Hamburg: CDU-Fraktion erstattet Anzeige wegen linksradikaler Randale

Am vergangenen Wochenende haben ultralinke Gruppen eine friedliche Versammlung der Initiative „Besorgte Eltern“ auf dem Rathausmarkt in Hamburg gewaltsam gestört und Teilnehmer sowie Polizeibeamte angegriffen. Die Elternrechts-Demonstration wandte sich gegen eine schulische Frühsexualisierung von Kindern.

Hierzu schreibt die CDU-Fraktion Hamburg in einer Pressemitteilung folgendes:

Damit wurde der Tatbestand des § 21 des Versammlungsgesetzes erfüllt. Das Demonstrationsrecht und die Meinungsfreiheit sind demokratische Grundwerte, die für ein friedliches Miteinander unverhandelbar sind.

Der Senat muss daher alles tun, um das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu schützen und diPICT0191e Gewalttäter zur Rechenschaft zu ziehen.

Dazu erklärt Kai Voet van Vormizeele, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:

„Das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit ist ein elementarer Bestandteil unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wer die Durchführung nicht verbotener Demonstrationen mit Gewalt oder durch Störungen verhindern will, zeigt damit seine antidemokratische Gesinnung und macht sich strafbar.

Auch wenn man die Ziele einer Demonstration für abwegig und falsch hält, darf es nicht üblich werden, demokratisch zulässige Demonstrationen, durch Gewalt und Störung zu unterbinden. Das Recht auf die eigene Meinungsfreiheit ist zuallererst auch die Pflicht, die Meinung anderer zu respektieren.

Gewalttaten gegen Menschen oder Sachen sind vor diesem Hintergrund nicht hinnehmbar. Daher habe ich heute eine Anzeige gegen Unbekannt wegen der Gewalttaten und Störungen der Demo der ‚Besorgten Eltern‘ gestellt.“

Quelle: http://www.cdu-hamburg.de/themen/sicherheit-recht/sicherheit/detail/artikel/grundrecht-auf-versammlungsfreiheit-verteidigen.html


Stuttgart: Ansprache von Inge Thürkauf pro Elternrecht am 1. März 2014

2. Demonstration der Initiative „Schützt unsere Kinder“

Danke, dass Ihr auch heute am 1. März wieder so zahlreich auf den Schlossplatz gekommen seid, um Euren Rechten als Eltern Ausdruck zu verschaffen.

Es ist in keiner Weise glaubwürdig, wenn von Seiten der grün-roten Bildungspolitiker behauptet wird, es ginge nur darum, in den Schulen ein Umfeld für Toleranz, Offenheit und gegenseitigen Respekt für verschiedene Lebens- und Liebesweisen zu verschaffen, es bestünde keine Absicht zur Umerziehung.   DSC03312a

Die Leitprinzipien des Bildungsplanes sowie der 2012 ins Leben gerufene landesweite Aktionsplan für die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ sprechen eine andere Sprache. Dort geht eindeutig daraus hervor, dass Bildung und Erziehung in den Schulen mit den Farben des Regenbogens durchzogen werden sollen.

Das Emblem auf dem Papier für „Lesbische und Schwule Lebensweisen“ mit dem Untertitel „Wir bilden die Zukunft“ der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft zeigt unmissverständlich eine Fahne in den Regenbogenfarben.

Soll dies ein Vorgeschmack auf die eventuelle Neugestaltung der Nationalflagge sein  –  nicht mehr Schwarz-Rot-Gold, sondern Regenbogen?

Der Einmarsch der deutschen Sportler in Sotschi im Regenbogenkostüm könnte diesen Eindruck noch verstärken und zeigt vor allem, wie weit die Diktatur des Regenbogens schon weltweit in Fahrt gekommen ist.

Ideologischer Zwang der Gender-Lobby

Es gehört zum Christsein, dass jeder Mensch in seiner Individualität und Einzigartigkeit vor Gott angenommen wird.

Doch können wir nicht akzeptieren, dass an allen öffentlichen Schulen alle Schüler schon von der 1. Klasse an oder noch früher vergendert werden, d.h. in verschiedene sexuelle Lebens- und Liebesweisen eingeführt werden sollen, wie z. B. homosexuell, lesbisch, bi-, transsexuell usw; in der Zwischenzeit soll es ja  –  vorläufig wenigstens  –  58 Geschlechter geben, die wir alle  –  nach Ansicht der Gender-Lobbyisten  –  als völlig gleichwertig zu betrachten haben. DSC03298a

Das ist ideologischer Zwang. Eine Minderheit von Gender-Gläubigen bzw. ihre Lobby will der Mehrheit der Bevölkerung eine neue Ideologie aufdrängen.

