Ort für ein „Spiel“ nicht hingenommen werden.

Zuvor hatte bereits die kath. Kirche, konkret Dompfarrer Toni Faber, gegen Pokemon im Wiener Stephansdom protestiert – mehr dazu in Dompfarrer Faber gegen Pokemon in der Kirche

Quelle und vollständige Meldung hier beim ORF: http://wien.orf.at/news/stories/2789391/

Ergänzender Artikel aus evangelikaler Sicht: https://charismatismus.wordpress.com/2016/07/28/der-siegeszug-des-smartphone-spiels-pokemon-go-aus-evangelikaler-sicht/


Bürgerinitiative beschwert sich wegen Rechtsverstößen beim Bayerischen Rundfunk

.
Thomas Schührer von „FaireMedien“ (https://fairemedien.de) richtet einen Offenen Brief an den Bayerischen Rundfunk (BR). Dieser enthält eine Beschwerde gegen die erneute Publikation manipulativer Beiträge beim BR. Jeder Bürger kann den Brief auf der Plattform Citizengo.org mitunterschreiben.
 .
Anlass der Beschwerde ist ein erneuter tendenziöser Beitrag der BR-Autorin Veronika Wawatschek. Dieser erschien am 14. Juni 2015 mit dem Titel „Angstmacher vom rechten Rand der Kirche“ und enthält laut Schührer ebenso wie schon Wawatscheks Feature „APO von christlich rechts“ vom 19. Februar 2015 schwer manipulative Elemente.
 .
Der erste Beitrag hatte zu zahlreichen Programmbeschwerden geführt. Daraufhin hatte der Rundfunkrat des BR das Feature als handwerklich mangelhaft kritisiert und eine bessere Qualitätskontrolle zugesagt. Wawatscheks neuer Beitrag weist jedoch dieselben Mängel auf wie schon das Feature im Februar.

Erschwerend kommt beim zweiten Beitrag hinzu, dass er dieses Mal nicht als Meinung gekennzeichnet war, sondern als eine Analyse zu recherchierten Tatsachen.

Der Beitrag verletzt nach einer Analyse von FaireMedien mindestens die folgenden Artikel des Bayerischen Rundfunkgesetzes: Art 4, Abs. 1; Art 4, Abs. 2, Nr. 7; Art 4, Abs. 2, Nr. 10; Art 4, Abs. 2, Nr. 11 des BayRG.

Thomas Schührer von FaireMedien sagt dazu:

„Wie kann es sein, dass im renommierten BR wiederholt der eigene Wertekodex in sehr bedenklicher Weise vernachlässigt und die einschlägigen Gesetze missachtet werden? Wie kann es sein, dass der Rundfunkrat hierbei nicht in erkennbarer Weise seiner Aufsichtspflicht nachzukommen scheint?”

Der Brief richtet sich an den Intendanten des BR, Ulrich Wilhelm, und den Vorsitzenden des Rundfunkrates des BR, Dr. Lorenz Wolf. FaireMedien fordert die Verantwortlichen des BR dazu auf, sich für den Erhalt von Qualitätsjournalismus sowie eine faire Debattenkultur einzusetzen und jetzt sichtbare und spürbare Konsequenzen folgen zu lassen.

Hier ist der Wortlaut des Offenen Briefes: https://fairemedien.de/offener-brief-beschwerde-gegen-erneuten-tendenzjournalismus-beim-bayerischen-rundfunk/

Kontakt-Daten von FaireMedien:
Thomas Schührerm, Weinbergstr. 22 in 76684 Östringen
Telefon: 07251 359183 / Telefax: 07251 359182
info@fairemedien.de
https://fairemedien.de


Deutscher Presserat: Beschwerde gegen „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) ist begründet

Karikatur der SZ verstößt gegen Ziffer 12 des Pressekodex

Wir haben Anfang Juli in diesem Webmagazin eine Karikatur aus der linksgerichteten „Süddeutschen Zeitung“ vom 2.7. scharf kritisiert, weil sie Israel als gehörntes Monster darstellt und damit Juden  –  zumindest die in Israel lebenden Juden  –  beleidigt und verunglimpft.sz_zion

Dieser skandalöse Vorgang kommt nicht von ungefähr, denn die SZ fährt seit Jahrzehnten einen israelfeindlichen Kurs.

Mit Datum vom 2. Oktober 2013 teilte Referentin Edda Kremer vom Deutschen Presserat in Berlin unserem Christoferuswerk eV. in Münster folgende Entscheidung mit, die bereits am 10. September gefallen war:

„Ihre Beschwerde vom 8.7.2013
./. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
 
Sehr geehrte Frau Küble,
der Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserats ist zu dem Ergebnis gekommen, daß Ihre oben genannte Beschwerde begründet ist im Sinne der Beschwerdeordnung. Er verzichtete aber auf das Aussprechen einer Maßnahme. Die Gründe hierfür können Sie der beiliegenden Entscheidung entnehmen.“

Dem Schreiben liegt eine dreiseitige Sachverhaltsdarstellung und Begründung bei, bezogen auf den Beschluß des Presserats vom 10. September:

„Ergebnis: Beschwerde begründet, keine Maßnahme, Ziffer 12″

Auf das „Aussprechen einer Maßnahme“ verzichtet der Presserat deshalb, weil sich die SZ in dieser Causa bereits entschuldigt habe.