Hinter dem Genderismus steht der Gedanke, den Menschen von allen angeblich natürlichen Auffassungen zu befreien. Um dies zu erreichen, brauche es eine gendergerechte geistige Umerziehung, die so früh wie möglich beginnen soll.

Inzwischen schreckt man nicht davor zurück, die Neuformung der Geschlechtsidentität nicht nur in Kindergärten und Schulen, sondern bereits schon in Kindertagesstätten anzusetzen. Um deutlich zu machen, worum es sich bei den Kitas im Grunde handelt, nennt man sie ganz offen „gendered institutions“.

Der Hintergedanke dieser Gender-Institutionen ist, dass ein auf diese Art umerzogenes Kind sehr früh begreifen lernen soll, dass es nicht nur Mann und Frau gibt, sondern dass die Palette viel bunter und reichhaltige ist. Die Kinder sollen beizeiten lernen, selbst wie Homos, Lesben, Bi- und Transsexuelle usw. zu leben.

Auch werden Kindergarten- und Schulbücher geändert in dem Sinn, dass nicht mehr von einer Ehe zwischen einem Mann und einer Frau die Rede sein darf, weil dies die übrigen 58 Geschlechter diskriminieren würde.

Leitbild der klassischen Ehe entschwindet

Auf diese Weise wird den Kindern immer mehr das Leitbild der monogamen Ehe von einem Mann und einer Frau als Orientierung für ihr Leben genommen. Kinder lernen nicht mehr, dass Ehefähigkeit eine kulturelle Leistung ist, die erst entwickelt werden muss. 

„Nach Karl Marx ist die Auflösung der Familie eine der Hauptaufgaben der sozialen Revolution.“  – Doch gerade in Revolutionen und Kriegen, in den schweren Zeiten der vergangenen Jahrhunderte hat sich eines deutlich gezeigt: „Die Familie ist der wärmste Ort gegen die Kälte dieser Welt“.

Seit über einem halben Jahrhundert leben wir hier im Westen ohne Krieg, in vollständiger sozialer Sicherheit. In dieser behaglichen Ruhe des Wohlstands haben wir nun eine Theorie entwickelt, die dem gesunden Menschenverstand völlig zuwiderläuft: der strategische Plan zur Umwandlung der Gesellschaft im Namen von Gender Mainstreaming; eine Ideologie, die sämtliche gesellschaftliche, kulturelle und religiöse Werte in Frage stellt.

Frühsexualisierung der Kinder

Eines der erfolgreichsten Mittel, Gender in der Gesellschaft durchzusetzen, ist die Frühsexualisierung von Kindern, die diesem totalitären Zugriff hilflos ausgesetzt werden.

Man konfrontiert sie in den Schulen mit Materialien, die nur allzu oft die Schamgrenze überschreiten. Wie eine Unterrichtsstunde gendergerecht ablaufen kann, schildert ein Bericht aus der Schweiz.

12-jährige beschreiben den Besuch der „Sextante“, wie sie die Aufklärerin nennen. Sie sei ihnen eher negativ in Erinnerung geblieben, schreiben sie. Über einige ihrer Äußerungen waren die Schüler und Schülerinnen schockiert. Manche hatten Probleme mit vulgären Begriffen und wollten sie aus Scham nicht aussprechen. Sie wurden aber gezwungen, sie doch auszusprechen. Die Sextante meinte, sie sollen doch keine Hemmungen haben und einfach reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen sei.

Zerstörung des natürlichen Schamgefühls

Warum will man die Scham der Kinder zerstören? Ist dies nicht im Grunde sexuelle Belästigung von Kindern und Jugendlichen, wenn sie sich mit sexuellen Fragen auseinandersetzen müssen, die sie noch gar nicht interessieren?

Offensichtlich hat uns der Ausspruch Lenins eingeholt, der sagte: „Interessiert die Jugend für Sex und ihr habt sie in der Hand.“  –  Ich kann die Jugendlichen nur dazu ermuntern, über ihre Erfahrungen und Empfindungen zu berichten in Bezug auf die Gender-Umerziehung in den Schulen.

Siegmund Freud wusste, wovon er sprach, wenn er warnte, dass Kinder, die [früh] sexuell stimuliert werden, nicht mehr erziehungsfähig sind, die Zerstörung der Scham bewirke eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten.