Freilich ändert dies nichts am Vorgang selber  – und daran, daß unsere Beanstandung berechtigt ist.

Im wesentlichen heißt es zur Begründung hierfür:

„Der Beschwerdeausschuss gelangt menrheitlich zu dem Ergebnis, dass die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG mit der Veröffentilchung der Karikatur die Ziffer 12 des Pressekodex verletzt hat. (…) Die Zeichnung bedient sich antisemitischer Klischees aus der Nazi-Zeit und ist dazu geeignet, Vorurteile

gegen Juden und Israel zu schüren. Nach Ziffer 12 darf niemand wegen seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden. Die antisemitische Darstellung überschreitet die Grenzen zur diskriminierenden Berichterstattung.

Der Beschwerdeausschuß kommt zu dem Ergebnis, dass die Beschwerde im Sinne der Beschwerdeordnung begründet ist.“

Sodann wird mitgeteilt, daß auf eine „Maßnahme“ nach Paragraph 12 der Beschwerdeordnung „verzichtet“ werde „aufgrund der selbstkritischen Auseinandersetzung und Entschuldigung der Redaktion“.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Ausführlicher ARTIKEL auf der SZ-kritischen Webseite SÜDWATCH: http://www.suedwatch.de/blog/?p=11477

 


Beschwerdeschrift an die UNO kritisiert Diskriminierung von Christen, Schulzwang und Sexualkunde-Pflicht in Deutschland

Verletzung des natürlichen Hoheitsrechts der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder

In Deutschland weht ein heftiger Wind staatlicher Intoleranz gegenüber seinen Bürgern. Dieser äußert sich nicht zuletzt in der juristischen Verfolgung von Hausunterricht. Auch die unverhältnismäßig harte Bestrafung von Eltern, die ihre Kinder von bestimmten schulischen Inhalten fernhalten, gehört dazu.

In einer Beschwerdeschrift zu Menschenrechtsverletzungen, die das “Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen” Anfang Oktober bei den Vereinten Nationen einreichte, rangiert das staatlich praktizierte Verbot von Homeschooling ganz oben.

Der ‘Schattenbericht über Deutschland’, den die regierungsunabhängige Organisation für den UN-Menschenrechtsrat erstellte, führt an zweiter Stelle die ausnahmslose, strafbewehrte Verpflichtung aller Kinder zum schulischen ‘Sexualkundeunterricht’ an.

Insgesamt rügt die Petition sechs Arten von Menschenrechtsverletzungen in Deutschland:

Demzufolge verletzt das Verbot jeder Alternative zur Staatsschule das Elternrecht, über die Art der Bildung ihrer Kinder selber zu befinden. Das Wiener Dokumentationsarchiv legt dem deutschen Staat zur Last, Eltern zu bestrafen, die sich für die Option des Hausunterrichts entscheiden. Diese Möglichkeit sei in anderen Ländern eine Selbstverständlichkeit.

Ausdrücklich verweist der Bericht auf die rechtshistorischen Wurzeln des strafbewehrten Schulzwangs, die mit dem Reichsschulgesetz von 1938 in die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft reichen.

Bereits 2006 habe eine UN-Sonderkommission die “Kriminalisierung des Hausunterricht” in Deutschland gerügt. Seither habe sich jedoch nichts an der staatlichen Praxis, Hausunterrichter zu bestrafen, geändert.

Staatlich verordnete Intoleranz und Diskriminierung wirken sich auch in einer besonderen Dimension des Schulzwangs aus: Eltern, die ‘Sexualkunde’ für ihre Kinder ablehnen, sind wiederholt empfindlich bestraft worden  –  bis hin zu längeren Beugehaftstrafen  –  obwohl die Kinder ansonsten am regulären Schulunterricht teilnahmen. Auch dies kritisiert die Beschwerdeschrift als Verletzung des Elternrechts.

Menschenrechtsverletzungen an Christen in Deutschland nehmen zu

Der Bericht unterscheidet zwischen drei Gruppen von Menschenrechtsverletzungen:

1. Verletzung von Rechten und Freiheiten; 2. Verletzung der persönlichen Integrität; 3. Haßverbrechen und Vandalismus gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen.

Detailliert führt er auf, wo diese zwischen 2006 und 2012 an Menschen christlichen Glaubens in Deutschland begangen worden sind. Dabei geht es den Verfassern nicht um Vollständigkeit, sondern insbesondere darum, die persönliche Dimension der Angelegenheit verständlich zu machen.

Weitere Kritikpunkte des österreichischen Beobachtungszentrums sind die Gefährdung der Gewissensfreiheit für Apotheker, die gezwungen werden, frühabtreibende Mittel trotz innerer Ablehnung abzugeben, sowie die Gefährdung der Versammlungsfreiheit. Dies mußten christliche Organisationen, die sich für das Lebensrecht ungeborener Kinder einsetzen, wiederholt erfahren.

Zudem bemängelt der Bericht, daß Religionsgegner in Deutschland ein Klima erzeugen würden, das der freien Rede und Meinungsäußerung zu christlichen Positionen feindlich und haßerfüllt entgegensteht.

Quelle: http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/content/schulzwang-verletzt-elternrechte