Gender: Zukunftsprogramm der UNO

Sexualisierung der Kinder ist der Schlüssel zur Destruktion der Familie und der Religion, sie führt zur Bindungslosigkeit und letztlich zum Untergang des Staates. Menschen, die losgelöst sind von allen Bindungen, sind leicht einzubinden in das, was heute offen, auch von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel als Neue Weltordnung bezeichnet wird. DSC05481 - Kopie

Die Neue Weltordnung ist keine Verschwörungstheorie, sondern das Zukunftsprogramm der zurzeit mächtigsten Organisation der Welt: der UNO, und Gender Mainstreaming ist eines ihrer mächtigsten Programme. 

Wo bleibt eigentlich in der ganzen Diskussion unser Recht für eine selbstbewusste und selbstbestimmte Entscheidung für Ehe und Familie, bestehend aus einem Mann und einer Frau, wie es im Grundgesetz verankert ist, und wie sie nicht nur in der jüdisch-christlichen Kultur, sondern in den verschiedensten Kulturen seit Jahrtausenden gelebt wird?

Im Übrigen darf die Frage erlaubt sein: Was geht eigentlich in Menschen vor, die sich Lehrmaterialien ausdenken,  wie wir sie im Bildungsplan 2015 vorfinden und sie auch anwenden?

Denken wir denn nicht daran, dass nachfolgende Generationen eines Tages auch über uns urteilen werden? Dass Kinder ihre Eltern eines Tages fragen werden, wo wart ihr, als es darum ging, politisch korrekt die traditionelle Ehe zwischen Mann und Frau in Frage zu stellen?

Wo wart ihr, als man versuchte, uns in der Schule verschiedene Liebesweisen schmackhaft zu machen und wir uns dadurch beschmutzt und missbraucht fühlten?

Wo wart ihr, als die Begriffe Mann und Frau politisch korrekt in staatlichen Dokumenten gestrichen wurden und die Begriffe Vater und Mutter durch Elter I oder Elter II ersetzt wurden, wie es in einigen Ländern schon geschehen ist?

Armutszeugnis für Demokratie und Meinungsfreiheit

Habt ihr euch deshalb nicht zu Wort gemeldet, weil Kritik an der Gender-Ideologie mit Verleumdungen wie reaktionär, faschistisch, rassistisch, homophob, fundamentalistisch usw. bedacht wurde? Wart ihr durch diese primitiven Beschimpfungen so verunsichert, dass ihr nicht erkannt habt, dass sie nichts anderes sind als ein Armutszeugnis für Meinungsfreiheit und Demokratie?

Herr Ministerpräsident Kretschmann, Sie selbst sind nicht nur Familienvater, Sie sind auch unser Landesvater und  –  Sie sind katholischer Christ und in dieser Eigenschaft erlaube ich mir, Sie nun anzusprechen:Wir bitten Sie, alles in Ihrer Macht Stehende zu tun, um die Gender-Ideologie zumindest in Ihrem Regierungsbereich Baden-Württemberg zu stoppen, um uns und unsere Kinder zu bewahren – vor der Neuen Weltordnung der Sexualität.

Unsere Autorin Inge M. Thürkauf ist Theaterschauspielererin und katholische Publizistin; sie lebt im Schwarzwald

Dieser FERNSEH-Bericht (SWR) zeigt die linksradikalen Randale gegen Polizei und friedliche Demonstranten: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/gegner-und-befuerworter-auf-der-strasse-aufgeheizte-stimmung-bei-bildungsplan-demos/-/id=1622/did=12957762/nid=1622/vv=teaser-12/x9177p/index.html

HIER sieht man unseren MITarbeiter Mathias von Gersdorff (von ihm stammen die Demo-Fotos) und unsere Autorin Inge Thürkauf als Redner auf der Tribüne: http://www.youtube.com/watch?v=AseESVTJcLw&list=UUwnJ0PJIljXVHYkYu-Vi1Yg&feature=c4-overview


Stuttgart: Nächste Demo gegen den grün-roten „Bildungsplan 2015“ am 1. März 2014

Pressemitteilung der Initiative „Besorgte Eltern“:

Die Initiative „Besorgte Eltern“  ruft am 1.3.2014 zur zweiten Demonstration „Gegen die Indoktrination unserer Kinder – Stoppt den Bildungsplan 2015“ in der Stuttgarter Innenstadt auf. DSC03298a

Nachdem unsere erste Kundgebung mit ca. 800 Teilnehmern und nur 5 Tagen Planungszeit sehr erfolgreich war, protestieren wir weiter.

BILD: Erste Kundgebung der „Besorgten Eltern“ in Stuttgart

Die Landesregierung Baden-Württembergs hat sich in keiner Weise zu unseren Protesten geäußert. Wir möchten mit unseren Ängsten und Bedenken ernst genommen werden.

Unser Anliegen ist eine komplette Überarbeitung des Bildungsplans, denn:

Wir finden, dass dem Thema „sexuelle Vielfalt“ als Leitprinzip im grün-roten Bildungsplan 2015 zu viel Raum gegeben wird, zumal die Toleranz der LSBTTIQ-Lebensstile bereits im aktuellen Bildungsplan enthalten ist.

Wir empfinden es als eine massive Zwangsindoktrination, wenn den Kindern bereits in der Grundschule „die verschiedenen Formen des Zusammenlebens von/mit LSBTTI-Menschen“ nahegelegt werden.

Wir finden es falsch, wenn unsere Kinder die klassische Familie nur noch als eine von vielen Familienformen kennenlernen.

Wir fordern, dass Aufklärung wieder Elternsache wird und protestieren gegen die in diesem Zusammenhang an Eltern verhängten Haftstrafen.

Die Demonstration richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von Religion und politischer oder sozialer Herkunft. Gerne können eigene Transparente mitgebracht werden.

Start ist um 14 Uhr am Schlossplatz in Stuttgart, zusammen ziehen wir zum Staatstheater.

Eine Anmeldung der Teilnehmerzahl kann an die E-Mail-Adresse besorgte_eltern_bw@gmx.de erfolgen.

Foto: Mathias von Gersdorff


Stuttgart: Demonstration gegen die Indoktrination unserer Kinder

Erlebnisbericht von Inge M. Thürkauf

Die Initiative „Besorgte Eltern“ hat für Samstag, den 1. Februar 2014, zu einer Demonstration gegen den „Bildungsplan 2015“ in die Stuttgarter Innenstadt aufgerufen. Nach Polizeiangaben haben sich ca. 600 Gegner des von den Grünen geforderten Plans zur Frühsexualisierung der Schulkinder auf dem Schlossplatz eingefunden.   Banner_mi

Den Anhängern der Grünen und der Interessengemeinschaft Christopher Street Day (lt. Polizei ca. 500) war der Schillerplatz für ihre Demonstration zugewiesen worden; offenbar wollte man die beiden Gruppen auseinanderhalten.

Doch schon bei der Verlesung der Botschaft von Freifrau Hedwig von Beverfoerde (Initiatorin der Internet-Kampagne „Familie sind WIR!“) kam es zu den altbekannten phantasielosen Zwischenrufen „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“ oder „Eure Kinder werden so wie wir“  –   und einige Male gelang es den Rabauken, das Mikrophon auszuschalten.

Trotzdem versuchte die Sprecherin bzw. Organisatorin Natalie Fromm, weiterhin die Botschaft der Baronin (siehe Foto) rüberzubringen. Darin wurde betont, dass Eltern allen Grund haben, besorgt zu sein, denn sie tragen die Verantwortung gerade für die sittliche Erziehung ihrer Kinder  –  und dieses natürliche Elternrecht wird von unserem Grundgesetz garantiert. 

Foto: Blog "Freie Welt"

Doch das körperliche und sittliche Wohl der Kinder sei heute gefährdet durch eine grüne Landesregierung, die sich das staatliche Monopol der Schulpflicht zu Nutze machen will, um die Kinder schon von der ersten Klasse an mit Sexualität zu konfrontieren. Das sei ein gewalttätiger Einbruch in die Seele des Kindes und eine Verletzung des natürlichen Schamgefühls.

Zu einem solchen Vorgehen habe die Schule kein Recht. Die Erziehung in dem so sensiblen Bereich der Sexualität sei an erster Stelle ureigenstes Recht der Eltern. Die Rednerin forderte die Familien auf, diese ideologische Indoktrinierung nicht hinzunehmen. „Wir müssen unsere christlichen Werte verteidigen“, rief sie. Die Schule dürfe nicht zur Erfüllungsgehilfin einer interessierten Lobby werden.

Als zweiter Redner begrüßte Hans Christian Fromm, ein zweifacher Familienvater, die Mitstreiter aus nah und fern.

Er habe diese Demonstration angemeldet, weil er es skandalös finde, wie über die Petition von Gabriel Stängle in den Medien berichtet wurde, und wie stark die Landesregierung den Willen der Bürger unterdrücken will:

„In Deutschland herrscht inzwischen eine Atmosphäre der Angst. Wir werden verunglimpft, wo es nur geht. Dabei wird in der Berichterstattung der Schwerpunkt auf Homophobie gelegt. Wir sind nicht homophob“, betonte Hans Christian Fromm, „und wir lassen uns auch nicht als fundamentalistisch oder nazistisch abstempeln. Wir demonstrieren heute friedlich für unser elterliches Grundrecht, das die Landesregierung unter Wilfried Kretschmann mit Füßen tritt. Wir demonstrieren heute für eine freie Gesellschaft, in der Eltern nicht verhaftet werden.“

Auch diese Rede wurde durch Geschrei und unflätige Zwischenrufe von gegnerischer Seite unterbrochen. Die Polizei musste gerufen werden, die beobachtend in einiger Entfernung stand. Es entstanden Rangeleien mit den Beamten und offensichtlich gab es auch einige Festnahmen.DSC03249a

Mathias von Gersdorff (siehe Foto: bei seiner Ansprache), der Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“, machte darauf aufmerksam, dass der Protest im Bundesland Baden-Württemberg „in dieser massiven Form ein Beispiel für Deutschland gibt“, weil die Menschen sich trotz der Hetze und trotz des gesamten Widerstandes der Medien und vieler Gruppen nicht einschüchtern lassen.

„Deshalb freue ich mich“, sagte M. von Gersdorff, „dass von Stuttgart ein Signal ausgeht, ein Signal für christliche Werte und für die gesunde Erziehung der Kinder.“

Der Redner bedankte sich im Namen vieler Menschen aus Hessen, als deren Vertreter er sich sieht, für diesen Einsatz und hob hervor, dass die Freiheit verteidigt werden muss, weil es Menschen gibt, die keinen Sinn haben für das Grundrecht Demonstrationsfreiheit. Aber Christen würden selbst die Freiheit dieser Andersdenkenden verteidigen.

Nach diesen Reden war geplant, am neuen Schloss vorbei in die Stauffenbergstrasse bis vor das Staatstheater zu marschieren. „Wir sind die Eltern, schützt unsere Kinder“ skandierend, setzte der Zug sich auch in Bewegung, doch die Gegendemonstranten versperrten ihnen den Weg.

Es war nicht festzustellen, ob die Polizei nicht einschreiten konnte oder nicht wollte. Sie hielt auf jeden Fall beide Seiten auf Distanz. Während die Verteidiger der Gleichberechtigung aller sexuellen Orientierung, homosexueller Akzeptanz und Toleranz ihre wütenden Parolen schrien, stimmten die Demonstranten der Initiative „Besorgte Eltern“ das Lied „Großer Gott wir loben Dich“ an.

Wie immer die politische Entscheidung in Bezug auf den „Bildungsplan 2015“ auch ausfallen wird: Es regt sich Widerstand gegen das Umerziehungsprogramm nicht nur der Kinder, sondern der gesamten Gesellschaft, Widerstand gegen die „Neue Weltordnung der Sexualität“.

Unsere Autorin Inge M. Thürkauf ist Theaterschauspielererin und katholische Publizistin; sie lebt im Schwarzwald.

Aktionsfotos: Mathias von Gersdorff


Stuttgart: Aktion „Besorgte Eltern“ ruft zur Demonstration am Samstag auf

Die Initiative „Besorgte Eltern“, die unlängst eine erfolgreiche Kundgebung mit 1000 Teilnehmern in Köln durchführte, ruft unter dem Motto „Gegen die Indoktrination unserer Kinder –  Stoppt den Bildungsplan 2015“ zur Demo am Samstag, den 1. Februar, in der Stuttgarter Innenstadt auf.  demo_banner_bw

Der Protestzug beginnt um 14 Uhr am Schloßplatz und führt weiter zum Staatstheater. Ende der Veranstaltung gegen 16 Uhr.

Eine Anmeldung der Teilnehmer-ZAHL (keine Namensnennung nötig) kann an die E-Mail-Adresse besorgte_eltern_bw@gmx.de erfolgen. Ansprechpartner ist Hans Christian Fromm (Handy: 0178 1468246).

Am vergangenen Montag war die Frist der Online-Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ zu Ende, die der evangelische Realschullehrer Gabriel Stängle ins Leben rief. Ergebnis bis dahin: 192.348 Bürger haben unterzeichnet (teils online, teils per Post), darunter 81.965 Personen aus Baden-Württemberg.

Weitere Artikel über den umstrittenen, grün-roten „Bildungsplan 2015“ siehe HIER: https://charismatismus.wordpress.com/category/bildungsplan-von-grun-rot-petition/

Unser BERICHT über die KÖLN-Demo der „Besorgten Eltern“: https://charismatismus.wordpress.com/2014/01/20/koln-1000-demonstranten-protestierten-gegen-sexkunde-an-grundschule/